Blog: News & Tipps

Gründungszuschuss

Wichtige rechtliche Änderungen, Tipps zu Steuer und Sozialversicherung, Ideen für mehr Erfolg vor und nach der Gründung - in unserem News-Blog berichten wir ganz aktuell. 

Unterstützen Sie uns? - Unsere E-Mail an die 37 Mitglieder des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales


Die Bundesregierung plant einen Kahlschlag bei der Gründungsförderung. Der Gründungszuschuss soll ab 1. November 2011 stark eingeschränkt und das Budget um fast 80 Prozent gekürzt werden. Mehr

Gemeinsam mit Wolfgang Dykiert habe ich (Andreas Lutz) den folgenden Brief formuliert und am Donnerstag, 26.05.2011 an sämtliche 37 Mitglieder des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales per E-Mail gesendet. Wir sehen darin eine der wenigen Chancen, eine rationale, fachliche Diskussion und Überprüfung des Gesetzesvorhabens zu erreichen. 200 Experten aus dem Bereich Existenzgründung hatten die E-Mail bereits zu diesem Zeitpunkt mitgezeichnet ("Erstzeichner").

--> Gerne können Sie auch jetzt noch mitzeichnen: Ganz unten auf dieser Seite (unter "Kommentare schreiben")! Bitte geben Sie Ihren Namen, Firma und den Ort an (gerne auch einen Kommentar).  Vielen Dank für Ihre Unterstützung! <--

Bitte informieren Sie auch Arbeitslose und angehende Gründer in Ihrem Bekanntenkreis über die Neuregelung, damit diese ggf. noch reagieren können.


– Hier nun der Mailtext:

Betreff: Kahlschlag bei Existenzgründungsförderung / Appell: Bitte ziehen Sie dieses Thema im Ausschuss für Arbeit und Soziales an sich!

wir schreiben Ihnen in Ihrer Funktion als Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Die rund 200 Unterzeichner dieser E-Mail sind unabhängige Experten, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen seit Jahren mit dem Thema Existenzgründung beschäftigen.

Uns eint die Sorge und das Unverständnis, dass im Rahmen des gestern vom Bundeskabinett beschlossenen „Gesetzes zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“ (jetzt: „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“) ausgerechnet eines der wirksamsten Instrumente der Arbeitsmarktpolitik abgebaut werden soll. Die bei der Bundesagentur für Arbeit bis 2015 geplanten 7,5 Mrd. Euro Einsparungen gehen ganz überwiegend zu Lasten des Gründungszuschusses (GZ), die Ausgaben dafür sollen um 78 Prozent (!) gekürzt werden.

Wir können es nicht besser zusammenfassen als Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach vom BMWi in seiner Stellungnahme zum Gesetz: „Diese einseitige Maßnahme ist wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch fragwürdig. Bei der Förderung der Selbständigkeit handelt es sich um ein erfolgreiches Instrument, das nicht nur einen viel versprechenden Weg aus der Arbeitslosigkeit aufweist, sondern – wie vom IAB für die Vorgängerinstrumente nachgewiesen – auch zusätzliche sozialversicherungspflichtige Beschäftigung schafft.“

Die Kürzungen sind auch innerhalb der Regierungskoalition umstritten; die Fachebene in den Ministerien und bei der Bundesagentur für Arbeit sind sich unseres Wissens einig in der Ablehnung des Gesetzes; IAB-Direktor Prof. Joachim Möller und DIW-Forschungsdirektor Prof. Alexander Kritikos haben sich öffentlich gegen die Kürzungen ausgesprochen. Trotzdem wurde bisher in der Öffentlichkeit die Tragweite des Gesetzesvorhabens, das einen Kahlschlag in der Gründungsförderung bedeutet, nur unzureichend diskutiert.

Nach unseren Informationen hat sich der Ausschuss für Arbeit und Soziales bisher nicht mit diesem Vorhaben befasst. Unser Appell: Ziehen Sie das Gesetzgebungsverfahren an sich und beraten Sie die geplanten Änderungen. Wir sind der Überzeugung, dass Sie parteiübergreifend zu dem Ergebnis kommen werden, dass das Gesetzesvorhaben in dieser Form dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft Deutschlands massiv schadet.


In aller Kürze zum Hintergrund des Gesetzesvorhabens:

  • Abschaffung des Rechtsanspruchs auf GZ, Umwandlung in Ermessensleistung
  • Zugleich Kürzung des jährlichen Budgets von 1,8 Mrd. Euro auf 400 Mio. Euro (!)
  • Kürzung der entscheidenden ersten Phase des GZ von neun auf sechs Monate
  • Verlängerung des bei Gründung erforderlichen Restanspruches auf Arbeitslosengeld I von 90 auf 150 Tage
  • Die Kürzungen sollen am 1.11.2011 ohne Übergansregelungen in Kraft treten



Mit folgenden Auswirkungen ist zu rechnen:

  • Massiver Rückgang des Gründungsgeschehens in Deutschland. 39 Prozent der Gründungen erfolgen aus der Arbeitslosigkeit, 35 Prozent mit Hilfe des GZ.
  • Der ohnehin historisch niedrige Gründungssaldo in Deutschland (Existenzgründungen ./. Liquidationen) wird stark negativ werden; Deutschland wird in internationalen Vergleichen weiter zurückfallen
  • Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: 2010 haben sich mit dem GZ 146.500 Gründer selbst einen Arbeitsplatz geschaffen. In der Folge entstehen nach Berechnungen des IAB pro Gründer durchschnittlich 0,7 zusätzliche Arbeitsplätze (102.500). Diese rund 250.000 neuen Arbeitsplätze pro Jahr sind durch die Gesetzesänderungen gefährdet.
  • Die Existenzgründungen erfolgen künftig unter erheblichem Druck: Eine kürzere Vorbereitungszeit führt zu qualitativen Einbußen, außerdem müssen die Gründer den Break-even drei Monate früher erreichen, was sehr viel häufiger zu einem Scheitern führen wird.
  • Zögerliche Gründer erkennen die Selbständigkeit erst dann als Alternative, wenn es für eine Förderung zu spät ist. Sie verbleiben in der Arbeitslosigkeit und rutschen in den Arbeitslosengeld-2-Bezug.
  • Andere Gründungswillige nehmen aufgrund fehlender Planungssicherheit Abstand von ihrer Gründung und verbleiben ebenfalls länger in der Arbeitslosigkeit, wodurch die Kosten lediglich verlagert werden.
  • Die Ausgestaltung der Gesetzesänderungen führt dazu, dass junge Menschen, Frauen und Migranten besonders von den Kürzungen betroffen sein werden (vgl. Stellungnahmen des Verbands Deutscher Gründungsinitiativen VDG e.V. und des Deutsches Gründerinnen Forum DGF e.V.)
  • Der GZ spielt eine wichtige Rolle bei der Kofinanzierung von ESF-Mitteln. Durch die Einsparungen beim GZ könnte es zur Reduzierung von EU-Mitteln zu Lasten des deutschen Arbeitsmarktes kommen.


Wenn diese Auswirkungen eintreffen, womit nach Einschätzung der Fachleute zu rechnen ist, stellt sich die Frage, ob unter dem Strich überhaupt Einsparungen erzielt werden. Die ursprüngliche Intention des Gesetzesvorhabens, den arbeitsmarktpolitischen Werkzeugkasten um ineffektive Instrumente zu bereinigen, sollte wieder in den Mittelpunkt gestellt werden (vgl. aktueller IAB-Kurzbericht 11/2011: „Arbeitsmarktinstrumente auf dem Prüfstand“).

Angesichts der Budgetkürzungen von 78 Prozent besteht die Gefahr, dass bei Einführung von Ermessensentscheidungen nach willkürlichen Maßstäben entschieden wird, um ausreichend Ablehnungsgründe zu schaffen. Die Auswahl der geförderten Gründungsvorhaben sollte aber nach der Qualität der Vorhaben erfolgen. Die Einführung verbindlicher Qualitätskriterien und einer Zertifizierung der die Gründer prüfenden fachkundigen Stellen könnte dies sicherstellen und zugleich Missbrauch und Mitnahmeeffekte weitgehend verhindern – mit entsprechenden Einsparpotenzialen.

Auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit heißt es wörtlich: „Existenzgründungsförderung gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik“. Bitte helfen Sie mit, dieses wirksame Instrument zu bewahren und in sinnvoller Art und Weise weiterzuentwickeln, indem Sie das Gesetzgebungsverfahren im Ausschuss für Arbeit und Soziales beraten und entsprechend praxisnah modifizieren.

Mit den besten Grüßen

Dr. Andreas Lutz, gruendungszuschuss.de, München

Wolfgang Dykiert, Dykiert Beratung, München

 

Gemeinsam mit folgenden Mitzeichnern: [Es handelt sich um die Erstzeichner, Sie können ganz am Ende der Seite über das Kommentarfeld mitzeichnen]

  • Markus Weidner, Geschäftsführer DMI Deutsches Mikrofinanzinstut e.V.
  • Dr. Bernd Curtius, Vorstand BQZ Bundesqualitätszirkel Gründungsberatung
  • Dr. Birgit Buschmann, Vorstand VDG e.V. und DGF e.V. (Verband Deutscher Gründungsinitiativen, Deutsches Gründerinnen Forum e.V.)
  • Edith Trossen-Pflug, Deutsches Gründerinnen Forum e.V. DGF e.V. Vorstand und Gründungsberaterin
  • Hajo Streitberger, .garage hamburg, Enigma Company Builders GmbH, Hamburg
  • Oliver Förster, EXZET e.V., Stuttgart
  • Hans Emge, AG Unternehmensgründung, Flörsheim am Main
  • Prof. Dr. Gerda Lischke, Leuphana Universität, Lüneburg
  • Gudrun Treziak, Geschäftsführerin netz NRW e.V., Oberhausen
  • Robert Gadow, Geschäftsführer, able exist GmbH, Neuruppin/Gadow
  • Dr. Joern Block, Technische Universität München, München
  • Dr. Daniel Markgraf, SMILE – Selbst Management Initiative Leipzig, smile.uni-leipzig.de
  • Dr.-Ing. Ulrich Dietzsch, Geschäftsführer Technologiezentrum Teltow GmbH, Teltow
  • Dr. Helmut Meisel, existXchange.de, Teisendorf
  • Betriebswirt Torsten Montag, gruenderlexikon.de / betriebsausgabe.de, Dingelstädt
  • Uwe Hoppe, Geschäftsführer, Business and Innovation Centre Frankfurt(Oder) GmbH, Frankfurt(Oder)
  • Frank Geisler, MainArbeit, Jobcenter Stadt Offenbach
  • Katrin Thomas, Geschäftsführerin Gründungszentrum Nord-Ost GmbH, Schorfheide
  • Julia Altmann M.A., Georg-August-Universität Göttingen, Stabsstelle Beteiligungsmanagement, Technologietransfer, Gründungsberatung, Göttingen
  • Susanne Jans, jumpp, jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit Frauenbetriebe e.V., Frankfurt
  • Brigitte Corpataux, Projektleitung, jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit Frauenbetriebe e.V., Frankfurt
  • Marlies Pelster-Wend, Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld, Koordinatorin für das Projekt „Unternehmerinnenbrief NRW“ für Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld
  • Michael Hirschler, Referent für freie Journalisten beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV)
  • Dieter Pollack, Wirtschaftsförderung Willingen (Upland)
  • Christian Meyer, Geschäftsführer und Gründungsberater, Landratsamt Schwandorf, Büro für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, Schwandorf
  • Thomas Seibt, Lotsendienst Märkisch-Oderland, Strausberg (Brandenburg)
  • Dr. Jutta Klüber-Süßle, Strategische Planung Wirtschaft - ZEBUS,  Landkreis Holzminden
  • Wolfgang Gehlfuß, Existenzgründungsberatung im ego.-PilotenNetzwerk Sachsen-Anhalt, Beratungsstelle Oschersleben
  • Michael Hermann, PAP, Amt für Soziale Sicherung/Kommunale Vermittlungsagentur, Lauterbach
  • Holger Gebauer, Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH bzw. STARTERCENTER NRW Hellweg, Lippstadt
  • Kay Wölffel, Projektleiter Gründungszentrum Leuchtturm Nord, Flensburg
  • Cornelia Klaus, 1. Vorsitzende, Existenzgründungsnetzwerk in der Region Hannover (EIH e.V.), Hannover
  • Elisabeth Voß, Vorstand NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V., Neu-Ulm
  • Claus von Cramer, hannoverimpuls GmbH, Projektleiter UnternehmensSchmiede, Hannover
  • Jochen und Gudrun Ewald, NETTwork GmbH & Co. KG, Köln
  • Matthias Schroeter, FRANNET Deutschland GmbH, Frankfurt
  • Jürgen A. Cujé, Partner, BANE - Business Angel Network Europe, Oberursel-Oberstedten
  • Walther Bruckschen, medienmenschen gmbh, München
  • Ulrike Pilz-Kusch, Vorsitzende der business-frauen Hilden/Düsseldorf
  • Dipl.-Ing. Fuat Atasoy, MOZAIK innovative Beratung eG, Bielefeld
  • Petra Bünz, KIZ PROWINA pro Wirtschaft und neue Arbeit GmbH, Offenbach
  • Bodo Ziegler, KIZ PROWINA pro Wirtschaft und neue Arbeit GmbH, Offenbach
  • Jochen Bloß, Unternehmensberater, Offenbach
  • Dipl.-Päd. Peter M. Urselmann, Weiterbildungsinstitut WbI und .garage dortmund, Dortmund
  • Christian Schmelcher, Gründungsberatung MOBIL, Göttingen
  • Franz Hohns , Hohns Consulting, Köln
  • Christian Alberti, Vorstand der Kommunikationsgenossenschaft §1, München
  • Dr. Ellen Lorentz, Dr. Lorentz & Partner, Vorsitzende des Womans Business Club Cologne e. V, Leverkusen
  • Sonja Beuch, Vorsitzende, Wirtschaftssenioren Bremen
  • Beate Kämmerling, Projektleiterin Regionaler Lotsendienst des Landkreises Havelland (Land Brandenburg), Rathenow
  • Dipl.-Kffr. Eva Janke, Gründerwerkstatt Aachen
  • Sandra Balkow, Gründerlotsin Prignitz, Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH, Wittenberge
  • Dipl.-Ing. Siw Foge, Leiterin Regionale Transferstelle, Technologie und Gewerbezentrum Prignitz GmbH, Wittenberge
  • Christiane Stapp-Osterod, Geschäftsführung und Vorstand, jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit Frauenbetriebe e.V., Frankfurt
  • Christine Acker, Finanzcontrolling und Beratung, jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit Frauenbetriebe e.V., Frankfurt
  • Karin Schnappauf, gruenderinnen-insel.net, Regensburg
  • Thomas von der Fecht, netz NRW E.V., Geschäftsstelle Köln
  • Christian Bussler, Bonsai Kredit GmbH, München
  • Anke Nägele, AN-Training GmbH - mikrokredit-nrw.de, Solingen
  • Heidemarie Paarmann, Minerva-Mikrokredit GmbH, Köthen
  • Suat Aydin, smart Mikrokredit GmbH, Berlin
  • Eike Winckler, smart Mikrokredit GmbH, Berlin
  • Viola Dielhenn, smart Mikrokredit GmbH, Berlin
  • Daniel Matschke, indaro Advisors GmbH, Stuttgart
  • Dipl. FW. Werner Hüttl, Steuerberater, Geschäftsführer, Hüttl & Kollegen SteuerberatungsGmbH, Gunzenhausen
  • Dipl.-Kfm. Alexander Hüttl, Geschäftsführer, Hüttl & Vierkorn Wirtschaftsberatungs GmbH & Co KG, Gunzenhausen
  • Dipl.-Kfm. Axel Burkhardt, Geschäftsführer, Kapitalinstitut Deutschland GmbH & Co KG, Gunzenhausen
  • Dipl.-Ing. Wilfried Nelles, Institut für Unternehmensgründung, Aachen
  • Susanna Suhlrie, bwl. Beratungen, Gründungscoach, Bremen
  • Wolf Roth, PlanWert, Troisdorf
  • Sabine Sauerhammer, Unternehmensberaterin, Hamburg
  • Hans-Jörg Zeese, Boavista GmbH, München
  • Dr. Sabine Habel-Stern, Gruendercoaching Stern, München
  • Dipl. Betriebswirt Stefan Wentz, EssWee Consult, Ingelheim am Rhein
  • Zsolt Gheczy, Exina GmbH, Wiesbaden
  • Friederike Delong, Ratschlag – die Kreativathletin & Gründernetz Bodensee Oberschwaben, Markdorf
  • Philipp Eitel, PE Finance & Consult, Lübeck
  • Harald Ludwig, Ludwig Existenzgründungs- und Unternehmensberatung, Frankfurt am Main
  • Michael Bork, Projektbüro DER EXISTENZGRÜNDER, Leverkusen
  • Dr. Michael Trompf, startup.services , Heimsheim
  • Min von Cramer, start up consulting, Morsum bei Bremen
  • Dipl.-Kfm. Markus Hübner, Unternehmensberatung, Hannover
  • Dr. Ursula Zynda, BHS Beratungs- und Handelsgesellschaft mbH, Köthen
  • Gerd Henning, Vorstandsvorsitzender exzellent beraten e.V., Fredersdorf, Brandenburg
  • Barbara Spiegel, Beratung & Coaching bei beruflicher Neupositionierung, Murnau
  • Birgit Baum, Unternehmensberatung Birgit Baum, Berlin
  • Oliver Weber, Media Weber Consulting, München
  • Frank Weigelt, Rechtsanwälte PBWG, Leipzig
  • Astrid Hochbahn, Unternehmensberaterin, Münster
  • Wera Nägler, Trainerin und Coach, Hildesheim
  • Olaf Fütterer Accordante, Personal- und Unternehmensberatung, Fütterer & Partner, Achern
  • Dr. Theresia Jacobi, DRTJ, Marburg
  • Birgit Schultz M.A., Rat & Tat Marketing, Castrop-Rauxel
  • Diplom-Volkswirt Kurt Wagenschieffer, Positionierung im Markt, Hofheim am Taunus
  • Uwe Altmann, Mini-Lernkreis, Eicklingen
  • Steffen Ehlert, Unternehmensberater, Hamburg
  • Dipl.-Oec. Dietmar Fuleda, Fuleda KG – Unternehmensberatung, Kassel
  • Stephan Gerd Meyer, Unternehmer- und Gründercoach, Kassel
  • Kornelia Fricke, Gründungs- und Unternehmensberatung, Frankfurt
  • Frank Bruhn, Unternehmensberater, Bonn
  • Dr. Lorenz H. Becker (MBA), Gründercoach, B&B ConTrade Ltd., Mainz
  • Roland Dworschak, RFR GmbH, Unternehmens- u. Karriereberatung, Miltenberg
  • Rudolf Kluth, Hand in Hand-Concept, Remagen
  • Kai-Uwe Conrad, Unternehmer, Leverkusen
  • Michael Krivan Consulting, Unternehmensberater, 59494 Soest
  • Andreas Kaminski, Kaminski Unternehmensberatung, Neuss
  • Andrea Claudia Delp, amaveo innovationsmanagement, Berlin
  • Michael Potthast, M2 Market Maker Unternehmensberatung, Hannover
  • Marcela Skobis, Unternehmensberaterin, mCp.Consulting, Köln
  • Thorsten Visbal – Coaching. Beratung. Organisationsentwicklung, Hamburg
  • Manfred Blings, BLINGS & COOPARTNER Unternehmensberater, Köln
  • Elke Margarete Flettner, CoachingArt, Alzenau
  • Christian Berg, Rechtsanwalt, Weinolsheim
  • Dipl.-Kfm. Steffen Reime, Unternehmensberater, Rüdersdorf
  • Rolf-Thomas Schneider, RTS – UNTERNEHMENSBERATUNG, Porta Westfalica
  • Dr. Bernd Fischl, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Viechtach
  • Michael Herbers, HERBERS&PARTNER PartG, Duisburg und Dinslaken
  • Christa Janßen, shift Betriebsberatung, Hoppegarten
  • Monica Kotte, ZiB – Zukunft im Beruf, Beratungsstelle Frau und Beruf, Bremerhaven
  • Susanne Moecks-Carone, VioletBUSINESS, Hamburg
  • Dipl.-Betriebswirt Thomas Rodig (FH), die-unternehmensschmiede.de, Wiesbaden
  • Dr. Heidi Oberndorf, kompetenzwerkstatt - management&training, Dortmund
  • Marcus Mencke-Haan, next move Unternehmensberatung GmbH, Hamburg
  • Bernd Niemeyer, next move Unternehmensberatung GmbH, Hamburg
  • Götz Loevenich, Loevenich Unternehmensberatung, Ehringshausen
  • Rainer Götze, Unternehmensberater, Bernau
  • Annette Lang, alpecon-Personalvermittlung&Consulting, Großbeeren/Berlin
  • Dipl.-Kfm. Karl-Heinz Kramer, Steuerberater, München
  • Andreas Hinz, Sonnengärtnerei, Petershagen
  • Paul Geber, Geschäftsführer, mpbystyle, Berlin
  • Dr.Thomas Mill, Unternehmensberatung und Coaching, Bremen
  • Agnes Baldauf, Unternehmensberater & Coach, Schorndorf
  • Michael Tiedt, Abinitio-Accounting GmbH, Bremen
  • Kristina Kern, Steuerberaterin, Mainz
  • Gabriele Dankhoff, Unternehmensberaterin, Berlin
  • Ute Zorn, IT-Consulting-Zorn, Berlin
  • Frank Susemihl, FRASU Consult, Rostock
  • Daniel Rauterberg, Rechtsanwalt, Saarbrücken
  • Stephan Röder, PETERZELKA & RÖDER GbR, Kassel
  • Oliver Zott, ZOTT CONSULTING, Neckarsulm
  • Agnes Hümbs, Ethik Consult, Bad Zwischenahn
  • Dr. Ortrud Sander, Sander Personalentwicklung und Beratung, Uetze-Eltze
  • Dipl.-Kfm. Hellmut Knape, Knape & Partner, Unternehmensberater, Heidelberg
  • Ines Hecker, INES HECKER CONSULT, Berlin
  • Thorsten Rohlf, Rohlf & von Grebmer GbR, Steuerberater, Pritzwalk
  • Dajana Langhof, Inhaberin Gründungscoaching Berlin, Berlin
  • Edgar Müller, Kleinostheim
  • Kersten Klementa, train-org, Personalberatung und –vermittlung, Arnstadt
  • Jutta Overmann, bbu consult, Berlin
  • Eva Kanis, Kanis Marketing, Köln
  • Anke Tielker, Unternehmensberatung und Existenzgründungsbegleitung, Walsrode
  • Angela Rohland; gruendungsbuero.de; Petershagen (bei Berlin)
  • Mathias Peikert, Managementberatung Peikert, Kassel
  • Christiane Börger, Börger Coaching, Bremen
  • Karin Hammelehle, KH- Unternehmensberatung, Karlsruhe
  • Wolfgang Wedekind, Unternehmensberater, Woltersdorf
  • Christian Reichle, marketing!ABO, Markt Schwaben
  • Daniela Grünberg, Rechtsanwältin, Lenzen (Elbe)
  • Tino Hahn, TIHA Wirtschaftsberatung (tiha.eu), Land Brandenburg, Marienfließ
  • Ulrike Martzinek, simply_start GbR, Hamburg
  • Benina Ahrend, simply_start GbR, Hamburg
  • Dr. Günter Friese, Wirtschaftsberatung Dr. Friese, Drehnow
  • Sibylle Kaminski, Erfolgswege für Menschen und Unternehmen, Köln
  • Detlef Weik, Die Scherbe, Stuttgart
  • Petra Zenker, DATAZ, Hemmingen
  • Gabriele Zacher, Beratung-Seminare-Coaching, Vilshofen an der Donau
  • Andreas Weinbacher, Unternehmensberater / selbst. Buchhalter, , Viechtach
  • Thorsten Nabiar , Inhaber, PROAKTIV Unternehmensberatung , Cottbus
  • von dem Bussche, Direktorin Start up Consulting Ltd, Malta und Bonn
  • Wolfgang Riedel, Inhaber, RIEDEXCO, Karlsruhe
  • Harald Rauh, Regional Direktor, STRATEGAM Group, Babenhausen
  • Dipl.-Betriebswirt  Knut Christiansen, Geschäftsführender Gesellschafter, Concept Nord Unternehmensberatungs GmbH, Viöl
  • Bankfachwirt Michael Lohmann , Geschäftsführender Gesellschafter, Concept Nord Unternehmensberatungs GmbH, Viöl
  • Dipl.-Volkswirt Oliver Jung, Inhaber, JUNG UNTERNEHMENSBERATUNG MITTELSTAND, Cadenberge
  • Helmut W. Boor, Geschäftsführer, Regional Direktor, STRATEGAM RLP-SAAR-HESSEN GMBH, Maring-Noviand  
  • Dipl.-Betriebswirt Willi Menzel, Tiramo Consulting, Landstuhl
  • Dipl.-Kfm. Rolf-Werner Schmitz, ROWES Consulting Ltd. (D), Reinbek
  • Dipl.-Kfm.Wolfgang Möhring  , MIT Möhring International Training Existenzgründungsberatung und
  • Coachinginstitut, Bonn
  • Kfz.-Meister Dipl.-Ing.(FH) Armin Kellner , lernen & mehr, Fichtelberg
  • Wilfried Brauns, Geschäftsführender Gesellschafter, meta Institut für Kommunikatives Training GmbH, Halle/Saale
  • Richard J. Wagner, Geschäftsführer, Job-Care-Consulting UG , Mutterstadt
  • Bankkauffrau Susanne Kienhorn, Inhaberin, Susanne Kienhorn, Fulda
  • Wolfgang Haupt, spectrum Unternehmensberatung, Michendorf
  • Birgitt Wählisch, Marketingberaterin, Berlin
  • Simone Böckmann, Training-Coaching-Moderation, Verden
  • Economista e.V., Existenzgründungskurse & Beratung für Frauen Berlin
  • Petra Blum, Unternehmensberatung, Bad Breisig
  • Uwe Hacker, Berater im Bereich EDV beim Gründerlotsendienst Prignitz, Wittenberge
  • Nadja Semmler, Rechtsanwältin, Neuruppin
  • Irene Kuron, Geschäftsführerin, OPUS 1 Gesellschaft für Unternehmensberatung, Management & Training mbH, Bonn
  • Christoph Rasche, CARAT Consult GmbH, 57399 Kirchhundem
  • Susanne Mayer, Berlin
  • Susanne Hoffmann, Leichlingen
  • Claudia Kirsch, Unternehmensberatung Kirsch, Hamburg
  • Thilo Kleinschmidt, Steuerberater, Schmidt & Partner GmbH, Templin
  • Ursula Neumann, Unternehmensberaterin für Freie Berufe, Kunst und Kreativwirtschaft, Köln
  • Peter Peters, PEMA Managementsysteme, Grevenbroich

Verfasst von Andreas Lutz am 26.05.2011 15:00
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=3006

Kommentare

Seit über zwanzig Jahren erfuellen wir unseren Auftrag als Unternehmensberatung. Seit fast zehn Jahren auch im Bereich Existenzgruendungen. Immer oefter bemerken wir wie mutigen Menschen mit Ideen und Wagemut der Weg in die Selbstaendigkeit erschwert wird. Gerade jetzt, wo auch aeltere Gruender in der Selbsaendigkeit die letzte Chance sehen noch Fuss zu fassen, setzten unsere Volksvertreter den Hebel an, um durch Kuerzungen hier das Geld einzusparen, wo es sehr gut eingesetzt wurde. Was waere der Mittelstand heute ohne diese Pioniere? Aber die Finanzspritzen (Milliarden) und Subventionen von Banken und Konzernen gehen unseren "Sozialen" (existiert wohl nur noch im Parteinamen) vor.
Was mit der Umsetzung beim Gründungszuschuss geplant ist, stellt sich fuer mich als Armutszeugnis abgehobener "Verantwortlicher" dar.
Hans-Juergen Martin
Geschaeftsfuehrung

Verfasst von B.O.S.S. Consulting GmbH am 15.11.2011 17:55


Nun liegt es am Bundesrat, diese Verschlechterung zu verhindern.

Es wird spannend, wie sich die Veränderung der Gründerzuschusses auf die Zahl der Gründungen auswirken wird.

Viele Grüße

Jörg Mann
http://www.coach-fuer-unternehmer.com

Verfasst von Jörg Mann am 24.10.2011 20:26


Leider ist die Reduzierung des Gründerzuschußsses ja nunmehr beschlossen worden.

Viele Gründer haben diesen - ebenso wie das KfW-Gründercoaching - genutzt als Unterstützung um die ersten Monate nach der Gründung besser bewältigen zu können. Insofern wird die Zahl der Gründungen in Zukunft abnehmen, m.E. keine gute Entwicklung.

In meiner Funktion als KfW-Gründercoach stelle ich gegenwärtig noch eine Welle der Gründungen fest, die dann ab November stark rückläufig werden dürfte.

Viele Grüße

Jörg Mann
www.coach-fuer-unternehmer.com

Verfasst von Jörg Mann am 17.10.2011 08:09


Ich muss diese Initiative unterstützen.

Ich habe mich vor einigen Jahren als mehrfacher Familienvater nur mit dem GZ selbständig machen können und bereue es nicht. Vor 4 Jahren habe ich Personal eingestellt und es geht weiter aufwärts.
Den GZ einzustellen ist - leider wie so oft - am falschen Ende gespart. Aber das ist ja modern heute.

Dirk Abrie
IbA Industrieberatung, Saarbrücken

Verfasst von Dirk Abrie am 15.09.2011 15:36


Ich unterstütze diese Initiative mehr als gerne!!!
Seit 7 Jahren berate ich Existenzgründer/Innen. Ein Instrument, dass gut funktioniert, vielen eine Perspektive bietet abzuschaffung, Fördermitteln zum Coaching bisher unbedarfter Arbeitnehmer oder Arbeitsuchender auf dem Weg in eine wirtschaftliche Selbständigkeit zu streichen, ist meiner Meinung nach der grundsätzlich völlig falsche Weg!
Auch ich habe bei meiner Existenzgründung vor fast 10 Jahren davon profitiert und ich kann heute sehr gut davon leben. Ohne diese Unterstützung hätte ich als damals alleinerziehende Mutter diesen Schritt nie gewagt!


Margot Kirsch
kompiX, werbe- und mediengestaltung, Saarbrücken

Verfasst von Margot Kirsch am 15.09.2011 15:29


Bitte nochmal durchrechnen!

Verfasst von Mascha Romberg am 13.09.2011 22:02


Wo ist der Sinn an dieser Kürzung?
Sparen wird der Staat dadurch gar nichts.
Die Staistik wird sich rächen und die Quote wieder steigen. Und warum? Weil nicht jeder in der Lage ist, eine Bank zu Überzeugen, weite Durststrecken mitzutragen, die in den meisten Fällen für eine Gründung zu überwinden ist. Viele Gründungen bedeuten nicht viel mehr Konkurrenz, sonder viel mehr Vielfalt.

Verfasst von Patrick Borowsky am 08.08.2011 21:25


Ich habe mich am 12.7. schriftlich an vier Bundestagsabgeordnete gewandt, fürchte jedoch, dass das wohl zu spät war? Gibt es jetzt überhaupt noch Möglichkeiten, das Gesetz zu verhindern?

Kirsten Wunderlich, Journalistin

Verfasst von Wunderlich, Kirsten am 22.07.2011 14:25


Julia Mahncke, Bonn

Verfasst von Julia Mahncke am 20.07.2011 18:39


Ich möchte durch meine Unterschrift Ihre Aktion DRINGEND unterstützen.

Was das Land wohl am meisten braucht ist, sind Menschen, die die Kraft und den Mut fassen, selbst für sich einzustehen und Ihre eigene Be-Ruf-ung zu leben. Dadurch enstehen viele neue Firmen und Arbeitsplätze, die man heute vielleicht noch gar nicht vorstellen kann. Deshalb MUSS der Gründunschzuschuss als staatl. Unterstützung diese Entwicklung erhalten bleiben.
Die jetzt geplante Gesetzesänderung wäre ein Fiasko für unsere Zukunft!



Katharina Schneider

Verfasst von Katharina Schneider am 15.07.2011 12:19


Die geplanten Änderungen sind einfach nur "Ohne Worte"!
Deutschland sollte endlich mal wieder in sich und seine eigenen Leute und Werte investieren, anstatt das Geld für "fremde" Menschen und Länder und seltsame strategische Schachzüge aus dem Fenster zu schmeissen!

Ich hoffe sehr dass es nicht zu den geplanten Kürzungen kommen wird!

Andrea Müller

Verfasst von Andrea Müller am 08.07.2011 21:36


Sehr geehrte Herren Dr. Lutz & Wolfgang Dykiert,

auf Ihre Anregung hin habe ich Ihren Offenen Brief - leicht modifiziert - an 'meine' Bundestagsabgeordnete geschrieben und heute via Mailsystem des Bundestages abgeschickt. Über eine Reaktion werde ich informieren...
Mit den besten Grüßen
Karsten Kruschel

http://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Kruschel

Verfasst von Dr. Karstem Kruschel am 08.07.2011 13:42


Seit Jahren hat die Politik zu wenig Gründungswillen und Unternehmertum in Deutschland beklagt. Und jetzt wird nach der Ich AG der Gründungszuschuss kaputtgespart. Wo sind eigentlich die liberalen Wirtschaftsexperten der FDP, um dieses gründungsfeindliche Gesetz zu verhindern? Wo sind die Mittelstandsexperten der CDU/CSU, die Arbeitsplätze schaffen und sichern wollen?

Jeder Abgeordnete ist allein seinem Gewissen verpflichtet. Deshalb kann ich alle Abgeordneten auffordern gegen dieses "Spargesetz" zu stimmen. Sie haben alle Gründungsexperten der BRD hinter sich. Wann hat es je solch eine Einigkeit gegeben?

Deutschland braucht Gründer/innen! Vor allem mutige, die gegen alle Widrigkeiten Ihre Ideen umsetzen. Wir müssen diese mit aller Kraft (auch finanzieller!) unterstützen. Wenn uns dies nicht in wirtschaftlich guten Zeiten gelingt, wann dann? Ohne diese wird es keine neuen und zusätzliche Arbeitsplätze geben. Im Gegenteil! Die Kosten werden die geplanten Einsparungen auffressen!

Ich bin seit 7 Jahren als Existenzgründungsberater tätig. Ohne Überbrückungsgeld hätte ich nicht gründen können!

Stimmen Sie gegen dieses Gesetz!

Mit besten Grüßen

Michael Penn
Unternehmensberatung Penn

Verfasst von Michael Penn am 07.07.2011 16:25


Ich war eigentlich gründungswillig, schaffe das aber vor dem 1. 11. 2011 nicht.

Ohne Zuschuss schaffe ich das aber auch nicht. Und jetzt?

Verfasst von Rainer Leddin am 07.07.2011 11:16


Ich habe die MdB meines Wahlkreises Aschaffenburg angeschrieben und auf die Problematik hingewiesen.
Dies sind Frau Christine Scheel (DieGrünen) und Herr Norbert Geis (CSU).
Vielen Dank an die Initiatoren für Ihr großes Engagement.

Verfasst von Jörg Nottebohm am 30.06.2011 15:35


Die StartingUp-Redaktion unterstützt den wichtigen und richtigen Aufruf - auch wir werden das Thema redaktionell weiter verfolgen und aktuell berichten.

Verfasst von Hans Luthardt am 29.06.2011 16:02


Email an Dr. Michael Luther ist abgeschickt. Ich habe ihm eine Lektüreempfehlung mit auf den Weg gegeben: Peter Plögers "Arbeitssammler" macht eigentlich ziemlich deutlich, welchen Stellenwert Selbständigkeit in der heutigen Arbeitswelt hat - und wie wichtig daher Gründungsförderung ist.

Verfasst von mk am 29.06.2011 09:30


Auch ich habe die Bundestagabgeordneten meines Wahlkreises Weilheim-Schongau, Herrn Dobrindt (CSU) und Herrn Breil (FDP) angeschrieben.
Auch ich bin gespannt, ob und wie reagiert wird.

Dip. Math. Birgitt Jendrosch
Holistische Beratung Birgitt Jendrosch, München
Personal und Business Coach

Verfasst von Birgitt Jendrosch am 28.06.2011 11:40


Habe an meinen Bundestagsabgeordneten gerade eine Mail dazu geschrieben und bin auf die Antwort gespannt.

Verfasst von Walter Helbig am 28.06.2011 09:45


Deutschland hat zu wenig Gründungskultur. Das Programm ist erfolgreich und darf deshalb nicht zusammengestrichen werden.

Verfasst von Michael Wörle am 27.06.2011 19:58


Ich plädiere dafür, die Gründungsförderung unverändert beizubehalten, denn sie ist gerade für ältere Arbeitnehmer eine Chance, aktiv und selbstbestimmt noch einmal anzupacken und zu gestalten. Der 1. Arbeitsmarkt bietet für die "Best Ager" allen Schönrednern zum Trotz, kaum realistische Anstellungschancen. Eine Kürzung oder gar ein Wegfall würde bedeuten, diejenigen endgültig auszugrenzen, die mit Mut und Engagement in die Selbständigkeit starten wollen. Den Mutigen gehört schließlich die Welt, also sollte der Staat auch fördern.

Verfasst von Horst Hildebrand am 24.06.2011 13:00


Wir unterstützen diese Intitiative sehr und bedanken uns bei den Initiatoren.

In unserem Land ist es leider seit "Schröder´s SPD" und "Merkel´s CDU" nicht mehr zu aushalten. Völlige Unlogik an allen Ecken.

Der durch insbesondere die FDP verstärkte Neoliberalismus und das anscheinend sinkende Geistespotential der politisch handelnden (bwz. nicht-handelnden) Personen führt zu einerseit zu einem "Ausverkauf" und andererseits zu einer innerdeutschen "Lähmung" der Bevölkerung.

Wenn dann noch an selbst unternehmerisch eigentlich inkompetente "Körperschaften" ein großer Bereich der "Kontrolle und Entscheidung" durch die Politik "delegiert" wird, muß man sich am Schluß nicht mehr über die fast in jeder Beziehung "UNGENÜGENDEN" Ergebnisse wundern.

Ich wünsche mir ein Land, indem die Menschen wieder glücklich, motiviert, gelassen und zukunftsorientiert leben wollen.

Das ist in Deutschland nicht mehr der Fall. Alle Parteien gleichen sich mittlerweile der "ostdeutschen Sozialideologie von früher" an.

So entsteht kein "mutiges Unternehmerland"!

Wir werden anstatt von "Unternehmern" mittlerweile von "Unterlassern" diktiert.

Das Ziel einer "sozialen Marktwirtschaft" entsteht aus der "Sicherheit des Einzelnen".

Deshalb fordere ich seit langer Zeit das "Bedingungslose Grundeinkommen" (google: Götz, Werner dm). Das "spart" Beamte und Verwaltungskosten (sowie deren "Langsamkeiten") und gibt den Menschen Ressourcen für Zukunftsplanungen und positive Lebens-Visionen.
So entstehen Ideen sowie "brauchbares Wachstum der Gesellschaft".

So entstehen auch Familien. Mit Kindern. Wir werden von "kinderlosen Politikern" diktiert. Wählen wir dieselben ab. Lassen Sie uns besser NACH- und HINSCHAUEN. Wählen Sie beim nächsten Mal "Mütter" und "Väter" in die politischen Ämter.
Die haben auch Verantwortungspotentiale für die familiäre Zukunft.

Die Abschaffung von Fördermitteln zum Coaching bisher unbedarfter Arbeitnehmer oder Arbeitsuchender auf dem Weg in eine wirtschaftliche Selbständigkeit ist der grundsätzlich völlig falsche Ansatz.

Schon jetzt ist das "Fördergewirr" von ein fast unbeherrschbarer Wust von "Papier" und Gesetzen.
Schrecklich!

Wie beim Steuerrecht geht es oft nicht um "Senkungen" etc. sondern um "Vereinfachung" und um "Gerechtigkeit" - sowie "Machbarkeit".

Wer regiert eigentlich (noch) dieses Land?
Wo ist der Widerstand von uns Bürgern?

Mario C. Sachs
Unternehmensberater
seit 1990 (21 Jahre)
Selbständig seit 1978

UBEMA GmbH
Private Arbeitsvermittlung
Gründungsberater und Coach
Gelistet im Bereich der Kfw

Verfasst von Mario C. Sachs am 22.06.2011 11:58


Ich unterstütze die Initiative gegen die Kürzung des GZ, da ich selbst ohne GZ den Sprung in die Selbständigkeit nicht gewagt hätte. Gerade im Bereich berufliche Aus-/Weiterbildung werden kaum noch Dozenten fest angestellt, sondern man wird zur "Selbständigkeit" gezwungen. Die Kürzung der Bildungsgutscheine für Migranten Anfang 2010 hat hier bereits einen tiefen Einschnitt bedeutet. Und dann jammert man über Fachkräftemangel ... Schildbürgerstreiche!!!

Verfasst von Claudia Harfst am 21.06.2011 13:21


Durch die geplante Änderung ist meine Gründung als Ernährungsberaterin, d.h. meine zukünftige eigenständige Existenz stark gefährdet. Schließlich war es der ausschlaggebende Punkt, die Selbstständigkeit überhaupt zu wagen. Es sollte zumindest Übergangsregelungen für Menschen geben, die sich wie ich schon in der Vorgründungsphase befinden!

Mit freundlichen Grüßen
A.Golchert

Verfasst von Astrid Golchert am 20.06.2011 09:38


Die GründerAgentur unterstützt diese Initiative gegen die Kürzung des GZ. Der GZ ist eine elementare Entscheidungsunterstützung bei dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Statistik/Zahlen zeigen das hier das Geld nicht falsch eingesetzt wird, sondern hierdurch standhafte Unternehmen entstehen. Meine Firma existiert seit einigen Jahren und begleitet Existenzgründer die den GZ in Anspruch nehmen, bis heute sind alle erfolgreich am Markt. Der GZ war eine Entscheidungshilfe bei allen Gründern diesen Weg zu gehen.

Beste Grüße
Die GründerAgentur
J.Redepenning

Verfasst von Redepenning am 19.06.2011 16:38


Die Initiative unterstütze ich gerne. Der Gründungszuschuss als wichtige finanzielle Unterstützung bei der Existenzgründung half über die schwierige Anlaufzeit hinweg. Künftigen Gründern sollte diese Hilfe nicht gekürzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Neidhardt
werbestudio|mn

Verfasst von Matthias Neidhardt am 19.06.2011 12:42


Die Initiative muss unterstützt werden, kiene Frage. Das tun wir hiermit.
Viel Erfolg!!

Beste Grüße,
Peter Panowski

Verfasst von Peter Panowski am 19.06.2011 09:20


Hiermit unterstütze ich diese Initiative.

Verfasst von Philip Krüger am 17.06.2011 09:23


Als Gründungsberater habe ich täglich mit Gründerinnen und Gründern zu tun.

Die novelle ist kein gutes Signal an Menschen, die den Mut haben selber aktiv zu werden. Wer gründet springt los, ohne Netz und doppelten Boden. Die Kürzung der Förderdauer der ersten Phase auf 6 Monate macht es da nur noch schwieriger das kritische erste Jahr zu überstehen.

Grüße, Peter Weiß

Verfasst von Peter Weiß am 16.06.2011 12:28


Hallo zusammen!

Ich möchte Euch darauf aufmerksam machen, dass wir in dem IAB-Kurzbericht 11/2011 erhebliche Fehler und sogar Fälschungen festgestellt haben, was die Ausführungen zum Vermittlungsgutschein betrifft. Ich rege an, auch die "Evaluierung" des IAB zum Gründungszuschuss kritisch auseinanderzunehmen.

Hier die Links zu unserer Gegendarstellung und zur Pressemitteilung:

http://aklpv.de/iab_gegendarstellung.pdf
http://aklpv.de/pressemitteilung_iab_gegendarstellung.pdf

Viel Erfolg! Natürlich unterstütze ich Euer Anliegen ebenfalls.

Verfasst von Dipl.- Jur. Thomas Krug, Arbeitskreis Leipziger Personalvermittler e.V. am 16.06.2011 10:47


Der Fachkräftemangel ist Propaganda - in Wirklichkeit wollen große Unternehmen Leute loswerden. Wer aber einmal draußen ist und von seiner Gründung leben kann, will in der Regel nie mehr zurück. Der Gründungszuschuss in seiner bisherigen Form ist im allgemeinen Interesse.

Michael Schweizer, Journalist, München

Verfasst von Michael Schweizer am 15.06.2011 09:51


Ich unterstütze diese Maßnahme sehr.
Woher: Arbeitsplätze, Ideenumsetzungen, Wirstschaftswachstum usw.?
Wenn nicht ausreichend in Existenzgründer investiert wird! Existenzgründer sind die Zukunft!

Silke Hoff
Coach

Verfasst von Silke Hoff am 14.06.2011 17:28


Ohne einen Gründungszuschuss werde ich nach meiner baldigen Zulassung als Heilpraktikerin möglicherweise keine eigene Praxis eröffnen können. Dann waren 3 Jahre Ausbildung und die damit verbundenen Kosten und Mühen umsonst. Sehr schade!

Michaela Wilhelm
HP-Anwärterin aus Hamburg

Verfasst von M. Wilhelm am 10.06.2011 12:08


Ohne den Gründungszuschuß wär ich heute nicht da wo ich bin. Erfolgreich im Geschäft. Der Zuschuß müßte nach meiner Meinung verdoppelt werden, damit man auch am Anfang besser agieren kann. Ein Teil geht schließlich in die soziale Absicherung und steht nicht dem Geschäft bzw. dem eigenen Unterhalt selbst zur Verfügung.

Viel Erfolg
Margit-Rose Siemens
Kostümverleih und Gewandschneiderin

Verfasst von Margit Rose Siemens am 09.06.2011 14:06


Ich unterstütze diese Eingabe ebenfalls.
Meiner Meinung nach generieren diese 'Einsparmaßnahmen' im Hier und Jetzt lediglich unkalkulierbare Folgekosten im Dann und Dort.
Die oben formulierten Einwände hätte man sich lieber schon im Vorfeld als 'Zweite Meinung' einholen sollen.

Mit Grüßen

FL

Verfasst von Frank Lindner am 09.06.2011 12:10


Gerne unterstütze ich die Petition!

Verfasst von Ralf Nußbaum am 08.06.2011 15:48


Einen Keimling (Gründer) muss man hegen und pflegen, so dass eine eigenständige Pflanze daraus wird.

Viele eigenständige Pflanzen sind die Grundlage für einen grundsoliden Ertrag.

Große und ausgelaugte Pflanzen müssen hierfür jedoch weichen.

Die Bundesregierung schlägt diese wohl zu einfachen Weisheiten in den Wind.
Die alten Pflanzen werden ohne Rücksicht auf Verluste gedüngt und Keimlinge - tja, die werden dabei zertreten.

Ich unterstütze den Protest gerne, da ich gerade selber in der Gründungsphase bin - die geplanten Änderungen werfen meinen ganzen Zeitplan über den Haufen.

Viel Glück uns allen.

Rüdiger Nowak

Verfasst von Rüdiger Nowak am 08.06.2011 13:41


Schade um dieses erfolgreiche Eingliederungsinstrument!
Ich unterstütze die Initiative!

Frank Baldensperger
PepComm GmbH, Strausberg

Verfasst von Frank Baldensperger am 08.06.2011 12:40


Gerne unterstütze ich die Petition!

Sylvia Nickel

Nickel Consulting, Oberhausen
Beratung und Begleitung bei
Gründung, Wachstum, Konsolodierung

Verfasst von Sylvia Nickel am 08.06.2011 11:53


Ich verstehe nicht, welche Vorteile die Regierung durch diese Änderung hat.
Klar - kurzfristig gesehen werden einige Euros in der Staatskasse bleiben, aber langfristig gesehen werden die Existenzgründer durch die erhöhten Kosten in der Gründungsphase auf der Strecke bleiben und die Zahlungsspirale nicht überstehen - zum Schluss bleibt statt einer erfolgreichen Geschäftsidee nur die Firma zu schließen, keine Arbeits- oder Ausbildungsplätze zu schaffen und der Gesellschaft zu 100% auf der "Tasche" liegen.

Sollte es irgendwo eine Unterschriftensammlung gegen die Gesetzesänderung geben - meine habt ihr!

Verfasst von Wolfgang Keller am 08.06.2011 09:53


Gerade in der Startphase ist es für Gründer erforderlich eine -wenn auch geringe-Grundsicherung zu erhalten. Gründungsgelder sind für die Wirtschaft ein wichtiger Bestandteil, führen sie doch zu einer Erhöhung der Erwerbszahlen -Gründer und Mitarbeiter- und somit zu einer Reduzierung der Arbeitslosigkeit bzw. Entlastung der Arbeitsagenturen bei gleichzeitig erhöhtem Bruttosoialprodukt.
Da ich in absehbarer Zeit die Selbstständigkeit plane, bin ich selbst Betroffener.

Verfasst von Rainer Lo am 07.06.2011 23:07


Sehr gerne unterstütze ich diese Initiative.

Verfasst von Stanislav Gert am 07.06.2011 16:00


Gern unterstütze ich diese Initiative. Ich hoffe, dass diese sinnvolle Unterstützung - die ich auch selber nutze - nicht auch dem Rotstift zum Opfer fällt. Hier würde zwar im ersten Moment Geld gespart, aber mittel- bis langfristig würde diese Kürzung einen weiteren Rückschritt bedeuten und den Staat zusätzliches Geld kosten.

Axel Ader
Geschäftsführer
AQ Coaching & Consulting GbR

Verfasst von Axel Ader am 07.06.2011 15:08


Ich unterstütze diese Initiative sehr gern. Da ich mich im Moment selbst in der Gründungsphase befinde, weiß ich, wie kurz 6 Monate sein können. Für Existenzgründer kann es entscheidend sein, ob sie nur 6 Monate oder insgesamt 9 Monate Zeit haben, sich über ihr zukünftiges Unternehmen Gedanken zu machen.

Verfasst von Bettina Brandt am 07.06.2011 13:58


Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass der Gründungszuschuss für mich und viele andere ein wichtiges Argument war, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Ich befürchte sehr, dass Kürzungen in diesem Bereich dazu führen werden, dass potenzielle Existenzgründer der Mut verlässt, denn finanzielle und soziale Absicherung gerade in der ersten Zeit des Bestehens eines Unternehmens geben Sicherheit und erhöhen die Chancen des Erfolgs.

Folgen der geplanten Kürzungen werden sein: Potenzielle Existenzgründer bleiben arbeitslos und verursachen damit auch wieder Kosten. Ist das das Ziel? Meine Großmutter hätte gesagt: ?Der Fuchs beißt sich in den Schwanz.?

Verfasst von Persönliche Reiseberatung Marion Gerlach am 07.06.2011 12:01


Ich unterstütze Ihre initiative auch wenn ich sie nun nicht mehr brauche. Meine Frau und ich sind beide aus der Arbeitslosigkeit selbständig geworden, meine Frau betreibt ihr Geschäft sehr erfolgreich nach 4 Jahren und schuff ca. 6 Teilzeitstellen. Ich fand über die Selbstständigkeit wieder ins Berufsleben. Als ALG II Empfänger wäre dies mit Sicherheit nicht so gelaufen. Die Anlaufphase von 6 Monaten ist zudem viel zu kurz, es waere vielleicht gut wenn die Ministerin mal selbst versuch ein Geschäft zu gründen oder wenigstens den Businessplan dazu.
Die Kasse müsste bei der derzeit niedrigen Arbeitslosenzahl prall gefüllt sein, somit werden die Kürzungen mit Sicherheit Quersubventinierungen dienen, denn konsequenterweise müsste dann auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinken. Neben der scheinheiligen Energiepolitik ein weiterer Grund der jetzigen Regierung einen gehörigen Denkzettel bei den kommenden Wahlen zu verpassen.

Verfasst von Wolfgang Hampel am 07.06.2011 11:44


Wenn es wirklich ein Interesse der Regierung gibt die Zahl der Arbeitslosen tatsächlich zu verbessern und wenn eigenverantwortliche Menschen gründen wollen, dann braucht es die Unterstützung über den bisherigen Gründungszuschuss. Eine GZ-Änderung ist eine Kürzung am falschen Ende der Regierungsausgaben. Gerne unterstütze ich diese Initiative!

Verfasst von Jörg Hohlfeld am 07.06.2011 11:44


Ich unterstütze diese Initiative! Sie hat mir selbst den Weg in die Selbständigkeit erleichtert.

Verfasst von Gerd Gottwald am 07.06.2011 11:37


Gerade für Gründer, die Hauptversorger der Familie sind,braucht man Bedenkzeit und gute Vorbereitung. Manchmal kommt die Idee der Gründung auch erst nach vielen vergeblichen Bewerbungen, weil man als erstes versucht den sicheren Weg als abhängig Beschäftigter zu gehen. Dann sind alle Möglichkeiten versperrt!
Ich unterstütze diese Initiative!

Verfasst von Axel Cedziwoda am 07.06.2011 10:28


Hallo,
ich möchte diese Initiative unterstützen.
Für ALG 2- Berechtigte gibt es nur wenig konstruktive Unterstützung. Es ist kontraproduktiv für unser Land nur noch zu fordern und zu kränken statt zu fördern und zu integrieren.

Verfasst von Detlef Böcker am 07.06.2011 09:27


Sehr gerne unterstütze ich diese Initiative.

Verfasst von Abdollah Fadakar am 07.06.2011 00:04


Ich kenne genug, für die der GZ eine große und notwendige Chance zur beruflichen Selbstständigkeit und ein erfolgreicher Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus ist und war. Diese Chance sollte sich der Staat angesichts bekannt hoher Arbeitslosigkeit-Statistiken nicht verwehren - ein deutlicher Anstieg dieser sowieso schon leider hohen Statistiken wäre die logische Folge.

Willkür für die Frage der Bewilligung des GZ kann auch kein richtiger Weg sein, es geht um Existenzen, im wahrsten Sinne des Wortes, da ist Willkür absolut fehl am Platze! Eine Prüfung anhand transparenter Kriterien - das kann der einzig richtige Weg sein.

Die Kürzung auf 6 Monate legt ebenfalls unnötige Steine in den Weg - man gründet nicht mal eben so, die Gründung muss eingeleitet und gefestigt werden, wenn sie Bestand haben soll - das kostet nun einmal Zeit. Einsparung durch Verkürzung gefährdet nur die Stabilisierung, also im schlechtetsten Fall 6 Monate rausgeworfenes Geld, wenn die neue Existenz unstabil ins Rennen geschickt wird. Das kurzfristig eingesparte Geld würde also letztendlich mit größerer Gefahr einen höheren Verlust an Staatsgeldern nach sich ziehen, wenn das neue Unternehmen durch die kurze Aufbauphase scheitert und somit in die Arbeitslosigkeit zurück fällt.

Daher kann ich den Protest gegen die Änderungspläne nur unterstützen!

Verfasst von Stephanie Spichala am 06.06.2011 16:51


Existenzgründungsförderung ist ein wunderbares Beispiel für den "social Return on Investment". Seit 10 Jahren unterstützt Enterprise M-V in Mecklenburg-Vorpommern junge Menschen, die mit einer Existenzgründung ihre eigene Alternative zur Arbeitslosigkeit entwickelt haben. 1.500 haben sich intensiv mit dieser Idee auseinander gesetzt. Dieses mutige Engagement muss unterstüzt werden und darf nicht durch weitere Kürzungen gefährdet werden! Diese Kürzung ist nicht nur wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch kontraproduktiv, sie ist es auch sozialpolitisch. Durch eine einzelne Existenzgründung ergibt sich viel Positives für die Familienplanung, die Lebensgestaltung von Personen aus dem sozialen Umfeld, sie stärkt die Persönlichkeit und sie hat eine enorme Vorbildwirkung für andere jungen Menschen. Wenn diese Kürzungen durchgesetzt werden, sparen Sie am falschen Ende, an den Perspektiven und Chancen für junge Menschen, die ein Land wie Mecklenurg-Vorpommern dringend braucht! Mehr Arbeitslose werden nicht gebraucht!!

Verfasst von Enterprise M-V Sophie Schleußner am 06.06.2011 16:28


Ohne einen Gründungszuschuß (damals: Überbrückungsgeld) wäre mein Start in die Selbstständigkeit schief gegangen. So war er nur "holprig", da keine Bank zur Finanzierung bereit war. Und: Ja, ich habe Mitarbeiter, ja, ich plane weitere Festanstellungen. Auch ohne Banken - aber ohne die paar Euros am Start - hätte ich es nie geschafft.

Deshalb: Bitte kein Streichkonzert! Ich denke nicht, dass es ein besseres Instrument gibt.

Mit freundlichen Grüßen
HF Schubach

Verfasst von Hans F. Schubach am 06.06.2011 16:20


Auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit heißt es wörtlich: ?Existenzgründungsförderung gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Instrumenten der Arbeitsmarktpolitik?. Warum dann trotzdem die Kürzung???

Die Fachebene in den Ministerien und bei der Bundesagentur für Arbeit haben sich bereits gegen eine Kürzung des GZ ausgesprochen.
Wozu werden Fachebenen geschaffen, wenn dieser kein Gehör geschenkt wird??
Man sollte sich doch bei den nächsten Wahlen SEHR genau überlegen, wen bzw. was man wählt.

Verfasst von Dipl.-Ing. Martin Eustergerling am 06.06.2011 14:27


Als Gründungsberater und Coach für Arbeitsuchende Menschen kenne ich beide Seiten und einige erfolgreicher Gründer/innen aus der Arbeitslosigkeit. Der GZ muss so wie er ist erhalten bleiben - Mindestens!

Guido Hillmann, Berater-Trainer-Coach, "Unternehmen: Innovativ", Münster

Verfasst von Guido Hillmann am 06.06.2011 13:54


Wir haben schon vielen Migranten in die Selbständigkeit geholfen. Dies war nur möglich über einen entsprechenden Gründungszuschuß. Dieses Instrument nun abzuschaffen bedeutet mehr Arbeitslose!

Robert Duschinger, Gründungsberater

Verfasst von Robert Duschinger am 06.06.2011 12:45


In meinem Seminar "Frauen machen sich selbständig", das ich seit mehr als 10 Jahren in München anbiete, zeige ich den Teilnehmerinnen Wege auf, wie sie ihren Wunsch von der Selbständigkeit realisieren können.

Frauen sind als Unternehmerinnen mit ca. 32% in Deutschland nach wir vor unterrepräsentiert. Vor 10 Jahren lag der Anteil noch bei ca. 1/4.

Da Frauen risikobewusster sind und meist über weniger Startkapital verfügen als Männer, hat der Gründungszuschuß einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet. Durch die Kürzungen sehe ich das bisher erreichte gefährdet und eine Quotenregelung wie anderorts diskutiert wird uns hier nicht weiterhelfen.

Dr. Jutta Bendak, Gründungsberaterin

Verfasst von Dr. Jutta Bendak am 06.06.2011 11:52


Gern unterstütze ich diese Initiative

Verfasst von Dirk Pieper am 06.06.2011 11:49


Gern unterstütze ich diese Initiative

Verfasst von Marcus Burkhardt am 06.06.2011 11:46


Ich unterstütze diese Initiative.

Verfasst von Delia Steinhöfer-Apel am 06.06.2011 10:36


mir hat der GZ bei dem Weg in di eSelbstständugkeit sehr geholfen. Ohne Ihn hätte ich es wohl nicht gewagt. Auch bei vielen Bekannten aus der online-Gründerszene ist dies so gewesen. Ich bin deutlich gegen eine Kürzung des GZ!

Verfasst von Felix Hentzen am 06.06.2011 10:31


Da nur mit Gründungszuschuss geförderte Gründungen
in den Genuss des zu 90 % geförderten Gründercoachings kommen, stellt sich die Frage ob dieses wirkungsvolle Innstrument nun auch abgeschafft wird oder der Zugang zum 90% geförderten Gründercoaching erleichtert wird !!!???

Verfasst von werra am 06.06.2011 08:16


Ich unterstütze diese Initiative.
Man sollte sich parallel für das Bedingungslose Grundeinkommen einsetzen.
www.unternimm-die-zukunft.de

Verfasst von Ulf Henschke am 06.06.2011 06:28


Neue Ideen für Deutschland kommen von innovativen Gründern!

Verfasst von Andreas Kirchner am 06.06.2011 01:21


Der Gründungszuschuss ist nachweislich das erfolgreichste Instrument, um Arbeitslose wieder in "Lohn und Brot" zu bringen. Es ist völlig unverständlich und absurd, gerade hier den Sparhammer so massiv anzulegen. Die Regierung sollte froh sein über jeden, der den Sprung in die Selbständigkeit schafft und dabei noch weitere Arbeitsplätze generiert. Die eingesetzten Mittel des Gründungszuschusses zahlen sich am Ende für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, denen unsere Politiker verpflichtet sind,um ein Vielfaches aus.

Verfasst von Dr. Volker Nickel am 05.06.2011 20:32


Ich selbst war Nutzniesser des Gründungszuschusses. Nur mit dieser Hilfe war der Einstieg in die Selbstständigkeit möglich. Aus diesem Grunde unterstütze ich gern diese Initiative.

Peter Brandmann
pb beratung & training

Verfasst von Peter Brandmann am 05.06.2011 16:42


Ohje, werde in 3 Wochen arbeitslos sein. Bin am überlegen, ob ich einen neuen Job mit "50" suche oder mich selbständig mache. Ich schaff zeitlich die Vorbereitungen für die Existenzgründung nicht mehr.
Und schon der Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten (260 ? im Jahr) ist eine KANN-Bestimmung (wie armselig).
Ohne Gründungszuschuss werde ich nicht gründen können, also das ALG I für 15 Monate voll ausschöpfen, wenn es nicht anders geht.
War schon mal 14 Jahre lang selbständig und hatte damals das Überbrückungsgeld. Ohne das, wäre die Gründung nicht möglich gewesen.
Warum wird immer wieder am falschen Ende gespart? Sind die Prioritäten falsch gesetzt?

Verfasst von Marina Reinhold am 05.06.2011 15:13


Wir unterstuetzen diese Initiative.

Als Fachberatung fuer Rechtsanwaelte und Notare unterstuetzen wir junge Anwaelte bei der Kanzleigruendung.

Um im wahrsten Sinne des Wortes in den ersten Monaten "Ueberleben" zu koennen, ist der Gruendungszuschuss ein wichtiges Mittel auf dem Weg in eine erfolgreiche Selbstaendigkeit.

Verfasst von Ilona Cosack am 05.06.2011 14:38


Ich bin mit meinen Mitzeichnern ebenfalls der Ansicht, dass mit einer Kürzung oder generellen Einschränkung der Gründungsförderung am falschen Platze gespart wird. Existenzgründungen werden eher weiter zurückgehen, da die positiven Impulse, die davon ausgehen, dass mit Hilfe der Fördergelder wenigstens in der Anfangszeit der Gründung die Grundsicherung gewährleistet ist, wegfallen könnten.

Verfasst von Peter Goeltl am 05.06.2011 13:55


Ohne Gründungszuschuss hätte ich den Sprung in die Selbstständigkeit nicht gewagt. So wäre ich heute Harz IV Empfängerin, denn auf einen Job beim Aldi habe ich keine Chance, ich bin zu alt, überqualifiziert und erhielt auf Bewerbungen in verschiedenen Filialen Absagen.

Verfasst von Monika Hiltensperger am 05.06.2011 11:47


Ich habe vom Gründungszuschuss nicht profitiert, halte ihn aber für ein sinnvolles Instrument. Schließlich sind durch die Arbeitslosigkeit die eigenen Mittel meist schon erheblich eingeschränkt und eine Gründung kostet nun einmal Geld. Ich wünsche und hoffe mir, dass unsere Volksvertreter einmal so großzügig entscheiden wie ansonsten stets zu ihrem eigenen Vorteil.

Sebastian Kayhs, Fachgutachter für Alten- und Krankenpflege, Pflegeberater

Verfasst von Sebastian Kayhs am 04.06.2011 17:13


Liebe Politiker, ich unterstütze diese Petition mit Nachdruck und muß sie dringend auffordern, in ihren Hirnwindungen nach dem Schalter "ON" zu forschen! Wenn Sie nicht schnell fündig werden, fahren sie unser Land komplett an die Wand und zwar mit Totalschaden. Nachhaltigkeit scheint zu den unbekannten Komponenten zu gehören. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät mit Sachverstand zu prüfen, wo die Gelder der Steuerzahler investiert werden und Sinn machen. Sie sind dem Volk verpflichtet und das Volk ist ihr Arbeitgeber. Sibille Nebel, GründerCoach

Verfasst von Nebel Sibille am 04.06.2011 15:31


Das Rückrat von Deutschland und Europa sind nicht die grossen und grössten Unternehmen sondern der Mittelstand der schliesslich aus Gründern hervorgehet.

Daher müssen sinnvolle und wirtschaftliche Gründungsmöglichkeiten gefördert werden. Dies kann nicht allein den Banken als reinen Profitunternehmen überlassen werden.

Verfasst von Knapp am 04.06.2011 14:53


Die Reform ist volkswirtschaftlich ein Fehler!

Verfasst von Bekim Zumberi am 04.06.2011 14:09


Ohne Gründungszuschuss wäre es mir als alleinerziehender Vater nie möglich gewesen mich selbstständig zu machen. Zu groß wäre das finanzielle Risiko für meine Familie gewesen. Sehr bedenklich, dass diese wirklich gute Instrument so drastisch gekürzt werden soll

Verfasst von Peter Embscher am 04.06.2011 13:43


Oh Herr, lass' Hirn regnen...

Seit Jahren gebe ich Seminare für Existenzgründer/innen und berate und coache vor allem Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen, ganz oft mit Hilfe des Gründungszuschusses. Die Allermeisten erlebe ich als sehr engagiert und mit viel Verve und Hartnäckigkeit darangehend, sich eine neue eigene Existenz aufzubauen, um dann als Selbstständige neues Selbstbewusstsein aufzubauen und als Steuerzahler und Einzahler in die Sozialversicherungssysteme ihren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Aber sie benötigen Unterstützung, damit dies klappen kann:
- Durch solide und kostengünstige Beratung, um ihren Businessplan und ihr Marketingkonzept zu entwickeln, um Selbstorganisation und eigene Buchführung und alles weitere anzugehen, was im Rahmen der Selbstständigkeit auf sie zukommt - deshalb finde ich es nebenbei auch bedenklich, dass die entsprechenden Schulungsmaßnahmen der Arbeitsagentur gleich mitgekürzt werden sollen.

- Und sie benötigen gerade in der Anfangszeit eine gewisse finanzielle Sicherheit, um sich voll auf ihr neues Geschäft konzentrieren zu können: Für die Meisten ist das Einkommen ja auch als Familienbeitrag dringend erforderlich.

Vielen wird diese Chance der Existenzgründung jetzt genommen, wenn die von-der-Leyenschen Pläne durchkommen - leider gibt es auch nur wenig Gegenlobby, da IHK und wohl auch HWK bei kleinen Selbstständigen vor allem die Konkurrenz fürchten und die Gewerkschaften ja eher nicht an Gewerbetreibenden und Freiberuflern interessiert sind. So bleibt nur, Ihnen Herr Dr. Lutz und den vielen weiteren Initiativen Glück und Erfolg zu wünschen: Auf geht's!!!

Michael Ohnesorge, Gründungsberater (und Selbstständiger (!)) aus Göttingen

Verfasst von Michael Ohnesorge am 03.06.2011 13:40


Ich würde mich freuen, wenn es mehr Gründungen in Deutschland geben würde. Daher bin ich gegen die Kürzung

Verfasst von Julian Mahale am 03.06.2011 13:22


was für ein sinnloses Vorhaben! Ich kenne soviele Studios in der Gamesbranche, die mit dem Gründungszuschuss entstanden sind und die fast alle bis heute existieren. Da haben wir mal ein funktionierendes Instrument zur Förderung der Selbständigkeit ....

Verfasst von Carolin Batke am 03.06.2011 11:11


Ich unterstütze die Initiative gerne. Ohne den Gründungszuschuss hätte ich den Sprung in die Selbstständigkeit nicht gewagt. Aus heutiger Sicht war aber genau dies der einzig richtige Schritt.

Verfasst von Carola Tesche am 03.06.2011 09:10


Als Existenzgrüner, Gründungsdatum März 2010 finde ich es traurig, wenn ein erwiesen wirkungsvolles, nachhaltiges Instrument der Gründungsförderung ohne gründliche Recherche dem Sparzwang geopfert wird. Die Auswirkungen auf das Gründungsgeschehen in Deutschland und damit die zukünftigen Unternehmen/r, Steuerzahler und Arbeitgeber sind noch nicht absehbar. Schade, ich hatte von unserer neuen Arbeitsministerin das Gegenteil erwartet. Kompetente Stellen wurden fehlinterpretiert und ignoriert, nur um zu sparen, aber sicher an der falschen Stelle! Wieder einmal bestätigt, sich daß mangelnde Fachkompetenz zu nichts führen kann. Unsere Minister/innen tauschen Ihre Rollen in den Moinisterien wie beliebt, ohne enstprechendes Hintergrundwissen.
Ich kann nur allen die eine Gründung im Kopf haben empfehlen, schnell zu handeln. Ohne Gründungsunterstützung der alten Form kann es schnell eng werden.

Heinz Ramsbeck, Ditmarscher Arbeitsvermittlung, Meldorf in Schleswig-Holsten, Geschäftsführer und Inhaber

Verfasst von Heinz Ramsbeck am 03.06.2011 08:54


Ja, ich befürworte die Initiative von Gründungszuschuss.de.

Verfasst von Markus Rothmeyer am 03.06.2011 08:54


Auch ich unterstütze vollumfänglich Ihre Initiative. Endlich wurde ein erfolgreiches Instrument geschaffen - die jetzige Form der Förderung. Schon mittelfristig weniger Kosten für den Steuerzahler, klar Steuermehreinnahmen in der Zukunft und schon will jemand unsere Zukunft einsparen, um kurzfristig einen "Einsparerfolg" zu erhaschen?? Meinetwegen könnte die Zahlung der jetzigen Förderung an weitere Punkte geknüpft werden, z.B. eine Kontrolle drei Monate nach Existenzgründung, aber für eine objektive Beurteilung mangelt es vermutlich sowohl an Headcounts als auch am Sachverstand ...

medproS - Support für Medizintechnik
Dipl. Kfm. Peter Peichl
85049 Ingolstadt

Verfasst von Peter Peichl am 02.06.2011 23:36


Es ist alles gesagt, auch von jedem. Benutzer der sozialen Hängematte (Abgeordnete und Beamte) können sich nicht vorstellen, wie mühsam der Aufbau einer eigenen Existenz sein kann.

Gründercoach und Gründer

Verfasst von Peter Kischkewitz am 02.06.2011 17:35


Ohne den Gründungszuschuss in seiner jetzigen Form hätte ich den Schritt in die Selbstständigkeit als Journalist seinerzeit weder gewagt, noch mit Erfolg vollziehen können. Dieses Instrument sollte nicht beschnitten, sondern ausgebaut werden.

Verfasst von Paul Schulz am 02.06.2011 16:40


Ich finde es ausgesprochen schade und kontraproduktiv, immer an dem zu sparen, was unser Deutschland mal wieder noch vorne bringen könnte. Ich hätte einige Vorschläge, wo man besser sparen könnte, nämlich an Gehältern von bürokratischen Beamten, die man auch mal auf den freien Markt schicken sollte, damit sie mal am Duft des WAHREN LEBENS schnüffeln können. Ich bin gerade dabei, ein Projekt auf die Beine zu stellen, was GANZ DEUTSCHLAND helfen könnte. Was erschwert es??? Der bürokratische Hindernislauf und das Unvermögen von Amt und Politik, die wahren Ursachen zu erkennen. Eine Kürzung der hochgeschraubten Gehälter SÄMTLICHER POLITIKER; DIE VON STEUERGELDERN GEZAHLT WERDEN, bedürfen dieser Kürzungen. Diese kürzen und die Differenzbeträge auf Fördergelder drauf: wow, was würde das für Erleichterung bringen!

Ich unterstütze diese Initiative hier zu 100%. Wenn schon Menschen bereit sind, in diesem bürokratischen Dschungel die verantwortung selbst zu übernehmen, sollte man sie unterstützen und nicht noch behindern.

Susanne Gröper
Initiatorin TiSeKi

Verfasst von Susanne Gröper am 02.06.2011 15:51


Diese Petition unterstütze ich gerne. Als Einmann-Betrieb ist man während des Aufbaus der Firma auf Geldunterstützer angewiesen. Gekappten Fristen und unverantwortliche Kürzung lehne ich daher ab.

jobira

Jochen Bierlein

Diplom-Biologe

Verfasst von Dipl.-Biologe Jochen Bierlein am 02.06.2011 14:50

Verfasst von Jochen Bierlein am 02.06.2011 14:48


Ich unterstütze die Initiative voll und ganz. Ich bin kurz vor der Gründung und habe meinen Businessplan fast fertig. Damit falle ich noch unter die alte Regelung. Ich habe fast den Eindruck, in Deutschland WILL man gar keine Gründerkultur. Sonst würde man ein erfolgreiches Instrument wie den Gründungszuschuss nicht derart beschneiden. Ich hoffe, hier geschieht noch was!

Verfasst von Sebastian Kempkes am 02.06.2011 13:54


Der Gründungszuschuss ist für meine heutige unternehmerische Tätigkeit die Basis ohne die ich diese für mich neue Unternehmerwelt nicht entdeckt und meine aktuellen Projekte nicht realisert hätte.

Eine Kürzung dieser Unterstützungsleistung ist ohne jeglichen Zweifel ein großer Fehler und verhindert viele neue innovative Ideen, Konzepte und Arbeitsplätze.

Ich bin gegen eine Änderung der aktuellen Förderung!!

Verfasst von Mark Zimmermann am 02.06.2011 13:21


Aus Existenzgründern können Unternehmen werden. Der Mittelstand ist der größte Arbeitgeber in Deutschland. Es wäre höchst bedauerlich wenn dieser nicht mehr wachsen könnte. Daher plädiere ich für die weitere Unterstützung der Gründungswilligen und Arbeitgeber von morgen.

Verfasst von Jan Poschmann am 02.06.2011 13:11


Noch mehr Gegenwind für ExistenzgründerInnen??? Aufgrund meiner Erfahrung in der Selbständigkeit und in der Beratung von ExistenzgründerInnen herrscht in Deutschland sowieso oft ein harter Gegenwind gegenüber Menschen, die sich in die berufliche Unsicherheit wagen und eigene Firmen/ Projekte starten. Die Kürzungen geben hier zusätzlich noch ein negatives Signal vom Staat, da dann die finanzielle, aber vor allem auch emotionale Unterstützung von staatlicher Seite wegfällt. Dazu kommt, dass gerade Frauen sehr stark betroffen sein werden. Meist verdienen diese ja weniger, haben dadurch weniger Start-Kapital zur Verfügung als Männer und können ohne Gründungszuschuss oft gar nicht starten. So gehen viele kreative Ideen für die Wirtschaft verloren. Nicht zuletzt werden auch die älteren Arbeitslosen, die keinen Job mehr finden, die Leidtragenden sein und vermehrt im Alg2/Hartz4-Bezug landen.

Verfasst von Diana Gistel, Existenzgründung | BWL | Unternehmerisch denken am 02.06.2011 12:35


Ich unterstütze diese Initiative ausdrücklich.

Mal wieder sieht diese Regierung nicht die Bedeutung der Kleinunternehmer, die einen enormen Beitrag zur positiven Wirtschaftsentwicklung beitragen.

Violetta Krok
VK-Business Communication Solutions

Verfasst von Violetta Krok am 02.06.2011 11:55


Ohne den Gründungszuschuss hätte ich den Schritt in die Selbstständigkeit nicht gewagt. Daher sollte dieses Gründungsunterstützungsinstrument weiter bestehen bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Jürgen Horak
JHC-Unternehmensberatung

Verfasst von Jürgen Horak am 02.06.2011 11:30


Ohne die Existenzgründungsförderung hätte ich selbst den Start in die Selbständigkeit nicht geschafft.
Daher fordere ich alle Politiker auf, diese absolut existentielle Unterstützung für Gründer weiterhin aufrecht zu erhalten!!!

mfg
Heidi Kull
Zeichnerei Kull

Verfasst von Heidi am 02.06.2011 11:01


Da die maßgebenden Entscheidunsgträger Politiker sind,kann man inhaltlich diese Damen und Herren nur begrenzt erreichen. Da in deren Argumenation nur der ordnungspolitische Zwang zur Kürzung existiert spielen die Begriffe Nachhaltigkeit, Initiativ und Konstruktiv keine Rolle.

mfg

Neumann

Verfasst von Neumann am 02.06.2011 10:27


Ich unterstütze diesen Aufruf in vollem Umfang und fordere die Politiker auf, im Interesse der gründungsmutien Menschen zu entscheiden und nicht im Interesse der Industrie.

Wolfgang Müller

Verfasst von Wolfgang Müller am 02.06.2011 10:16


Gern unterstütze ich diese Initiative. Auch ich bin der Meinung, dass ohne ausreichende Unterstützung viele Gründungswillige nicht den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hätten bzw. wagen werden. Dazu gehören genügend Zeit und materielle Hilfen, um die ersten Monate zu überstehen.

Dr. Andrea Czimmeck
Unternehmens- und Finanzberatung
eingetragener KfW-Gründungscoach

Verfasst von Dr. Andrea Czimmeck am 02.06.2011 10:09


Ich unterstütze dieses Schreiben voll und ganz. Eine Kürzung des GZ`s wird viele Menschen davon abhalten den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Nancy Gundlach Consulting, Königsmoos

Verfasst von Nancy Gundlach am 02.06.2011 10:06


Als Existenzgründungsberater unterstütze ich den Aufruf.
Ohne Gründungszuschuss werden viele den Schritt in die Selbstständigkeit nicht wagen!

Verfasst von Robert Zaglauer am 02.06.2011 09:45


Ich unterstütze diesen Aufruf uneingeschränkt. Viele meiner Mandanten bestreiten iohre eigene Existenz, schaffen Mehrwert und Arbeitsplätze, statt dem Steuerzahler, dessen Geld der Staat verwaltet, auf der Tasche zu liegen. Ich sehe, wie wichtig die Unterstützung in der Startphase ist, und mit der richtigen Begleitung liegt die Erfolgsqoute bei mir über 80%.

Verfasst von Dieter Stasch am 02.06.2011 09:36


Ich unterstütze diesen Aufruf in vollem Umfang und fordere die Politiker auf, im Interesse der gründungsmutien Menschen zu entscheiden und nicht im Interesse der Industrie.

Verfasst von QMWöhler am 02.06.2011 09:04


Lieber Herr Dr. Lutz,

auch neue impulse hamburg Unternehmensberatung unterstüzt und begrüßt diese Initiative. Seit 2003 bin ich als Gründungs- und Unternehmensberater aktiv. Das Instrument Gründungszuschuss ist ein sehr wirksam und gutes Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Belebung der Wirtschaft insb. in der Region. Mehr als 80% unserer mit GZ gegründeten Mandanten sind Jahre nach Gründung erfolgrecih am Markt aktiv. Da ist es mehr als bedauerlich, dass gegenwärtig diskutiert wird, dieses positive Förderinstrument zu reduzieren. Für diesen Fall rechne ich mit einer sehr negativen Entwicklung, was die Gründungsquote, die Belebung der regionalen Wirtschaft/ Kleinwirtschaft anbelangt. Das kann nicht im Sinne einer Regierung sein, die Wachstum und Beschäftigung nachhaltig fördern will.

Verfasst von René Thaler am 02.06.2011 07:22


Sehr gerne unterstütze ich diese Initiative.
Seit 2000 begleite ich Existenzgründer im Bereich der Finanzbuchhaltung bei ihren ersten Schritten. Viele haben seither Fuß gefasst und sind in unserer Stadt sogar zum Teil zu neuen Arbeitgebern geworden. Aber gerade die erste Zeit ist die schwerste, der Umdenkungsprozeß vom Arbeitnehmer zum Unternehmer, die nicht sofort in großer Menge eintreffenden Umsätze kann nur überstanden werden und zum Erfolg führen, wenn sich diese Leute, die für mich viel Mut haben, diesen Schritt zu wagen, nicht auch noch Sorgen um das Geld für die Krankenversicherung etc. machen müssen.
Hallo Politiker, aufwachen, nicht jeder hat ein so dickes Polster, um diese Zeiten ohne finanzielle Hilfe zu überstehen!!!

Ulrike Teepe
-Bilanzbuchhalterin-

Verfasst von Ulrike Teepe am 02.06.2011 07:10


Eines der nachweislich erfolgreichsten Arbeitsmarktinstrumente der Bundesagentur für Arbeit wird zu Gunsten weniger effizienter und erfolgreicher Programme sanktioniert. Der Gründungszuschuss und seine Vorgänger Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) hatten sich bewährt - jetzt, dank guter Wirtschaftslage - glaubt man darauf verzichten zu können. Hoffentlich denken die Verantwortlichen früh genug daran, wenn sich die Arbeitsmarktlage wieder verschlechtern sollte (und das wird nach den sich immer mehr verkürzenden Gesetzmäßigkeiten des sog. "Schweinezyklus" zwangsläufig ergeben, ohne dass man für diese Aussage prophetische Gaben besitzen muss), eine Reaktivierung vorzunehmen. Mein Glaube daran ist jedoch eher gering. Daher plädiere ich dafür, wie viele andere auch, die derzeitig bestehende Förderung zu belassen.
Dass eine IHK angeblich auch noch die Kürzungspläne der Regierung für gut befindet grenzt schon an einen Skandal. Soviel sind der IHK also ihre potenziellen zukünftigen Mitglieder wert...
Sicherlich ist die Lobby für ein Programm, dass man entweder schon erhalten hat oder wo man heute noch nicht weiß, ob es jemals irgendwann für einen in Frage kommt, nur gering. Daher ist diese Kürzungsentscheidung nach meiner Auffassung auf Grundlage dieser Erkenntnis in erster Linie politisch motiviert - nicht volkswirtschaftlich.
Ich bin seit 1998 in der Existenzgründungsberatung tätig und kann auch nur aus eigener Erfahrung berichten, dass diese Förderung unter dem Strich ein Erfolgsmodell war und ist. Wer etwas anderes behauptet hat keine Ahnung von der Praxis.

Für mich als langjähriges CDU-Mitglied mit über 25-jähriger Mitgliedschaft und mit kommunalpolitischer Verantwortung in der Vergangenheit werde ich persönlich bei Umsetzung dieser Planungen nach nun doch diversen Entäuschungen der aktullen Regierungspolitik meine Konsequenzen ziehen und meinen Parteiaustritt erklären.

Hiermit unterstütze ich ausdrücklich diese Initiative.

Thomas Meiner
Unternehmensberater RLP

Verfasst von Thomas Meiner am 02.06.2011 01:33


War selbst auch vor langer Zeit so in die Selbständigkeit hinein gestützt worden. Ohne diesen Impuls wäre nicht einmal ein Gedanke daran möglich gewesen. Kürzen in dem Bereich ist mal wieder, an falscher Stelle sparen, wie so oft bei Politikern am grünen Tisch, selbst diätenabgesichert, ohne Ahnung vom Überlebenskampf in der Anfangszeit an der harten Wirtschafts- und Marktfront, die sie selbst niemals überstehen mussten.

Verfasst von Dipl. Ing. Romeo Klein am 02.06.2011 00:00


Die beste Methode gegen die Abwanderung von gut ausgebildeten Fachkräfte, insbesondere in der IT Industrie, ist die Verlängerung des Grundundszuschuss. Außerdem ist der Zuschuss im Vergleich mit der Subvention für die Banken nur "Peanuts", was allerdings zusätzlich Arbeitsplätze schafft anstatt sie abzubauen.

Verfasst von Minh Tri Nguyen am 01.06.2011 23:59


Völlig unverantwortlich, in eigenen Reihen umstritten und sozial zynisch, was hier geplant ist. Danke dieser Initiative, dass hier der Politik zum wiederholten Male Flagge gezeigt wird!

Thomas Andersen, Andersen Marketing KG, Berlin

Verfasst von Thomas Andersen am 01.06.2011 23:47


Ich unterstütze die Initiative und unterzeichne das Schreiben mit.

Der Gründungszuschuss muss weiter ausgebaut werden! Nur so kann die Wirtschaft durch innovative neue Gründer gestützt und ausgebaut werden.

Verfasst von Bruno Krautz am 01.06.2011 23:41


Also mir hat die Gründung aus der Arbeitslosigkeit geholfen und Mut gemacht, sich selbst zu vertrauen und auf den eigenen Füßen zu stehen und das mit Erfolg. Da wird wieder an der völlig falschen Stellen der Hebel angesetzt.
Hiermit unterstütze ich diese Initiative gegen die Kürzungen.

Verfasst von Bärbel Strehlau am 01.06.2011 22:49


Vielen Dank für diese Initiative, die ich gerne und nachdrücklich unterstütze!

Ich habe vor zweieinhalb Jahren gegründet und nach ca. 6 Monaten den ersten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz geschaffen. Ohne Gründungszuschuss hätte ich die sehr schwierige Anfangsphase nicht überstanden.

Den Gründungszuschuss zu kürzen und zur Ermessensleistung zu machen ist völlig kontraproduktiv. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Ermessensentscheidungen der BA dürften hier eher Willkür und mangelnde Kompetenz zu erwarten sein.

Karin Münch, PersonalPiloten, Gießen

Verfasst von Karin Münch am 01.06.2011 22:44


Ohne den Existenzgründerzuschuß hätte ich den Schritt in die Selbständigkeit nie wagen können. mittlerweile bin ich mehr als ein Jahr lang selbständig. Und sehr froh, daß mir der Zuschuß über die schwierigen ersten Monate geholfen hat. Vor allem die Rechtssicherheit, die nun der Willkür geopfert wird, war sehr wichtig.
Ich halte es für einen Skandal, daß ein sehr erfolgreiches Instrument mit unwahren Behauptungen de facto abgeschafft wird, während anderer, erwiesenermaßen unsinnige Geldverdunstungsregelungen bleiben dürfen!

Dr. Karsten Kruschel
http://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Kruschel

Verfasst von Dr. Karsten Kruschel am 01.06.2011 22:40


Die geplanten Kürzungen eignen sich meiner Meinung nach überhaupt nicht, nur um ein paar "Notgründer" einzufangen und um eine Spar-Vorgabe des Ministeriums auf Kosten vieler einzelner zu erfüllen.

Vielmehr schadet es allen potentiellen, ernst gemeinten Gründungen und letztendlich so der gesamten Volkswirtschaft. Vielen zukünftigen (dazu zähle ich mich vielleicht auch bald) unternehmerisch denkenden und handelnden Persönlichkeiten wird so der Boden unter den Füßen weggezogen.

Das wäre schade, dazu soll es nicht kommen, deshalb meine volle Unterstützung!

Verfasst von Köttig Wolfgang am 01.06.2011 22:35


Als Karriereberater und Coach berate und begleite ich seit 15 Jahren Menschen, die sich beruflich verändern wollen - meist müssen. Insbesondere im Rahmen von Transfergesellschaften. Für viele von ihnen bietet die Existenzgründung über die Förderung der BA die Chance, ihren Lebensunterhalt weiterhin selbst zu verdienen. Diese Chance MUSS bleiben! Nur wer selbst, wie ich vor 15 Jahren auch, die Selbständigkeit gewählt hat, weiß, was es bedeutet, eine Existenz über die Selbständigkeit aufzubauen. Daher befürworte und unterstütze ich diese Initiative aus eigener Erfahrung, langjähriger Beratungserfahrung und Überzeugung.

Verfasst von Peter Toenne am 01.06.2011 22:22


Nach der Finanzkrise blieb mir als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit nur die Selbständigkeit. Nach anfänglichem Zögern und aufgrund des (ohnehin schon knappen und kurzzeitigen) Existenzgründungszuschusses habe ich diesen Schritt gewagt und bis jetzt nicht bereut. Das Problem am Anfang der Gründung waren unentschlossene Auftraggeber, deren Auftragsvergabe und -abnahme sich wochenlang hinzog - entsprechend lange wartete ich auf die ersten Honorare. Ohne Zuschuss hätte ich deshalb als Freie nicht überleben können und wäre längst wieder arbeitslos.

Verfasst von Carmen Oesterreich, Content! - Redaktionsbüro am 01.06.2011 22:12


Unsere Marktwirtschaft wird nicht nur durch die großen Unternehmen getragen, sondern auch durch die unzähligen Klein- und Einzelunternehmer, die es gewagt haben, die soziale Hängematte zu verlassen und selbst ein Unternehmen zu gründen.

Wer hier kürzt, widerspricht dem Gedanken der sozialen Marktirtschaft.

Verfasst von Dipl.-Kfm. Jürgen Zecha am 01.06.2011 22:06


Es ist ein Schlag ins Gesicht für die gründungswilligen Menschen in Deutschland ! Einerseits sind wir Schlusslicht der EU, weil die Unternehmerregelungen mehr als feindlich sind. Dann bekomen Menschen ohne Perspektive (d.h. nur den Blick auf Hartz IV) nicht die nötige Unterstützung. Nur wegen ein paar schwarzen Schafen diesen Radikalschlag durchzuführen, ist ein politischer Skandal. Unser Finanzierungsvorschlag, Reduzierung des Bundestages um 50 Abgeordnete. Das bringt mehr Effizienz, Liquidität und weniger unsinnige Gesetzesregelungen.

Jürgen Schmitt - Gründercoach - 20 Jahre Unternehmens- und existenzberatung / Sanierung

Infomit GmbH, Berlin

Verfasst von Jürgen Schmitt am 01.06.2011 22:06


Ich bin ehemalige Gründerin und unterstütze den Aufruf gerne. Ohne Gründungszuschuss hätte ich vermutlich nicht gegründet.
Die Selbständigkeit Tätigkeit hat mich immerhin 5 Jahre ernährt.

Marwitz
Dipl.Ing.FH) Landespflege

Verfasst von Marwitz am 01.06.2011 20:55


Ich hoffe sehr, dass die Deutlichkeit und Verbreitung der Proteste und die Zahl der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Aufrufs Wirkung zeigen!

In diesem Sinn möge allen "Rasenmähern" in den Köpfen der für diese Streichungen Verantwortlichen möglichst bald der Sprit ausgehen!

Verfasst von Gotthard Sauer-Sperling am 01.06.2011 20:33


Ermessensleistung würde heißen, dass jene, in deren ermessen die Leistung steht, eine Ahnung davon haben, worüber sie entscheiden. Genau daran zweifle ich sehr stark. Bisher konnte ich als Gründerberaterin nur gegenteilige Erfahrung machen. Die entsprechenden Mitarbeiter der BA waren oftmals überfordert von den Gründeranliegen ihrer Kunden.
Wir als Gründerberater arbeiten und, wenn wir unsere Aufgabe ernst nehmen, in die jeweilige Thematik des Gründungswilligen ein bevor wir unsere Stellungnahme abgeben, wir schauen uns auch den fachlichen Hintergrund der Gründungswilligen genau an. Warum werden dann nicht diesen Stellungnahmen bei der Entscheidung mehr Beachtung geschenkt?
Stattdessen wird ein Schnellschuss losgelassen. Sparen um des Sparens Willen und nicht um effektiver zu arbeiten.
Verwunderlich, dass die IHK´s sich hinter die Regierungsentscheidung stellen. Kommt doch gerade von dieser Seite oftmals eine Stellungnahme zum Gründungsvorhaben, dass nach Gefälligkeitsgutachten schmeckt.
FAZIT:
Nicht bei den Gründungswilligen einsparen, sondern bei der Vorberatung drauflegen

Verfasst von Eva Engnoth am 01.06.2011 19:51


Wer gründet, hat sich nicht aufgegeben. Wer nicht unterstützt wird, wurde aufgegeben. Wer nicht unterstützt, wird aufgegeben werden.

Wohn- und Hilfsmittelberater
Peter Heubüschl


"Wohnungsanpassungen für Behinderte, Senioren und Demente"

Demenzeinrichtungsberatung Peter Heubüschl
Baumgartnerstr. 20
79540 Lörrach

Tel. +49 (0)7621 / 161 21 69
Fax +49 (0)7621 / 510 57 18
Mobil +49 (0)178-5215352

E-Mail info@wohnanpasser.de
Web www.wohnanpasser.de
Shop www.pflegeführer.de

Verfasst von Peter Heubüschl am 01.06.2011 19:25


Sehr geehrte Abgeordnete,

die Flut der Selbst-Ständigen-Schädlichen Regelungen nimmt akut zu und langsam bedrohliche Ausmaße an.

Gerade die Menschen, die aus der Einkommenslosigkeit gründen, brauchen vor allem eines in der Vorbereitungs- und Anlaufphase: SICHERHEIT. Die Sicherheit, daß sie in der Vorbereitung ausreichend Zeit haben, sich, ihr Umfeld und ihr Vorhaben zu prüfen/ prüfen zu lassen. Die Sicherheit, daß in der Anlaufphase wenigstens die Grundbedürfnisse nach Wohnung, Essen und Krankenversicherung gedeckt sind.

Stress und Arbeit haben die Gründer ohnehin genug - da braucht es keinen zusätzlichen Druck von außen.

Versuchen Sie mal, ohne Netz und doppelten Boden der Diäten Ihre "Abgeordneten-Leistung" in Ihrem Wahlkreis zu verkaufen und prüfen dann die Resonanz und die Preisgestaltung :)

Aktuell bekämen "meine" beiden Abgeordneten keinen Cent.

Wild mit dem Rasenmäher durch die Förderlandschaft zu düsen ist hier kontraproduktiv.


Es ist an der Zeit, endlich ein gründungsfreundliches Klima zu schaffen und Eigeninitiative zu fördern!

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Jobst
-Promosachse-

Verfasst von Alexander - Promosachse am 01.06.2011 19:00


Gerne unterstütze ich diese Initiative:

Im Oktober 2008 gründete ich zeitgleich mit dem Ausbruch der Bankenkrise. Trotz widriger Umstände gelang es mir mit Hilfe des Gründungszuschusses eine erfolgreiche Existenz aufzubauen. Ich hoffe, dass der Gründungszuschuss auch weiterhin mutigen Gründerinnen und Gründern beim Start in die Selbständigkeit hilft.

Marco Drost

Verfasst von Marco Drost am 01.06.2011 18:51


Mit 59 Jahren unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geraten und mit Freude an einer aktiven Gestaltung meiner zukünftigen Selbständigkeit, habe ich den Mut für die finanziellen Risiken einer längeren Anlaufphase insbesondere auf der Möglichkeit des Gründungszuschusses aufgebaut.
Meine 2 Kinder befinden sich noch in der Ausbildungsphase und daher kann ich weitere Risiken einer Kreditaufnahme in der Gründungsphase nicht stemmen.
Wie viel andere ?Betroffene? bin ich auf den Gründungszuschuss angewiesen.
Bei allem Verständnis für die Notwenigkeit eines fundierten, glaubwürdigen Unternehmenskonzepts bin ich überzeugt, dass diese von der Regierung geplante Maßnahme völlig kontraproduktiv ist und von den Wählern nicht verstanden wird.

Gerne unterstütze ich daher diesen Aufruf und hoffe auf ein Einsehen unserer gewählten Volksvertreter.

Vielen Dank an die Initiatoren!

Reinhard Poerting

Verfasst von R.Poerting am 01.06.2011 18:28


Hallo,

ich bin, wie viele andere Mitzeichner vor mir, auch Gründungsberater und Coach.
Ich sehe und sah viele schöne Sachen wachsen, die ohne den Zuschuss nie geworden wären.
Das Zusammenstreichen bedrückt mich daher sehr.

Aus diesem Grunde unterschreibe ich diesen Brief hier gern mit meinem Namen.

Stefan Thieme, Erfurt

Verfasst von Stefan Thieme am 01.06.2011 18:19


Ich bitte die politischen Vertreter und die Verbandskollegen hier aktiv(er) zu werden. Eine Verschlechterung darf nicht sein! Die Folgen waeren katastrophal fuer die Wirtschaft und natuerlich besonders fuer den einzelnen Menschen/Gruender.

Dipl.-Volkswirt Hans-Peter Schmidt

Verfasst von Hans-Peter Schmidt am 01.06.2011 17:42


Ich unterstütze die Initiative und unterzeichne das Schreiben mit.

Verfasst von Holger Fischbuch am 01.06.2011 17:35


Diese Aktion findet meine volle Unterstützung, denn ich habe in der Praxis erfahren wie hilfreich der Grundungszuschuss ist.

Verfasst von Peter Raue am 01.06.2011 16:46


Vielen Dank den Initiatoren!

Bernd Schulz

Verfasst von Business Consult Bernd Schulz am 01.06.2011 16:35


Ich unterzeichne sehr gerne, denn als Gründungsberater mit vielen Gründern aus der Arbeitslosigkeit finde ich die Unterstützung seitens der ALG2 eigentlich eh schon zu knapp um eine gute Gründung zu focieren. Es sollte mehr statt weniger getan werden, schließlich sind viele Gründer auch angehende Arbeitgeber und das kann man nur werden, wenn man auch ausreichende Mittel zur Verfügung hat zu investieren und auszubauen.

Verfasst von Petra Rice am 01.06.2011 15:56


Als KfW Gründungscoach unterstütze ich diese Iniative.
Die Kürzungspläne sind in Schritt in die falsche Richtigung und werden die Gründung neuer Unternehmen erschweren.
Sämtliche Förderprogramme für Gründer sollten nicht heruntergefahren, sondern aufgestockt werden.

Verfasst von Stolz Betriebliche Beratung am 01.06.2011 15:44


Gern unterstütze ich diese Initiative. Statt Gründungsförderungen zu kürzen, sollten Sie in diesen Zeiten eher noch ausgeweitet werden, da die Selbständigkeit für viele der einzige Weg ist, um nicht in der 400-Euro-Mühle oder bei HArtz4 zu landen. Gerade auch für Studenten oder Leute, die nicht leistungsberechtigt sind (Berufseinsteiger etc.), sollte noch viel mehr getan werden.

Verfasst von Steve Hofmann am 01.06.2011 15:43


Der Gründungszuschuss war in meinem Fall eine notwendige (und erfolgreiche!!) Unterstützung des Sprungs in die Selbstständigkeit. Ich kann über derartige Kürzungspläne nur den Kopf schütteln und freue mich, dass so viele Menschen sich dagegen zur Wehr setzen. Daran beteilige ich mich gern!

Dipl.-Psych. Christian Scherkl, Hamburg

Verfasst von Christian Scherkl am 01.06.2011 13:43


Sämtliche Förderprogramme für Gründer sollten nicht heruntergefahren, sondern aufgestockt werden. Desweiteren muss das Fördernetz deutlich feinmaschiger werden, damit nicht so viele Gründungswillige hindurchfallen.

Ansgar Offermanns, KeepWebSimple, Aachen

Verfasst von Ansgar Offermanns am 01.06.2011 11:26


Ich unterstütze die Initiative und zeichne das Schreiben mit.

Dr. Stephanie Blum, cirQum, Frankfurt am Main

Verfasst von Dr. Stephanie Blum am 01.06.2011 10:58


Ich habe vor einem guten Jahr selbst eine eigene Firma gegründet und kann daher aus Erfahrung sagen, wie lange es dauern kann, bis genügend Aufträge im Monat vorhanden sind, um von den Einnahmen auch leben zu können. Ein halbes Jahr ist absolut nicht ausreichend, für mich waren die 9 Monate zwar grenzwertig, aber ich habe es nun geschafft und es läuft inzwischen super. Ohne den Zuschuss über diese Zeit hätte ich es nicht geschafft!!!

6 Monate sind nicht Fisch, nicht Fleisch, das Resultat wird sein, dass die Leute nach der kurzen Zeit wieder in die Arbeitslosigkeit zurückfallen! Das kann doch nicht Sinn des Ganzen sein?!?

Verfasst von Anja Gieringer am 01.06.2011 10:12


Als KfW Gründungscoach weiss ich die Hilfe sehr zu schätzen. Unsere Zukunft und die unserer Kinder liegt im Erfolg der mittelständigen Industrie. Hier gibt es noch sehr massive Ressourcen. Es wäre fatal, diese 'Ressourcen abzuwürgen!!!
Bitte beachten Sie, dass unsere Wirtschaft am Wenigsten von den Großunternehmen lebt!

Verfasst von Prof. Dr. Peter Zaiss am 01.06.2011 09:52


Die geplante Kürzung beim Gründerzuschuss ist unsinnig und erschwert einen der wichtigsten Innovationsbereiche der deutschen Wirtschaft: die Gründung.

Verfasst von Martin Okrslar am 01.06.2011 08:50


Nur Unsinn - oder geplantes Ausbremsen der Gründungsaktivitäten? Ich habe in unserem Blog das Thema vertieft: http://www.unternehmercoaches.de/2011/06/01/kurzungen-beim-grundungszuschuss-von-der-leyens-gesetz-zur-verbesserung-der-eingliederungschancen-am-arbeitsmarkt-soll-grundungen-behindern/#more-2608

Michael Häfelinger
http://www.unternehmercoaches.de

Verfasst von Michael Häfelinger am 01.06.2011 01:34


DIe Initiative Selbständiger Immigrantinnen e.V. untersützt, stärkt und motiviert seit zwanzig Jahren Migrantinnen in Berlin auf ihrem Weg in die wirtschaftliche Selbständigkeit mit Qualifikation, Beratung, Coaching und Kompetenzstärkung. Damit haben wir große Erfolge zu verzeichnen. Eine Streichung der untersützenden Maßnahmen durch die Arbeitsagentur würde sich verhängnisvoll auf das Bemühen um Selbständigkeit von Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt als auch für deren Familien auswirken.

Verfasst von Lucia Muriel am 31.05.2011 20:58


Es gibt eine Statistik für Grüngungsberatung, nach der 53% der Gründer in den ersten zwei Jahren ihre Selbständigkeit wieder aufgeben müssen. Nach fünf Jahren sind es sogar zwei von drei. Wir im Kreis Gütersloh bieten ein neues Konzept und liegen nach drei Jahren bei <10% für Leute aus ALG-Bezug.Die Entscheidung gegen Gründungsunterstützung ist eine mittlere Katastrophe für "Old Germany".

Helmut Schön, Gründercoach und Berater für innovative Unternehmensentwicklung

Verfasst von Helmut Schön am 31.05.2011 20:11


Ihre Initiative unterstütze ich vollends!
In keinster Weise kann ich nachvollziehen, was von der Regierung durch diese Einsparung erreicht werden soll. Welch ein kurzfristiges Denken! Die Kürzung des Gründungszuschusses ist ein großer Fehler, der vielen, v.a. auf dem Arbeitsmarkt z.B. durch Alter, Geschlecht, Herkunft oder sonstiger "Makel" Benachteiligter eine große Chance nimmt - und engagierten und interessierten Gründungswilligen den Weg erschwert. Dieses Vorhaben ist eine Katastrophe!
Ann Krombholz, Selbständige Trainerin und Coachj bei der beruflichen (Neu-)Orientierung - und ehemalige Personalerin, München

Verfasst von Ann Krombholz am 31.05.2011 18:05


Statt der vorgeschlagenen Kürzungen in Bezug auf Dauer des GZ und vor allem Fristverkürzung für die Beantragung sollte die bisherige, erfolgreiche Regelung beibehalten und wieder um ein individuelles Beratungsangebot (10 Std.) durch qualifizierte BeraterInnen v o r der Gründung ergänzt werden, so wie es dies zwischen 1998 und 2002 in einigen Arbeitsämtern gab. Diese Kombination sichert die Erfolgsquote nachhaltig.

Dr. Jutta Hastenrath, Lebenswerkberatung, Lübeck

Verfasst von Dr. Jutta Hastenrath, Dr. Hastenrath GmbH, Lübeck am 31.05.2011 17:10


Ich zeichne diese Initiative mit. MfG Matthias Wolf

Verfasst von Matthias Wolf am 31.05.2011 16:30


Auch mein Dank den Initiatoren!

Ich hoffe auf eine 180°-Wende der Verantwortlichen wie es bei der Laufzeit unserer AKW`s ja auch gelungen ist. Der GZ ist wirksam und sollte eher verlängert werden. Nicht schon wieder "Experimente" in die falsche Richtung!

Verfasst von Dr.-Ing. R. Michaelis am 31.05.2011 15:35


Wir unterstützen die Initiative.

Uta Kupsch, Geschäfsführerin WIN Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg/Weser GmbH

Verfasst von Uta Kupsch, WIN GmbH am 31.05.2011 14:35


Ich will mich noch in diesem Jahr selbständig machen. Die Kürzung erschreckt mich!

Verfasst von Kristin Lehmann am 31.05.2011 14:34


Das das arbeitspolitische Instrument "Gründungszuschuss" in der jetzigen Form sehr erfolgreich ist, kann ich aufgrund unserer Analysen nur bestätigen. Es wäre äußerst Schade, wenn das Gesetz wie geplant in Kraft tritt.

Diplom-Volkswirt Marco van Ewijk, Seminarleiter und Existenzgründungsberater bei Kompass Zentrum für Existenzgründungen Frankfurt am Main gemeinnützige GmbH, Hanauer Landstr. 521, 60386 Frankfurt

Verfasst von van Ewijk, Marco am 31.05.2011 14:19


Viel Glück!

Verfasst von Daniela Löffner am 31.05.2011 12:31


Erst einmal vielen Dank an die Verfasser!

Ich möchte einmal die Förderung im allgemeinen ansprechen. Fakt ist, dass vor allem Gründer, welche sich bereits im Bezug von ALG II befinden schon im Vorfeld keine Möglichkeit haben, ihre Existenz auf "sichere Füße" zu stellen. Geld auf der "hohen Kante" hat (fast) niemand und Einträge in der Schufa, welche maßgelblich für Kreditvergaben der KFW (Hausbank) sind, haben ebenfalls (fast) alle Gründer!

Somit ist eine Gründung (auch mit einer guten Idee!) nur bedingt möglich, da die Gründer kein weiteres Geld zur Verfügung haben. Die Chancen auf reelem Wege an Gelder zu kommen sind aus den oben genannten gründen "unmöglich"!

Viele suchen daraufhin nach "privaten Investoren", welche (fast) immer betrügerisch handeln, sodass die Gründung mittelfristig scheitern muss!

Fazit:

Wenn nun die Gelder für die Gründung durch die Regierung noch weiter gekürzt werden, so denke ich, sollten nur Menschen gründen, welche genug Geld auf der "hohen Kante" haben. Dann ist eine Gründung möglich und sinnvoll. Alle anderen sollten sich sehr gut überlegen, ob ihr Vorhaben "tatsächlich" eine gesicherte Existenz zur Folge hat!

Ich hoffe, dass unsere Bundesregierung über einige der in dieser Mail und den Kommentaren genannten "Fakten" nachdenkt!

Verfasst von Udo Lüttke am 31.05.2011 11:56


ich bitte inständig darum, den Gründungszuschuß eher zu erhöhen,oder wenigstens zu belassen. Zum einen mache ich mich selbst gerade selbsständig und zum anderen möchten wir über den Erfolgs-Segel-Club-Kiel und OpenCoffee-Club-Kiel noch viele Menschen aus der Arbeitslosigkeit oder aus einem Burnout oder ungeliebten Job in die Selbstständigkeit bringen... und ohne diesen Zuschuß ist dies vielen nicht möglich...

ARWED GRÖN der WIE-DENKER
www.wiedenker.de
info@wiedenker.de
Eiderblick 10
24242 Felde

Verfasst von Arwed Grön am 31.05.2011 11:36


Ich unterstütze die Initiative, weil ich überzeugt bin, dass unsere Zeit und die Menschen in ihr sie brauchen! In meinen Beratungen und Seminaren lerne ich viele GründerInnen und JungunternehmerInnen kennen - sie alle sind sehr engagiert, mit Leib und Seele bei der Sache und brauchen dringend eine breite Anerkennung und Unterstützung!

Verfasst von Gabriele Reineke, REINEKE MARKETING-KOMMUNIKATION, Essen am 31.05.2011 11:12


Bei einer fachkundigen ernsthaften Überprüfung würde man nicht eines der wenigen erfolgreichen Instrumente beschneiden. Hierbei handelt es sich also wiedermal nur um eine Einsparung an falscher Stelle.

Verfasst von Bodo Manske am 31.05.2011 10:51


Das einzige wirksame Instrument zur Entlastung des ersten Arbeitsmarktes in seiner erfolgreichen Form abzuschaffen zeugt von wenig Fachkenntnis und politischer Weitsicht . Diese Maßnahme ist von einer schwarz-gelben Koalition enttäuschend .

Verfasst von Martin Kluge , Wirtschaftsberatung am 31.05.2011 10:46


Diese Regierung (und die wohl nächste auch) hat ihre eigene Versorgung gesichert und interessiert sich nicht im Geringsten dafür, wie es den Arbeitslosen geht. Geld für Auslandseinsätze der Bundeswehr ist vorhanden; im Inland wird Kultur und Soziales gekürzt.

Verfasst von Uwe Spitzenberger am 31.05.2011 10:34


Kerstin Zschöckner, Beratung Wirtschaft-Wissenschaft-Kultur

Verfasst von Kerstin Zschoeckner am 31.05.2011 10:22


Neugründungen brauchen auch in der Entwicklung (Business Case etc.) ihre Zeit. Eine derart kurzfristige Änderung der Modalitäten für Gründungszuschüsse zwingt einige (potentielle) Entrepreneure unter Umständen zu vorschnellen Gründungen, was im Nachgang möglicherweise zu Nachteilen auf anderen Ebenen führen könnte. Ich unterstütze die Initiative von Gründungszuschuß.de!

Verfasst von Mirjam Gaiser am 31.05.2011 09:46


Es wurde bereits alles zum Thema geschrieben. Ich kann mich dem nur anschliessen und diese Initiative unterstützen. Ich hoffe, dass alle Mühen und Anstrengungen von Erfolg gekrönt sein werden. Viel Glück!!

Verfasst von Stefanie Damoser am 30.05.2011 22:52


Eine Gründung in sechs Monaten zum Erfolg zu führen ist wenn nicht ausgeschlossen, so doch mehr als fragwürdig.

Es wäre zu schön, wenn mal einer der lieben Herrn und Damen Beamten im Parlament (denn das ist der Großteil unserer Paralamtarier) selbst einen derartigen Versuch unternähme, statt engagierten Menschen die Unterstützung aufzukündigen... dabei könnten sie auch gleich über die immer wieder an die Nachfolgeregierung verschobene Steuervereinfachung nachdenken.

Gibt es eigentlich irgendein anderes Land, wo es Gründern von Obrigkeitsseite derart schwer gemacht wird?

Verfasst von Ralf Römling am 30.05.2011 22:06


Ich unterstütze gerne diese Initiative. Der Gründungszuschuss hat mir den Schritt in die Selbstständigkeit als Grafikerin ermöglicht.

Verfasst von Kerstin Deinert am 30.05.2011 20:54


Es mag ja die eine oder den anderen Gründer geben, die mit einem durch Abfindung wohlgefüllten Säckel in die Gründung gehen. Aber das sind wirklich wenige Gründer.
Die meisten Gründerinnen und Gründer haben gerade in den ersten Monaten den Gründerzuschuss nötig. Auch weil sie mangels eigenen Sicherheiten und unterhalb der Bürgschaftsbank-Linien die Startphase nicht finanzieren können.

Das Instrument "Gründerzuschuss" in der bisherigen Form hat den Vorteil, dass sich die Gründer auf ihre Akquise- und Startprobleme konzentrieren können und wissen, dass für das "tägliche Brot" wenigstens für die ersten neun Monate gesorgt ist.

Fällt diese Zusage weg, bzw. muss dieser Zuschuss durch wiederkehrende und unkalkulierbare Anträge immer neu erarbeitet werden, so werden sich doch ´wesentlich weniger Gründerinnen und Gründer zur Selbständigkeit entschließen. Entsprechend mehr werden im sozialen Netz bleiben. Nicht, weil sie nicht aktiv werden wolen, sondern weil sie diese zusätzliche Arbeit neben dem Stress der Gründung nicht auch noch leisten können.

Waldemar Haux
Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Existenzgründungen e.V. Kelkheim

Verfasst von Waldemar Haux, Verein zur Förderung von Existenzgründungen Kelkheim am 30.05.2011 19:02


Gerade Gründer aus der Arbeitslosigkeit haben oft keine finanziellen Reserven, um die Anlaufphase eines Unternehmens wirtschaftlich darzustellen. Ich befürchte, dass gerade diesen Gründern künftig der Schritt aus der Alimentation des Staates erschwert, wenn nicht gleich gänzlich verwehrt sein wird. Gründern die keine vollen 12 Monate ALG I-Anspruch haben, wird auf Grund der Verlängerung der noch notwendigen Bezugsdauer auf 180 Tage, die Möglichkeit einer sorgfältigen Vorbereitung auf die Selbständigkeit, von der künftig deren wirtschaftliche Existenz abhängt, in vielen Fällen verwehrt.

Zusätzlich zu den 180 Tagen muss noch der Zeitaufwand für Ideenfindung für die Selbständigkeit, Qualifizierungsmaßnahmen (bei den meisten seriösen Anbietern dürfte es, wie bei uns auch, Wartelisten geben), die Erstellung eines Businessplans, die Erlangung der fachlichen Stellungnahme, die Erfüllung gesetzlicher Voraussetzungen (Gewerbeschein usw.), ggf. die Beantragung und Bewilligung von Krediten (für KfW-Kredite sind einschließlich Bearbeitung durch die Hausbank nicht selten mehrere Wochen bis zur Kreditzusage einzuplanen), sowie ggf. Lieferfristen (der Gründer kann erst nach Kreditzusage verbindlich bestellen) zu berücksichtigen. Aus der Aufstellung wird ersichtlich, dass schon der jetzige Zeitraum von 90 Tagen eng bemessen ist. Da wäre es doch ehrlicher, den Gründungszuschuss gleich ganz abzuschaffen, als ein Gesetz zu verabschieden, dass nur eine verschwindend kleine Minderheit wird erfüllen können.

Jörg P. Neumann, Wirtschaftsförderer

Verfasst von Jörg Peter Neumann am 30.05.2011 16:39


Ich bin sehr dankbar für den Gründungszuschuss, ohne ihn hätte ich mich wohl nie in meiner Selbständigkeit stabilisieren können. Und wenn man am Anfang seines Unternehmens nicht für ein klares Fundament sorgen kann, wird das ganze Haus wohl bald wieder einstürzen. Eine solche Änderung des Gründungszuschusses ist kurzsichtig!

Verfasst von Wunderlich, Kirsten am 30.05.2011 16:37


Ich unterzeichne sehr gern, viele meiner Klienten wären jetzt Hartz IV und sind mit Gründungszuschuss erfolgreich selbständig geworden und liegen dem Staat nicht auf der Tasche
Claudia Kimich, Gründungsberaterin, Verhandlungsexpertin, München

Verfasst von Claudia Kimich am 30.05.2011 16:30


Es ist doch immer wieder erstaunlich, warum genau an den Stellen gespart wird, welche sich als erfolgreich erwiesen haben...

Verfasst von Philip Waeltermann am 30.05.2011 15:20


Es gibt geeignetere Kostenstellen als den Gründerzuschuß für eine Sparaktion. Der vorliegende Gesetzesentwurf ist kontraproduktiv! Neue Ideen und Gründungen braucht das Land. Einen Pool an willigen, potentiellen Leistungsträgern (auch unter ALG1-Bezug)nicht zu fördern, ist nicht nachvollziehbar. Auch ein Herr Benz brauchte wie viele andere zunächst Unterstützung.

Verfasst von Martin Schneider am 30.05.2011 15:09


Ohne Gründungszuschuss hätte ich mich nicht selbstständig machen können.
daher ein klares "JA" !

Timo Plock

Audio Engineer

Verfasst von Timo Plock am 30.05.2011 14:55


Ich erhalte den Gründungszuschuss ab dem 01.07.2011 und bin überaus glücklich darüber, da ich ohne diese Unterstützung nicht die Möglichkeit hätte, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Aus diesem Grund kann ich diese Initiative nur unterstützen.

Bettina Franke
Landschaftsarchitektin

Verfasst von Dipl. Ing. (FH) Bettina Franke am 30.05.2011 13:51


Ich unterstütze diese Initiative sehr gerne!
Dmitrij Leónow
Unternehmensberater

Verfasst von Dmitrij Leónow am 30.05.2011 13:36


Ich kann mich vielen Vorrednern nur anschließen, es wird definitiv an der falschen Stelle gekürzt. Deutlich an den Bedürfnissen am Arbeitsmarkt vorbeigeregelt.
Als Transfer- und Existenzgründungsberaterin kann ich nur sagen, viele Teilnehmer der vergangenen Jahre hatten dieses wirksame Mittel aufgegriffen. Wie viele hätten sich den Schritt (trotz guter und machbarer Ideen) in die Selbständigkeit nicht getraut...mit der Unterstützung ist es einfacher gewesen.

Ich /Wir unterstützen diese Initiative sehr gerne!

Silke Fütterer
accordane Personal- und Unternehmensberatung
Fütterer + Partner

Verfasst von Silke Fütterer am 30.05.2011 13:27


Gern unterstütze ich diese Initiative mit meinem Namen:

Heidi Wiegert, Dipl.-Inf
jumpp - Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit, Frauenbetriebe e. V.

Verfasst von Heidi Wiegert am 30.05.2011 13:08


Es wird mal wieder an der falschen Stelle gekürzt. Der Gründungszuschuss ist eine gute Sache, die nicht "geopfert" werden sollte, aus vermeintlichen "Sparzwängen".

Verfasst von Schwerdtfeger am 30.05.2011 12:33


Ich unterstütze den Aufruf sehr, u.a.als aktuell Betroffene, die gerade eine Existenz gründen will und von dem Existenzgründungszuschuß abhängig ist, um "auf die Beine" zu kommen.!

Verfasst von Mona Wittorf am 30.05.2011 12:12


Als Unternehmensberatung für KMU in Nordwestdeutschland wissen wir um die Bedeutung des Gründungszuschuss. Er ist ein gut funktionierendes Instrument.Sollte der Zuschuss wie geplant beschnitten werden, wird dies Ausweirkungen habe auf die Anzahl der Gründungen in Deutschland. Deshalb bitten wir Sie, davon abzusehen und dieses Instrument gar für die Zukunft weiter zu stärken! Vielen Dank.

Verfasst von Bluevalley GmbH Unternehmensberatung am 30.05.2011 11:43


Der Gründungszuschuss ist ein gut funktionierendes Instrument in der Gründungsförderung. Es wäre sinnvoll, Maßnahmen zu entwickeln, die die Erfolgschancen von Gründungen weiter erhöhen, anstatt ein erfolgreiches Instrument so massiv zu beschneiden.

Jürgen Brüna

Verfasst von Gründercoaching Nordwest GmbH, Jürgen Brüna am 30.05.2011 11:37


Selbstverständlich unterstütze ich ihren Aufruf.
Existenzgründungen werden im Vorfeld von kompetenter Stelle auf Rentabilität und Bestand geprüft. Ebenso kompetente Leute sollten die Existenzgründungen eine Zeit lang begleiten.
Existenzgründunger/innen mit Gründungszuschuß sind wegen der Vielfalt ihrer Gründungsorganisation häufig überfordert. Da hilft Geld alleine nicht.
Die Regierung sollte sich umgehend von ihrem Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen anmutenden Taschenrechner-Sparpersonal trennen - und den Gründungszuschuß stattdessen mit kompetentem Personal begleiten.
Dann würden die Gründungszuschuß-Gelder auch nicht, zumindest weniger, in überforderter Hilflosigkeit versiegen.

Joe M Kernbach
con musica - Musik Produktion Berlin

Verfasst von Joe M Kernbach am 30.05.2011 11:30


Auch ich spreche mich gegen die Kürzung des Gründungszuschusses aus. Seit 15 Jahren in der Gründerinnenberatung wäre es eher nötig, den Zuschuss weiter auszubauen - z.B. für Frauen nach der Familienphase ohne Anspruch auf AlgI.
Ich unterstütze diese Initiative!
Gruß
Steffi Harms, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V., Kiel

Verfasst von Steffi Harms am 30.05.2011 11:27


Diese Initiative muss unterstützt werden. Wieviel Geld kostet es denn, ständig gravierende Änderungen bei den Verfahren und der Administration der Arbeitsagentur und den Jobcentern durchzusetzen? Da ist das Geld für den Gründungszuschuss besser angelegt.

Verfasst von Theresa Brehm am 30.05.2011 11:25


Wir betreuen beim Lotsendienst MOL seit 2004 Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei wurde das gut funktionierende Instrument des GZ immer hals hilfreich und nützlich angesehen.
Arbeitspolitisch ist der Gründungszuschuss ein kostengünstiges Instrument gewesen um Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen und zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen.
Aus unserer Sicht spart man hier an der falschen Stelle. Auf der einen Seite rühmen wir uns mit dem Titel "Gründerland Deutschland". Auf der anderen Seite werden Gründer an vielen Ecken beschnitten.

Verfasst von Thomas Seibt am 30.05.2011 11:21


Ohne Gründungszuschuss hätte ich den Schritt in eine gut vorbereitete und ernsthafte Selbstständigkeit als freie Journalistin niemals gewagt. Statt dessen hätte ich mich irgendwie frei durchgewurschtelt und bei der nächsten Gelegenheit einer Festanstellung zugegriffen. Ich bin seit vier Jahren erfolgreich selbstständig und habe damit nicht nur mir selbst einen Arbeitsplatz geschaffen, sondern halte auch anderen eine Stelle frei. Ich fordere Sie auf, die Gesetzesänderungen zurückzunehmen!

Verfasst von Alexandra Werdes am 30.05.2011 11:06


Ohne den GZ hätte ich die Zeit im Herbst 2008 und danach nicht überlebt.
Was soll dieses Einsparen um jeden Preis? Wer zahlt im Anschluss die Zeche?

Gern unterstütze ich Ihre Initiative und wünsche Ihnen viel Erfolg!

Udo Golka, Trainer und Personalcoach

Verfasst von Udo Golka am 30.05.2011 10:49


Ich bin in Elternzeit und plane die Selbständigkeit ab Januar 2012. Diese Gesetzesänderung stellt nun für mich einen gravierenden Einschnitt in meine persönliche und familiäre Planung dar. Auf was wirklich Verlass ist, ist der Rote Faden der Kurzsichtigkeit in den politischen Entscheidungen.

Hiermit möchte ich Ihre Initiative sehr gern mit unterstützen.

Viele Grüße!

Verfasst von Ilka Büttner-Grimm am 30.05.2011 10:46


Ich unterstütze Ihre Initiative sehr gerne. Der GZ ist ein richtiges und gutes Instrument auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die Kürzung der Fördermittel ist das falsche Signal.

Beste Grüße
Helmut Rompf

Verfasst von Helmut Rompf am 30.05.2011 10:33


Wie so oft wird an der falschen Stelle gespart. Warum prüft denn kein Verantwortlicher die Sinnhaftigkeit bevor Entscheidungen getroffen werden?
Geht es nur um die eingesparte Summe?
Mir hat der Gründungszuschuß zu einer sehr erfolgreichen Firmengründung und der Gemeinde zu einem sicheren Steuerzahler verholfen. Schade!

Beste Grüße
Monique Zander-Scheel

Verfasst von Monique Zander-Scheel am 30.05.2011 10:30


Gerne unterstütze ich ihren Aufruf. Dank der bisherigen Regelung für Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit heraus konnten wir vom BNW-Lingen über 1000 Gründerinnen und Gründer in eine erfolgreiche Alternative zur sozialversicherungerungspflichtigen Beschäftigung und/oder Arbeitslosigkeit begleiten. Auch wenn nicht alle Ideen griffen und Gründungen auf der Stecke blieben: die meisten sind noch heute am Markt und nicht wenige beschäftigen inzwischen selbst Personal. Ohne die Einstiegsförderung wären vielen von ihnen der Schritt in die Selbständigkeit nicht gelungen. Wer hier meint "sparen" zu können, streicht in Wirklichkeit sinnvolle Investitionen (mit einer hohen Rendite für Sozialkassen, Steuern und Privatkonsum) und wird an anderer Stelle dafür mehr ausgeben müssen und weniger einnehmen. Daher ist ihr Aufruf kein weiterer "Lobbyismus" oder spiegelt gar "egoistisches Einzelinteresse" sondern dient der Allgemeinheit!
Jörn Laue-Weltring, Betriebswirt und Koordinator f. Existenzgründungen des BNW-Lingen

Verfasst von Jörn Laue-Weltring am 30.05.2011 10:21


Ich möchte hiermit meine Unterstützung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen.

Viele Grüße,

Myriam Götze

Verfasst von Myriam Götze am 30.05.2011 10:18


Vielen Dank für Ihre Initative. Ich möchte hiermit meine Unterstützung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen.

Viele Grüße,
Marcus Schwemer

Verfasst von Marcus Schwemer am 30.05.2011 10:03


Es ist ein schlimmes Signal, dass hier die Leute ausgebremst werden, die selbst Initiative und Risikobereitschaft (in wirtschaftlich sinnvollem Maße) zeigen.

Verfasst von Sabine Ehnes am 30.05.2011 09:47


Ich konnte mich mit Hilfe des Gründungszuschusses erfolgreich selbständig machen - ohne den Zuschuss und die Zeit und Sicherheit, die ich dadurch gewonnen habe, wäre dies nicht möglich gewesen.

Verfasst von Mario Keipert am 30.05.2011 09:47


Vielen Dank für diese Initiative. Sie ist aus meiner langjährigen Erfahrung als Gründungsberater sehr wicdhtig.

Verfasst von Bernd Schulte Integral am 30.05.2011 09:32


Ich überlege mir gerade eine eigene Beratung zu gründen, aber ohne den GZ in der bisherigen Form werde ich das ganze Vorhaben wohl auf Eis legen müssen, da die Risiken dann zu hoch werden.

Verfasst von Dr. Robert Zühlke am 30.05.2011 09:02


Ich unterzeichne und unterstütze diesen Aufruf ausdrücklich. Hier sieht man die Kurzsichtigkeit der Politik. Jetzt auf die schnelle Geld sparen und die Changen, die sich aus Neugründungen auch im Hinblick auf Steuereinnahmen und den Abbau von Arbeitslosen ergeben, verpassen. Ich bedauere die sehr geringe Sachkenntnis, weches das Gründungsklima in Deutschland weiter verschlechtern und den Wirtschaftstandort Deutschland noch gründungsfeindlicher gestalten läßt!

Verfasst von Thomas Brocks am 30.05.2011 08:35


Ich werde die Information streuen und bin selbstverständlich auch gegen die Kürzung des Gründungszuschusses.

Verfasst von Géraldine am 30.05.2011 08:15


Wenn eins der erfolgreichsten Arbeitsmarkt-Instrumente gekürzt wird, wäre das wirklich ein Armutszeugnis für die Intelligenz unserer Regierenden!

Verfasst von Eva Stützel am 30.05.2011 07:48


Ich bin Gründercoach der KfW-Mittelstandsbank, Veranstalter von Existenzgründerseminaren und Workshops in Thüringen und begleite seit mehreren Jahren Existenzgründer auf dem Weg in die Selbständigkeit. Aus eigenen Erfahrungen kann ich bestätigen, dass der Gründungszuschuss in der bisherigen Form ein wichtiges Förderinstrument vor allem in der Gründungsphase ist und eine Kürzung unweigerlich zu einem Rückgang von Existenzgründungen führen wird.

Inhaber der KON-ZEPT Unternehmensberatung

Verfasst von Klaus Rosenkranz am 30.05.2011 07:26


Den bereits verfassten Kommentaren ist nichts hinzuzufügen.

Das Jobcenter Rüdesheim unterstützt die Initiative!

Verfasst von Peter Weiß am 30.05.2011 07:23


Auch ich bin gegen die Kürzung des Gründungszuschusses. Einerseits rühmen wir uns, ein "Gründerland" zu sein und sehen unsere Zukunft durch innovative Gründungen gesichert ...
Andererseits kürzen wir Microdarlehen, deckeln Frauenförderungen und schaffen jetzt per se noch den Gründungszuschuss ab.
Und alles nur, weil wir der Statistik glauben, die wir selbst "erstellten" ...

Verfasst von Thorsten Schirmag am 30.05.2011 05:49


Ich unterstütze die Initiative voll und ganz.

Ich hatte mich selber vor 8 Jahren mit dem damaligen Überbrückungsgeld selbstständig gemacht und weiss daher wie wichtig gerade am Anfang einer Selbstständigkeit die Sicherheit eines geregelten "Einkommens" ist und den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert.

MfG
Peter Mehnert
PMEConsult

Verfasst von Peter Mehnert am 29.05.2011 19:35


Eine schlechtere Regierung kann man sich als Bürger nicht mehr wünschen...

Verfasst von P.Kümmel am 29.05.2011 19:34


Ich schließe mich voll und ganz der obenstehenden Email an. Ich habe mich als Gesangslehrerin selbstständig gemacht und werde das Ganze in den nächsten Jahren zur Musikschule ausbauen und dabei neue Arbeitsplätze schaffen. Ohne die Starthilfe aus dem Gründungszuschuss wäre mir dies nicht möglich gewesen. Den Gründungszuschuss zu beschneiden halte ich für einen großen Fehler. Er verhilft vielen Menschen aus der Arbeitslosigkeit!

Verfasst von Melanie Giesen am 29.05.2011 18:16


Als Bezieher der zweiten Leistungsphase des GZ unterstütze geren diese Initiative, in der Hoffnung künftigen Gründer damit zu helfen. Ohne Zuschuß hätte auch ich so nicht gegründet. Ich kann mich vielem in diesem Blog bereits Geschriebenem anschließen. Im Übrigen muß hier in allewr Deutlichkeit gesagt werden, das der GZ nicht geschenkt wird! Es wird immerhin ein Großteil des ALG I (nämlich 9 Monate!) voll in Abzug gebracht. Es werden also Leistungen in Abzug gebracht, die vorher auch "erarbeitet" wurden und auf die folglich (noch...) ein Rechtsanspruch besteht. Unter diesem Gesichtspunkt erschließt sich mir um so weniger die Sinnhaftigkeit des Geplanten.

MfG
Philipp Albaum, Agenturleiter und IT- Dienstleister

Verfasst von Philipp Albaum am 29.05.2011 17:55


Gerne unterstütze ich diese Initiative!

Verfasst von Kornelia Tröschel am 29.05.2011 17:43


Es ist nicht zu verstehen, warum ausgerechnet eines der wirksamsten Instrumente zur Schaffung neuer Arbeitsplätze gestrichen werden soll. Dabei geht es nicht allein um die neuen Selbständigen, die aus dem Leistungsbezug kommen, sondern auch um die abhängigen Beschäftigungsverhältnisse, die viele der Gründer später schaffen. Aus diesem Grund unterstütze ich die Initiative.

Christian Säfken
Rechtsanwalt

Verfasst von RA Christian Säfken am 29.05.2011 14:57


Ich unterstütze diese Initiative gerne mit meiner Unterschrift.

Der Gründungszuschuss ist für viele, die sich selbständig machen wollen, ein wesentlicher Baustein für einen erfolgreichen Start, da er in der heiklen Anfangsphase ein Stück Sicherheit bietet.

Verfasst von Karin Neddermeyer am 29.05.2011 13:05


Auch ich bin gegen die Abschaffung des GZ.

P. Brünner, Bad Waldsee

Verfasst von Peter Brünner am 29.05.2011 12:28


Übersetzungsservice Rieser, Prien

Verfasst von Christiane Rieser am 29.05.2011 12:15


Ich unterstütze diese Initiative.

Als Freiberuflerin berate und begleite ich seit Jahren erfolgreich junge Existenzgründer/innen. "Notgründungen" hatte ich noch nicht. Alle Unternehmen habe sich erfolgreich auf dem Markt etabiliert.
In Mecklenburg-Vorpommern ist der Verdienst gegenüber anderen Bundesländern geringer. Gründungsinteressierte haben dadurch geringere Möglichkeiten ein "großes" Eigenkapital zu anzusparen. Der Höhe des Gründungszuschusses ist bei einem geringerem Verdienst auch gering. Und nun auch noch diese weiteren Kürzungen!
Nein, diese vorgeschlagenen Maßnahmen sind politisch total falsch. Zu Beginn 2010 hat der Bundeswirtschaftsminister Herr Brüderle ein Punkteprogramm festgelegt - Deutschland soll Gründerland werden.
Wie schnell diese CDU/FDP - Regierung Veränderungen durchführt...
"Gründerland Deutschland" ist auch für den Fortbestand unserer Unternehmen (Unternehmensnachfolge) von entscheidender Bedeutung.
Gründerland Deutschland -ich hatte Verbesserungen erwartet. Aber genau das Gegenteil tritt ein!!!

Übrigens: Was sagt der neue Bundeswirtschaftsminister dazu???
Was heißt für Herrn Rösler - Gründerland Deutschland???


@NETZWERK.DE
Management, Training & Beratung
Marina Raulin aus Strasburg (Um.)

Verfasst von Raulin, Marina am 29.05.2011 11:38


Kurz für die Akten: Aus dem Gründungszuschuss resultiert eine Beschäftigung, die in erheblichem Umfang Steuereinnahmen (Umsatz- PLUS Einkommensteuer!) produziert. Und zwar in den meisten Fällen über den Bezugszeitraum hinaus (ich selbst bin jetzt z.B. im 4. Jahr erfolgreich selbständig) und im Fall der USt auf jeden umgesetzten Euro...
Allein also aus steuerpolitischer Sicht wenig durchdacht.

Ralf Bürger,
Berater und Trainer.
visioscout Personal- & Organisationsentwicklung

Verfasst von Ralf Bürger am 29.05.2011 11:14


Ich unterstütze ausdrücklich diese Initiative, da die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung der falsche Ansatz sind und wirtschaftspolitisch nur Schaden anrichten.

Verfasst von Dipl.-Ing. Norbert Hentschel am 29.05.2011 11:01


Ich hoffe, die Angelegenheit wird intensiv im Bundestag und seinen Gremien diskutiert sowie in der interessierten Öffentlichkeit. Vielleicht kommt man dann ja sogar zu dem Schluss, dass die Mittel vernünftigerweise noch erheblich aufgestockt werden müssten.

Ich werde die Angelegenheit weiter verfolgen und das Verhalten der Beteiligten bei der nächsten Bundestagswahl berücksichtigen: Wer an der Gründungsförderung spart, den wähle ich nicht!

Verfasst von Tom Otto, Berlin am 29.05.2011 10:33


Gern unterstütze ich diese Initiative. Habe selbst positive Erfahrungen mit dem damaligen Überbrückungsgeld gemacht, bin seit fünf Jahren selbständig. Ein nachgewiesen wirksames Instrument zur Förderung von Neugründgungen einzustampfen halte ich für absolut kontraproduktiv.

Christian Teschner

Verfasst von Dr. med. Christian Teschner am 29.05.2011 08:37


Der Gründungszuschuss hat mir bei meiner Existenzgründung sehr viel Planungssicherheit für die ersten Monate gegeben. Und diese Planungssicherheit bewegt mit Sicherheit sehr viele Menschen dazu den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Ich hoffe die Politik besinnt sich darauf, dass gerade diese Gründungsförderung dazu gedacht ist langfristig Geld zu sparen.
In vielen Firmen werden auf Managementebene Entscheidungen getroffen die augenscheinlich kurzfristig Einsparungen bewirken. Diese Einsparungen kosten die Firmen in der Zukunft aber oftmals mehr Geld als zunächst eingespart wurde. Dies passiert wissentlich da das Management nur das kurzfristige Einsparziel vor Augen hat und bei dessen Erreichung Provisionen einstreicht und sich auf die Schultern klopft. Dies ist sehr bedauerlich aber menschlich zumindest mit sehr viel Phantasie nachvollziehbar. Hier reden wir aber über eine politische Entscheidung deren Nachhaltigkeit an erster Stelle stehen sollte.
Ich würde mir wünschen dass unsere Politiker sich darauf besinnen.

Verfasst von Bernd Kuhn am 29.05.2011 08:08


Erkennbar schlecht durchdachte Gesetzesvorlage. Gründungen sind ein ganz wichtiger Motor unseres Wirtschaftslebens. Staatliche Förderung zahlt sich hier nachvollziehbar aus. Einschränkung der Förderung, das darf nicht sein. Eine ganzheitliche fundierte Betrachtung des Themas leistet diese Gesetzesvorlage nicht. Was soll das? Populismus? Sparen? Da gibt es intelligentere und sachlich fundierte Lösungen!
Helmut Steltemeier

Verfasst von Helmut Steltemeier am 29.05.2011 08:07


Gute Ideen müssen mit Förderung in die Gänge gebracht werden. Werde einen Kraftunterstützenden Fahrrad-Anhänger bauen. Also nicht am 1.11.11
Schluss
Beste Grüße
A. Seiniger

Verfasst von A.Seiniger am 28.05.2011 23:35


Wir unterstützen ausdrücklich diese Initiative, da wir die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung für kurzsichtig und wirtschaftsfeindlich halten!

Dr. Antje Giffing und Frank Giffing

Verfasst von Dr. Antje und Frank Giffing am 28.05.2011 23:27


Der Gründungszuschuss soll bleiben wie er ist, besser noch gestärkt werden. Die Arbeitssituationen vieler Menschen haben sich doch eher noch verschärft, es gibt z.B. immer weniger versicherungspflichtige, unbefristete Jobs.Immer mehr Menschen arbeiten selbstständig, freiwillig und unfreiwillig, mit und ohne gute Vorbereitung, manche ohne ausreichende Absicherung. Wer den Gründungszuschuss bekommt, hat vorher ein gutes Konzept vorgelegen müssen, wurde beraten und hat mit der Starthilfe eine gute Chance auf Erfolg.

Verfasst von B. Schlappal am 28.05.2011 23:13


Ich unterzeichne, weil mit diesen Maßnahmen, die wenig Sachkenntnis zeigen und das Gründungsklima weiter verschlechtern, Deutschland noch gründungsfeindlicher wird.

Verfasst von Dr. Bettina Fieber am 28.05.2011 20:52


Ich möchte mit meiner Unterschrift diese Initiative aus vollem Herzen unterstützen.
Merkwürdigerweise sollen die geplanten Kürzungen beim GZ in einer Zeit explodierender Steuereinnahmen und voller Kassen der Agentur für Arbeit stattfinden obwohl dieses Instrument vielen Arbeitslosen den erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit ermöglicht hat, so auch mir.
Ich glaube dem Establishment ist es lieber gefügige Angestellte und verschreckte Arbeitslose zu haben als selbstbewusste und kreative Selbstständige.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Popa

Verfasst von Stefan Popa am 28.05.2011 20:40


Gerne unterstütze ich diese Initiative.
In Deutschland wird es den Leuten unötig schwer gemacht, sich einen eigenen Betrieb aufzubauen.
Warum schickt man die Leute lieber zu den Arge Ämtern, anstatt guten Ideen und damit neuen Betrieben eine Chance zu geben.
Warum wirft diese Regierung unser Steuergeld den Banken und Großbetrieben hinterher, anstatt neues Steuergeld durch neue Betriebe zu erwirtschaften.
Mit diesen Sparmaßnahmen werden wieder Chancen vertan, inovativen Unternehmensgründern auf die Beine zu helfen.

Mit freundlichen Grüssen
Kurt Bauschat

Verfasst von K. Bauschat am 28.05.2011 19:53


An die Entscheider,

ich kann mich nur in vollem Umfang an das voran geschriebene anschliessen und unterstütze die Initiative von Dr. Andreas Lutz unbedingt.

Bitte überdenken Sie die Auswirkungen, wie voran gegangen bereits geschildert, sehr genau. Wieder einmal soll ein hilfreiches Instrument, dem Sparzwang zum Opfer fallen und damit für unsere Wirtschaft wichtige arbeitsmarktpolitische Entwicklungen gehemmt, wenn nicht gar unterdrückt werden.
Geldverschwendung findet statt, aber ganz sicher nicht in diesem Segment. Sichere Gründungen ziehen die Schaffung weiterer Arbeitsplätze nach sich und sollten deshalb eher ausgebaut als gekürzt werden.
Gespart werden kann an Maßnahmen, die keinen oder nur geringen Nutzen bringen, wie viele Beschäftigungsmaßnahmen für Leute, die dann auch noch die Krankenkassen belasten.
Jede Nichtgründung ist auf jeden Fall eine höhere Belastung für die Allgemeinheit als die Gewährung des Gründerzuschuss mit Rechtsanspruch.

Ich hoffe Sie finden einen akzeptablen Konsenz.

M. Böttcher

Verfasst von Martina Böttcher am 28.05.2011 18:55


Offenbar haben die Unterstützer von klein- und mittelständigen Unternehmen und Unternehmensgründungen in den Regierungsparteien keine Mehrheit mehr, oder ...

bitte korrigieren Sie diesen Eindruck noch im letzten Moment.

Verfasst von Dr. H. Wolfgang Wagner am 28.05.2011 18:41


Ich unterstütze diese Initiative aus vollem Herzen, da ich bei meiner täglichen Arbeit als Berater für Gründer sehe, welche fantastischen Chancen sich für speziell für Gründer aus der Arbeitslosigkeit ergeben.
Diese Chance muss unbedingt in vollem Umfang erhalten bleiben!
Gezeichnet,
Thomas Göller
Göller Mentoring GmbH

Verfasst von Thomas Göller, Mentoring GmbH am 28.05.2011 18:18


gerne unterstütze ich diese Initivative!

Beate Offermann

Verfasst von Beate Offermann am 28.05.2011 17:51


Hiermit unterstütze ich diese Initiative, weil der Gründungszuschuß aus meiner Sicht ein wichtiges Instrument ist, Selbständigkeit zu fördern bzw. zu ermöglichen.

G.Götzinger

Verfasst von Gerda Götzinger am 28.05.2011 17:43


Hallo,

da ich selbst noch in den Genuss des Gründerzuschusses gekommen bin, weis ich aus eigener Erfahrung wie wichtig dieses Möglichkeit für zukünftige Selbstständige ist.
Der Gründerzuschuss sollte weiterhin Arbeitswilligen zu Verfügung stehen.

Grüße aus München,
Wolfgang Thurmeier

Verfasst von Wolfgang Thurmeier am 28.05.2011 17:36


Jan Kube
Unternehmensberater, Hamburg
http://jan-kube.com

Verfasst von Jan Kube am 28.05.2011 17:05


Ich unterstütze diese Initiative gerne mit meiner Unterschrift.
Der Gründungszuschuss ist für viele, die sich selbständig machen wollen, ein wesentlicher Baustein für einen erfolgreichen Start, da er in der heiklen Anfangsphase ein Stück Sicherheit bietet.

Verfasst von Ulrike Bergmann am 28.05.2011 17:01


Hiermit unterstütze unterschriebene diese Iniziative absolut. Durch GZ- Unterstützung - besonders in wichtiger Anfangsphase ist es wesentlich unterstützend, manchmal sogar fast ununterbrochen, aktiven Berufsleben weiter durch eigene Ideen und Einsatz zu gestalten. Es ist, meiner Erfahrung nach, von enorme Bedeutung, aktiven Menschen die betroffen durch globalisierte Wirtschaftsentwicklung vorübergehend Arbeitsplatz verloren erlebt haben, aktive Berufsleben möglichst rasch und möglichst ohne längere Unterbrechung weiter zu gestallten. Das Model "GZ" iniziert eine gelungene Form, guten Fachpotential in "Kondition
und Einsatz" zu behalten, bedeutet, vor möglichen Absturz in "Nichts zu tun Stadium" zu bewahren.
Aus dieser "Stadium" wieder, voll aktiv und erfolgreich eigenen Berufsleben zu schaffen, ist es dann um so schwieriger. Jede Einzelne die Gründung gewagt und geschaft hat, weißt es sehr genau, trotz Unterstützung durch GZ die in der Anfangsphase von Bedeutung ist, wieviel Mut und Einsatz die Gründung von der Person erfordert, um sich selbt und ggf. anderen, ein würdigen Lebensunterhalt zu sichern.

Verfasst von I.Pensek am 28.05.2011 16:37


Ich unterstütze diese Initiative. Die Maßnahmen und finanziellen Mittel, die mit dem Gründungszuschuss zusammenhängen, haben mich auf dem Weg von der Arbeitslosen zur Unternehmerin unterstützt. Ich hoffe, dass der Gründungszuschuss weiterhin mutige und engagierte Arbeitslose beim Start in die berufliche Selbständigkeit hilft. / Tanja Gebhart, kunkom21 - Partner für Kundenkommunikation

Verfasst von Tanja Gebhart am 28.05.2011 16:25


Gerade Kleingründungen aus der Arbeitslosigkeit benötigen mangels Interessen der Banken eine entsprechende Förderung, die das Überleben in den ersten Monaten sichert. Die Verlängerung des Restanspruches verhindert vernünftig geplante Gründungen und fördert Schnellschüsse. Bei kürzerer Vorbereitung dann noch zu erwarten, dass der Break Even 3 Monate eher erreicht werden kann, zeugt von der fachlichen und wirtschaftlichen Inkometenz einer Politikerin, die meiner Meinung nach völlig überfordert mit ihrer Aufgabe ist.

Verfasst von Michael Köhler gruendungsberater24.de am 28.05.2011 15:49


Auch ich möchte diese Initiative dringend unterstützen. Den Gründungszuschuss halte ich für die derzeit sinnvollste Erfindung zum Thema Arbeit. Ich konnte selber von ihm für meine Selbstständigkeit, die bis heute Bestand hat, profitieren. Und ich kenne noch so viele Andere, die erfolgreich mit dem Gründungszuschuss gründen konnten. Ohne ihn wäre es nicht nur deutlich schwerer zu gründen, sondern ich denke für etliche sogar unmöglich. Beim Gründungszuschuss sparen halte ich für das völlig falsche Ende, und es ist auch extrem kurzfristig gedacht. Bitte erhalten Sie diese Möglichkeit auch in voller Höhe für nachfolgende Gründer und Gründerinnen! Nicolina Schob, aldafea - bilderwelten

Verfasst von Nicolina Schob am 28.05.2011 15:48


Ich unterstütze diese Initiative gerne mit meiner Unterschrift. Der Zuschuss ist sehr hilfreich in der Anfangsphase, es wird wieder mal am falschen Ende gespart.

Verfasst von Harald Schütz am 28.05.2011 15:26


Ich unterstütze die Initiative.
Es darf nicht sein, dass Gelder vergeben werden, die nur großen Konzernen nutzen. Vielmehr bin ich der Ansicht, brauchen Neugründer und Mittelständige Unternehmen Unterstützung. Wer neu Gründen will hat es eh schon schwer genug.

M. Theis

Verfasst von Michaela Theis am 28.05.2011 15:07


Erstaunlich kurzsichtig sind die Entscheidungen die Gründer nicht mehr wie bisher zu unterstützen. Haben gerade diese Förderungen in den vergangenen Jahren dazu geführt das Deutschland im europäischen Vergleich mehr Neugründungen aufzuweisen hat und dadurch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor entstanden ist.

Verfasst von Raimondo am 28.05.2011 14:27


Sehr geehrte Damen und Herren,

auch ich habe den Schritt in die Selbständigkeit nur gewagt, weil der Gründungszuschuss zumindest eine minmale wirtschaftliche und nicht zuletzt soziale Sicherheit in der Anfangsphase bedeutete.

Ohne den Gründungszuschuss und solche Unternehmen/Seiten wie gruendungszuschuss.de hätte ich nicht gegründet und mein kleines Unternehmen würde jetzt nicht genauso langsam, aber sicher wachsen, wie es dies gerade tut. Auch werde ich in naher Zukunft in einer Form Menschen beschäftigen. Sicherlich geschieht dies zumindest zunächst in geringem Unfang; dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich noch mindestens 2 größere Projekte verwirklichen werde und das eine davon ist geeignet recht viele Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Wirtschaft nicht unerheblich anzukurbeln.

Für mich ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen und ich empfinde die meiste Zeit meiner Tätigkeit nicht als Arbeit, sondern als Verfolgen meiner Leidenschaften. Ich kann junge Menschen für etwas begeistern, erwachsenen Menschen Freude bereiten und ihnen allen etwas beibringen und ihre Interessen in bestimmten Bereichen wecken und fördern. Nebenbei verdiene ich sogar etwas Geld damit. Wie gesagt zähle ich in den Augen der "wichtigen" Personen sicher auch nur zu den vielgerühmten "peanuts"............

Sollte der Gründungszuschuss wie geplant beschnitten werden, ist dies für mich wieder ein Stein in der Waagschale, die sich senkt und meinen Blick ins Ausland schweifen lässt und mich heimlich nach einem Standort für mein größtes Projekt dort suchen lässt. In einem Land, in welchem Eigeninitiative noch etwas besser gefördert wird. Als nahezu tragisch empfinde ich es, dass ausgerechnet gute und sogar bewährte Instrumente hier bei uns immer wieder zerschnitten und zerstört werden. Die wachsende Liste von Menschen, die Eigeninitiative gezeigt haben sollte einem zumindest kurz zum Innehalten und Nachdenken bewegen. Alleine die Vergrößerung des Restanspruches wird viele Menschen schlichtweg ausschließen und wegen des noch stärkeren Zeitdruckes verschrecken. Auch für mich war die zeit vor der Gründung schon mit genug Stress verbunden aber weil ich ein Ziel vor Augen hatte, für das sich das Kämpfen lohnte und nicht zuletzt wegen solchen Menschen wie Herrn Dr. Lutz, Herrn Harald Luwig aus Frankfurt und meinem jetzigen Steuerberater Herrn Wolf aus Bad Dürkheim, hat es alles geklappt.

Es wäre sicher naiv zu glauben, dass nicht objektiv viel Geld für solche Fördermaßnahmen ohne Wirkung versickert oder sogar zu Unrecht in Anspruch genommen wird. Aber ist es das nicht dennoch wert? Wenn nur 10% der Unternehmen tatsächlich weiterbestehen, sich sogar vergrößeren, dann denke ich, dass unhemilich viel erreicht wurde. Es wäre ein fataler Fehler, den GZ den Tod auf Raten sterben zu lassen. Wenn die obenbeschriebenen Veränderungen eintreten, kann man sich den GZ meiner Meinung nach einfach komplett sparen. Das macht keinen Sinn.

Mit freundlichen Grüßen

Timm Adam
(einer der Glück hatte)

Verfasst von Timm Adam am 28.05.2011 14:15


Die Firma, in der ich arbeite, wude auch von einer Existenzgründerin gegründet. Heute beschäftigt sie 5 sozialversicherungspflichtige Angestellte, ab Herbst wird es weitere 3 - 5 sozialversicherungspflichtige Angestellte geben!

Verfasst von Uta Richter am 28.05.2011 14:04


Ich unterstütze die Initiative nicht nur sondern fordere die Bundesregierung dazu auf die Gründungsförderung zu überarbeiten. Insbesondere fordere ich die Streichung der Regelung zur sogenannten 90 Tage Frist (90 Tage Rest ALG-Anspruch, welcher bei Inanspruchnahme sukzessive verfällt) bei Grundüngsförderung. Diese Regelung ist nach meiner Auffassung verfassungswiedrig (wg. Ungleichbehandlung)und ungerechtfertigt.

Dr.oec. Steffen Kandalofsky

Dozent für Wirtschaftswissenschaften und
Ausbilder für kaufmännische Berufe

Verfasst von Dr. Kandalofsky am 28.05.2011 13:48


Ich möchte GRünden un d habe jetzt natürlich Probleme

Verfasst von Dobbrunz Rita am 28.05.2011 13:44


Ich unterstütze gern die Initiative.
Ich begleite seit längerem Exitenzgründer und kann die angesprochenen Einwände nur bestätigen.
Die Folgen der Kürzung können nur negativ sein.

Verfasst von Claus Knackstedt am 28.05.2011 13:39


Aus meiner langjährigen Erfahrungen in der Gründungsberatung kann ich nur bestätigen, daß der Zuschuss im Rahmen der Aufnahme einer gewerblichen oder selbständigen Arbeit immer
eine große Sicherheit für die Gründer dargestellt hat um laufende Lebenhaltungskosten zu decken.
Einschränkungen zum Gründugnszuschuss werden in jedem Fall zum Rückgang des Gründergeschehens in Deutschland führen.
Das kann ich auch als Leiterin der FAchgruppe Gründungsberatung des Verbandes "Die KMU-Berater-
Verband der freien Berater e.V." bestätigen.

Verfasst von Bettina Schwarz am 28.05.2011 12:39


Ich habe 2006 mit dem Gründungszuschuss ein Einzelunternehmen gegründet. Inzwischen ist daraus eine GmbH inkl. neuer Arbeitsplätze gewachsen. Und ich kenne ähnliche durchweg positive Verläufe aus meinem Umfeld.

Aus der Sicht potentieller Gründer mit Elan, Fachwissen, Motivation aber schmalem Budget wäre die Kürzung sicher erschwerend bis vernichtend für jede weitere Planung. Es dauert nun mal, bis Strukturen geschaffen und Kunden akquriert sind.

Vielleicht sehe ich es falsch, aber ist der GZ nicht das Auszahlen von ALG bei gleichzeitiger Möglichkeit zu Arbeiten, Rechnungen zu schreiben und bei Erfolg neue Arbeitsplätze zu schaffen ?

Verfasst von Andreas Kramp am 28.05.2011 12:24


Ich unterstütze diese Initiative gern mit meiner Unterschrift.

Verfasst von Uwe Geerhardt am 28.05.2011 11:52


Garne unterstütze ich diese Initiative, da ich aus eigenem Erleben weiß, wie wichtig der Gründungszuschuss für den Schritt in die Selbständigkeit ist.

Verfasst von Thomas Schäfer am 28.05.2011 11:45


Eine Existenzgründung lässt sich nicht mal so schnell nebenbei erledigen. Gerade Menschen über 50 werden von den Konzernen freigesetzt, ohne dass sie eine echte Chance am Arbeitsmarkt mehr haben. Für diese ist die Unterstützung bei der Existenzgründung eine echte Chance auf eigenen Füße zu kommen.
Mit der geplanten Regelung schränkt unsere Regierung auch diese Möglichkeit stark ein. Warum ist nicht schon nächste Woche Wahl???

Verfasst von Johann Karl am 28.05.2011 11:27


Den Aufruf kann ich nur selbst vehement unterstützen. Ich kann es nicht fassen, dass ein so beispielhaftes Sprungbrett für motivierte und Initiative ergreifende Menschen aus der Arbeitslosigkeit hinaus kaputt gespart werden soll! Da bleibt man kopfschüttelnd stehen und versteht nicht, nach welchen (rationalen?) Kriterien Entscheidungen getroffen werden. Gerade die Hilfe zur Existenzgründung schafft eine Perspektive aus der Hilflosigkeit angesichts zum großen Teil unverschuldeter Arbeitslosigkeit und fördert die Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Warum ausgerechnet ein solches aus meiner Sicht in vielerlei Hinsicht wirklich wirksames arbeitspolitisches Instrument? Das kann nicht wahr werden!!
Elke Rohs, Personalentwicklerin

Verfasst von Elke Rohs am 28.05.2011 11:14


Wir untersützen den Aufruf. Als langjährige Existenzgründungsberater sind wir der Meinung, dass hier falsche Signale an Gründungswillige gesendet werden und (leider mal wieder) an der falschen Stelle gespart wird. Dabei zeigt sich wieder, dass Gruppen, ohne effiziente Lobbyvertreter, benachteiligt werden.

Verfasst von Theodor Konrad am 28.05.2011 10:56


Unsere Zukunft braucht kreative Köpfe, die es wagen, neue berufliche Wege der Nachhaltigkeit zu gehen. Es reicht nicht aus, darauf zu warten, bis die großen Firmen sich diesbezüglich in Bewegung setzen.

Eine Politik, die diese Kräfte nicht unterstützt, ist kurzsichtig und darf sich nicht beschweren, wenn gerade ältere Arbeitslose immer mehr resignieren und in Anbetracht der tatsächlichen und ungeschönten Lage auf dem Arbeitsmarkt krank werden.

Einsparungen im Bereich der Existenzgründung wären weitaus sinnvoller bei den z.T. dubiosen Firmen angebracht, die in Kooperation mit den Argen "Karteileichen" anhäufen und sich dabei eine goldene Nase verdienen.

Verfasst von Cornelia Maria Artner am 28.05.2011 10:44


Wer kann es sich erlauben, ohne Gruendungszuschuss in die Selbstaendigkeit zu starten?

Insbesondere Frauen, die im Allgemeinen finanziell schwaecher gestellt sind, werden diesen Schritt trotz guter Ideen und Innovationen nicht mehr wagen koennen.

Verfasst von Regina Pepping am 28.05.2011 10:27


Ich besuche regelmäßig Seminare, an denen GründerInnen teilnehmen. Immer wieder wird deutlich, das Zuschüsse eine wichtige Starthilfe sind - sie bieten ein Stück Freiraum zur Orientierung - dann darf auch mal was daneben gehen, ohne das gleich die Firma den Bach runtergeht.

Verfasst von Hanne Klöver am 28.05.2011 10:02


Mir fällt dazu nur ein: Kurzfristig sparen - aber mittelfristig mehr als das Ersparte wieder drauflegen. Man meint, man hätte es mit Leuten zu tun, die nicht rechnen und nicht logisch denken können. Die Katastrophe setzt sich fort.

Verfasst von Daniela Knapp am 28.05.2011 10:02


Seit mehr als zehn Jahren unterstütze ich Existenzgründerinnen und Existenzgründer durch Seminare, Gutachtenerstellung und Coaching. Die vorgesehen Kürzungen werden unmittelbare und mittelfristige Folgen haben. Existenzgründungen erfolgen mit geringerer Vorbereitungszeit und kürzerer Absicherung. Dies wird dazu führen, dass mehr Existenzgründungen scheitern und die Sozialkassen dann an anderer Stelle belastet werden. Weniger Existenzgründungen bedeuten auch weniger neue Arbeitsplätze und längere Verweildauer im Arbeitslosengeldbereich. Hier wird nicht wirklich gespart. Bitte in komplexen Zusammenhängen denken, liebe Entscheider!!!

Verfasst von Dr. Ulrich Walter am 28.05.2011 09:46


Gerne unterstütze ich diese Initiative und unterzeichne ebenfalls. Mutige Existenzgründer sollten in der Startphase unterstützt werden!

Verfasst von Ute Straub am 28.05.2011 09:14


Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,
ich unterstütze Ihre Initiative und bin ebenfalls der Meinunng, dass der Gründungszuschuss erhalten bleiben muss.

Verfasst von Edeltraud Blume am 28.05.2011 09:08


Sehr gerne unterstütze ich diese Initiative, da ich vor nunmehr 12 Jahren ohne eine Unterstützung den Schritt in die Existenzgründung nie hätte wagen können und heute nicht da wäre wo ich stehe. Diese Chance verdienen ALLE die mutig genug sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Verfasst von marion neff-schneider am 28.05.2011 08:54


In Deutschland leben rund 80.0 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Die offizielle Arbeitslosen-Quote wird mit 9,2% Gesamtseutschlands angegeben. Jeder 6. der arbeitslosen Bürgerinnen und Bürger erwägt den Schritt in die Selbstständigkeit.

Woher nehmen wenn diesen Menschen diese kleine Hilfe auch noch gestrichen wird...?

Eine Existenzgründung fängt aber nicht erst dann an wenn sich der Bürger in die Selbstständigkeit begibt (Start), sondern schon die Planung erfordert sehr viel Aufwand und damit verbunden auch erhebliche Kosten allein nur für die Planung bis hin zu diesem Start in die Selbstständigkeit.

Nach ausführlichen Recherchen benötigt ein Bürger bis zu diesem Start etwa 2 Jahre an Planung, um seine Existenz zur Gründung eines Kleinbetriebes seriös und gezielt, aber auch effizient und ohne Einbuße starten zu können. Diese zeitaufwendigen Planungen sind nicht umsonst. So müssen Analysen des Marktes, Recherchen ermittelt, Strategien entwickelt, Konzepte erstellt, Gesetze beachtet, Finanzgeber überzeugt, wirtsdchaftliche Aspekte für den Gründungsplaner selbst vorausgesehen, Standort und Betriebssitz genau geplant werden. Hinzukommen noch die ganzen Einkäufe von Betriebsmitteln, Wirtschaftsgütern, Betriebsinventar (Arbeitsmittel etc.), Fuhrpark, und dann erst der Ersteinkauf des Angebotes, welches der willende Gründer dann seiner Zielgruppe anbietet...und erst wenn die Behörden, eine fachkundige Stelle und der gesetzliche Vertreter gemeinsam das Okay für diese Gründung geben, erst dann darf er sein Vorhaben, einen Laden, eine Produktionsfirma oder seine Dienstleistung auf dem Wirtschaftsmarkt starten.

Die Kosten allein nur für diese Planung belaufen sich nach Schätzungen von Experten auf 3.840 Euro bis auf mehrere 10.000 Euro pro Person. Da ist die Unterstützung von nur wenigen finanziellen Hilfen (max. 1.800 EUR) seitens der Regierung nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein, die auch erst dann ausgehändigt werden, wenn sich der Bürger in unserem Land endlich entschlossen hat, seine Firma hierzulande zu gründen. Dann erst kann ein Bürger mit seiner Existenz auf diese Mittel zurückgreifen, wenn diese ihm tatsächlich zugesagt wurden. Denn einen Rechtsanspruch erhält der Existenzgründer hierzu nicht.

Ich bin für eine Weiterentwicklung und für den Ausbau von Begebenheiten, die dazu führen dass Existenzen tatsächlich besser im Marktgeschehen integriert werden, ohne dass ihnen die eh schon kleine Hilfe von nur rund 12.000 Euro, die auch noch gestaffelt über 3 Jahre verteilt an die Betroffenen gezahlt werden, womit keine seriöse Planung und damit verbunden Gründung erfolgen kann.

Daher appeliere ich an alle Experten aus Wirtschaft, Politik und den Gesetzes-Ausschuss, sich diesem Entwurf über die Kürzungen zu nähern, ihn zu überdenken, um eine für alle gleichermaßen seriöse und solide Lösung zu finden, insbesondere die angedachte Kürzung von Fördermitteln für willende Existenzgründer eingehends zu überdenken. Denn nachhaltig - auch im Hinblick auf unsere Kinder und Kindeskinder - der Wirtschaft speziell im klein- und mittelständigen Gewerbe in allen Bereichen - kann diese Durchsetzung nur negative Auswirkungen mit sich bringen und dem duetschen Wohlbefinden schaden bringen.

Ich plane auch eine wirtschaftliche Existenz, die aber unter diesen Umständen meinen Mut eher zurückhalten...

Danke...
MJE

Verfasst von Mirko J. Eisemann am 28.05.2011 08:26


Es ist nicht zu fassen, dass ausgerechnet dieses so wirksame Instrument der Arbeitsmarktpolitik, zu dem ich so viele gelungene Beispiele kenne, jetzt kaputtgespart wird. Worin liegt der Sinn?
Dr. Wolf Speitmann, Lernforum Oberberg, 51674 Wiehl

Verfasst von Dr. Wolf-Dieter Speitmann am 28.05.2011 08:26


Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich durch eine Oberarmamputation schwerbehindert.

Seitdem habe ich mich ca. 10 Jahre durch permanente Schulungen
vom Malerlehrling über Volkshochschule & Fachschule für Wirtschaft Rodewisch (mit 5-jährigem Studium)
zum staatlich geprüften Betriebswirt qualifiziert.
Allerdings habe ich das alles im Rahmen der Abendschule bzw. des Selbststudiums nach meinem Feierabend absolviert.
Das alles einfach nur, um meine berufliche Situation auf dem Arbeitsmarkt zu optimieren!

Leider mußte ich immer wieder feststellen,
daß ich für (fast) all meine "lieben" & viel versprechenden,
ehemaligen Arbeitgeber als Behinderter interessanter war
als meine sehr gute Ausbildung für die entsprechende Anstellung!

Dementsprechend waren auch unbefristeten Anstellungen immer auch mit den Auflagen der Fördergelder beendet!
Komisch fand ich nur, daß diese Arbeitgeber ständig neue Angestellte in gleicher Position einstellten
& auch für diese Fördermittel bekamen!!!

Dennoch hab ich meinen Willen nach stetiger Arbeit nie aufgegeben!
Allerdings begleitete mich daraus resultierend der Gedanke,
mich frei von all diesen Arbeitnehmer-Abhängigkeiten zu machen!

Dabei hatte ich aber immer:
- Respekt vor den Leuten ohne finazielle Rücklagen,
welche ihre Selbständigkeit stätig bis auf´s Letzte ausreizten!
- ausreichend Angst vor solchen Risiken!
- Angst davor, mich (& vor Allem meine Familie) vielleicht in den finanziellen Ruin zu führen!
- Angst davor, selbst zu versagen!
- viele andere negativen Geanken im Kopf!

Meine fast endende Eigenmotivation, ein zufälliges Gespräch & der daraus resultierende Kontakt zu:

"iQ CONSULT e.V. - ENTERABiLiTY - OHNE BEHiNDERUNG iN DiE SELBSTSTäNDiGKEiT - MUSKAUER STR. 24 - D-10997 BERLiN"
vertreten durch "MEiNE PERSöNLiCHE BERATERiN, FRAU KATRiN ADAM"

stärkten meinen Gedanken von "meiner Befreiung von Arbeitnehmer-Abhängigkeiten" !

Am 30.11.2010 habe ich meine Firma "Büro- & Computer Service T. Klein" als Einzelunternehmer gegründet.

Entscheidend dafür waren:
- die Hilfe durch die kompetente Einrichtung "iQ CONSULT e.V." in Berlin
- der zugesicherte Gründungszuschuss meines deutschen Staates,
- in welchem ich 1963 geboren bin,
- welchem ich immer treu geblieben bin,
- dessen erhobene Steuern ich alle entrichtet habe,
- in dem ich heut immernoch recht gerne lebe,
- in welchem es mir dennoch immer beschissener geht!

Grundsätzlich denke ich:
- Fördermittel werden momentan teilweise schwachsinnig, unlogisch & kaum nachvollziehbar ausgeschüttet!
- Zu viel Gelder werden in unsinnige Sachwerte investiert, als in das den Staat erhaltende Volk des eigenden Landes!
- Tatsächlich interessierte, potenzielle Arbeitgeber haben kaum finazielle Spielräume!
- Der "kleine Mann", der kaum noch kann - zahlt immer mehr! - Mann Oh Mann!

Mein liebes Heimatland, Mutter- & Vaterland,
Mein reiches Deutschland,

hast Du wirklich garnix für Deine kleinen Steuerzahler übrig?

Nix da für Deine Dich am Leben erhaltende Bevölkerung?

Keine Gelder für uns Behinderte,
welche versuchen, Dir nicht auf der Tasche zu liegen?

DENK MAL DARüBER NACH!!!

"VERSTäRKTE UNTERSTüTZUNG BEHiNDERTER BEi iHREM WEG iN DiE UNABHäNGiGKEiT!"

Verfasst von t.klein am 28.05.2011 06:18


Die oben stehende E-Mail an den Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales unterstütze ich aus ganzem Herzen. Ein Instrument das vielen Leuten hilft einen Start in die Selbstständigkeit zu versuchen.

Verfasst von Thomas Forcher am 28.05.2011 05:16


Also werden die Leute jetzt statt Gründungszuschuß Arbeitslosengeld bekommen. Die sich daraus ergebende Einsparung erschließt sich mir nicht. Aber Sinn und Logik sind unseren Regierenden ja egal. Warscheinlich wird man wieder Geld in fragwürdige Umschulungsmaßnahmen in denen 55 jährige Ingenieure zu Fensterputzern umgeschult werden. Und dann wird man erstaunt feststellen das niemand 55 jährige Fensterputzer braucht. Aber dieser Lernprozeß wird wieder 8 - 12 Jahre dauern. Bis dahin sind dann die heute Regierenden im gutdotierten Ruhestand.

Verfasst von Arpad Stoever am 28.05.2011 05:13


In unserer Region herrscht ein Mangel an Kinderbetreuungsangeboten. Meine Frau plant in diesem Jahr die Selbstständigkeit in der Kinderbetreuung. Das ist uns nur mit einer Gründungshilfe möglich.
Ich zeichne mit.

Verfasst von Thomas Neumann am 28.05.2011 04:57


Ich durfte am eigenen Leib erfahren, wie dieses Instrument helfen kann, die eigene Kraft und Initiative umzusetzen und zu einem kleinen eigenständigen Unternehmen wachsen zu lassen, auch ohne eigene finanzielle Polster im Rücken.

Ohne den GZ hätte ich meine Selbständigkeit nicht realisieren können. Auch der Zeitraum von 9 Monaten war eher knapp für die Entwicklung einer neuen Richtung meiner Branche.

Eine Einschränkung der Förderung sowohl finanziell als auch zeitlich wird besonders neuartigen und kreativen Gründungen den Weg erschweren oder unmöglich machen, die die ausgetretenen Pfade verlassen und Neues versuchen!

Ich kann nur dafür plädieren, dieses sinnvolle Werkzeug weiter auszubauen anstatt es zu kürzen!

mit freundlichen Grüßen,

Linda Kortlepel, Dipl. Ing. Innenarchitektur
Atelier für Raumfragen!

Verfasst von Linda Kortlepel am 28.05.2011 01:40


Ich habe sechs Jahre als Angestellter für ausländische Firmen in Deutschland gearbeitet. Als mein letzten Arbeitgeber mich gekündigt hat, war ich 54 Jahre alt mit eine relativ junge Familie zu ernähren.

Mit der Unterstützung des Gründungszuschuss könnte ich mich in 2010 selbstständig machen. Jetzt bleibt mehr von das Geld was ich verdiene in Deutschland. Durch mein selbständiges Einkommen, habe ich deutsche Dienstleistungen in anspruch genommen, wodurch zusätzliche deutsche Steuereinahmen erzeugt geworden sind.

Meine Damen und Herren, dieses "Mitnahmeeffekt" wird Deutschland vermissen, wenn das Grüngungszuschuss dermassen gekürzt wird, daß es nicht mehr fähig ist zu bewirken, wofür es konzipiert war.

Verfasst von Robert Lelkes am 28.05.2011 00:05


Ich bin seit Sebtember 2010 als freiberuflicher Programmierer selbstständig. Der Gründungszuschuss hat mir in der Startphase sehr geholfen, da es am Anfang sehr schwierig war geeignete Kunden zu finden. Mittlerweise läuft das Geschäft sehr gut, aber ohne den Gründungszuschuss wäre es finanziell sehr schwierig gewesen. Bitte stoppen Sie dieses unsinnige Gesetz, da sowieso jeder Existenzgründer ein tragfähiges Konzept vorweisen muss. Das Arbeitsamt konnte mir ( 56 Jahre) keine entsprechende Stelle anbieten ( Ingenieurmangel ??)
Durch die Existenzgründung kann ich meine Familie wieder entsprechend unterstützen ( zwei studierende Kinder).

Verfasst von Stefan Kästner am 28.05.2011 00:00


Ohne Gründungszuschuss wäre mir 2009 als dreifacher Familievater der Start in die Selbstständigkeit nicht gelungen. Ich halte dieses Instrument für essentiell, um die ersten 9 Monate zu überleben und den Kopf für das Geschäft freizuhaben, anstatt von Existenzängsten getrieben zu werden. Die geplante Verkürzung auf nur 6 Monate geht völlig an der Realität vorbei, da der Aufbau einer neuen Existenz eher 12 anstatt 6 Monate dauert.

Verfasst von Thomas Lang am 27.05.2011 23:44


ich zeichne mit

Verfasst von Rosel Lamm-Kordt am 27.05.2011 23:32


Ich zeichne mit. Bin seit über 5 Jahren selbständig wobei das Überbrückungsgeld sehr geholfen hat.

Verfasst von Ellen Stark-Jung am 27.05.2011 23:21


Bürgerinnen und Bürger, wenn sie euch immer wieder predigen, dass ihr über eure Verhältnisse gelebt
habt, obgleich ihr genau wisst, dass die herrschenden Verhältnisse andauernd von uns leben, dann gibt es nur eines:
Leistet Widerstand!

Verfasst von Thomas Bente am 27.05.2011 23:19


Als zukünftige Selbständige unterstütze ich diese Initiative.

Verfasst von Angela Mixdorf am 27.05.2011 23:01


Mitnahmeeffekte brauchen nicht befürchtet zu werden, wenn man die richtigen Kontrollen einsetzt.

Bloomberg TV über Deutschland: "Die Deutschen haben die stärkste Wirtschaft in Europa. Das ist beeindruckend. Aber wo sind ihre Bill Gates´ und Steve Jobs? Wo sind die deutschen Entrepreneure?"

Nicht dass ein echter Entrepreneur sich von irgendwelchen Kürzungen beeindrucken läßt. Aber war da nicht was mit "Gründerland Deutschland"?

Ich zeichne mit.

Andreas Iancu

Verfasst von Andreas Iancu am 27.05.2011 22:57


Wir von der Gründerinnenzentrale in Berlin halten den Gründungszuschuss in seiner jetzigen Form für solide, notwendig und sinnvoll. Wir sind der Meinung, dass die Kürzungen sich fatal auf das Gründungsgeschehen auswirken. Aus diesem Grund halten wir eine Überprüfung der Gesetzesänderung für dringend notwendig.

Verfasst von Ulla Schweitzer am 27.05.2011 22:55


Es nähme mich nicht Wunder, wenn diese Pläne sang und klanglos in die Tat umgesetzt würden. Ein weiterer Kahlschlag zu gunsten weniger und zum Nachteil vieler. Traurig, und in jedem Falle Wert dagegen an zu gehen!

Verfasst von Singer Stefan am 27.05.2011 22:48


Ohne diese Unterstützung wäre ich gar nicht in die Selbstständigkeit gegangen. Wie hätte das auch gehen sollen mit anfänglichen Einnahmen von nur 300 Euro. Damit hätte ich nicht einmal meine Miete bezahlen können, noch weniger meine Lebenshaltungskosten. Wer hat denn bitteschön ein paar tausend Euro angespart vor der Selbstständigkeit, um sich über "Wasser" zu halten bis der Rubel rollt? Wohl kaum einer und schon gar nicht, wenn man vorher eben arbeitslos war.

Verfasst von Edeltraut am 27.05.2011 22:36


Das Vorhaben dr Regierung muss gestoppt werden. Deutschland braucht mehr innovative und kreative Gründer und diese benötigen eher mehr als weniger Unterstützung und Kapital.
KuSS Kulturbüro Sigrid Schaap
Event- und Erlebisagentur, Rödermark

Verfasst von Sigrid Schaap am 27.05.2011 22:31


Auch für mich war der GZ eine sehr wichtige Stütze für meinen Weg in die Selbständigkeit. Noch in diesem Jahr werde ich einen Mitarbeiter einstellen. Vollzeit. Das Vorhaben diesen Zuschuss abzuschaffen ist typisch für die derzeitige Politik. Hauptsorge der Politik ist das Wohlergehen der Banken und Energiekonzerne. Da sind 100 Mrd. Euro kein Problem. Vielleicht hilft der Protest. Leider ist von dem Vorhaben in den Medien keine Rede.

Verfasst von Ralf Sprafke am 27.05.2011 22:07


Jetzt, wo es Deutschland wirtschaftlich besser geht sollte mann Nachaltig die Ramenbedingungen für mehr Arbeit stärken! Viele Arbeitslose und Hartz IV Empfänger haben dank den Grundungszuschuss neue Möglichkeiten nutzen können. Es ist und bleibt ein positives Instrumetarium. Diejenigen, die dies Abschaffen wollen, sind ganz weit weg von der Realität!
Mann sollte lieber die allgemeinen Sozialabgaben noch besser (hat sich ja schon ein wenig was getan)regulieren.
Damit jemand wie ich auch langfristig am Arbeitsmarkt selbstständig bleiben kann.

Verfasst von Ignacio am 27.05.2011 21:35


Ja zu dieser Initiative - blindem Aktionismus muß eine klare Absage erteilt werden.

Frau v. d. Leyens offensichtliche Unfähigkeit bessere Spar-Ideen zu entwickeln erschreckt mich. Ein eiskalt aufgesetztes Kamera-Lächeln und gut einstudierte Phrasendrescherei sollten für Politik und hohe Ämter nicht ausreichen.

Es wäre ein Leichtes gewesen draufzukommen, da schon oft zitiert, daß es besser ist Arbeitszukunft zu finanzieren, als andersherum die Arbeitslosigkeit. Dieser Erkenntnis spricht das Vorhaben zu GZ-Kürzungen hohn. Frau v. d. Leyen sollte mal konkret beschreiben, welche positiven Effekte sich durch die Kürzungen und die zu erwartende Willkür ergäben ... bitte auch mit voraussichtlichen Zahlen für die dt. Wirtschaftsentwicklung (aber bitte ausschließlich von Sachkundigen Stellen bestätigte Zahlen).

Es sind gerade diejenigen mit genügend Eigenmotivation, die sich eben nicht auf die faule Haut legen, sondern solch ein Wagnis wie Selbständigkeit auf sich nehmen, die unser Land nach vorne bringen. Eine Argumentation über Mitnahmeeffekte am GZ (vgl. vorausgehende Prüfungen) ist vollkommen abwegig. Der damit verbundene Aufwand wäre ohne echtes Bestreben gar nicht zu leisten und nicht zuletzt, so zeigt die Erfahrung, wird meistens auch noch das ganze Ersparte samt Alterssicherung mit der Gründung aufgebraucht. So sieht "sich's bequem machen" nicht aus. Regionalwirtschaft muß für Neuzugänge offenbeleiben und unterstützt werden, damit sich eine Vielfalt an neuen Geschäftsideen und neuen Arbeitschancen in vielen kleineren Unternehmungen etablieren kann. Ideal wäre ein gesunder, bunter Mittelstand, als tragfähige Basis der allgemeinen Versorgung.

Große Firmen, welche ihre Arbeitsplätze und ihre Gewinne ins Ausland verlagern und hierfür auch noch Subventionen einstreichen, brauchen wir nicht mehr. Firmen, die Ihre Arbeitnehmer aus Gewinnoptimierungsgründen schlecht bezahlen und - weil gerade 'im Angebot' - den Staat einspringen lassen, brauchen wir nicht mehr. Gerade in diesem Sektor gibt es ausschließlich Mitnahmen! Einsparen! Firmen, die lediglich die noch spärlich vorhandene Arbeit vermakeln und nichts zur Produktivität beitragen (Häuptling offene Hand), brauchen wir nicht mehr.

Wir brauchen wieder Planungssicherheit für ALLE, stabile Mindestlöhne und eine verläßliche Förderung von Eigeninitiative, damit sich die Masse der Menschen aus der evtl. temporär notwendigen Unterstützung durch den Staat befreien kann. Damit sich der Staat seinerseits von all den kontraproduktiven Subventionen befreien kann, muß er an den richtigen Stellen sparen und an den richtigen Stellen (im Zuge der Arbeitsverknappung durch Automatisierung vielleicht am Produkt-Absatz bzw. an Ein- und Ausfuhr) Steuern einziehen. Im Übrigen muß sich der Staat auch aus der Zwangsjacke Bankenrettung verabschieden - wer sich verzockt, muß die Suppe selbst auslöffeln. So geht es jedem Unternehmer. Ein Börsenverbot für Lebensmittel und gesetzl. Schranken (zB. Bankengröße), sowie Transaktionssteuern stehen zu Gebot. Damit könnte der Staat seiner eigentlichen Bestimmung, der öffentlichen Organisation des Gemeinwohles und seiner Sicherheit wieder besser gerecht werden. Vorausgesetzt, Politik und ihre Personen könnten tatsächlich unabhängig bleiben. (?)

Mit Hoffnung im Sinne dieser Utopie ...

Verfasst von Arno Woytinek am 27.05.2011 21:24


Den Gründungszuschuß zu beschneiden-
da muß man sich doch die Augen reiben.

Verfasst von Wolfgang Jasmer am 27.05.2011 21:23


Jungheinrich Moosburg GmbH, jetzt noch Produktionsplaner, Landshut

Verfasst von Günther Ansorge am 27.05.2011 21:16


Vor 5 Jahren bin ich unfreiwillig selbstständig geworden. Inzwischen gerne, denn ich liege um 50 % über dem Durchschnittseinkommen freier Journalisten. Aber ohne Zuschuss und genügend lange Vorbereitungszeit wäre das nicht möglich gewesen.

Verfasst von Michael Anger am 27.05.2011 21:08


Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, da auch mir ohne den Gründungszuschuss der Weg in die Selbstständigkeit versperrt geblieben wäre.

Ich bitte Sie, erfahrenen Fachkräften weiterhin zu ermöglichen, durch diese besondere Förderung ein eigenes Standbein aufzubauen. Nicht zuletzt können auch auf diesem Wege neue Arbeitsplätze entstehen. Die Kürzung des Zuschusses ist kurzsichtig, da auf Dauer Arbeitslose ohne Perspektive in den Hartz-IV-Bezug fallen und vom Staat getragen werden müssen. Mit einem Zuschuss oder auch einem Mindesteinkommen, das Sicherheit über die ersten Hürden gibt, könnten zudem noch mehr Menschen ermutigt werden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Hier wäre anstatt einer Kürzung eher ein zielgerichtetes Programm gefragt, das noch mehr Menschen mit dem Wunsch nach Selbstständigkeit hinreichend qualifiziert und informiert.

Verfasst von K. Schlansky am 27.05.2011 20:55


Ich habe vor mich in kurzer Zeit selbsständig zu machen und bin auf solche Zuschüsse angewiesen. Für mich als junge Mutter wird dieser Zuschuss ausschlaggebend sein, ob ich es wage meine eigene Firma aufzumachen und meine Familie auf komplett eigene Beine zu stellen oder doch eine Anstellung zu suchen... Schön wäre die Selbstständigkeit!

Verfasst von Lisa Di Gaetano am 27.05.2011 20:48


Der GZ ist ein unverzichtbares Mittel um den Mutigen den Weg in die Selbständigkeit zu ermöglichen. Gerade bei Kleinunternehmen steht zu Beginn die Frage nach Liquidität für Investitionen an erster Stelle. Einen großen, teuren Bankkredit kann man sich als Gründer kaum leisten oder bekommt ihn erst gar nicht. Schon die steigenden Beiträge zur ehemals freiwilligen Arbeitslosenversicherung sind für Gründungswillige schockierend und durch die fehlende langfristige Beitragsbegrenzung ein zusätzliches, nicht kalkulierbares Risiko.

Ich habe vor über 3 Jahren mit Hilfe beider Instrumente meine eigene kleine Firma gegründet. Ohne diese Unterstützung hätte ich diesen Schritt nicht gewagt. Die Summe des GZ hat Vater Staat bereits im ersten Jahr durch Umsatzsteuer und Einkommenssteuer zurück erhalten (und noch mehr).

Nicht jede Geschäftsidee lässt sich in ein dauerhaft gewinnbringendes Unternehmen mit 1.000 Beschäftigten umwandeln und einige stellen sich vielleicht als nicht tragfähig heraus. Aber ohne Hilfe werden viele gute Ideen gar nicht erst versucht. Dadurch verlieren unser Land und unsere Gesellschaft. Seit jeher brauchten Dichter und Denker auch Förderer.

Verfasst von Ronny Frister am 27.05.2011 20:38


Ich habe vor gut 2 Jahren aus der Arbeitslosigkeit heraus im Alter von 51 Jahren gegründet. Inzwischen bin ich mit meiner jungen Firma durchaus erfolgreich. Ohne Gründugszuschuß wäre mir das nicht möglich gewesen!
Diese politische Entscheidung halte ich für falsch. Allerdings sollten neben entsprechenen Fristen auch eine gute Vorbereitungen auf die geplante Selbständigkeit nachgewiesen werden. Naiv und ohne einen klaren Plan im Kopf sich " mal eben schnell" selbständig zu machen funktioniert nicht.

Verfasst von Silvia Brodde am 27.05.2011 20:35


Da ich selbst vor fast 4 Jahren mit dem Gründungszuschuss mich erfolgreich selbständig machen konnte, mit der Firma "Supervision-Coaching-Training", kann ich gar nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet diese Förderung so kahlgeschlagen wird! Sparen am falschen Ende!
Helga Daniels

Verfasst von Helga Daniels am 27.05.2011 20:19


Die Kürzung ist ein Schuss ins eigene Bein.

Verfasst von Ramon Gerhard am 27.05.2011 20:18


Ich habe den GZ erfolgreich genutzt und mit meinem Weg in eine stabile Freiberuflichkeit die Existenzgrundlage unserer vierköpfigen Familie gesichert. Der GZ ist eine Chance, die nicht vermauert werden darf. Für alle, die aus und vor allem vor einer drohenden Arbeitslosigkeit gründen, gilt dann einmal mehr: Sparen bei den Schwächsten. Wie kurzsichtig wäre das denn ? ! ?

Frank Vinken

Freier Fotograf und Texter

Verfasst von Frank Vinken am 27.05.2011 20:16


Fast gleichzeitig wurde beschlossen, milliardenschwere Subventionen in die Elektromobilität zu pumpen, was ich im Grunde als sinnvoll erachte. Das geschieht allerdings über Ausschreibungen, bei denen nur die großen etablierten Unternehmen gewinnen können. Diese wiederum stellen ältere Mitarbeiter i.W. über Partnerfirmen mittels AÜG ein. Eigeninitiative und Selbstvermarktung wird bestraft, Ausbeutung gefördert.

Ich möchte gerne mitzeichnen:

Christian Pestel, Pestel Consulting, Nürnberg

Verfasst von Christian Pestel am 27.05.2011 20:08


Die Änderungen beim Gründungszuschuss haben vor allem auf die Vorbereitung in die Selbständigkeit Auswirkungen. Die Anlaufphase einer Gründung ist nach 6 Monaten nicht abgeschlossen.

Profitieren werden die Billiglohnanbieter und das ALG II. Soll das so sein?


Petra Zenker
Dipl. Betriebsw.(FH)
DATAZ in Hemmingen

Verfasst von Petra Zenker am 27.05.2011 20:07


Ich bin leider schon aus Formalien an dem Einstiegsgeld vorbeigeschrammt und es nicht erhalten können. Aber es hieß noch vor kurzem, das man den Gründerzuschuss auch noch bis zu 3 Jahren nach Beginn der Selbstständigkeit erhalten könne. Ich bin seit 01.09.2010 selbstständig im Bereich der Gastronomie und hätte evtl. auch noch vin den Möglichkeiten der Gründerförderung in der noch kommenden Zeit gebrauch machen wollen.
Wenn jetzt aber ab 01.11.2011 alles zusammengestrichen wird, ist eine Insolvenz durch fehlende Liquiditäten nicht ausgeschlossen.Und somit fallen doch neue und junge Gründer sehr schnell wieder zurück in Hartz IV.
Das kann doch nicht gewollt sein?

Ich zeichne hiermit ebenfalls für das o.g. Dokument(E-Mail)an den Ausschuss für Arbeit und Soziales und schließe mich in allen Punkten meinen Vorrednern an!!!

MfG Gabriela Zelder

Verfasst von Zelder, Gabriela am 27.05.2011 20:05


Ihren Protest muss ich klar unterstützen; ohne den Gründungszuschuss hätte auch mein Unternehmen nie entstehen können.

Eine weitere katastrophale Entscheidung von Schwarz-Gelb, die nolens-volens unbeirrbar weiter das Ziel zu verfolgen scheinen, das ganze Land zugunsten der Großkonzerne zu Tode zu sparen. Die Einsparungen an dieser Stelle spiegeln wunderbar den Verzicht auf die Einnahme der Brennelemente-Steuer bei den Energieriesen wieder...mir fehlen zunehmend die Worte.

Verfasst von Dipl.-Kfm. Peter Schnell, SQUARE ONE CONSULTING, Offenbach am MAin am 27.05.2011 20:03


Gern unterstütze ich diese Initiative

Mit meinem Namen

Petra B. Neumann
Dipl. Designerin

Verfasst von Petra B. Neumann am 27.05.2011 19:42


Auch ich unterstütze diese Petition vollumfänglich.
"Gesetz zur Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente" ist wieder einmal ein Euphemismus der übelsten Sorte. Wie soll die Leistung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente dadurch gesteigert werden, dass man ihnen die Finanzierung entzieht?
Die unsinnigen Argumente, die nun vorgebracht werden, um die Kürzungen beim GZ zu rechtfertigen, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um ein politisches und wirtschaftliches Eigentor handelt. Ernsthaft: niemand gründet ein eigenes Unternehmen wegen des Grundungszuschusses. Dafür sind die vorgeschalteten Hürden letztlich zu hoch. Aber für jemanden, der eine gute Firmenidee hat, stellt der GZ eine wertvolle Entscheidungshilfe dar. Auch ich selbst durfte von dieser Förderung profitieren - und habe den erhaltenen GZ allein durch die in knapp 2 Jahren entrichteten Umsatzsteuern quasi "zurückgezahlt".

Verfasst von Roland Melzer am 27.05.2011 19:36


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Da ich selbst seit Ende 2009 Existenzgründer (aus der Arbeitslosogkeit) bin, weiß ich um die absolute und existenzielle Notwendigkeit des Gründerzuschuss gerade in der Startphase.

Wenn Deutschland sich nicht zu einem "reinen Bewerberland" entwickeln will, müssen Gründer und unternehmerisch denkende Menschen - mehr denn je - UNTERSTÜTZT werden.

Verfasst von Matthias Rothfuß am 27.05.2011 19:34


Und schon wieder wird ein bewährtes Instrument der Arbeitsmaktförderung entgegen jeglichem Sachverstand beschnitten. Durch solches Vorgehen wird Politik unglaubwürdig.Deutschland braucht Gründer!!!
Bundesvorstand der D-Bue

Verfasst von Horst J. Linkner am 27.05.2011 19:26


Der Gründungszuschuss ist wichtig. Statt ihn zu kürzen oder zu streichen, würde ich allerdings empfehlen, damit auch eine intensive Beratung zu verbinden. Ansonsten besteht das Risiko, dass der Zuschuss mehr oder weniger verpufft. Was nicht heissen soll, dass er verschwendet wird, sondern dass er nicht automatisch so genutzt wird, wie es sinnvoll ist, nämlich als Start in eine langfristige Unternehmung. Dazu braucht man Wissen und Erfahrung. Das Geld alleine bringt das nicht mit.

Verfasst von Niels Heidenreich am 27.05.2011 19:24


Erste Adressn von Politik, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung und Wirtschaft erklären dieses
Gesetzesvorhaben für falsch. Denn die Erfolge sprechen für sich.

Dieser Einschätzung kann ich mich nur ausdrück.ich
anschliessen.

Karl Duscha
Gschäftsführer der
Integra-Projekt-Management GmbH

Verfasst von Karl Duscha am 27.05.2011 19:22


Die Kürzung des Gründungszuschusses ist absoluter unfug und nicht durchdacht und somit auch nicht nachvollziehbar. Statt Maßnahmen zu entwickeln, den evtl. vorhandenen Missbrauch zu verhindern streicht man lieber die Leistung ganz zu Lasten derer die es dringend brauchen. Für viele Menschen, insbesondere für Menschen mit Behinderung ist der Weg in die Selbstständigkeit oft der einzige Weg aus der Arbeitslosigkeit.

Verfasst von Rolf Wilhelmsen am 27.05.2011 19:15


Competence Center : Business GmbH, Geschäftsführung, Frankfurt am Main

Es ist extrem frustrierend, wie durch die Instrumentenreform über Jahre aufgebaute sinnvolle Strukturen zerschlagen werden. Viele Bereiche werden in großen Unternehmen outgesourct. Im Dienstleistungs- und sozialen Sektor gibt es eine große Bandbreite denkbarer Angebote. Gründungsinitiativen haben seit Jahren erfolgreich Strukturen aufgebaut. Eine Langfriststrategie ist nicht erkennbar. Ebenso fehlt es komplett an der Wertschätzung der geleisteten Arbeit und der inhaltlichen Diskussion mit den Expertinnen und Experten in diesem Bereich. Bei den Aktivierungshilfen der Arbeitsmarktpolitik wird immer mehr deutlich, dass Kirchturmpolitik und reale Lebens- und Existenzbedingungen von Menschen meilenweit auseinanderliegen. Es ist nicht verwunderlich, dass die Abwanderung qualifizierter Menschen von Deutschland in andere Länder kontinuierlich zunimmt.

Verfasst von Barbara Wagner am 27.05.2011 19:02


Unser Land braucht Unternehmer, Menschen die etwas "unternehmen". Die Sorge, dass das Geld fehlgeleitet ist, ist nicht belegbar. Wer nicht bereit ist, weitreichende Risiken zu übernehmen, wird auch mit Fördermitteln keine Existenzgründung vornehmen. Aber: die Förderung hilft, den Einstieg zu wagen und Engpässe bis zu den ersten Einnahmen zu überbrücken. Und vergleichen wir: wieviel Geld wird vom Staat mit zweifelhaften Ergebnissen ausgegeben? Daher bin ich als Existenzgründer, der von seiner eigenen Arbeit lebt und weiteren Menschen Aufträge und Zahlungen leisten kann für den Mut zur Förderung der Existenzgründung! Claus Niedermaier, Medienberater, Neuss

Verfasst von Claus Niedermaier am 27.05.2011 19:02


Ich unterstütze Sie gerne, da ich vor kurzem gegründet habe und weiß wie wichtig der Gründungszuschuss ist.
Viele Grüße
Wolfgang Seick

Verfasst von Wolfgang Seick am 27.05.2011 19:02


Wie die Zahlen belegen, basiert eine große Zahl der Existenzgründungen in Deutschland auf der Chance, mit dem Gründungszuschusses eine gewisse finanzielle Absicherung in den ersten Monaten zu bekommen. Diese Möglichkeit sollte weiterhin bestehen, um zusammen mit dem Mut der ExistenzgründerInnen das "selbstständige" Unternehmertum weiterhin zu fördern. Unsere Statistiken belegen, dass 94% der beratenen Gründer mit Gründungszuschuss auch nach mehr als 3 Jahren noch selbstständig am Markt sind.
Ralf Späthe - bc3-Beratung - Heidelberg

Verfasst von Ralf Späthe am 27.05.2011 18:54


Diese Petition wird von mir voll und ganz unterstützt. Gerade wenn man auf dem Arbeitsmarkt als Angestellte(r) aus Alters- oder anderen Gründen nicht mehr gefragt ist, bietet die Existenzgründung die einzige Alternative zu einem perspektivisch vollwertigen Berufsweg.

Verfasst von Lucia Fischer am 27.05.2011 18:50


Diese Initiative hat meine vollste Unterstützung.

Kaum einer der Arbeitslos wird hat vorher die Möglichkeit sich das Polster für eine Gründung zurückzulegen. Dieses 3/4 Jahr wird in erster Linie schon für Akquise und Aufbau der Reputation gebraucht. Auch sollte es eine verpflichtende Leistung sein und nicht den Arbeitslosen von einem Gehaltsempfänger abhängig machen, der Existenzangst, Akquise, Kundenservice, Kundenbindung,7-Tage-Woche nur vom Hören-Sagen kennt. Machen Gründern wäre geholfen, wenn dieses Instrument nur um ca 3 Monate verlängert wäre. Dann hätten wir bestimmt noch mehr erfolgreiche Kleingründungen, die, so wie ich seinerzeit auch, wieder Angestellte beschäftigen.

Verfasst von Regina Becker am 27.05.2011 18:50


Die Kürzung der Förderung finde ich kontraproduktiv.
Das gleiche gilt noch mehr für die Verlängerung der erforderlichen Rest-Arbeitslosenzeit.
Dies ist die Zeit für die Entwicklung einer Geschäftsidee, eine bewußte Entscheidung, die Erarbeitung von in manchen Bereichen recht umfangreichen Vorlaufdingen und nicht zuletzt dient die Zeit für die zwingend erforderlichen Akquisitionsvorläufe.
Gut das ist sicherlich in jeden Berufsfeld wieder anders.
Aber um einen erfolgreichen Sprung von NULL;
in eine Selbstständigkeit mit NACHHALTIGKEIT
zu versehen, sind diese Zeiträume gut nutzbar.
Ob ich ansonsten den Schritt vor 12 Jahren gewagt hätte?
Ich bin mir nicht ganz sicher.

Ich würde den gegenteiligen Weg einschlagen und die erhöhten Kosten und die nicht realisierten Einsparungen, über eine einfaches intelligentes System wie früher mal beim Bafög, als zinsloses Darlehn ansetzen und nach 5-Jahren zum Rücklauf bringen.
Eine EFFEKTIVE Begleitung über Seniorpartner oder Gründungsberater ist Voraussetzung.
Die Überprüfung der positiven Beurteilungen, deren Umsetzung und die Erfolgsquoten sind natürlich mit möglichst wenig Verwaltungsauffwand nachzuhalten.
Hieraus sind dann die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen.

ICH BIN GEGEN DIE ABSCHAFFUNG!

M.f.G. E. Krone

Verfasst von Eckhard Krone am 27.05.2011 18:42


"Genie und Wahnsinn liegen oft eng beieinander"

Bei der Bundesregierung kann ich derzeit "Genie" nicht erkennen - Stop dem Wahnsinn!

Verfasst von Rudi Rautenberg, Diplom Betriebswirt, Existenzgründungsberater, Bad Waldsee am 27.05.2011 18:40


Den Brief von Lutz/Dykiert unterstütze vollinhaltlich und kann das geplante Gesetz nicht verstehen, dessen Name ja das genaue Gegenteil dessen bedeutet, was es bewirken soll.

Ich selbst habe meine Firma mit Hilfe des Gründungszuschusses gestartet und kann nur bestätigen: eine wichtige und notwendige, weil wirksame Unterstützung zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Verfasst von Rainer Weithoff am 27.05.2011 18:38


Ich empfinde es als schlimm, dass immer wieder Einsparmöglichkeiten dort gesucht werden, wo kaum finanzielle Mittel vorhanden sind und die dann fehlende Einstiegsförderung den Weg aus der Arbeitslosigkeit versperrt. Statt selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und in der eigenen Einkommensklasse zu reformieren ziehen die Regierenden wieder einmal den arbeitswilligen, aber arbeitslosen Menschen den Boden unter den Füßen weg.
Ich als freiberufl. Musiker weiß genau, wie wertvoll der Gründungszuschuss gerade im Bereich Bildung und Kultur ist.

Verfasst von Lutz Lehmann am 27.05.2011 18:37


Ohne den Gründungszuschuss im ersten dreiviertel Jahr meiner Gründung hätte ich nicht die Zeit und die finanzielle Absicheung gehabt, Kunden für meine Unternehmung (Museumsblick, Büro für Museumsbeartung) zu gewinnen. Der Gründungszuschuss war mit eine der Hauptvorausetzungen, dass ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt habe.

Verfasst von Norbert Goßler am 27.05.2011 18:12


Diese Initiative hat meine volle Unterstützung!

Verfasst von Albrecht Raffelsieper am 27.05.2011 18:03


Deutschland hat mit dem Grundungszuschuss eine gute Möglichkeit gefunden um wieder mehr Menschen in die Selbständigkeit zu bringen. Die geplante Änderung wäre ein Rückschritt nach dem Motto "Deutschland schafft sich ab".
Ich bitte daher Frau von der Leyen und die entsprechenden Abgeordneten die Pläne zu ändern. Sehr viel wirksamer wäre es, den Gründungszuschuss weiter auszubauen (z.B. den geförderten Zeitraum zu verlängern, da viele Gründungen 3 Jahre brauchen, bis der Gründer ein aktzeptables Einkommen aus seinem Geschäft entnehmen kann.

Verfasst von Joachim Trott am 27.05.2011 17:52


Die alten Strukturen der Industriegesellschaft brechen weg, Informations- und Wissensgesellschaft stellen neue Herausforderungen an uns. Die Arbeitswelt verändert sich, neues Denken und neues Handeln sind gefragt. Ich berate als Berufungscoach Menschen, die mit diesem Wandel nicht zurechtkommen. In Berührung mit ihrer Berufung gekommen, fassen etliche von ihnen Mut zu einer Gründung.

Hier liegt Deutschlands Zukunft. Wie dumm, an dieser Stelle zu sparen. Die Alternative zur Eigeninitiative wäre für viele Betroffene: dem Staat auf der Tasche liegen. "Wir sparen, koste es, was es wolle."

Auch ich selbst habe mich mit Hilfe des Gründungszuschusses selbständig gemacht. Ich habe also viel Grund, diese Initiative zu unterstützen.

Reimar Lüngen

Verfasst von Reimar Lüngen am 27.05.2011 17:33


Hoffen wir, dass sich das noch stoppen läßt!!

Verfasst von Michael Reich am 27.05.2011 17:32


Ich unterstütze Ihre Initiative!

Verfasst von Peter Höschl am 27.05.2011 17:27


Es wird Zeit, daß wir wieder eine akzeptable Bundesregierung bekommen. Die jetzige kann es einfach nicht. Siehe Kürzung des Gründungszuschußes, und vieles andere mehr.

Verfasst von Norbert Benkert am 27.05.2011 17:25


Es kommt mir vor, als würde mir der Boden unter den Füßen weg gezogen. Eigentlich benötigt man Zeit, um alles in Ruhe und durchdacht vorzubereiten, jetzt muss ich alles überstürzen. Anderen geht es bestimmt ähnlich. Warum sitzen keine Menschenmit Bodenhaftung in diesen Ausschüssen?

Verfasst von Petra Jäkel am 27.05.2011 17:17


Ich Unterstütze diese Initiative!

Verfasst von Dr. Astrid Munkert am 27.05.2011 17:17


Ich schließe mich der Email voll und ganz an!

Verfasst von Susanne Gruß am 27.05.2011 17:14


Auf der einen Seite wird von der Politik beklagt, dass in Deutschland so wenige gründen - auf der anderen Seite streicht man ein wirksames Instrument der Gründer-Förderung fast komplett zusammen. Das soll einer verstehen. Ich betreue seit Jahren Existenzgründer und weiß von meinen Kunden aber auch aus eigener Erfahrung, wie wichtig und beruhigend so ein Gründungszuschuss - vor allem für Kleingründungen - ist: Der Gründer hat den Rücken frei und kann sich ganz auf dem Aufbau seines Unternehmens widmen. Mit den geplanten Gesettzesänderungen spart man meiner Meinung nach am falschen Ende - aber das ist ja eigentlich nichts Neues....

Verfasst von Daniela Buer, Unternehmercoaching, Westerstede am 27.05.2011 17:13


Auch ich habe mit meiner ersten Firma den GZ in Anspruch genommen. Mittlerweile hat der Pflegedienst 10 fest angestellte Mitarbeiter. Zusätzlich habe ich einen Betreuungsdienst gegründet. Dies alles aus der Arbeitslosigkeit. Ohne den GZ wäre dies nicht möglich gewesen zumal keinerlei Unterstützung von seiten der Banken vorhanden war.

Schade, dass hier mal wieder an der falschen Stelle gespart werden soll. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, was manchmal in den Köpfen unserer "Gesetzesverabschieder" vorgeht.

Verfasst von Rainer Kipping am 27.05.2011 17:10


Ich habe 2007 mit dem Gründungszuschuss gegründet. Seit dieser Zeit führe ich endlich wieder ein selbstbestimmtes Leben. Dafür bin ich sehr dankbar. Es soll nicht heißen, dass es immer nur genial ist, selbstständig zu sein. Man muss sich schon mächtig ins Zeug legen, alle Abgaben und Beiträge alleine zu erwirtschaften. Dennoch möchte ich allen Gründungswilligen Mut machen, diesen Schritt zu wagen.
Aus eigener Erfahrung und aus Gesprächen mit meinen Mitmenschen weiß ich, dass nicht die Tatsache, arbeitslos zu sein die Menschen kaputt macht, sondern die Tatsache, wie ohnmächtig ausgeliefert man sich den Angestellten der Agentur für Arbeit gegenüber fühlt. Das macht krank und das Selbstbewusstsein schrumpft auf ein Minimum. Wenn ich das Wort "Ermessensleistung" in diesem Zusammenhang höre, habe ich ein sehr unwohles Gefühl. Wer außer mir hat das Recht zu bestimmen, wie ich meine Zukunft gestalte bzw. welche Unterstützung ich dazu bekomme oder eben auch nicht? Gerade in der Anfangsphase ist der Gründungszuschuss so wichtig. Ich finde, jede gut durchdachte Gründung verdient es unterstützt zu werden. Und schließlich bekommt doch der Staat es in Form von Steuern jeglicher Art und Sozialbeiträgen vielfach zurück.
Marina Staatz

Verfasst von Marina Staatz am 27.05.2011 17:05


Auch diese politischen Entscheidungen hat monetäre Gründe und wohl gerade keine nachvollziehbaren und sinnvolle Gründe für eine nachhaltige Politik bei den Gründungszuschüssen etc. Wie im Steuerrecht breitet sich auch in vielen anderen Bereichen der Politik mehr und mehr Willkür aus. Wobei hinzugefügt sei, dass für den Unterzeichner Willkür bereits dann vorliegt, wenn die Entscheidungen willkürlich erscheinen und gerade nicht nachvollziehbar sind.

Verfasst von Ganz-Kolb am 27.05.2011 17:03


Mit der praktischen Abschaffung des Gründungszuschuß wird nicht nur vielen Arbeitslosen die oft letzte Möglichkeit auf eine berufliche Zukunft genommen, sondern auch unserem Land. Den es sind oft kleine Existenzgründer die neue Ideen in die Wirtschaft tragen, da die Großkonzerne diese Fähigkeit schon lange verloren haben.
Es ist das falsche Signal das von unserer Regierung gegeben wird.
Carsten Gniffke BVW-Der Beraterverband

Verfasst von Carsten Gniffke am 27.05.2011 16:58


Es ist wieder mal eine Entscheidung, die zeigt, wie weit weg die Regierung von ihren Bürgern und deren Sorgen und Bedürfnissen ist.
Deshalb unterstütze ich gerne diese Initiative!

GS Good Solutions, Krefeld

Verfasst von Günter Schneider am 27.05.2011 16:56


Der Gründungszuschuss ist für viele erfolgreiche Gründer eine wichtige Starthilfe. Viele tolle Ideen können mit einer verkürzten Förderung nicht an den Start gehen.

Verfasst von Silke Rommel am 27.05.2011 16:49


Dieses wichtige und für jeden Gründer wertvolle Instrument in solchem Maße zu beschneiden, hlte ich für grundfalsch; eine der offiziellen Begründung, "...es handele sich beim Gründungszuschuss grösstenteils um Mitnahmeeffekte" zeigt ja die Denke der werten Entscheider! Bloß keine Hilfe geben bei den wichtigen Entscheidungen im Leben!

Ohne den Gründungszuschuss würde ich mir den Schritt in die Selbständigkeit nun wirklich 2x überlegen... und damit wohl die Alternative und Chance einer echten Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus verbauen!

Danke schön für diese "Hilfe"!

... ein verunsicherter potentieller Gründer!

Verfasst von Dr. Olaf Neuschaefer-Rube am 27.05.2011 16:47


Ich unterstütze diese Initiative. Denn ohne dieses Instrument, dass ja sowieso schon gekürzt wurde, wären viele Kleingründungen nicht entstanden. Auch ich selber habe mit dem Gründungszuschuss gegründet.

Gabriele Zacher, Gründungsberaterin und Projektleitung der Beratungsstelle für Frauen - bildung & Beruf

Verfasst von Gabriele Zacher am 27.05.2011 16:46


Eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit ohne die bisherige Unterstützung ist nicht mehr möglich. Offensichtlich sind Gründungen in unserem Land nicht mehr gewünscht.

Verfasst von Juliane Schmackeit am 27.05.2011 16:46


Diese Petition verdient jedwede Unterstützung. Der Gründungszuschuss ist ein sehr sinnvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Stärkung der Eigeninitiative von Gründungswilligen. Daher unterschreibe ich hier und werde auch im weiteren Umfeld darauf aufmerksam machen.

Verfasst von Haferburg, Ute am 27.05.2011 16:46


Als Volontär des Darmstädter Echo und damit auch potentieller Kandidat für eine Zwangsselbstständigkeit im Jahr 2012 kann ich nur sagen: Lasst den Zuschuss in Ruhe! Es ist verdammt nochmal nicht leicht als freier Journalist - noch schwerer darf es nicht werden!

Verfasst von Johannes Büchl am 27.05.2011 16:44


Auch ich unterstütze diese Aktion mit " Nachdruck".
Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen hat sicher auch damit zu tun, dass immer mehr Menschen den unglaublichen Mut haben, sich selbständig zu machen!
Und dies braucht Unterstützung !!! Auch finanzieller Art - sogar die Zuschüsse von einem n Jahr bringen die Gründer noch nicht in den "Erfolg", denn fast jedes Unternehmen benötigt dafür schon einige Jahre ...
Sonja Sonnenburg

Verfasst von Sonja Sonnenburg am 27.05.2011 16:35


Unterstützer dieser Maßnahme!

Verfasst von Ivonne Baumann am 27.05.2011 16:32


Am menschlichen Potential,der Selbständigkeit und somit Selbstverantwortung sparen zu wollen ist der falsche Weg. Der "mainstream" ist wie gehabt kurzfristig und somit ist Nachhaltigkeit nur ein Werbeslogan (Speck), um Mäuse zu fangen. Nur an die Lobby will niemand heran, von denen, die es in die Politik geschafft haben. Der Bundesbürger soll klein und dumm gehalten werden. Wichtige Einsparungen sollten bei anderen Subventionen gemacht werden, die Abschreibungspolitik geändert werden u.v.m.. Letztendlich geht es schliesslich um das "Grundkapital" Bürger/Mensch!

Verfasst von Dr. Immo Heinz am 27.05.2011 16:28


Es hat irgendwie wenig Sinn, die Leute die arbeiten wollen um aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen, aller Perspektiven zu berauben.
Es sei denn, die Politik möchte unbedingt ein deutsches Amerika. D. h. dann: Mehr Gewalt, mehr Asozialität, mehr Ungerechtigkeit UND: Mehr Schulden!!! (gemessen am BIP)

Verfasst von Thorsten Bauer am 27.05.2011 16:23


Hier wird ein sinnvolles Instrument nach Kassenlage abgewrackt, während Milliarden zur Verfügung gestellt werden, um Banken und Staaten aufzufangen, die selber Schuld an ihren Problemen sind.

Freiberufler seit 6 Jahren mit Gründungszuschuss

Verfasst von Olaf Grenzer, Gründer am 27.05.2011 16:20


kreativia personalentwicklung, Hannover

Ohne Gründungszuschuss hätten viele der erfolgreichen Gründer, die ich als Berater auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet habe, keine Chance gehabt, ihre tollen Ideen umzusetzen.
Wenn der Gründungszuschuss nicht in seiner bisherigen Form erhalten bleibt, geht dem Arbeitsmarkt und der deutschen Wirtschaft großes Potential verloren.

Können und wollen wir uns das leisten?

Verfasst von Christian Schmitz am 27.05.2011 16:20


Mit der Reduzierung von Förderungsinstrumenten
wird eine innvoative Gründungskultur in Deutschland behindert. Jeder Existenzgründer schafft Arbeitsplätze, auf jeden Fall seinen eigenen.

Verfasst von Guenther Hansen am 27.05.2011 16:16


Ich bin seit 18 Jahren in der Existenzgründungsberatung tätig. Es ist erschreckend, wie praxisfremd die Politik agiert. Es ist heute kaum zu schaffen, vom Start weg soviel Überschuss zu erwirtschaften, dass das Unternehmen vorwärts kommt und die privaten notwendigen Lebenshaltungskosten gedeckt sind. Die Großindustrie hat leider eine sehr große Lobby und greift deshalb nahezu alle Zuschüsse ab.

Verfasst von Christine Deibert am 27.05.2011 16:11


Sehr geehrte Damen und Herren des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales,

ihr Vorhaben ist mehr als besorgniserregend.
Sicherlich kennen Sie die Berichte des IAB. Erst gestern wurde eine Studie versendet, aus der gerade für Thüringen ein trauriges Zukunftsbild gezeichnet wird. Dem Fachkräftemangel steht dann eine hohe Zahl an gering- oder unqualifizierten Arbeitslosen gegenüber. Geschuldet wird dies dem Abwandern derjenigen sein, die andernorts Arbeit suchen. Dies betrifft eben auch junge Menschen, die das Potenzial zum Unternehmer haben. Bekannt dürfte nun auch seit vielen vielen Jahren sein, dass nicht genug (Angestellten-)Arbeitsplätze für alle vorhanden sind.

Bitte bedenken Sie zudem, dass der Gründungszuschuss nicht auf irgendwelchen Konten verschwindet; die Unterstützungsleistungen gehen umgehend zurück in den Kreislauf und fördern das Wirtschaftswachstum.

Die Sparmaßnahmen sind betragsmäßig wirklich lächerlich. Da gibt es doch wohl andere Quellen, die weitaus mehr bringen dürften, meinen Sie nicht auch?

Hochachtungsvoll
Julia Tripke (Freiberuflerin; seit 4 Jahren selbständig, gegründet mit Mitteln aus dem ESF))

Verfasst von Julia Tripke am 27.05.2011 16:09


Wir haben schon viele Gründer und Nachfolger in die Selbständigkeit begleitet. In vielen Fällen wurde dieser Schritt durch den Gründungszuschuss erheblich unterstützt. Es ist volkswirtschaftlicher Unsinn, hier den Rotstift anzusetzen, während ertragsstarke Konzerne über alle möglichen Programme ständig Subventionen erhalten. Verantwortungsbewußte Politiker lassen einen solchen Kahlschlag nicht zu.

Verfasst von Heinz-Gerhard Deibert am 27.05.2011 16:03


Unterstützer dieser Maßnahme!

Verfasst von Bisrat Teclebrhan am 27.05.2011 15:46


auch ich konnte nur dank des Gründungszuschusses eine eigene Existenz aufbauen. Es ist erschreckend, wie praxisfremd solch wichtige ökonomisch/politische Entscheidungen getroffen werden und dass Gesetze wie Einkaufszettel geschrieben werden.

Verfasst von Karin Thiele am 27.05.2011 15:45


Anisá Gebhard, Gründerin

Verfasst von Anisá Gebhard am 27.05.2011 15:37


Wie immer wird bei denen gespadt, die die kleinste Lobby haben. Da muss jede Chance genutzt werden.

Unternehmens-und Gruendungsberaterin

Verfasst von Dr.Steffi Lange am 27.05.2011 15:28


Ich habe mit Gründungszuschuss gegründet!
Eine erfolgreiche Gründung ohne Gründungszuschuss ist nahezu ausgeschlossen! Mit unseren Ideen werden Arbeitsplätze geschaffen aber dies wird hiermit vernichtet.In meinen Augen ist diese eklatante Kürzung ein gesamtwirtschaftlicher Unsinn und ein Armutszeugnis für die deutsche Politik. Anstatt endlich die PKW - Maut einzuführen die schon lange überfällig...aber bitte nicht mit Seehofer!

Matthias Jahn, Gründer
www.dieräumerei.de

Verfasst von Matthias Jahn am 27.05.2011 15:23


Ohne den Gründungszuschuss wäre meine Selbstständigkeit nicht möglich gewesen. In 9 Monaten kann man es schaffen, in 6 Monaten nicht.

Nach über einem Jahr bin ich froh, den Schritt getan zu haben, und finde es wichtig, dass auch anderen diese Möglichkeit offen steht. Gerade in Deutschland, wo immer noch nur ein geringer Anteil das unternehmerische Risiko eingehen möchte, muss Selbstständigkeit gefördert werden!

Verfasst von Dagmar Whyld am 27.05.2011 15:01


ich unterstütze dies Forderungen uneingeschränkt!

Nur Selbstverantwortung und Selbständigkeit halten unsere Gesellschaft zusammen!!

Harald v. Trotha
Gründungsberater aus Berlin

Verfasst von Harald von Trotha am 27.05.2011 14:50


Mein Kompagnon und ich konnten unsere Agentur für Live-Kommunikation in Stuttgart - neben einer passenden Business-Idee und dem dazugehörigen Netzwerk - unter anderem deshalb gründen und zu einer erfolgreichen Agentur entwickeln, da uns die Startphase dank des Existenzgründungs-Zuschusses massiv erleichtert wurde. Wir haben mittlerweile vier feste Arbeitsplätze für tolle Mitarbeiter mit akademischem Grad geschaffen, eine fünfte Stellenbesetzung steht kurz bevor. Die Torpedierung dieses wirklich ebenso lobenswerten wie funktionierenden Instruments "Existenzgründungs-Zuschuss" ist ein Zeichen mangelnder Praxis-Expertise im Bereich von Unternehmensgründungen / Start-Ups und kann nur als falsche und gründerfeindliche Maßnahme gedeutet werden.

Verfasst von Oliver Meyer am 27.05.2011 14:44


Erstaunlich - dass ein Instrument, das auf einen längeren Zeitraum betrachtet, äußerst wirksam, effektiv und nachhaltig ist, nun gekappt wird - mit nur sechs Monaten ist das nicht zu schaffen. Möge jemand vernünftig werden und dies noch einmal überdenken!

Verfasst von Lilli Moritz am 27.05.2011 14:43


Das sind ja gar keine guten Absichten seitens der Politik, die mein geplantes Gründungsvorhaben ganz schön ins Wanken bringen, wenn nicht sogar sterben lassen.

Verfasst von Gunther Feischmann am 27.05.2011 14:43


Die Entscheidung wird sich rächen. Kaufmännisch ist die Förderung der Existenzgründung deutlich preiswerter als die Fortsetzung der Zahlungen von ALG I oder II. ;ißbrauch einzuschränken ist richtig und sinnvoll. Unterstüzungsleistungen generell zu streichen ist ein fataler Fehler, der erst mit erheblich Verzögerung sprübar werden wird.

Verfasst von Matthias Hanfler am 27.05.2011 14:41


Nur durch diesen Gründungszuschuss, gabe es für mich die Möglichkeit, wieder an Arbeit zu kommen,
dies ist ein gutes Instrument und eines der wenigen die auch erfolgreich sein können. Es ist aaber schon sehr schwer in 9 Monaten so wirtschaftlich zu sein um seine Kosten zu decken, 66 Monate ist noch schwieriger. Ich wäre inzwischen Harz 4 Empfänger und das sind selbst bei dem geringen Bertrag den man erhält, (egal wie lange man vorher Arbeitlosengeld eingezahl hat)langfristig gesehen für den Staat weit aus höhere Kosten.
Industriekauffrau in München

Verfasst von Herrenknecht am 27.05.2011 14:41


vor 3 Jahren habe ich in der Elternzeit mit meinem zweiten Kind gegründet und konnte damit Beruf und Familie vereinbaren und auch noch Geld verdienen.
Ohne Gründungszuschuss hätte ich das nicht geschafft.
Besonders die kurze Startphase, die bei der Gesetzesänderung geplant ist, hätte mein damals junges kleines Unternehmen zum Scheitern gebracht.

Verfasst von Simone Schad am 27.05.2011 14:34


6 Monate reichen in der Regel nicht! Danke für Euer Engagement, das unterstütze ich gerne. Ich wünsche uns allen viel Erfolg.

Verfasst von Margot Abstiens am 27.05.2011 14:32


Ohne Gründungszuschuss hätte ich mich nicht selbstständig machen können. Schon neun Monate sind nicht viel Zeit, um sich so weit zu etablieren, dass man von seinen Aufträgen leben kann. Nach sechs Monaten werden mehr Gründer scheitern - was letzten Endes viel teurer wäre als weitere drei Monate Unterstützung. Dieses Gesetzesinititative ist absolut unsinnig.

Verfasst von Jana Ehrhardt am 27.05.2011 14:28


Sehr geehrte Mitglieder des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales,

ich unterstütze die Initiative von Herrn Wolfgang Dykiert und Dr. Andreas Lutz zur Erhaltung des Gründungszuschusses als wirksames Instrument der Arbeitsmarktpolitik in seiner bisherigen Ausgestaltung.

Mit freundlichem Gruß
Gabriele Fröllje

Oldenburg, den 27.05.2011

Verfasst von Gabriele Fröllje am 27.05.2011 14:25


Es erscheint mir typisch für diese Bundesregierung. Nun auch noch ein Bundeswehrarzt
als Wirtschaftsminister. Keine Ahnung und davon sehr viel.

Verfasst von Karl-Theodor Hasseler am 27.05.2011 14:24


Und wieder einmal wird der "kleine Mann" bestraft, der sich mit Arbeitslosigkeit nicht abfinden kann und will...Eigeninitiave wird somit im Keim erstickt. Ich appeliere an den Bundestag, diese Kürzungspolitik nicht zu unterstützen und hoffe, dass diese unbegründete Kürzungsmassnahme nicht verabschiedet wird.
Warum wird ein erfolgreiches Instrument gegen die Arbeitslosigkeit nicht sogar optimiert, damit Gründungen - gerade im kleingewerblichen Bereich - noch erfolgreicher verlaufen und damit die Arbeitslosenquote noch weiter sinkt?

Verfasst von U.Huber am 27.05.2011 14:11


Gerade eben haben wir die Initiative "that's my business" mit Erfolg gestartet, um zu zeigen und zu ermutigen, wie Menschen für sich selbst und Andere kleine Firmen gründen, erfolgreich werden, Arbeitsplätze schaffen und jeder Krise zum Trotz die Regionalwirtschaft fördern. Schon gibt es wieder Knüppel zwischen die Beine. Es ist nicht zu fassen, wie in diesem Land jede Eigeninitiative und Selbstverantwortung immer wieder abgetötet wird. Nur weiter so!

Verfasst von Heike Andersen am 27.05.2011 14:06


Gerne unterstütze ich diese Initiative und danke den Initiatoren für Ihren Einsatz. Selbstständigkeit ist in Deutschland leider nach wie vor stark mit Ängsten besetzt und viel wirtschaftliches Potential beibt daher ungenutzt. Ich stimme für die Beibehaltung der Förderung, um weiterhin aktive Gründungswillige zu stärken!

Andrea Jacobs/Unternehmensberatung

Verfasst von Andrea Jacobs am 27.05.2011 14:00


Unglaublich, dass gegen jedes Expertenargument eines der effektivsten Mittel tot zu sparen, dass Menschen aus der Arbeitslosigkeit hilft. Dabei ist jede Existenzgründung ein Samenkorn, aus dem in ein paar Jahren ein florierende Firma mit Angestellten werden kann. Ich unterstütze die Erstzeichner in ihrem Appell, diese Entscheidung noch aufzuhalten!

Verfasst von Olaf Welling am 27.05.2011 13:46


Es ist für die Betroffenen traurig, gesamtwirtschaftlich unsinnig und ein Armutszeugnis für die deutsche Politik, dass gerade ein so gut funktionierendes Instrument in großen Teilen dem Rotstift zum Opfer fallen soll...

Verfasst von Maria-Christine Renz am 27.05.2011 13:44


Ich bin Existenzgründerin und könnte mein Vorhaben ohne den Gründungszuschuss nicht umsetzen, obwohl es sogar mit den jetzigen Zuschüssen sehr schwer ist... nach der Kürzung wird es für viele unmöglich werden.

Verfasst von Kathrin Behrmann am 27.05.2011 13:39


ALG II Empfänger, die selbst initiativ werden, werden damit bestraft. Dies leistet leider dem gängigen und propagierten Vorurteil, daß die alle
alle zu faul zum Arbeiten wären, weiterhin Vorschub.

Roland Zöller /Berater und Schriftführer

Verfasst von Iikarus e.V., Arbeit und Soziales, Arbeitslosenzentrum Karlsruhe am 27.05.2011 13:36


Ich unterstütze gerne diese Initiative.
Caroline Spintzyk
International Training & Consulting, Hamburg

Verfasst von Caroline Spintzyk am 27.05.2011 13:35


Herzlichen Dank an die Initiatoren dieses Briefes für ihren Einsatz zum Wohle aller künftigen Existenzgründer. Gern untersützte ich diese Initiative mit meinem Namen.

Für viele Arbeitslose ist der Schritt in die Selbststäbdigkeit zunächst der Plan B, es dauert eine Zeit, bis sie sich tatsächlich zur Gründung entschließen. Diese Zeit ist künftig kaum noch vorhanden, d.h., wir werden schlecht vorbereitete Gründungen erleben, die am Markt weniger oder keine Chancen haben. Dies ist sehr bedauerlich, da der überwiegende Teil eine dauerhafte Gründung darstellte. Ich hoffe, dass sich der Bundestag gegen diese schlecht begründete Kürzungsmassnahme stellt und ein erfolgreiches Instrument der Arbeitsmarktpolitik weiterhin am Leben hält.

Elke Kurschus
Existenzgründungsberaterin und KfW-Gründungscoach

Verfasst von Elke Kurschus am 27.05.2011 13:34


Gerne unterstütze auch ich diese Initiative!
Vor 4 Jahren konnte ich dank des Gründungszuschusses meine Arbeitslosigkeit beenden und führe mittlerweile ein Seminarzentrum, in dem 18 Kursleiter und Referenten tätig sind und zahlreiche Menschen hier Unterstützung und Wissenswertes für ihr Leben finden.

Solche Möglichkeiten würden durch das neue Gesetz sehr erschwert werden, was sehr traurig wäre. Unfreie und kleingehaltene Menschen sind weder produktiv noch innovativ.
Liebe Bundesregierung: Was wollt ihr? Ich dachte, es wäre Wachstum und Fortschritt der Menschen; leider bestätigt ihr immer wieder das Gegenteil!

Verfasst von Helga Fischer am 27.05.2011 13:33


Statt die Wirtschaft weiter zu stützen und dem Aufschwung noch mehr Kraft zu geben wird ein gutes Arbeitsmarktinstrument zusammen gestrichen.

Das ist nicht zu verstehen.
Was ist besser für die Volkswirtschaft:
Viele Hartz-IV-Empfänger oder viele Unternehmer?

Ohne Gründungszuschuß würde auch mein Unternehmen nicht bestehen und ich würde dem Staat auf der Tasche liegen.

Verfasst von Dirk Jendreck am 27.05.2011 13:26


Ich betreue seit Jahren viele kleine und mittlere Unternehmen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet haben und seither erfolgreich tätig sind. Die meisten Gründer konnten dies nur durch die finanzielle Unterstützung durch die Agentur für Arbeit bewerkstelligen. Die Beschneidung der Existenzgründerhilfen wird zwingend zu einem geringeren Abbau der Arbeitslosenzahlen führen und somit den umgekehrten Effekt als den von der Regierung gewünschten haben. Außerdem sei hier noch angemerkt, dass die Gesamtbelastung durch den Gründerzuschuss nicht mehr als das Arbeitslosengeld bedeutet. Die Chancen eines erfolgreichen Wiedereintritts in die Arbeitswelt sind allerdings ungleich größer. Also liebe Mitglieder des Bundestages: Bitte keine Milchmädchenrechnungen aufstellen, die auf der einen Seite nur scheinbare Einsparungen und auf der anderen Seite riesige Schäden mit sich bringen.

Hochachtungsvoll
Patrick Stark

Verfasst von Stark Patrick am 27.05.2011 13:25


Nach etwas mehr als 250 begleiteten Gründungsvorhaben kann ich aus meiner Sicht bestätigen, dass hier an der falschen Stelle gespart werden soll. Gerade finanziell schwächer gestellte Menschen, die eigenmotiviert ihre berufliche Zukunft gestalten wollen, wird mit der geplanten Gesetzesänderung geschadet. Offensichtlich scheinen den Betreibern der Gesetzesänderung die Widrigkeiten bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit nicht bekannt zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Mogk
Holm-Hansen Gründerbüro

Verfasst von Carsten Mogk am 27.05.2011 13:18


Deutschland braucht sicher noch deutlich mehr Ideengeber und Gründer. Der Abbau bürokratischer Hemmnisse und die Unterstützung von Gründungswilligen sollte ein Anliegen unserer Bundesregierung sein.
Ich hätte mich ohne den Gründungszuschuss sicher nicht selbstständig gemacht.

Absolut unverständlich bleiben mir die immer gleichen kurzfristigen Entscheidungen, die klare Linien vermissen lassen. JUnd genau die muss Politik in der Lage sein vorzugeben.

Liebe Bundesregierung: "Wie soll man nur mit euch planen und - wieso um alles in der Welt soll man euch wählen????"

Viele Grüße, Reiner Kolberg
Büro für nachhaltige Kommunikation

Verfasst von Reiner Kolberg am 27.05.2011 13:12


Ohne den Gründungszuschuss wäre ich heute nicht wo ich bin.

Schade, für mich war es der richtige Weg.
Gute Initiative, die ich gerne unterstütze.

Frauke Härtel, FH Projekte, Esslingen

Verfasst von Frauke Härtel am 27.05.2011 13:10


Deutschland braucht mehr Unternehmer. Mehr Unternehmer bringen mehr Arbeitsplätze und mehr Steuern. Wer hier spart, macht einen großen Fehler! Der Gründungszuschuss hat auch mir geholfen, mich selbständig zu machen.

Verfasst von Julian Bradler am 27.05.2011 13:02


Hallo,

ohne den Gründerzuschuss hätte ich mich vor sechs Jahren nicht selbstständig machen können. Er mütte eher aufgestockt werden, als gekürzt.

Gruß
Ernst Köhlert

Verfasst von Ernst Köhlert am 27.05.2011 12:52


Guten Tag,
die Kürzungen beim Gründerzuschuss betreffen das falsche Instrument. Denn es ist erfolgreich. Daher hoffe ich für alle Gründer/innen in der Zukunft, dass die Vernunft siegt.
Lieber Gruß Frank Ehnes

Verfasst von Frank Ehnes am 27.05.2011 12:39


Zu Beginn jeglicher unternehmerischer Tätigkeit ist das Wagnis größer als die Sicherheit. Der Existenzgründerzuschuss ist ein hervorragendes Mittel genau diese Wagnis zu dämpfen. Es wäre für den Industriestandort Deutschland katastrophal, wenn diese Unterstützung gestrichen werden würde.

Michael Lehnert
zielsicher - Business Marketing Solutions

Verfasst von Michael Lehnert am 27.05.2011 12:30


Wie kann eine Regierung regierungsfähig sein, wenn sie Zukünftiges nicht unterstützt?

Menschen zu freien Unternehmern zu fördern - ist eine Aufgabe der Gesellschaft.

Ohne Förderung sind die mutigen Menschen ohne Eigenkapital in Gefahr ihre Vision nicht umsetzen zu können.

Ich fordere deshalb viel Geld zur Verfügung zu stellen, sprich nicht zu kürzen sondern aufzustocken.
Iris Groß

Verfasst von Groß Iris am 27.05.2011 12:22


Meine volle Unterstützung für diese Initiative zur Verhinderung dieser beabsichtigten Kürzungen.
In offensichtlicher Verkennung (oder Ignoranz?) der Tatsache, daß der Mittelstand in Deutschland eine tragende Säule der Wirtschaft ist, soll hier am Saatgut für den Mittelstand gespart werden.

Verfasst von Gerhard Büttcher am 27.05.2011 12:20


... und wieder einmal eine unsoziale Entscheidung!

Den Weg in die Selbständigkeit habe ich (dank guter Unterstützung) noch gehen können.
Es wird - erneut - denen schwer gemacht, die ohnehin schon benachteiligt sind.

Verfasst von Harald Schloyer am 27.05.2011 12:09


Ich selbst habe mich mithilfe des Gründungszuschusses erfolgreich als Künstlerin selbstständig gemacht. Eine Kürzung in der beschriebenen Form wird es vielen Nachfolgenden unmöglich machen, diesen Weg zu gehen. Ein Armutszeugnis für den Staat!

Ich unterstütze deshalb unbedingt die Petition und hoffe, dass sie nicht ungelesen zur Seite gelegt wird. Politik machen ist Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen, wie kann man dann ernsthaft über Kürzungen in diesem Bereich nachdenken?

Friederike Karig

Verfasst von Friederike Karig am 27.05.2011 12:07


Ich unterstütze die Aktion unbedingt.

Nach schwerer Krankheit kann ich nicht mehr in meinen usprünglichen Beruf zurückkehren. In der Selbstständigkeit sehe ich einen Neuanfang und die Chance meine zwei Kinder und mich zu ernähren, ohne Gründungszuschuss ist der Schritt in die Selbständigkeit gar nicht möglich.

Patrizia Köysürenbars

Verfasst von Köysürenbars am 27.05.2011 12:00


Diese Massnahme kommt einer Absage an den Witschaftsstandort Deutschland gleich. Sie zeigt einmal mehr, wie weit sich unsere Politik von der Realität entfernt hat. Trotz umfangreicher konstruktiver und fundierter Hinweise im Vorfeld wird eine Richtung eingeschlagen, die im Ergebnis deutlich mehr kosten wird, als die Einsparung einbringen wird. Das ist leider ein sehr kurzsichtige Entscheidung.

Verfasst von Jens Wagner am 27.05.2011 11:54


Ich befinde mich im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit, die es ohne den Gründungszuschuss wohl nicht gegeben hätte. Nach über 30 Jahren Angestelltenverhältnis und 1 Jahr ALG stellte der finanzielle Zuschuss für mich AUCH eine moralische Unterstützung dar. Bis jetzt habe ich es nicht bereut, den Schritt gewagt zu haben und wünsche, dass viele auch diesen Schritt gehen können - eben auch WEGEN des Zuschusses.

Deshalb unterstütze ich diese Aktion.

Klaus Büttel

Verfasst von Klaus Büttel am 27.05.2011 11:52


Ich unterstütze diese Initiative voll und ganz.

Verfasst von Bettina Neumann bn-office am 27.05.2011 11:48


In der Summe liegt die Stärke, in der Hoffnung liegt der "WAHN", oder das wann.
Es kommen sicherlich noch einige dazu.
Ing.-Büro WOHLAND G.W.

Verfasst von G.Wohland am 27.05.2011 11:46


Jetzt wo das Schiff die Fahrt erfolgreich aufgenommen hat wird abgebremst mit einer unüberlegten "Staustufe".

Verfasst von Joe Winter am 27.05.2011 11:42


Ich hoffe sehr auf den Erfolg dieser Petion! Argumente dafür gibt es, wie meine zahlreichen Vorredner bereits kundgetan haben, mehr als genug...

Kim Tobias Wultschnig
_____________________________________________
Staatlich geprüfter Informationsdesigner & Honorardozent

Verfasst von Kim Tobias Wultschnig am 27.05.2011 11:38


Ich selbst konnte nur mit Hilfe des Gründerzuschuss und der Unterstützung von GraL aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit gelangen. Hier nun die finanzielle Unterstützung derart zu kürzen ist einfach ein Skandal.

Ich unterstütze selbstverständlich diese Initiative.

Verfasst von Karl-Heinz Müller, Universa Versicherungen am 27.05.2011 11:37


Ich zeichne mit - sehr unvernünftig, dass gerade an einer so erfolgreichen Stelle gespart werden soll!

Verfasst von Stefan Frisch am 27.05.2011 11:36


"Gründerland Deutschland"???

Frank Reichert, Wirtschaftsnetzwerk Mittelelbe, Dessau-Roßlau

Verfasst von Frank Reichert am 27.05.2011 11:33


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Verfasst von Roland Hildebrandt am 27.05.2011 11:33


Ich unterstütze die Petition in vollem Umfang.

Wer mit erfolgreichen Unternehmern redet, wird erfahren, dass selbst 9 Monate eine kurze Zeit ist um in vollem Umfang von der Gründung leben zu können. Oft sind es 2 oder 3 Jahre bis ein junges Unternehmen sich vollständig am Markt etabliert hat.

Ich bin der Meinung, dass Frauen durch dieses neue Gesetz besonders betroffen sind, da Frauen im allgemeinen vor einer Entscheidung sorgfältig abwägen und ihre Existenzängste oft auch das Leben ihrer Kinder beinhaltet.

Aber es ist schick und modern alles zu verkürzen: die Schulzeit, das Studium,... nun auch den GZ.
Nur: gut Ding will Weile haben.

Ich mache mir durchaus Sorgen um den Zustand unserer Republik.

Dipl. Math. Birgitt Jendrosch
Holistische Beratung Birgitt Jendrosch, München
Business und Personal Coach

Verfasst von Birgitt Jendrosch am 27.05.2011 11:24


Nicht jeder Existenzgründung gelingt, dass wissen wir alle. Aber jede gute Idee und jedes Engagement eines risikofreudigen Menschen, sollte eine Chance bekommen. Junge Unternehmer sind flexibel und innovativ. Das ist gut für eine Volkswirtschaft. Sie arbeiten selber ständig, sagt man. Schade für den kontraproduktiven Sparkurs. Gründerland Deutschland steht auf dem Spiel.

Verfasst von Siegfried Grünewald am 27.05.2011 11:23


Ich habe mein Unternehmen im Oktober 2009 gegründet. Der Gründungszuschuss war mir dabei eine große Hilfe, da ich mit ihm die notwendigen Erstausgaben decken konnte ohne mich weiter finanzieren lassen zu müssen. Insbesondere in der schwierigen Anfangszeit empfinde ich es als sehr wichtig, dass man sich voll auf das Kerngeschäft konzentrieren kann ohne große Kreditabzahlungen und Finanzierungssorgen im Rücken zu haben.
So konnte ich gesund wachsen und meinen Gewinn suksessive ausbauen.
Zwar hängt der nachhaltige Erfolg eines Unternehmens in erster Linie nicht vom Gründungszuschuss ab, er leistet dennoch einen wertvollen Beitrag, um Deutschlands Wirtschaft anzukurbeln und den Mut zur Gründung zu fördern. Von den begleitenden Auswirkungen für die Förderung innerhalb der EU mal ganz abgesehen.

Ich wünsche mir sehr, dass die Bundesregierung die Tragweite der Auswirkungen berücksichtigt bei ihrer Entscheidung und auch über alternative Wirtschaftsinitiativen zur Förderung der Selbständigkeit nachdenkt. Alles Andere wäre ein absoluter Rückschritt für Deutschlands Wirtschaft.

Verfasst von Katharina Buchelt am 27.05.2011 11:20


Was soll aus dem Standort Deutschland werden, wenn ihm neben den Kindern nun auch noch die Gründer abhanden kommen?

Verfasst von Hannelore Grünberger am 27.05.2011 11:18


Ich unterstütze die Petition mit Nachdruck!

Ich bin überzeugt, dass die geplanten Änderungen keine Kosten sparen werden, sondern durch die Verhinderung von Gründungen diese nur verlagern und gründungswilligen Arbeitslosen den sinnvollen Weg in Arbeit versperren. Auch hier werden besonders Frauen betroffen sein. Es ist skandalös, wie kurzsichtig entgegen fachkundigen Einwänden am falschen Ort "gespart" werden soll!

Kirstin Borchert, Dramatherapeutin und Coach
(und Existenzgründerin)

Verfasst von Kirstin Borchert am 27.05.2011 11:18


Ich unterstütze diese Sache vehement. Als 'Gründer in Statu nascendi" einer Technischen Vertretung im Raum Düsseldorf bin ich überrascht wie wenig Aufmerksamkeit die Standard Presse zeigt. Daher bin ich dankbar dass ich hier mein Votum einlegen kann.

Verfasst von Kurt Iwertowski am 27.05.2011 11:15


Der Gründungszuschuss gibt Leuten mit Ideen und Engagement die Möglichkeit, initiativ zu werden, sich aus der Abhängigkeit von Jocenter und geringen Arbeitsmarktchancen zu befreien - auch bei wenig Chancen auf dem Stellenmarkt. Als langjährige Beraterin von GründerInnen und Selbstständigen kann ich nur sagen: Wer den Gründungszuschuss streicht, wird eben einfach mehr Langzeitarbeitslose/ALGII EmpfängerInnen ernten. Eine typische Dummspar-Aktion.

Kareen Armbruster

Armbruster Beratung und Training
contact@armbruster-beratung.de

Verfasst von Kareen Armbruster am 27.05.2011 11:14


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Durch den GZ konnte ich mich vor 6 Jahren aus meiner unverschuldeten Arbeitslosigkeit in eine sichere Selbständigkeit herausholen.
Seit meinem Beginn haben bereits viele Hunderte Menschen mit meinen Kursangeboten zum Erlernen von Gitarrespielen ihr Leben verschönert, oder gar eine eigene berufliche Existenz gegründet.
Vor drei Jahren kam meine Frau durch ihre Existenzgründung und dem Gründungszuschuss mit der Eröffnung eines Cafés erfolgreich dazu.
Es gibt für mich/uns keinen nachvollziebaren Grund diese Förderung zu streichen.
Wenn auch einige Versuche scheitern mögen, ist jeder gelungene ein Erfolg mit Nachklang für neue Existenzgründer, die den Mut für eine moderne, wirtschaftlich orientierte Gesellschaft aktiv zu sein, nicht verlieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Johannes-N. Carstensen
>Jonny´s Musikschule und Jonny´s Café<

Verfasst von Johannes-N. Carstensen am 27.05.2011 11:13


In meiner Funktion als Projektleiter im Beschäftigtentransfer für eine der größten Transfergesellschaften in der BRD kann ich die beabsichtigte Kürzung nicht mehr nachvollziehen.

Nachgewiesen gründen ca. 5% der von Arbeitslosigkeit bedrohten Transfermitarbeiter ein Unternehmen. Drei Prozent sind dauerhaft erfolgreich am Markt. Der GZ ist damit ein wesentlicher Baustein zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit.

Besonders ältere Arbeitnehmer können Mithilfe des GZ Anfangsrisiken minimieren und schaffen so die erolgreiche Gründung. Viele würden sich ohne GZ nicht trauen mit der Folge dass die Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen noch deutlicher ansteigt.

Bitte überdenken Sie nochmals diesen Schritt.

Mit freundlichen Grüßen,

Kai Uwe Heinzelmann

Verfasst von Kai Uwe Heinzelmann am 27.05.2011 11:07


Was würde man von einem Bauern halten, der ausgerechnet an der Saat für die nächste Ernte spart?
In Zeiten, in denen potenzielle Firmengründer kaum noch Kredite von den Banken zu erwarten haben ist das neue Sparvorhaben ausgesprochen kurzsichtig und dumm: Ausgaben für höhere Arbeitslosigkeit, die Verschwendung von viel kreativem Potenzial sowie eine Schwächung des zukünftigen Mittelstands sind vorprogrammiert.
Michael den Hoet M.A., Hamburg

Verfasst von Michael den Hoet am 27.05.2011 11:06


- Transferleistungen der Sozialkassen
- ALG I und II
- Gründungszuschuss
- Familie
- Bildung
- Bundeswehr
- . . . .

Wo kann die Bundesregierung schneller und effizienter Einsparungen im Bundeshaushalt erzielen? Überall dort, wo es kaum Widerstand oder Lobbyismus gibt?

Kurzfristige Einsparmaßnahmen haben aber oftmals zu weitaus höheren Folgekosten geführt - in Wirtschaftsunternehmen, genauso wie im Bundeshaushalt.

Diese Folgekosten sind aber, da indiekt, sehr schwer und nur mit erheblicher Zeitverzögerung zu ermitteln. Und hierin liegt anscheinend der große Reiz!

Das Deutschland sparen muss ist ein Fakt. Kann es jedoch durch diese Adhoc-Einsparmaßnahmen in den Kernbereichen Wirtschaft, Soziales und Verteidigung mittel- bis langfristig profitieren?

Im Jahre 2025 wissen wir vermutlich mehr hierzu!

J.M. Schwarz

Verfasst von Jürgen Schwarz am 27.05.2011 11:05


Ohne den Gründungszuschuss hätte ich vor 2 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit nicht verwirklichen können. Gerade für die Gründung von kleineren Unternehmen ist dieses Förderinstrument in der Anfangsphase eine riesengroße Unterstützung, ohne die viele Vorhaben scheitern würden. Ich halte es für kontraproduktiv, arbeitswilligen und kreativen Menschen mit Potenzial und Talent den Weg aus der Arbeitlosigkeit durch Kürzungen und Einschränkungen zu erschweren und sie zu entmutigen, anstatt sie bestmöglich zu fördern. Wie bereits erwähnt wurde, verlagern sich nur die Kosten; die Arbeitslosenstatistik wird sich verschlechtern und die Zahl der Gründungen wird zurückgehen.
Ich unterstütze daher sehr gern diese Initiative!

Verfasst von Tina Reilinger am 27.05.2011 11:05


Auch ich unterstütze diese Petition ausdrücklich!

Es gibt wirklich wenige Instrumentarien in der Förderlandschaft, welche positive Ergebnisse erzielen. Der Gründungszuschuss ist erwiesenermaßen ein erfolgreiches Instrument, um Gründern(innen) eine solide Basis für eine eigene Existenz zu bieten. Sehenden Auges will man hier nun diese Basis kappen. Man will sparen aber nach meiner Meinung wird man am Ende draufzahlen und einen irreparablen Schaden verursachen.

Es kann nicht sein, dass die Fachwelt hier nicht gehört wird und in blindem Aktionismus hantiert wird. Die Medien sollten hier ebenfalls stärker involviert werden, damit eine breitere Öffentlichkeit erreicht wird und diese Regelung so nicht zustande kommt!

André Wilke, time4consulting

Verfasst von André Wilke am 27.05.2011 11:03


Ich habe selbst aus der Arbeitslosigkeit heraus vor nunmehr 8 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Das wäre ohne den Gründungszuschlag nicht möglich gewesen! Deshalb unterstütze ich diese Initiative mit vollem Nachdruck!

Kathleen Barberio, artevale - Tanzpädagogik, Bewegungstherapie & Maskenkunst

Verfasst von Kathleen Barberio am 27.05.2011 11:03


Ich habe meine Selbständigkeit vor ca. fünf Jahren mithilfe des Vorgängerinstrumentes "Überbrückungsgeld" begonnen.

Es ist beschämend, mit anzusehen, wie die Politik wirksame und nachhaltige Förderungsinstrumente kippt. Es sind nicht die großen DAX-Unternehmen, die mit ihrer globalisierten Struktur das Land wieder in die Wachstumsphase führen werden. Das schaffen die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die engagierten Gründer und Selbständigen. Und denen streicht man jetzt die Förderung - irrwitzig!

Herzliche Grüße
Kai Altenfelder
Geschäftsführender Gesellschafter / Unternehmensberater

Verfasst von Kai Altenfelder am 27.05.2011 10:59


Wir betreuen seit über 10 Jahren Existenzgründer und der Gründungszuschuss ist das beste Instrument, um die Selbstständigkeit in Ruhe zu festigen. Die geplante Änderung nimmt vielen Leuten die Möglichkeit eine neue Existenz auf zu bauen und damit wird die Belastung der öffentlichen Kassen mit Sicherheit nicht verringert.

Verfasst von Ralf Feldkamp am 27.05.2011 10:58


Gerne unterstütze ich die Initiative.

Ich bin Gründerin und hätte den Schritt niemals ohne GZ gewagt.

Hier wird an der komplett falschen Stelle "gespart" mit weitreichenden und teuren Folgen.

Ein Wegstreichen des GZs ist schlichtweg dumm und unverantwortlich.

Verfasst von Eva Holl am 27.05.2011 10:55


Seit vorigem Jahr bin ich mit meinem Online-Shop selbständig. Ohne Gründungszuschuss wäre das nicht gelungen. Die gesamte Vorbereitungszeit, in der ich noch keine Einnahmen erzielen konnte, hat mich das Geld vor dem sozialen und unternehmerischen Aus bewahrt. Es braucht, gerade in der heutigen Zeit, eine geraume Weile, bis ein Geschäft anläuft, erst recht in den Dimensionen eines Klein- oder Mittelständlers. Dort seitens der Politik zu geizen, ist das völlig falsche Signal. Welche Chancen will man denn Arbeitslosen oder Älteren einräumen, außer der Erhöhung des Renteneintrittsalters? Langzeitarbeitslosen oder Älteren wird so schon auf dem Arbeitsmarkt keine Jobbefähigung mehr zugestanden. Bis zur Rente (wenn es die denn überhaupt noch geben wird) sind sie letztlich auf staatliche Beihilfen, wie Hartz IV, angewiesen. Aber auch will man sich aus der Affaire ziehen, indem Arbeitsfaulheit unterstellt wird. Wenn dann ein solcher "Fauler" die Initiative ergreift, wird ihm auch hier noch ein Knüppel zwischen die Beine geworfen. Das ist einfach nur abstrus!
Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass sich Politiker ihre Umstände selbst schaffen, die sie bekämpfen wollen, um sich damit ihre Existenzberechtigung erhalten.
Ich hoffe, es werden noch mehr Menschen wach, nicht nur die momentan akut Betroffenenen.

Verfasst von Matthias Mirow am 27.05.2011 10:52


Diese Petition unterstütze ich ausdrücklich.

Insbesondere die geplante Ermessensfall-Regelung halte ich für grundsätzlich bedenklich.

Besonders zu negativ wäre es, wenn diese analog dem Einstiegsgeld ausgeführt wird und es an den Entscheidungsstellen z.T. an der dazu nötigen Kompetenz mangelt oder mögliche Entscheidungen nach Nase und Sympathiegrad oder anderen schwerlich zu ermessenden Gründen getroffen werden. Nicht zuletzt öffnet dies der Willkür (analog beim Einstiegsgeld anzutreffen) und möglichen Korruptionen die Tür.

Das bewährte Instrument des Gründungszuschusses mit seiner bewährten Regelung der Vorab-Prüfung über kompetente Stellen (voran die Kammern) sollte statt dessen auch für das Einstiegsgeld Anwendung finden und auch die dortig praktizierte Ermessensfall-Regelung endlich aufheben.

Am Rande möchte ich noch auf weitere Folgeprobleme hinweisen: Im Falle der Nichtgewährung eines Gründungszuschusses (was auch heute bereits möglich ist, wenn die fachliche Stellungnahme negativ ausfällt) fallen daran gekoppelte weitere Vergünstigungen u.a. bei den gesetzlichen Krankenkassen weg, so hier parallel keine gesetzlichen Änderungen erfolgen. Das dürfte Gründungen dann zusätzlich erschweren.

Veränderungen in den Fördersätzen, der Anspruchsdauer sind dagegen durchaus streitbar, auch wenn ich persönlich denke, dass die letzte Ausgestaltung des Gründungszuschusses sich bewährt hat und schon deshalb viel dafür spricht, diese Regelung in ihren Grundzügen so weiterzuführen.

Heiko Rudolf, Unternehmensberater, Berlin

Verfasst von Heiko Rudolf am 27.05.2011 10:47


Gerne unterstütze ich dieses Initiative. Ich plane eine Selbstständigkeit und ohne den Gründungszuschuss sehe ich hier keine Chance!!!

Verfasst von Astrid Stennei am 27.05.2011 10:45


Der Gründungszuschuss hat mir den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert. 9 Monate sind nicht zu knapp bemessen gewesen. Die Kürzung der Hauptförderung auf 6 Monate ist nicht richtig und führt sicher zu weniger Neugründungen, was bedeutet, dass die Arbeitslosenstatistik wieder ungünstiger aussehen wird und das Ziel gewollter Einsparungen nicht erreicht wird.

Daniela Schmitz, Moment Mal! Kommunikation

Verfasst von Daniela Schmitz am 27.05.2011 10:45


Ich befinde mich im dritten Jahr meiner Selbstständigkeit, die es ohne den Gründungszuschuss wohl nicht gegeben hätte. Nach über 27 Jahren Angestelltenverhältnis stellte der finanzielle Zuschuss für mich auch eine gehörige moralische Unterstützung dar. Ich bin froh, es gewagt zu haben und wünsche, dass viele auch diesen Schritt gehen können - eben WEGEN des Zuschusses.
Deshalb unterstütze ich diese Petition.
Evelin Irmert

Verfasst von Evelin irmert am 27.05.2011 10:45


Gerne unterstütze ich Ihre Initiative. Meine Tochter hätte ohne den Gründungszuschuss ihre bisher erfolgreiche Selbständigkeit als Architektin nicht durchführen können. Sie ist heute viel ausgeglichener und zufriedener, auch mit einem geringen Einkommen.

Betten

Verfasst von Jochim Betten am 27.05.2011 10:44


Sehr gerne unterstütze ich Ihre Initiative!

Eben lief mein Gründungszuschuss aus, und ich muss sagen, dass er mir sehr geholfen hat, das erste Jahr der Selbständigkeit finanziell zu überbrücken.

Diesen Zuschuss wegen angeblicher, hoher Mitnahmeeffekte zu kürzen, halte ich für eine glatte Unterstellung. Ist es denn besser, dafür das volle ALG1 in Anspruch zu nehmen, und dann gar in ALG2 abzurutschen?

Statt zu kürzen, wäre zu überlegen, wie man diese wirkungsvolle Maßnahme noch effektiver machen könnte.

Gruß
Anton Leiner
Hotelkonzept- und Vertriebsentwicklung

Verfasst von Anton Leiner am 27.05.2011 10:43


Was sich die Bundesregierung dabei denkt, weiß ich nicht.
Durch solche Reformen kann man sich, so böse es klingen mag, der Politik entziehen.
Ich war jahrelang ein CDU/FDP-Wähler. Sollte dies wirklich in Kraft treten, so werde ich mich doch eher für SPD oder die Grünen entscheiden.

Dies vernichtet Arbeitsplätze, die teilweise sogar neue Arbeitsplätze entstehen lassen.

Man sollte viel mehr an den Arbeitsplätzen der Bundesagentur für Arbeit sparen. Einen solch uneffektiven Haufen, bei dem niemand wirklich eine Auskunft geben kann (dies lässt auf wenig Ahnung schließen), habe ich in keinem privaten Unternehmen gesehen.

Ich bin einfach nur enttäuscht. Ich war bisher immer Stolz Deutscher zu sein. Unsere Politik war scheinbar sozial und oft verständlicher. Die derzeitigen Firmen bauen Arbeitsplätze eher ab als dass sie welche schaffen. Wenn nun auch noch Existenzgründungen ein Riegel vorgeschoben wird, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich war froh, als wir nicht mehr Rot-Grün hatten. Aber nun fällt es mir immer schwerer noch an Deutschlands Entwicklung zu glauben.

Dies ist für Deutschland ein extremer Rückschritt.

Verfasst von Tobias Müller am 27.05.2011 10:43


Auch ich gehöre zu dem Personenkreis, für den es nicht möglich gewesen wäre in die Selbstständigkeit zu gehen ohne den Gründungszuschuss. Ich kann nicht verstehen warum die Bundesregierung nur im "Heute" agiert, als gäbe es kein "Morgen.
Ich unterstütze die Initiative gerne.

Verfasst von Mechthild Giesselmann am 27.05.2011 10:42


Ohne den Gründerzuschuss hätte ich meine Grünung nicht auf solide Füsse stellen können.
Der Wegfall der Unterstützung ist ein Sparen am falschen Ende.

Claudia Swierczek
Systemische Beratung und Pferdegestützte Psychotherapie Berlin-Brandenburg

Verfasst von Claudia Swierczek am 27.05.2011 10:41


Ich unterstütze diese Initiative.

Verfasst von Sonia Flöckemeier am 27.05.2011 10:40


Ich hoffe es ist noch nicht zu spät für meine Unterstützung der Petition,

Verfasst von Nils Schulte am Hülse am 27.05.2011 10:38


Gerne unterstütze ich die Initiative.
Ich bin selber Existenzgründerin, ich habe mich vor 6 Jahren selbständig gemacht, und bin sehr erfolgreich mit meiner kleinen Agentur.
Ich war zwar nicht abhängig vom Gründungszuschuss, dennoch hat es den Start erleichtert.
Eine Kürzung wäre fatal, es würde vielen Menschen den Weg verbauen, die sich nochmal neu am Arbeitsmarkt orientieren möchten. Zum Teil bei vielen die letzte Chance, aus dem Teufelkreis heraus zu kommen.

Also liebe Politiker, sollte dies in Kraft treten, wäre das wieder mal ein absolutes Armutszeugnis

Verfasst von Agentur für Exquisite Präsente - Andrea Roellinghoff am 27.05.2011 10:36


ich unterstütze die Initiative aus Überzeugubg. Ich selbst habe vor 3 Jahren den Schritt in die Selbstäbdigkeit gewagt und der Gründungszuschuss war dabei sehr hilfreich. Es ist absolut unverständlich für mich, dass eine Regietung, die sich angeblich als Verfechter der Marktwirtschaft, des Unternehmertums und der Selbständigkeit einsetzt, mit diesem Vorhaben genau das Gegenteil erwirken wird.

Verfasst von Barbara Vogt am 27.05.2011 10:35


Ich bin zur Zeit Absolventin und werde mich direkt nach meinem Studium selbstständig machen. Ich unterstütze die Petiton!

Verfasst von Julia Zieger am 27.05.2011 10:35


Ich unterstütze sehr gerne diese Inditiative!

Ich selbst habe den GZ in Anspruch genommen, durch den mein Unternehmerinnentum überhaupt erst möglich war. Zudem berate ich Menschen in ungelösten Konflikt- und Mobbingsituationen in die Selbstständigkeit. Das kann ich, sollte dieses Vorhaben von Frau von der Leyen Gesetztesgrundlage werden, zukünftig in vielen Fällen nicht verantworten.

Gerade diese Woche war ich ebenfalls auf der Veranstaltung des BMWi (Gründerland-Deutschland)in Berlin. Dort wurde im Auftrag des Ministeriums für Gründungen geworben! Wie kann das sein, dass hier zwei Ministerien so unterschiedlich vorgehen, die eine Seite motiviert, die andere demotiviert. Hier wird an der falschen Stelle gespart, die Arbeitslosenquote erhöht, Perspektivlosigkeit gefördert und innovative Chancen für junge wie ältere Menschen gekappt!

Es sollte hier vielmehr überlegt werden, wie Gründungsunterstützung ausgebaut werden könnte!

Monika Hirsch-Sprätz
Mobbingberatung Berlin-Brandenburg

Verfasst von Monika Hirsch-Sprätz am 27.05.2011 10:32


Ich unterstütze diesen Brief und werde ihn an Interessierte und GründerInnen weiterleiten.

Seit elf Jahren bin ich in der Gründungsberatung tätig und durfte erfahren, wie viele Arbeitslose ihre selbständige Existenz aufbauten und bis heute erfolgreich und sozial verantwortlich am Markt agieren.
Die Kürzung oder der Wegfall des Gründungszuschusses ist eine radikale Fehlleistung der Politik.

Verfasst von Janssen Margit am 27.05.2011 10:31


Ich hatte selbst seinerzeit den Gründungszuschuss erhalten, der es mir ermöglichte, meine Existenz ohne Fremdfinanzierung in Gang zu bekommen. Ohne diesen wäre es sehr schwierig geworden, vielleicht wäre ich gar gescheitert.
Die Politik sollte endlich mal anfangen, den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und nicht ständig für Verunsicherung sorgen. Langfristig spart das viel mehr Staatsfinanzen, als dieser laienhafte Aktionismus.

Verfasst von Dr. Kerstin Mirow am 27.05.2011 10:29


Ich unterstütze diese Initiative. Ich hoffe das die Politik erkennt, das sie hier für den Standort Deutschland einen gravierenden Fehler begeht wenn die geplanten Kürzungen in Kraft treten würden. Genau das Gegenteil sollte beschlossen werden, nämlich eine Verbesserung des Gründungszuschusse. Auch ich befinde mich z.Z. in einer Fase der Umorientierung und erwäge den Schritt in die Selbständigkeit. Ich hoffe hier wird die Vernunft siegen.

Wolfgang Holten

Verfasst von Dipl.-Ing. Wolfgang Holten am 27.05.2011 10:27


Ich bin seit 2006 im Bereich Gründungsberatung tätig. Alle meiner Kunden sind noch am Markt. Etwa 90% davon haben den Gründungszuschuss erhalten. Hier spart man eindeutig am falschen Ende!

Verfasst von Roland Sperling am 27.05.2011 10:25


Habe mich vor acht Jahren nach längerer Arbeitslosigkeit dank GZ erfolgreich selbstständig gemacht. Eine hervorragende Investition, sowohl für mich - als auch für den Staat!

Verfasst von Florian Pillau am 27.05.2011 10:23


Mir hat der Gründungszuschuss beim Übergang in die Selbstständigkeit sehr geholfen!

Verfasst von Uwe Ahlgrimm am 27.05.2011 10:21


Ich schließe mich dem Aufruf voll inhaltlich an und unterstütze die Initiative, weil ich seit über zwanzig Jahren in der Arbeitsmarktförderung in Mecklenburg-Vorpommern tätig bin. Eine Fördereinschränkung ist genau der falsche Weg, das wird man an der Steigerung der Arbeitslosenzahlen dann sehen. Nur dann ist es zu spät.
Harald Esch , Consultant, CONTRADE Consulting & Services Rostock

Verfasst von Harald Esch am 27.05.2011 10:20


Die Kürzung oder der Wegfall des Gründungszuschusses ist eine Fehlleistung der Politik. Anstatt in der Bundesanstalt für Arbeit beim Personal und im Gebäudemanagement selbst zu sparen, geht man den leichteren Weg- der Leistungskürzung.
Deshalb unterstütze ich die Forderungen aus diesem Email.

Verfasst von Straubel-Meißner am 27.05.2011 10:19


Die Initiative unterstütze ich sehr gern. Ich habe mich letztes Jahr mit dem Gründungszuschuss erfolgreich selbstständig gemacht und habe jetzt eine gute Auftragslage. Ohne den Gründungszuschuss hätte es mein Unternehmen nicht gegeben. Deutschland muss ein Land der Unternehmer werden, deshalb ist der Gründungszuschuss das wirksamste Mittel, um angehende Unternehmer die Angst und Hemmschwelle zu nehmen und zu gründen. Gründungszuschuss ist kein Kostenfaktor, sondern ein Investitionsfaktor für die Zukunft unseres Landes.
Walter Helbig

Verfasst von Walter Helbig am 27.05.2011 10:15


Ich unterstütze diese Initiative

Ich selbst hätte ohne Gründerzuschuss den Schritt in die Selbständigkeit nie gewagt. Wie so viele andere sicherlich auch.
Mit dieser Aktion beraubt sich der Staat selbst kreativer, schlauer, innovativer Köpfe mit denen Deutschland wachsen könnte.
Die Ideen sind da....nur braucht es etwas Starthilfe um diese umsetzen zu können....der GZ sollte verlängert...nicht gekürzt werden.

Verfasst von Baierlipp Alexandra am 27.05.2011 10:13


Selbstverständlich unterstütze ich die Forderungen aus dieser E-Mail, es ist geradezu absurd, wie hier von der Politik gedacht und gehandelt wird. Mir fehlen dazu eigentlich die Worte.

Verfasst von Nina Clausen am 27.05.2011 10:11


Ich unterstütze diese Initiative!

Obwohl ich selber noch nicht weiß wie es bei mir weitergehen soll, und ich mir eine Selbsständigkeit bei meinen Vorbelastungen nicht vorstellen kann, unterstütze ich diese Forderung.

Verfasst von Frank Röber am 27.05.2011 10:11


Die Initiative von Herr Dr. Andreas Lutz & Mitstreitern unterstütze ich sehr gern, da ich seit vielen Jahren in der Gründerberatung tätig bin und um die unterstützende und effiziente Rolle damals des Überbrückungsgeldes und jetzt des Gründungszuschusses weiß. Studien des Instituts für Arbeitsmarktforschung weisen erfolgreiche Arbeit mit diesen Förderinstrumentarien nach.

Sybille Eichhorn
_______________
EICHHORN-BERLIN Gründerberatung & Public Relations

Verfasst von Dipl.-Soziologin Sybille Eichhorn am 27.05.2011 10:06


Dieses Gesetzesvorhaben paßt so gar nicht in das Bild, das vor einigen Tagen auf dem Netzwerk-Kongress "Gründerland Deutschland" des BMWT über eine breite Gründungsunterstützung gezeichnet wurde. Eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung.

Michael Mashofer
GF LOK.a.Motion GmbH, Berlin

Verfasst von Michael Mashofer am 27.05.2011 10:06


Ich unterstütze diese Initiative ausdrücklich da es in Deutschland eh schon zu wenig Gründer gibt. Die Förderung sollte sogar noch ausgebaut werden.

Verfasst von Holger Trecksel am 27.05.2011 09:54


Mit 40 habe ich den Schritt in die Selbständigkeit gemacht, um mir eine langfristige berufliche Perspektive auf zu bauen. Als Karrierecoach weiß ich, dass der Jobwechsel schwerer wird, je älter man wird. Ich bin mir sicher der Gründungszuschuß für ein paar Monate kostet den Staat weit weniger als das Arbeitslosengeld über Jahre.

Verfasst von Sandra Eggelhöfer am 27.05.2011 09:51


Ich befinde mich selbst in Gründung im Marketing- Vertriebsbereich. Ohne GZ würde ich den Schritt nicht wagen (können), um die ersten Monate finanzieren zu können.

Verfasst von Rashmi Bhatnagar am 27.05.2011 09:51


Ich unterstütze diese Petition!

Als Existenzgründerin kann ich nur bestätigen, dass der Gründungszuschuss ein enorm wichtiges Mittel ist, das es Menschen erlaubt aus der Arbeitslosigkeit auszubrechen. Vor allem in Bereichen, in denen es oft nicht genügend Stellenangebote gibt stellt er meines Erachtens eine große Chance dar nicht nur seinen eigenen, sondern auch weitere Arbeitsplätze zu erschaffen.

Diese Möglichkeit sollte niemandem verweigert werden.

Verfasst von Sylvia Pietsch am 27.05.2011 09:49


Der GZ ist für so viele Menschen die einzige Lösung aus einer großen Misere zu kommen. Wenn ich diese Möglichkeit nicht hätte, würde ich mich von einem befristeten Arbeitsvertrag in den nächsten begeben müssen und mein mir "angeborenes" Engagement wäre bald verloren. Ich bin fast 50 Jahre alt und habe nun in der Beratung gute Verträge.

Verfasst von Manuela Serafim am 27.05.2011 09:47


Ich bin selbst im Jahr 2007 mit dem Gründungszuschuss in die Selbständigkeit gestartet - ohne hätte ich es vielleicht nicht gewagt. Und bei vielen meiner Kunden war/ist die Situation ähnlich. Daher meine volle Unterstützung für diese Initiative.

Evelyn Großmann, evari - Beratung mit Köpfchen!, Marketing- und Existenzgründungsberatung

Verfasst von Evelyn Großmann am 27.05.2011 09:45


Auch ich unterstütze diese Initiative ausdrücklich!
Ohne den GZ hätte ich den Schritt in die Selbständigkeit nicht gewagt.
Nach Mittlerweile zwei Jahren kommen in meiner Firma die ersten sozialversicherungspflichtigen Stellen in Frage, wir wachsen und schaffen Arbeitsplätze.
Ohne den GZ würden auch diese Jobs nicht existieren.

Verfasst von Jörg Nottebohm am 27.05.2011 09:39


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Als Inhaber eines Systemhauses für erneuerbare Energien beziehe ich den GZ. Dieser Zuschuß in der Höhe und der Dauer ist eine Chance, dem Arbeitslosengeld I zu entkommen und wirklich Wirtschaftskraft in der Region zu schaffen. Neue Mitarbeiter werden mein Unternehmen bereichern. Mit einer kürzeren Anlaufzeit wäre das nicht zu bewerkstelligen.

Mit sonnigen Grüßen aus Lübeck

Gisbert Schäfer

Verfasst von Gisbert Schäfer am 27.05.2011 09:37


Wir beraten seit 20 Jahren unter anderem auch Existenzgründer.

Viele Nutzen den Gründungszuschuss als Start in die Selbstständigkeit, um aktiv und verantwortlich am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Schade wenn dieser Impuls nicht weiterhin unterstützt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Dipl.Ing./Dipl.Wirt.-Ing.Britta Noppen
www.cfu-consult.de

Verfasst von Noppen am 27.05.2011 09:35


Wir unterstützen die Initiatiave gern, da auch unsere geplante Ausgründung für den Zeitraum 2012 geplant nun entweder überstürzt und mit erhöhten Risiken durchgeführt werden muss oder eine Gründung zunächst ausgesetzt werden wird, da auch die notwendige Maschinentechnische Beschaffung nicht vorgezogen werden kann.

Verfasst von Wehsener Jörg am 27.05.2011 09:34


Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH
Markt 1
96450 Rathaus

Verfasst von Stephan Horn am 27.05.2011 09:33


Existenzgründer bringen viel kreatives Potential mit auf den Markt und tragen mit neuen, innovativen Ideen zu einem lebendigen Wirtschaftsbild des Landes bei. Brauchen wir das etwa nicht?

In die Arbeitslosigkeit zurückgezwungen oder in unliebsame Jobs gedrängt, bleiben ihre Möglichkeiten dagegen unerkannt und ungenutzt.

So wirkt der Staat festgefahren und scheint nicht in der Lage, das kreative Potential und die Talente seiner Bürger zu entdecken, zu fördern und für sich beziehungsweise das Gemeinwohl zu nutzen. Stattdessen wird planlos geplant und gekürzt - entgegen aller Erkenntnisse. Beratungsrsistent zum Schaden der Gründer, aber auf Dauer zum Schaden des ganzen Landes.

Deutschland fährt sich schon seit Jahren mit unzähligen Vorschriften und Regeln fest, die anbinden und wenig Freiheit zulassen (andere Länder können nur den Kopf schütteln)- nun wird also auch der Gründungsmarkt massiv eingeschränkt.

Ob ich selbst als Autorin es mit sechs Monaten Zuschuss geschafft hätte? Eher schwierig. Mit neunmonatiger Unterstützung hat es gerade mal knapp fürs Überleben auch in der nächsten Zukunft gereicht - die enge Zeitvorgabe bedeutete aber bereits sehr bald Einschränkungen, denn "Kunst geht nach Brot".

Die Wertschöpfungskette von Künstlern ist jedoch deutlich länger als bei vielen anderen Gründungen. Von der ersten Idee (ob Roman oder Bild/Skulptur) bis zum fertigen Produkt vergeht notwendigerweise einige Zeit der Gestaltung und bis zu einer positiven Resonanz, die sich auch finanziell umschlägt, dauert es einfach zusätzlich eine gewisse Zeit, meist mehrere Wochen. Das alles lässt sich mit einer Kürzung des Zuschusses und einem verstärkten Zeitdruck ganz sicher nicht beschleunigen.

Im Gegenteil stimme ich mit anderen Kommentatoren überein, dass eine Ausweitung der Zuschusszeit viel sinnvoller gewesen wäre.

Freie Künstler, Autoren usw. haben nun also noch weniger Chancen, mit einem derartig verkürzten Zuschuss am Markt Fuß zu fassen und werden wohl vielmals schon aus reiner Verzweiflung beim abendlichen Hobby bleiben - die Chance, dass sich daraus am Ende etwas dauerhaft Erfolgreiches entwickelt, ist natürlich vorhanden, aber deutlich reduziert. Kunst braucht Muße, um sich zu entwickeln. Das ist mal eben so nebenbei nicht zu "erledigen".

Es "überleben" also wohl in Zukunft vorwiegend nur diejenigen, die auf ein finanzielles Polster oder ein zweites Einkommen rechnen können.

Dass in diesem Sektor besonders viele Frauen betroffen sind, ist auch klar. Zudem bewegt sich als Alternative die finanzielle Kulturförderung für die allermeisten Künstler in diesem Land auf einem wenig interessantem Niveau.

Schade. Erneut kein gutes Kulturimage für eine Bundesrepublik, die sich das Land der Dichter und Denker nennt.

Verfasst von Heike Krause-Leipoldt am 27.05.2011 09:30


Der Gründungszuschuss ist ein wirksames Instrument der Hilfe zur Selbsthilfe aus der Arbeitslosigkeit.
Die Gründer/innen gehören in der Regel zu den KMU - diese Gruppe stellt den überwiegenden Anteil der Arbeits- und Ausbildungsplätze und hat somit einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen. Der Gründungszuschuss ist eine volkswirtschaftlich sinnvolle und nutzbringende Investition.

Verfasst von Trude Struck, Bielefeld am 28.05.2011

Verfasst von Trude Struck am 27.05.2011 09:27


Gerne unterstütze ich die Initiative. Diese geplante Gesetzesänderung kommt eigentlich der Abschaffung des Gründerzuschusses gleich.
Als freiberuflich tätige Fachpflegekraft hatte ich - wie auch meine zahlreichen Kollegen - zu Beginn meiner Tätigkeit vor allem damit zu kämpfen, dass man uns seitens der Sozialversicherungsträger permanent eine Scheinselbstständigkeit unterstellen wollte um horrende Nachforderungen an uns und unsere Auftraggeber durchzusetzen.
Angesichts leerer Sozialkassen sind Selbstständige scheinbar ein Dorn im Auge, die man am liebsten in Billigjobs abdrängen oder am kontrollierten langen Arm von HarzIV verhungern lassen will.
Das steht im Widerspruch zur politischen Forderung an jeden Bürger, eigenverantwortlich und leistungswillig bis ins hohe Alter zu sein und der Gesellschaft nicht "auf der Tasche" zu liegen.

Verfasst von Ulrike Waerder am 27.05.2011 09:19


Ohne Gründungszuschuss dürfte vielen Menschen der Mut zur Existenzgründung fehlen, d. h. sie verharren in der Arbeitslosigkeit bzw. bereiten in dieser Zeit die Gründung und zahlen in dieser Zeit auch keine Steuern auf Einnahmen, die sonst bereits getätigt hätten. Hier ist wohl wieder einmal ein Gesetz nicht von allen Seiten betrachtet und nicht zu Ende gedacht worden.

Verfasst von Christian Becker am 27.05.2011 09:16


Da muss ich mich ja sputen, dass ich noch die Möglichkeit habe - aber das ist ja wohl die Absicht des ganzen - wer zu spät kommt, den straft nicht nur das Leben.
verfasst von Christiane Dietrich 27.5.2011

Verfasst von Christiane Dietrich am 27.05.2011 09:13


Ich unterstütze diese Petition!

Verfasst von Adam, Katrin am 27.05.2011 09:13


Auch ich kann diesen Schritt "Zurück" nicht nach vollziehen. Es erscheint mir nicht zeitgemäß durch Restriktionen die Selbstentfaltung der Menschen in ihre eigenen Berufungsfelder zu beschränken. Selbstständigkeit und Menschen, die dies jetzt schon praktizieren, scheinen in diesem Land momentan noch nicht hoch genug gewertschätzt zu werden. Das finde ich sehr schade. Denn nur das ist die Zukunft.

Nicole Heinen - Coach für Persönlichkeitsentwicklung, München

Verfasst von Nicole Heinen am 27.05.2011 09:12


Ich unterstütze die Initiative!

Ich habe selbst mit Ü-Geld gegründet und bin seit mehr als fünf Jahren erfolgreich selbstständig. Viele der von mir beratenen Gründer (> 500) haben sich mit Hilfe der Förderung der BAfA eine nachhaltige Existenz aufbauen können, etliche haben selbst Arbeitsplätze geschaffen, und es wäre sehr bedauerlich und sozial ungerecht, wenn zukünftige Gründungswillige auf eine vergleichbare Förderung verzichten müssten. Nicht zuletzt sind Arbeitslose auch Wähler ...

Joachim Bartels
Das Gründerbüro

Verfasst von Joachim Bartels am 27.05.2011 09:10


Auch wir konnten damals den Schritt in die Selbständigkeit, dank des Gründungszuschusses wagen,...mitlerweile sind wir Ausbildungsbetrieb!
Wir unterstützen die Initiative von gruendungszuschuss.de.
Alexander Blab

Verfasst von Alexander Blab am 27.05.2011 09:09


Ohne den Gründungszuschuß hätte ich mein mittlerweile gut laufendes Ingenieurbüro wohl nicht gegründet. Da wird sicherlich an einer falschen Stelle gespart.

Verfasst von Wilfried Gebhardt am 27.05.2011 09:06


Diese Initiative ist notwendig, um die Lebensplanung von Tausend von Menschen in Deutschland nicht zu beschädigen. Deutschland wird immer mehr zum Bewerberland in Zeiten, wo abhängige Arbeit arm macht, Stress produziert und man Spielball von Kapitalinteressen wird. Der demographische Wandel lässt sich nicht bewältigen ohne Unternehmer und ihr Handeln! Der Gründungszuschuss gibt Halt in schwierigen Zeiten und macht Menschen Mut! Es wäre schade, wenn die Politik auch hier zeigen, dass sie die Hoffnung verlassen hat.

Verfasst von Martin Züchner am 27.05.2011 09:04


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Existenzgründer brauchen eine starke Förderung, damit das junge Unternehmen auf starke und sichere Füße gestellt werden kann.

Iris Witt - Steuerberaterin seit 2003 (damals mit Hilfe des Existenzgrundungszuschusses aus der Elternzeit/Arbeitslosigkeit gestartet)

Verfasst von Iris Witt - Steuerberaterin am 27.05.2011 09:04


Ohne den Gründungszuschuss hätte ich das 1. Geschäftsjahr nicht überstanden. Heute gehe ins 3. Jahr mit steigenden Umsätzen und stabilen Erträgen.

Verfasst von Dirk Fischer-Rau am 27.05.2011 09:02


In einem Land, das gerade für seine Innovationsstärke in den letzten Jahrzehnten gestanden hat, ist es um so unverständlicher, dass mit solchen Maßnahmen jegliche Kreativität und der Mut zum Wechsel in die Selbständigkeit im Keim erstickt wird. Traurig!

Verfasst von Eva Bräuer am 27.05.2011 09:01


Ich frage mich manchmal,wo es eigentlich hin gehen soll? Die Zukunft der Arbeit tendiert nach Expertenmeinung zunehmend dazu, immer weniger Vollzeitbeschäftigungen anzubieten, dafür immer mehr Teilzeitbeschäftigungen, bzw. atypische Beschäftigungsformen und projektbezogene, kapazitätsorientiertvariable Auftragsarbeiten und Arbeitszeiten. Was das für die individuelle Lebensplanung und letztlich für die Alterssicherung bedeutet, können wir uns mit gesundem Menschenverstand lebhaft ausmalen. Gerade in Hinblick darauf, sollte der Bundesregierung daran gelegen sein, ihre Bürger dabei zu unterstützen, sich selbst aus dieser Abhängigkeit zu "entwickeln" und andere Perspektiven, für sich und auch für andere (siehe Mail - Schaffung neuer Arbeitsplätze) durch Gründung ihrer eigenen Unternehmung, zu erschließen.
Der Gründungszuschuss ist dafür, wie auch das IAB in seinem Kurzbericht 11/2011 erläutert, ein probates Mittel und sollte meiner Ansicht nach eher erhöht, als gekürzt werden.


Véronique Hartmann-Alvera - Coach für Persönlichkeitsentwicklung, (Gründungs-)Beraterin, Mediatorin - München

Verfasst von Véronique Hartmann-Alvera am 27.05.2011 09:01


Bedenklich, dass man ausgerechnet bei Existenzgründern sparen will - offenbar müssen Mittel für die nächste Bankenkrise frei gemacht werden. Bedenklich ist auch die Geschwindigkeit des Gesetzesvorhabens: Gerade Gründer mit hoher Qualifikation haben in Ihrem Prozess vom Gründungsgedanken bis zur Umsetzung lange Fristen (z. B. Kündigungsfristen) zu beachten.

Verfasst von Michael Dümmling (Dipl.-Betrw.) am 27.05.2011 08:58


Ohne Gründungszuschuss hätte ich mit Poolix Lernspielen keine Chance gehabt ...

Verfasst von Frieder Wolf am 27.05.2011 08:58


Dieser Brief findet meine vollste Unterstützung. Gerade die Kleinstgründungen sind auf diese Hilfe während des Aufbaus eines Unternehmens angewiesen!

Verfasst von Marianne Lohaus am 27.05.2011 08:57


Die geplante Entscheidung ist falsch ! Ich bin selbst Existenzgründer und habe im September 2009 eine GmbH gegründet (Technologie Consulting, virtuelle Produktentwicklung), die mittlerweile zwei sozaialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen hat. Ohne die Hilfe und den Zuschuss wäre die Gründung so nicht möglich gewesen.
Unsere Gesellschaft sollte weiterhin in berufliche Qualifikation und Ausbildung sowie Mut und Kreativität "investieren" und nicht zu Bequemlichkeit und Lethargie animieren !

Verfasst von Dr. Cornelius Möckel am 27.05.2011 08:56


Gerade auch der Zielgruppe alleinerziehender Mütter wird die Grundlage entzogen "sicher" zu gründen. Auch ich unterstütze unbedingt diese Initiative.

Verfasst von Lars Mickeleit am 27.05.2011 08:53


ich wünsche den Verantwortlichen Weisheit und Einsicht.

Verfasst von Braun am 27.05.2011 08:52


Der Gründungszuschuss spielt in meiner Beratungspraxis eine wichtige Rolle. Gerade für Gebiete mit verhältnismäßig hohen Arbeitslosenquoten, wie z.B. Wilhelmshaven, bedeutet der Kahlschlag beim Gründungszuschuss eine weitere Perspektive weniger für die Arbeitslosen.

Verfasst von Andreas Leonhardt, WFG Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven GmbH am 27.05.2011 08:52


Ein weiterer Grund bei der nächsten Wahl genau zu überlegen, wem mann seine Stimme gibt!

Verfasst von Dipl. -Ing. Alexander Brettschneider am 27.05.2011 08:46


Guten Morgen Herr Dr. Lutz,

ich habe Ihre Mail gelesen und danke Ihnen für Ihre Initiative. Selbstverständlich möchte ich Ihre Aktivitäten voll und ganz unterstützen!

Freundliche Grüße
Guido Ernst Hannig

Verfasst von Guido Hannig am 27.05.2011 08:46


Ich bin selbst eine Existenzgründerin, habe im März 2010 gegründet. Ohne die Hilfe und den Zuschuss wäre mir die Gründung als Freiberufliche Bauzeichnerin nicht möglich gewesen. Auch hätte ich ohne die Unterstützung durch die Bundesagentur niemals den Mut gehabt, mich selbstständig zu machen. Doch jetzt bereue ich es nicht diesen Schritt gegangen zu sein.Ich empfinde diese Kürzung als einen fatalen Fehler.

Verfasst von Cornelia Franke am 27.05.2011 08:44


Gerade hat Baden Württembergs neuer Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Gründergeist im Ländle beschworen, da wird der Gründungszuschuss beschnitten. Aber Deutschland braucht Mut, brauch Leute mit Optimismus, Menschen die Verantwort übernehmen und das Land nach vorn bringen. Das muss unterstützt werden, dort gehören die Fördermittel hin, dort ist das Geld besser aufgehoben als bei den Lobbyisten des Großkapitals.

Verfasst von Ekkehard Kalinke am 27.05.2011 08:42


Ohne den Gründungszuschuss hätte ich den Schritt in die Selbständigkeit nicht gewagt, daher unterstütze ich gerne diese Initiative. Seit gut 2,5 Jahren bin ich selbständig und habe zwischenzeitlich auch eine Vollzeitkraft einstellen können.

Verfasst von Ingrid Herrmann am 27.05.2011 08:40


LEBENSwerke, München

Verfasst von Christine Hutterer am 27.05.2011 08:39


Aus meiner Sicht ist die 9-monatige Förderung bereits jetzt zeitlich sehr kurz bemessen. Aus der Arbeitslosigkeit zu gründen und innerhalb von 6 Monaten sein Geschäft so aufzustellen, dass man ausschließlich davon leben kann, klappt in Ausnahmefällen. Meist braucht es wesentlich länger um sich erfolgreich am Markt zu positionieren. Ich sehe diese geplante Gesetzesänderung mit Sorge.

Verfasst von Birgit Miriam Adis am 27.05.2011 08:39


Mit Überzeugung unterstütze ich diese Initiative. Viele meiner Kunden im Bereich der Heilmittelpraxen hätten ohne den Gründungszuschuss vielleicht nicht den weg in die Selbständigkeit gewagt und führen heute erfolgreiche Unternehmen.

Daniel Stenschke
Unternehmensberater für Therapiepraxen

Verfasst von Daniel Stenschke am 27.05.2011 08:38


Diese politische Entscheidung entbehrt jeder nachvollziehbar sinnhaften Grundlage. Gründungszuschuss ist eines der erfolgreichsten und nachhaltigsten Förderinstrumente, die wir besitzen. Dieser Kahlschlag wird längeren Bezug von ALG I und mehr ALG II-Empfänger nach sich ziehen. Die kosten auch Geld. Egal, weil es ein anderer Topf ist? Oder nicht richtig nachgedacht, weil es sich beim Gründungszuschuss gerade so gut einschneiden lässt, und Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit nachrangig gegenüber politischen und lobbyistischen Interessen sind? Arbeitslose können als Lobby da sicher nicht so gut mithalten wie Konzerne etc., die Kontakte und Geld genug haben, ihre Interessen machtvoll zu vertreten. Aber wo bleiben Sinn, Nachhaltigkeit und Nutzen dieser Sparmaßnahme? Da lohnt ein erneutes Überprüfen dieses Gesetzesvorhabens ganz sicher.

Verfasst von Claudia Engelberts am 27.05.2011 08:36


Nach 16 Jahren Gründungsunterstützung, nach über 3000 begleiteten Gründungen in Sachsen und einer immer wieder bestätigten Erfolgsquote bleibt uns momentan nur ein Kopfschütteln. Nicht zuletzt auch wegen der aktuell verwandten Formulierung "lieber eine normale Arbeit aufnehmen" wie derzeit jetzt die Entscheider zitiert werden.

Verfasst von Kay Tröger am 27.05.2011 08:32


psrsönlicher Steckbrief:
mit 49 arbeitslos, verh. 2 studierende Kinder, kleines Häuschen mit Schulden;
mit 50 mit Hilfe des Existenzgründerzuschusses selbstständig gemacht und als Einmann-Büro seiter erfolgreich und liefere monatilich gute Mwst und jahlich gute EK-Steuer ab;
ohne den Zuschuss, wäre eine Gründung nicht möglich gewesen, mind. 1 Kind hätte das Studium abbrechen müssen und Häuschen hätte auch die Bank (die liegen der Politik ja auch näher am Herzen und weden satt gefüttert!)
Denken Sie an das "C" in Ihrem Namen! - Es bedutete nicht "Chaotisch"

Verfasst von Hermann Hewener, Dipl.-Ing.(FH), BDB am 27.05.2011 08:26


Ich habe mit Unterstützung des Gründungszuschusses gegründet und erwirtschafte inzwischen meine eigenen Umsätze. Ohne GZ hätte ich es nicht geschafft.

Verfasst von Eleonore Wall am 27.05.2011 08:26


Wenn ich Gründer/innen unterstütze, sehe ich, wie kreativ und produktiv sie ihre Unternehmen starten und wie vielfältig auch die "Kleinen" die Unternehmenslandschaft beleben. Die Aussicht, dass diese Chancen für die Einzelnen und die deutsche Wirtschaft dermaßen drastisch verringert werden, ist schockierend.
Ulrike Scheuermann ? Autorin.Psychologin.Coach, Berlin. (Gründercoaching für die Bereiche Positionierung, Marktauftritt und Marketing.)

Verfasst von Ulrike Scheuermann am 27.05.2011 08:25


Gründerlotsendienst für Landkreis Potsdam-Mittelmark

Verfasst von Klaus Wessels am 27.05.2011 08:21


Die Intiative verdient die Unterstüztung aller. Ohne die zahlreichen Gründer und Selbstständigen wäre die Lage in einigen Industrien sicher deutlich weniger gut. Einen Gründungszuschuß zu streichen bedeutet die Innovationskraft zu hemmen, die Entwicklung alternativer Beschäftigungsformen zu minimieren und brachliegendes Potential vekümmern zu lassen. Viele Entscheidungen sind in ihrer Tragweite zu wichtig, als das sie kurzlebigen Politikern überlassen werden dürfen.

Verfasst von I. Pucks am 27.05.2011 08:20


Eins der belegbar wirksamsten Instrumente zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit wird kaputtgespart. Es wiederspricht so völlig der erklärten Absicht ältere Erwerbslose wieder in Arbeit zu bringen. Stattdessen wird weiterhin Geld in unsinnige Maßnahmen gesteckt. Es ist ein Jammer...

Verfasst von Tanja Niehoff am 27.05.2011 08:20


Gerne unterstütze ich die Initiative von gründungszuschuss.de Der Gründungszuschuss muss als eine nachhaltige Verbesserung für Gründer in Deutschland erhalten bleiben.

Christian Konrad

Verfasst von Christian Konrad am 27.05.2011 08:19


Ich unterstütze diese Initiative gern.

Heiko Claus, Unternehmensberatung H. Claus

Verfasst von Heiko Claus am 27.05.2011 08:16


Hieß es nicht kürzlich "Deutschland - Land der Ideen"?
Jetzt werden diese im Keim erstickt. Armes, trauriges Deutschland.

Verfasst von Eva Malawska am 27.05.2011 08:09


Guten Tag,
durch den Gründungszuschuss wurde es auch mir möglich, einen Schritt aus der Arbeitslosigkeit zu gehen.
Ohne diese Hilfe - der Staat erhält seine einnahmen wohl zum Mehrfachen zurück - gelang es mir, eine kleine Praxis aufzubauen und mein Wissen und Können zur Verfügung zu stellen.
Diese Chance sollte für Andere nicht einfach so vertan werden, nur weil vielleicht? kurzfristig!! es einige Euro mehr ins Staatsäckchen fließen.
Sind Sie für nachfolgende Generationen weitsichtiger.

Monika Müller

Verfasst von Heilpraktikerin Monika Müller am 27.05.2011 08:01


Als Geschäftsführer und aufgrund meiner Erfahrungen als Gründer unterstütze ich gerne die Initiative von gruendungszuschuss.de.

Verfasst von E. Hauser am 27.05.2011 07:59


Sehr gerne unterstütze ich Ihre Initiative,

denn wieder einmal soll an der falschen Stelle gespart werden, werden Weiterentwicklung und gute Konzepte behindert. Der halbherzige Gründungszuschuss, der übrig bleiben soll, hat nur noch Alibifunktion

Verfasst von Karin Schwind am 27.05.2011 07:59


Diese Initiative verdient meine volle Unterstützung.

Verfasst von Heinz Schlepple am 27.05.2011 07:58


Ich habe vor 18 Jahren selbst mit Null und bei Null angefangen und hätte es nicht ohne Hilfe geschafft.

Verfasst von Gernot Kima am 27.05.2011 07:58


Aus meiner Wahrnehmung ist der Gründungszuschuss ein Instrument um Menschen aktiv zu unterstützen, Ihren Traum vom selbstbestimmten Arbeiten zu verwirklichen. Viele hätten nicht die finanziellen Möglichkeiten aus einer Idee ein Unternehmen zu gründen. Eines der wirksamsten Instrumente für die Förderung unserer Wirtschaft wird abgeschafft. Ist dies Bundesregierung nur für die Atomindustrie, die Banken und die Automobilindustrie Lobbyist? Ich plädiere dafür, dass dieses Instrument der Föderung erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen
Anja Mýrdal
Geschäftsführende Gesellschafterin von
Anja Mýrdal & Team OHG

Verfasst von Anja Mýrdal am 27.05.2011 07:56


Ohnde den Grünsungszuschuss hätte ich es mit Familie nicht geschafft, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Mit der bisherigen Laufzeit war es schon eng, noch kürzere Laufzeiten würden für viele Gründer vermutlich den temporären Weg in Hartz IV bedeuten.

Die Förderung innovativer und marktfähiger Gründungen müsste vielmehr ausgebaut und auf volle 2 Jahre verlängerbar werden.

Verfasst von Helmut Martens am 27.05.2011 07:55


Eigentlich ist es immer dasselbe. Auf der einen Seite werden Steuergelder ohne Ende für sinnlose Zwecke verbrannt und da, wo sogar ausgewiesene Fachleute eine finanzielle Unterstützung empfehlen, wird gekürzt oder gestrichen. Es ist traurig und bitter!

Verfasst von Bernd Schütt am 27.05.2011 07:54


Ich habe selbst als Existenzgründer begonnen. Ohne die Hilfe und den Zuschuss wäre die Gründung unserer Akademie für Ältere Menschen nicht möglich gewesen. Und noch dazu hätte ich ohne die Unterstützung durch die Bundesagentur niemals den Mut gehabt, mich selbstständig zu machen. Ich finde die Kürzung einen fatalen Schritt.

Verfasst von Dr. Christof Diedrichs am 27.05.2011 07:45


Deutschland will "Gründerland" sein, zumindest laut BMWi. Es ist den Gründungswilligen kaum vermittelbar, warum einerseits solch eine Initiative ausgerufen wird und andererseits eines der erfolgreichsten Förderinstrumente nahezu eingestampft wird. Als Beraterin kommt man da in Erklärungsnot.

Verfasst von Erdme Brüning am 27.05.2011 07:38


Ich konnte durch den Gründungszuschuss meine Firma gründen, was mir wegen laufender privater Kosten sonst nie gelungen wäre. Ich habe jedes Jahr 1 Mitarbeiter eingestellt und daher schon 5 Arbeitsplätze geschaffen!

Mein Arbeitslosengeld hätte ein vielfaches des Zuschusses gekostet, ich kann nur hoffen, dass Sie das nicht kastrieren werden.

Verfasst von Thomas Kuerten am 27.05.2011 07:38


Dank der Unterstützung durch den Gründungszuschuss konnte ich nach der Kündigung meiner Abteilungsleiterstelle einen Traum verwirklichen.
Seit zwei Jahren arbeite ich selbstständig mit meinem Büroservice - erfolgreich!

Wieviele Biographien bekämen durch die Streichung keine Chance? Welche Belastung entsteht daduruch dem STaat und damit dem Steuerzahler, wenn nicht alles daran gesetzt wird, diese Personen in Lohn und Brot zu bringen? Können wir uns das leisten?

Verfasst von Sandra Müller am 27.05.2011 07:31


Zukunft durch Selbstständigkeit!

Selbstständigkeit - Wirtschaftlichkeit - Produktivität - Aufschwung

Verfasst von Klaus Göcken am 27.05.2011 07:26


Der GZ war für mich ein wichtiges Instrument um die Zeit zu überstehen bis meine Maßnahmen zum Erfolg führten, so daß ich heute nicht mehr Arbeitslos bin, sondern selbst anderen Arbeit geben kann.

Verfasst von Hubert Lerner am 27.05.2011 07:17


Auch ich habe im Jahr 2005 von der Gründungs-förderung profitiert. Wobei mir dabei sehr wichtig war, dass ich durch den Status "Gründer" bei Behörden die nötige Wertschätzung und den Respekt erfahren konnte. Mit einer Streichung der finanziellen Mittel geht nun dieser Umstand ver-loren. GründerInnen nimmt man damit die Würde und die gesellschaftliche Anerkennung.
Friedemann Messer, FM-Unternehmensservice, Göppingen

Verfasst von Friedemann Messer am 27.05.2011 07:15


Eine erfolgreiche Gründung ohne Gründungszuschuss ist in vielen Fällen nahezu ausgeschlossen!

Verfasst von Hartmann am 27.05.2011 07:11


Sehr gerne Unterstütze ich aus eigener Erfahrung diese Initiative. Gerade in den wirtschaftlich schwierigen und stürmischen Zeiten sind innovative und erfolgreiche Neugründungen ohne Hilfe unmöglich.

Hermann Stamm
Industriemeister Kraftverkehr
Dienstleistungen im Verkehrsgewerbe
Beratung, Schulung, Weiterbildung

Verfasst von Hermann Stamm am 27.05.2011 07:05


Ich habe selber von dem Gründungszuschuss profitiert.Gerade den älteren Arbeitnehmern wie mir bleibt keine andere Chance auf dem Arbeitsmarkt als sich selbständig zu machen.Ohne den Gründungszuschuss hätte ich nicht den Mut gehabt diesen Schritt zu vollziehen.Bis jetzt dachte ich ,dass die Regierungsparteien speziell Unternehmen unterstützen.Anscheinend werden aber nur die Interessen der Großunternehmen vertreten.
mfg Kim-Andreas Fischer

Verfasst von Kim-Andreas Fischer am 27.05.2011 06:38


9-Monate Gründungszuschuss waren jetzt schon reichlich knapp bemessen. Ich habe selbst vor über 3-Jahren so meine Firma gegründet.

Es zeigt wieder mal nur, daß die Damen und Herren aus der Politik keine Ahnung haben wie Firmengründung in der Realität funktioniert. Die geplante Gesetzesänderung dient nur weiterhin der Förderung von Zeitarbeit und Billiglöhnern.

Ich unterstütze hiermit voll und ganz die Email/Brief-Aktion.

Andreas Bellinger-Rex
Bellinger-Rex ITK-Services

Verfasst von Andreas Bellinger-Rex am 27.05.2011 06:32


Ein tragfähiges Konzept braucht eine Zeit der Ideenkonkretisierung und Überprüfung im Markt. Bei der neuen Regelung wird diese Zeit (zu) kurz. Manche Konzepte aus der Arbeitslosigkeit brauchen eine längere Anlaufzeit als andere, können langfristig jedoch genauso erfolgreich sein. Diese Gründungen würden nach der neuen Regelung nicht mehr stattfinden können.

Christine Meyn
Heilpraktikerin, Coach & Consult

Verfasst von Christine Meyn am 27.05.2011 01:47


Ich habe mit dem GZ geründet.
in 2011 werden noch 5-6 fulltimer eingestellt.
Können wir auf deren Sozialabgaben bei zukünftigen Gründungen verzichten? Wir da nicht wieder einmal "zu kurz gesprungen"?! Wehrt Euch!!! mfg DK

Verfasst von Detlef Kuehl am 27.05.2011 01:31


Ich unterstütze mit Nachdruck diese Initiative!

Gerade für Absolventen von Hochschulen ist dies nach den ersten Berufsjahren eine enorm wichtige Möglichkeit und Entscheidung, sich mit ihren Fähigkeiten am Markt zu positionieren.
Wir brauchen auch weiterhin die Visionäre, es darf hier nicht an den finanziellen Mitteln scheitern.

Verfasst von Anita Busch am 27.05.2011 01:13


Mit Nachdruck unterstütze auch ich diese Initiative!

Verfasst von Carola Berge, KfW Gründercoach, Vorsitzende Starthilfe e.V.-Verband freier Gründungsberater u. Leiterin der Bundesgeschäftstelle am 27.05.2011 00:00


Gerne unterstütze ich diese Initiative.

Angelina Pego
Dipl. Volkswirtin
KfW Gründercoach, Hamburg

Verfasst von Angelina Pego am 26.05.2011 22:50


Viele Arbeitslose sind mit der Förderung des Existenzgründungaszuschusses in die Selbständigkeit gegangen, sie waren nicht mehr arbeitslos. Über 50 Prozent der über diese Förderung gestarteten "Unternehmer" sind nach 5 Jahren des Bestehens ihres Unternehmens noch erfolgreich am Markt.
Diese Förderung sollte nicht nach Kassen-oder Konjunkturlage gekürzt werden. Diese Förderung ist auch ein Baustein zu Aufbau eines gewerblichen Mittelstandes und für Freiberufler.

Deshalb bin ich ganz eindeutig gegen die Kürzung der Fördermittel und unterstütze deswegen diese Initative!

Verfasst von Hermann Hirsch am 26.05.2011 22:45


Ich bin eine erfolgreiche Gründerin, die dank des Gründungszuschusses schnell wieder auf eigenen Füßen stehen konnte. Den Plan, den Gründungszuschuss so einschneidend zu kürzen, halte ich für völlig kontraproduktiv.

Verfasst von Gundula Miethke am 26.05.2011 22:22


Die oben stehende E-Mail an den Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales unterstütze ich hiermit in vollem Umfang.

Daniel Trumbach
Testierter Gründungsberater - VDG
(Reg.Nr.: VDG-10-089-QT)
Berlin-Tempelhof

Verfasst von Daniel Trumbach am 26.05.2011 22:15


Gern unterstütze ich diese Initiative.
B. Hilmer-Schröer

Verfasst von Barbara Hilmer-Schröer am 26.05.2011 22:03


"Zögerliche Gründer erkennen die Selbständigkeit erst dann als Alternative, wenn es für eine Förderung zu spät ist. Sie verbleiben in der Arbeitslosigkeit und rutschen in den Arbeitslosengeld-2-Bezug"

vielleicht ist das politisch so gewollt?

Verfasst von Robby Sandmann, ssb Unternehmensberatung und Training am 26.05.2011 21:29


Es ist beschämend, dass Deutschland bei den Existenzgründungen einen der letzten Plätze belegt. Deutschland braucht mehr Existenzgründer, ganz besonders in der Kreativwirtschaft. Das ist unsere Zukunft. Verspielen Sie dies nicht durch Kürzungen beim erwiesenermassen sehr erfolgreichen Gründungszuschuss. Im Namen aller kreativen Gründer und kreativer Unternehmer. Andreas Bode Business Angel Kreativwirtschaft.

Verfasst von Andreas Bode - Business Angel Kreativwirtschaft am 26.05.2011 21:17


Ich wünsche mir, dass die Damen und Herren des Bundeausschusses für Arbeit und Soziales den Brief der Initiatoren LESEN sowie alle Komentare meiner BerufskollegInnen zuvor. Ich unterstütze mit allem Nachdruck diese Initiative. Für meinen Teil habe und werde ich die geplanten Maßnahmen in der Öffentlichkeit meiner Region bekannt machen, was ich bereits in den vergangenen 2 Wochen bei Kursteilnehmern und zu betreuenden GründerInnen getan habe. Das Unverständnis der Politik für notwendige Zukunftsentwicklungen im Gründungsgeschehen und dessen Unterstützung(Entwicklung zukünftige Steuerzahler in einem stabil Mittelstand) kann bei dem vorhandenen prekären Verschuldungsgrad nur verwundern. Regine Meine, MeineConsult, Gründungsberaterin und Coach, Prignitz, Land Brandenburg

Verfasst von Meine am 26.05.2011 20:43


Gerne unterstütze ich die Pedition mit meinem Namen. Ich habe 2009 nach einem gekündigten Arbeitsverhältnis in Elternzeit den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Der Gründungszuschuss war ein Grund, weshalb ich das Risiko eingegangen bin. Und ich habe es nicht bereut. Aber ohne die finanzielle Unterstützung hätte ich die schwere Anfangszeit nicht geschafft. Es gibt so viele innovative Ideen und Menschen, die ihre Visionen umsetzen möchten. Der Gründungsschuss ist für sie das Startkapital sich ihren Traum zu erfüllen und so sollte es bleiben...

Verfasst von Annabelle Meinhold am 26.05.2011 20:38


sowohl Gründerzuschuss als auch Sicherung des Mindest-Lebensunterhaltes für Gründer in Sasionab-hängigen Branchen ist ein zwingend notwendiges Beratungs- und Coaching Notwendigkeit.

Verfasst von Lindekamp Herbert am 26.05.2011 20:19


Diese Initiaitve kann ich nur unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass wir damit diese katastrophalen Fehlentscheidungen der Regierenden verhindern könnn. Dem Text wie auch meinen Vorkommentatoren bleibt nicht viel hinzuzufügen, außer dass es traurig ist zu sehen, wie blinder Aktionismus und Fehlen von Sachverstand selbst so offensichtliche Fakten ignorieren kann. Man könnte beinahe Absicht unterstellen...

BusinessPlan Existenzgründungsberatung und Unternehmensberatung Thomas Guhr Berlin

Verfasst von Thomas Guhr am 26.05.2011 19:41


schon wieder wird ein bewährtes Instrument der Arbeitsförderung entgegen jeglichem Sachverstand beschnitten. Durch solches Vorgehen wird Politik unglaubwürdig.

Verfasst von Norbert Kunz am 26.05.2011 19:16


Dieser Brief findet meine vollste Unterstützung.Gerade die Kleinstgründungen sind auf diese Hilfe während des Aufbaus eines Unternehmens angewiesen.

Verfasst von Karin Hesse am 26.05.2011 19:16


Dieser Kahlschlag ist unverantwortlich und von daher komplett abzulehnen
BBBC Consulting
Frank Wartmann
Dipl.-Wirtschaftsingenieur

Verfasst von Dipl.-Wirtschaftsingenieur Frank Wartmann am 26.05.2011 18:43


Die Gründungsförderung sollte eher ausgebaut als abgebaut werden. Ich unterstütze die Initiative.
Dr. Maria Kontos
Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main

Verfasst von Maria Kontos am 26.05.2011 18:02


Ich unterstütze Ihre Initiative.
Nach meiner Einschätzung hätten ca. 50% der von mir beratenen, heute erfolgreichen, jungen Gründer zu diesen Bedingungen nicht gegründet.
Man fragt sich zunehmend für welche Ziele diese CDU/FDP - Regierung steht.
Joachim Fuchs
Fuchs business consulting
Dresden

Verfasst von Joachim Fuchs am 26.05.2011 18:02


Bereits ein ganzes Jahr arbeite ich nun schon an meinem Businessplan. Das Potential hinter der Idee wird immer offensichtlicher, doch nun heißt es wohl ab in die Schublade (oder besser gleich in die Mülltonne?) damit und nach dem Studium einer Angestelltentätigkeit nachgehen.

Wenigstens die Erfahrungen, die ich durch die Erstellung des Businessplans machen konnte, kann mir keiner nehmen!

Vielleicht findet sich noch eine Alternative, aber das wird schwer.

Verfasst von Andreas Renz am 26.05.2011 17:56


Seit über 7 Jahren beraten wir Existenzgründer mit Migrationshintergrund. Die geplanten Einschnitte sind unverhältnismäßig hoch. Insbesondere Migranten werden dadurch besonders stark getroffen, da sie mit einer viel dünneren Kapitaldecke ausgestattet sind und ihnen der Zugang zu öffentlich geförderten Fördermitteln noch stärker als bei deutschen Gründern verschlossen bleibt.
Zafer Aktas

Verfasst von Zafer Aktas am 26.05.2011 17:55


Existenzgründungen sind das Fundament für die Wirtschaft von morgen. Sie dürfte in ihrer Unterstützung nicht gekürzt, sondern müßte gesteigert werden. Bei jährlich 30 - 40 tausend Insolvenzen braucht die Wirtschaft "frisches Blut". Nur so kann der Mittelstand erhalten bleiben.

Verfasst von Rainer P. Krahl am 26.05.2011 17.50

Verfasst von Rainer P. Krahl am 26.05.2011 17:49


Ein wirkungsvolles und erwiesenermaßen nachhaltiges Instrument der Gründungsförderung wird ohne gründliche Betrachtung dem Sparzwang geopfert. Die Auswirkungen auf das Gründungsgeschehen in Deutschland und damit die Unternehmen, Steuerzahler und Arbeitgeber von morgen und übermorgen werden nicht beachtet. Schade, dass dieser Bereich des wirtschaftlichen und sozialen Lebens in unserem Land keine Lobby hat. Ein leichtes Opfer auf der Schlachtbank der Haushaltspolitik...

Thomas Kuczora
Gründungsberater im
ego.-PilotenNetzwerk
Sachsen-Anhalt

Verfasst von Thomas Kuczora am 26.05.2011 17:46


Nach 10 Jahren in der Gründungsberatung findet diese Initiative findet meine volle Unterstützung.

Verfasst von Jochen Schultz am 26.05.2011 17:40


Ich unterstütze diesen Brief und werde ihn an Interessierte und GründerInnen weiterleiten.
Seit 17 Jahren machen wir Gründungsberatung und es ist unverständlich, wie ein erfolgreiches Programm beschnitten werden soll.
Der Politik wird es erst dämmern, wenn wir in einer "Dienstleistungswüste", dass man da vielleicht an der falschen Schraube zum Sparen gedreht hat. Wir werden es erleben.
Eberhard Mutscheller

Verfasst von Eberhard Mutscheller am 26.05.2011 17:23


Der Gründungszuschuss ist ein gut funktionierendes Instrument in der Gründungsförderung. Es wäre sinnvoller gewesen, Maßnahmen zu entwickeln, die die Erfolgschancen von Gründungen erhöhen, indem die Qualität in der Gründungsunterstützung verbessert wird, anstatt ein erfolgreiches Instrument so massiv zu beschneiden.

Verfasst von Norbert Kunz am 26.05.2011 17:06


Gern unterstütze ich diese Initiative

Mit meinem Namen


Dr, Jürgen Groß
Gründungsberater und Coach

Melsungen bei Kassel

Verfasst von Dr. Jürgen Groß am 26.05.2011 17:02


Ich habe bei einem großen Kölner Verlagshaus im Bereich Zeitungswesen(!) im Anzeigenbereich gearbeitet. Dort wurde per Abfindungsverfahren das Personal kräftig reduziert. Eine neue Stelle war für mich nicht zu finden. Mit Hilfe des Gründungszuschusses habe ich mir meine als Existenz Sprecherin und Synchronsprecherin aufbauen können. Ohne den bewilligten Gründungszuschuss hätte ich diesen Schritt niemals tun können. Die Erhaltung dieser sinnvollen Maßnahme halte ich für ein entscheidendes Instrument für Existenzgründer. Dieser Schritt ist per se schon nicht einfach. Grüße.

Verfasst von Martina Burkat-Paul am 26.05.2011 16:31


Wie in fast allen anderen Bereichen auch, wird auch in diesem Fall mal wieder von unten nach oben am falschen Ende gespart. Einerseits werden die ALG-I- und ALG-II-LeistungsbezieherInnen durch ihre ARGES und Jobcenter ? um die eigene Statistik zu bereinigen ? oftmals geradezu in die Selbständigkeit hineingedrängt und benötigen gerade deswegen um so mehr eine qualifizierte Beratung; andererseits aber werden in diesem sensiblen Bereich zusätzliche Fördermaßnahmen bedenkenlos gekürzt, ohne dass man sich auf Seiten der Politik (wie so häufig auch in anderen Fällen) ernsthaft Gedanken über die wirtschaftlichen Auswirkungen und Folgen solcher Maßnahmen macht. Bedenkt man dabei zudem, dass es von der Gründung einer Selbständigkeit bis zur selbsttragenden Etablierung des eigenen Geschäfts in aller Regel mind. drei Jahre braucht, war und ist die bisherige Regelung ohnehin schon nur knapp bemessen. Wenn die Gründung dann nicht ? wie am grünen Tisch vom Gesetzgeber auf dem Papier, jedoch an der Realität vorbei geplant ? auf Anhieb innerhalb kürzester Zeit klappt, sind es schizophrenerweise aber wieder die Vertreter der ARGES und Jobcenter, die den Gründungswilligen unter zusätzlichen Druck setzen, ihm/ihr die Fähigkeit für eine tragfähige und qualifizierte Gründung absprechen und die Anfangs oftmals aufstockenden Leistungsbezieher in meist unzureichend bezahlte, keineswegs dauerhaft gesicherte, jedoch sozialversicherungspflichtige Jobs mit der Folge zurückdrängen, dass diese auch in diesem Fall weiterhin über ALG II aufstocken müssen. Die ?Logik? kapiere wer will: Mit gesundem Menschenverstand hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.

Kristin Meyer, FinanceCare Wirtschafts- und Unternehmerberatung

Verfasst von Kristin Meyer am 26.05.2011 16:24


Gerne unterstütze ich diese Initiative!
Gerade im Bereich Existenzgründungen derartig schwere Einschnitte sind für die Arbeitspolitik und damit für die Wirtschaft unpassend.
Eine Gründung innerhalb so kurzer Fristen zu bewerkstelligen und dann auch noch in sechs Monaten zu stabilisieren ist aus meiner Sicht unrealistisch und damit wird wohl ein seit Jahren recht gut funktionierendes System gewollt lahmgelegt!
Vielen Dank an die initiatoren für Ihr Engagement!

Verfasst von Gisela M. Biesemeier AKTIVA SERVICE Bielefeld am 26.05.2011 16:16


Thomas Schweinsberg, K.u.L.T.u.S.-Köln, Künstler-Agentur und Management

Verfasst von Thomas Schweinsberg am 26.05.2011 15:51


Wi machen seit 7 Jahren erfolgreich Existenzgründungsberatung für Menschen mit Schwerbehinderung in Berlin. Für viele dieser Menschen bedeuten die geplanten Kürzungen und Änderungen - besonders die geplante 180 Tage-Frist - dss sie ihnen nicht genug Zeit bleibt die Gründung vorzubereiten. Sie werden nicht gründen können. Und das, obwohl die Existenzgründung für diese Menschen oft die einzige Chance ist noch am 1. Arbeitsmarkt teilzuhaben.

Verfasst von Manfred Radermacher am 26.05.2011 15:49


Das unterstützen wir auch gern und berichten darüber. Danke

Verfasst von Gründerlexikon am 26.05.2011 15:30

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