Blog: News & Tipps

Gründungszuschuss

Wichtige rechtliche Änderungen, Tipps zu Steuer und Sozialversicherung, Ideen für mehr Erfolg vor und nach der Gründung - in unserem News-Blog berichten wir ganz aktuell. 

Fachkundige Stellungnahme bleibt


Grundlage auch der neuen Gründungsförderung soll weiterhin die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle über die Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens sein.

Neu dazu kommt, dass die Gründer gegenüber der Arbeitsagentur beziehungsweise von ihr beauftragten Unternehmen ihre persönliche und fachliche Eignung darlegen müssen, um eine Förderung zu erhalten. Genauere Details hierzu sind noch nicht bekannt. Es wäre aber vorstellbar, dass dies zum Beispiel in Form eines Workshops geschieht.

Verfasst von Andreas Lutz am 19.05.2006 14:10
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=2157

Kommentare

Vielen Dank für diese Seite und die kompetenten Antworten. Die Infos sind sehr hilfreich und ersparten mir eine Menge Recherchezeit und damit auch Geld.

Herzliche Grüße aus Berlin

Verfasst von Geschenke Gravur am 08.10.2011 20:23


Sehr geehrter Herr Luzt,

zunächst erstmal ein herzliches Dankeschön für Ihr Einsatz!

Ich beziehe seit dem 15.11.2010 AlG 1 und habe einen Jahr Anspruch.

Inder vergangen Zeit, am 01.09.2008 hatte ich einen Gründungszuschuss von der Deutschen Rentenversicherungsbund bewilligt bekommen. Diesen habe ich dann für 9 Monate in Anspruch genommen.

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise bin ich dann in einen Arbeitsverhältnis übergetreten.

Nun möchte ich wissen, ob ich den Gründungszuschuss über die Agentur für Arbeit, das zweit Mal beantragen kann?

Da ich am 18.01.11 einen Beratungstermin möchte ich gerne diesbezüglich einige Informationen zum Gespräch mitnehmen.

Vielen Dank

FIkri Güven

Verfasst von Fikri Güven am 12.01.2011 13:44


Sehr geehrter Herr Lutz,
ich habe be der Beantragung meines Überbrückungsgeldes so meine bedanken.
Ich habe im Jahr 1998 ein Gewerbe angemeldet in dem ich auch bis 2004 tätig war.
Nachdem ich 2004 feststellen musste, daß die Einnahmen stark abnahmen, entschloss ich mich eine Festanstellunmg einzugehen.
Ich arbeitete drei Jahre bis zum 31.09.2007 als Angestellter.
Im Anschluß begann für mich der Weg der Arbeitslosigkeit auf Grund schlechter Auftragslage im Unternehmen.
Nun möchte ich mich wieder mit einer neuen Firma Selbständg machen. Nach Durchsicht der Antragsunterlagen, stellte mir mein Steuerberater die Entscheidende Frage: "Haben Sie Ihr ehemalges Gewerbe in der Zeit der Festanstellung als Hauptgewerbe oder als Nebengewerbe geführt?"
Nach Durchsicht der Unterlagen, stellte ich fest, daß ich noch mit einem Hauptgewerbe verzeichnet bin.
Was soll ich machen????
Ich bin in meinem ehemaligen Gewerbe seit 2004 nichtmehr tätig. Jedoch läuft dieses immer noch als Hauptgewerbe.
Habe ich überhaupt eine Möglichkeit Überbrückungsgeld zu beantragen?????
Dieser Mißgeschick macht mich fertig.
Ich bitte um eine schnelle Antwort, damit ich wieder schlafen kann.
Viele Grüße und Danke
Weibiss Johann

Verfasst von Weibiss Johann am 04.03.2008 19:43


Hallo Herr Lutz,
ich habe geglaubt, meine Existenzgründung würde ohne Probleme laufen, so sah es in den letzten Wochen auch aus, aber ich wurde vom AA ein besseren belehrt. Die Anträge auf Überbrückungsgeld habe ich bereits im März bei AA abgeholt, die Gründung "wäre" der "01.08.2006" gewesen. Genau an diesem Tag tritt das neue Gesetz in Kraft und somit waren alle Anträge null und nichtig. Ich kann nun auch nicht mehr nahtlos (ohne Arbeitslosigkeit) in die Selbstständigkeit, ich muss nun arbeitslos sein, um den Gründungszuschuss zu erhalten. Das heisst jetzt, ich habe mein Gewerbe abgemeldet, weil das AA eine
geänderte Gewerbeanmeldung haben möchte. Ich muss nun das Gewerbe erneut zum 15. August anmelden. (Welch ein Papierkrieg für das Finanzamt). Da ich zum 31.07.2006 gekündigt worden bin von meinem Arbeitgeber, hatte ich noch nicht einmal die Möglichkeit, meine Gründung auf den 31.07.2006 zu verlegen. Ich hatte all meine Unterlagen bereits zusammen, alles in die Wege geleitet, und nun das. Und ! es gibt noch nicht einmal die neuen Anträge beim AA für den Gründungszuschuss. Was kann ich noch tum ??? Zur Zeit kann ich nur lachen ;-))

Verfasst von Marion Funhoff am 26.07.2006 19:32


Ist es richtig, dass die neue Förderung so aussieht, dass man bei einem Restanspruch von 90 Tagen auf ALG 9 Monate den ALG-Satz weiter bekommt und dazu noch einen Zuschuß von 300? für die Sozialversicherungen??
Wenn das so stimmt, wie dreist sind dann A´Amt-Mitarbeiter zu behaupten, die neue Förderung sei bei weitem nicht so lukrativ wie die ICH-AG???
Sicher, in der Summe Fällt die neue Förderung geringer aus aber Sie ist existenzsichernd und erlaubt einem seine Selbständigkeit viel gezielter aufzubauen!

Verfasst von Andreas am 05.07.2006 10:09

Antwort:

Der Gründungszuschuss ist für Menschen mit hohem Arbeitslosengeld I-Anspruch finanziell deutlich attraktiver als das bisherige Überbrückungsgeld. Menschen mit niedrigem Arbeitslosengeld I-Anspruch wären dagegen mit der bisherigen Ich-AG besser gefahren. Genaue Vergleiche finden Sie unter www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml. Vielleicht haben sich die Agenturmitarbeiter auf den konkreten Fall bezogen.

Generell hatten Ich-AG und Überbrückungsgeld den Vorteil, dass es zu keiner Kürzung des Restanspruchs auf Arbeitslosengeld I kam (im Fall eines Scheiterns der Gründung).

Es ist aber keineswegs so, dass der neue Gründungszuschuss unattraktiv wäre...

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
erst mal recht herzlichen Dank für Ihre tolle informative Seite. Endlich mal alles auf einen Blick.
Eine Frage hätte ich trotzdem, zum 1.9.06 werde ich in die Selbständigkeit gehen. Muss ich jetzt zum 31.7. den Antrag bei der Arbeitsagentur abgeben mit Beginn der Selbsständigkeit zum 1.8. oder geht auch der 1.9. Rein theoretisch brauche ich erst ab 1.9. das Ü-Geld, somit wäre ein Monat umsonst, zumal mein ALG I noch läuft. Nächste Frage wäre, wenn ich die Gewerbeanmeldung zum 1.9. beantrage, kommt mir der Antrag auf Ü-Geld nicht in die Quere, oder? Ich muss erst das Ü-Geld beantragen und dann erst das Gewerbe anmelden, stimmt das so?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Viele Grüße CR

Verfasst von Conny am 04.07.2006 22:09

Antwort:

Wenn Sie am 1.9. gründen wollen (Gewerbeanmeldung), dann würde ich das auch so tun. Viele Tipps zum Timing finden Sie in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld" - die Tipps lassen sich auch auf den neuen Gründungszuschuss übertragen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Sehr geehrter Herr Lutz,
zunächst ein ganz großes Lob für Ihr großes Engagement.
Mein Mann hat 2004 bei seinem Arbeitgeber wegen Mobbing und anderer unangenehemn Ereignisse gekündigt. Am 01.12.04 nahm er nahtlos in die Selbsständigkeit auf, die als Existenzgründer mit Überbrückungsgeld für 6 Monate gefördert wurde.
Sollten die erwirtschafteten Mittel zum Lebensunterhalt nicht mehr ausreichen, könnte er erneut Antrag auf Überbrückungsgeld stellen? (Mit der Förderung könnte er die Firma mit einem vielversprechenden Projekt wieder aufbauen und müsste sich nich arbeitslos melden)
Vielen Dank und herzliche Grüße aus München,
Katarina Simic

Verfasst von Simic Katarina am 01.06.2006 00:07

Antwort:

Überbrückungsgeld kann auch ein zweites mal beantragt werden, allerdings müssen seit dem letzten *Bezug* zwei Jahre vergangen sein (also idR. 2,5 Jahre seit der mit Überbrückungsgeld geförderten Gründung). Zweitens muss Anspruch auf Arbeitslosengeld I vorliegen. Wenn Ihr Mann nahtlos gegründet hat und innerhalb der letzten zwei Jahre folglich keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung bezahlt hat, könnte es an dieser Bedingung fehlen.

Weitere Infos hierzu in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld".

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr

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