Blog: News & Tipps

Gründungszuschuss

Wichtige rechtliche Änderungen, Tipps zu Steuer und Sozialversicherung, Ideen für mehr Erfolg vor und nach der Gründung - in unserem News-Blog berichten wir ganz aktuell. 

INSIDER-Infos zur neuen Gruenderfoerderung / Ueberbrueckungsgeld fuer einen Teil der Gruender noch bis Oktober!


(ueberbrueckungsgeld.de) Vom Bundestag ist es gestern verabschiedt worden, jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des Bundesrats. ueberbrueckungsgeld.de hat das Gesetz über den neuen Gründungszuschuss für Sie unter die Lupe genommen und dabei nicht nur interessante Details, sondern auch eine dicke Überraschung gefunden:

a) Gründer mit weniger als drei Monaten Restanspruch auf Arbeitslosengeld I können während einer dreimonatigen Übergangszeit noch das alte Überbrückungsgeld beantragen

Für diese Übergangsregelung wird extra der § 434o in das zweite Sozialgesetzbuch eingefügt. Zum besseren Verständnis haben wir schwierige Passagen durch die Ausdrücke in Klammern ersetzt: "Für Personen die ausschließlich auf Grund der (neuen Fördervoraussetzung, dass mindestens 90 Tage Restanspruch auf ALG1 bestehen müssen) keinen Anspruch auf einen Gründungszuschuss haben, ist § 57 in der (bisherigen Fassung = altes Überbrückungsgeld) bis zum (1. November*) anzuwenden".

Als Begründung schreiben die Vertreter der großen Koalition: "Durch die Regelung … wird vermieden, dass in der Übergangszeit Arbeitslose, die nicht mehr über einen Restanspruch von 90 Tagen verfügen, aber bereits im Gründungsprozess sind, gänzlich von der Existenzgründungsförderung ausgeschlossen werden. In diesen Fällen soll das Überbrückungsgeld befristet bis zum (1. November*) weiterhin bewilligt werden können."

*) unter der Annahme, dass es bei dem vom Ministerium genannten Inkrafttreten der Neuregelung zum 1. August bleibt

b) Wieviel Kranken- und Rentenversicherung muss ich nach der neuen Regelung bezahlen?

Auch zu diesem wichtigen Punkt können wir jetzt genaueres berichten. Teilweise wurden Regelungen von der Ich-AG, teilweise vom Überbrückungsgeld übernommen:

- Die Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung, die bisher für Ich-AG-Gründer galt, wird abgeschafft. Bisher mussten Ich-AG-Gründer 19,5 Prozent Ihres Gewinns, mindestens aber 78 Euro monatlich in die Rentenversicherung einzahlen, was einen erheblichen Teil der Förderung verschlang.

- Wie bei der Ich-AG gilt ein ermäßigter Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung, der auf der Basis der halben monatlichen Bezugsgröße (1.225 Euro) berechnet wird. Die gesetzliche Krankenversicherung wird bei 14 Prozent Beitragssatz mindestens 171,50 Euro monatlich kosten, die Pflegeversicherung mindestens 21 Euro. Wie bisher schon besteht keine Versicherungspflicht, der Gründer kann sich auch privat versichern (oder auch gar nicht, wovon wir aber dringend abraten).

- Die 300 Euro-Monatspauschale, die geförderte Gründer zur Finanzierung ihrer sozialen Absicherung erhalten, wird bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge nicht berücksichtigt, wohl aber die Förderung in Höhe des Arbeitslosengeld I-Anspruchs, die während der ersten neun Monate zufließt. Bisher war die Förderung bei der Ich-AG beitragsfrei, das Überbrückungsgeld dagegen in voller Höhe beitragspflichtig.

Fallbeispiel: Bisher 1.000 Euro Arbeitslosengeld, zusätzlich nach Gründung 1.000 Euro Gewinn, 14 Prozent Krankenversicherungsbeitrag

Neue Gründungsförderung: 1.300 Euro Förderung (während der ersten neun Monate), 14% x 2.000 Euro = 280 Euro Krankenversicherung

Ich-AG: 600 Euro Förderung (im ersten Jahr), 14% x 1.225 Euro = 171,50 Euro Mindestbeitrag (da Gewinn niedriger als Berechnungsgrundlage für Mindestbeitrag)

Überbrückungsgeld: 1.695 Euro Förderung, 14% x 2.695 Euro = 377,30 Euro Krankenversicherungsbeitrag

c) Zur Prüfung des Businessplans durch eine fachkundige Stelle kommt die Darlegung der persönlichen Eignung – wie soll das funktionieren?

Die Prüfung durch die fachkundige Stellungnahme bleibt unverändert. In der Begründung wird dabei ausdrücklich auch auf Gründungsinitiativen und Gründungszenten verwiesen, also Einrichtungen wie ueberbrueckungsgeld.de, deren Schwerpunkt auf Existenzgründungsberatung und –vorbereitung ausgerichtet ist.

Hinzu kommt als Anspruchsvoraussetzung, dass der Gründer "seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit darlegt. (…) Bestehen begründete Zweifel an den Kenntnissen und Fähigkeiten zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit, kann die Agentur für Arbeit vom Arbeitnehmer die Teilnahme an Maßnahmen zur Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung der Existenzgründung verlangen."

Dadurch soll der Bundesagentur für Arbeit "ein größerer Beurteilungsspielraum bei der Leistung des Gründungszuschusses eingeräumt" werden. Allerdings setze dies "voraus, dass die Bundesagentur für Arbeit ihr Instrumentarium zur Beurteilung der Tragfähigkeit von Existenzgründungen und der individuellen Eignung (…) ausbaut." Offenbar traut man dies der Bundesagentur momentan noch nicht zu, will ihr aber die Möglichkeit geben, verstärkt eigene Kompetenz in diesem Bereich zu entwickeln.

Die vom Gründer geforderte Darlegung der persönlichen Eignung kann "zum Beispiel durch den beruflichen Werdegang und durch Qualifikationsnachweise geschehen". Um den Gründer zu einer "Eignungsfeststellung" oder zu einer längeren Qualifikationsmaßnahme zu verdonnern, müssen begründete Zweifel bestehen. An diese "begründeten Zweifel" stellt der Gesetzgeber hohe Anforderungen. Sie "setzen das Vorliegen von konkreten Anhaltspunkten voraus. Es muss sich um objektivierbare rechtliche und tatsächliche Einwände handeln. Subjektive Zweifel, lediglich abstrakte Erwägungen oder Vermutungen reichen nicht aus."

d) Keine geförderte Gründung mehr während der Sperrzeit

Wer – zum Beispiel nach einer Eigenkündigung oder nach Zustimmung zu einem Aufhebungsvertrag – mit einer Sperrzeit bestraft wird, kann bei Gründung während dieser Sperrzeit künftig keine Förderung mehr erhalten. (Nach bisherigem Recht ist eine geförderte Gründung während der Sperrzeit möglich, wobei allerdings die Förderdauer um die bei Gründung verbleibende Sperrzeit gekürzt wird.) Eigentlich ist es logisch: So lange kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht wird auch keine Gründung gefördert. Nach "Aussitzen" der Sperrzeit steht die Förderung allerdings in vollem Umfang offen.

e) Verrechnung von Förderung und Arbeitslosengeld / Was wenn das Arbeitslosengeld alle ist?

Einer der Hauptnachteile der neuen Förderung ist die Verrechnung der Förderung mit dem Arbeitslosengeldanspruch. Aber mindert sich der Arbeitslosengeldanspruch auch dann, wenn der Gründer neun Monaten nach der Gründung nur noch die Pauschale in Höhe von 300 Euro monatlich erhält? Die Antwort ist glücklicherweise nein, denn dazu heißt es künftig in § 128 SGB II: "Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld mindert sich um (…) die Anzahl von Tagen, für die ein Anspruch auf einen Gründungszuschuss in der Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes erfüllt worden ist".

Die Förderung endet nach unserem Verständnis der neuen Regelungen nicht mit dem Auslaufen des Arbeitslosengeldes. Wer also drei Monate vor Auslaufen des Arbeitslosengeld-Anspruchs gründet, kann somit also weiterhin (wie beim Überbrückungsgeld) seinen Arbeitslosengeldbezug de facto um sechs Monate erhöhen. Dies könnte – neben den beabsichtigten Einsparungen - ein zusätzlicher Grund gewesen sein, die geförderte Gründung nur bis drei Monate vor Auslaufen des Anspruchs zu gewähren. Ansonsten nämlich wäre eine Verlängerung des Arbeitslosengeldanspruchs sogar um de facto neun Monate möglich gewesen.

f) Verlängerung der Förderung nach neun Monaten um sechs weitere Monate

Die Verlängerung des neuen Gründungszuschusses funktioniert ähnlich wie bisher schon bei der Ich-AG: "Die Förderung der zweiten Phase setzt die Darlegung (der vorangegangenen selbständigen Tätigkeit) voraus. Dazu müssen der Agentur für Arbeit geeignete Unterlagen vorgelegt werden, mit denen die Geschäftstätigkeit dargelegt wird. Zum Beispiel kann dies durch einen schriftlichen Bericht erfolgen, in dem die Geförderten ihre unternehmerische Tätigkeit darstellen und einen Ausblick auf die Entwicklung der nächsten Monate geben." Der Bericht sollte untermauert werden durch eine Einnahme-Überschuss-Rechnung für die zurückliegenden Monate, Auftragkopien oder zumindest Dokumente, die die Bemühung um Aufträge nachweisen."

Neu: Wenn die Darstellung nicht überzeugend ausfällt, kann die Agentur für Arbeit erneut eine fachkundige Stellungnahme verlagen!

g) Gründungszuschuss bleibt auch künftig steuerfrei

Die neue Gründungsförderung wird ebenso wie der Existenzgründungszuschuss bei Ich-AG und Überbrückungsgeld steuerfrei sein und nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegen, also auch nicht die Steuerlast auf den zusätzlich zur Förderung erzielten Gewinn erhöhen.

h) Zeitplan / Wie geht es weiter?

Nach der Zustimmung des Bundestags muss nun nur noch der Bundesrat sein Placet geben. Dies soll in der letzten Sitzung vor dem Sommerpause geschehen, am 7. Juli 2006. Angesichts der breiten Mehrheit der großen Koalition im Bundesrat besteht an einer Zustimmung kein Zweifel. Nach dem vom Ministerium veröffentlichten Zeitplan wird das Gesetz am 1. August in Kraft treten und das bisherige Überbrückungsgeld ablösen, das letztmals für Gründungen am Vortag des Inkrafttretens, also demnach bis zum 31. Juli bewilligt werden kann. Die Ich-AG wird schon einen Monat vorher, am 30.6.06 auslaufen. Für die Einhaltung dieser Fristen ist die Abholung des Antrags auf Förderung nicht ausreichend. Zusätzlich muss (nach Abholung des Antrags) auch noch die Gründung erfolgen, durch Gewerbeanmeldung (bzw. bei Freiberuflern durch steuerliche Anmeldung). Die Abgabe des Antrags kann nach Absprache mit der Agentur für Arbeit auch noch nach der Gründung erfolgen.

Verfasst von Andreas Lutz am 03.06.2006 12:49
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=2177

Kommentare

Sehr geehrter Herr Lutz !

Wie sieht die Sache aus , wenn zwar noch ausreichend Restanspruch besteht ,dieser jedoch wegen der 4 - Jahres Regel nicht mehr in voller Höhe beanspruchbar ist ???
Ist das Arbeitsamt dann aus dem Schneider ???
Hab ich mir dann mit meiner Arbeitsaufnahme selbst die Fördermöglichkeit von Selbnstständigkeit verbaut ???

A.Kind

Verfasst von kind am 18.10.2010 12:45


Hallo Herr Lutz,

ich erhalte derzeit Fördergeld für meine Selbständigkeit von der Agentur für Arbeit. 6 Monate sind seither ab morgen vergangen.

Es ist abzusehen, dass ich in 3 Monaten von meiner Tätigkeit noch nicht leben kann. Deshalb möchte ich die zweite Phase der Förderung (300?) beantragen.

Gibt es eine zeitliche Frist für die Beantragung? Haben Sie einen Tipp für die Beantragung, was wird hier von einem verlangt, was sollte man angeben?

Vielen Dank vorab.
Ralf Meyer

Verfasst von Meyer am 24.08.2010 14:45


Guten Abend Herr A.Lutz,
habe hier alles durchforsten und leider keine passende Stellungsnahme für meine derzeitige SItuation gefunden.
Die sieht folgendermaßen aus: Mein Arbeitslosenanspruch ging bis 19.07.06 und habe mich zuvor bei der Arbeitsagentur über das Überbrückungsgeld und der neuen Regelung infomiert. Meine Beraterin hat mir mehrmals bestätigt, dass ich im nachhinein bis zum 30.10.06 mein Unternehmen gründen kann und somit auch das alte Überbrückunsgeld (6Monate) beantragen könnte.
Habe dann den Ü-Antrag Anfang Juli entgegen genommen und bin dann leider erkrankt. Somit konnte das Unternehmen erst am 01.10.06 gründen, was aber laut dem Arbeitsamt kein Problem darstellen sollte. Den Antrag mit der Stellungsnahme und Businessplan habe ich dann sofort abgegeben und leider heute die Ablehnung erhalten, weil mein Arbeitslosengeld erschöpft gewessen sei und ich nicht "zeitnah" gegründet habe.
Doch laut meiner Information, erfülle ich doch die Sonderregelungen für das Überbrückungsgeld und laut zwei Beraterinnen von der Asbeitsagentur wäre es auch möglich gewessen. Würde sich ein Widerspruch lohnen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Gruß Andy

Verfasst von Andy am 17.10.2006 19:36

Antwort:

Meines Erachtens hat man Ihnen da jeweils für Teilbereiche richtige Antworten gegeben, ohne den ganzen Zusammenhang zu kennen. Es verhält sich folgendermaßen:

- Bis 30.10. war eine Gründung entsprechend Übergangsregelung mit dem alten Überbrückungsgeld möglich, auch wenn keine 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I mehr bestanden. Insoweit hat man Ihnen eine richtige Auskunft gegeben.

- Zweitens aber musste seit jeher beim Überbrückungsgeld zum Zeitpunkt der Gründung noch Anspruch auf Arbeitslosengeld I bestehen oder zumindest eine zeitliche Nähe bestehen, d.h. die Gründung innerhalb von vier Wochen nach Auslaufen des Arbeitslosengeld I vorgenommen werden. Daran hat es in Ihrem Fall gemangelt. Inzwischen sind die Regeln viel strenger: Beim Gründungszuschuss muss die Gründung erfolgen solange noch 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I besteht, also vier Monate früher!

Mir ist unverständlich, wieso nicht wenigstens Ihre fachkundige Stelle Sie auf diesen Sachverhalt hingewiesen hat. Ich kann nur immer wieder empfehlen, eine erfahrene fachkundige Stelle zu wählen, wie wir sie unter www.gruendungszuschuss.de/fachkundige_stellen empfehlen.

Beste Grüße

Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
meine derzeitige gesetzliche Krankenkasse hat mich wissen lassen, dass ich mich, meine Frau und zwei Kinder im Fall einer Existenzgründung privat versichern müsste. Begründung: ich war bis zu meiner Arbeitslosigkeit ab 1.7.06 über 10 Jahre privat krankenversichert und müsste mindestens 12 Monate in der gesetzlichen KV versichert sein, um im Fall der Existenzgründung mich weiter in einer Ersatzkasse versichern zu können. Mit 300 Euro Zuschuss lässt sich allerdings in der Gründungsphase kaum eine private KV für vier Personen finanzieren. Gibt es eine Alternative, außer weiter arbeitslos zu bleiben? Beste Grüße C. Niedermaier

Verfasst von C. Niedermaier am 16.10.2006 17:26

Antwort:

Die 300 Euro sind nur ein Zuschuss, Sie "dürfen" auch den eigentlichen Gründungszuschuss zur Finanzierung der KV aufwenden. Bei vier Familienmitgliedern dürfte dann aber nicht so viel übrig bleiben. Falls Ihre Selbständigkeit nicht sehr schnell zu ersten Überschüssen führt, haben Sie da tatsächlich ein großes Problem. Wenn Sie umgekehrt warten, bis die Arbeitslosigkeit 12 Monate bestanden hat, haben sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und somit Gründungszuschuss mehr.

Mein Rat an Sie: Entweder selbständige Tätigkeit suchen, die sehr schnell zu Überschüssen führt oder Job suchen. Wenn der unter der entsprechenden Einkommensgrenze ist, können Sie damit auch die 12-monatige Frist erfüllen.

Mein Rat allgemein: Wer eine Familiengründung plant, sollte einen Wechsel in die private Krankenversicherung gut überlegen.

Vielleicht führt die Gesundheitsreform in Ihrem Fall zu einer Verbesserung, da kenne ich die Details noch nicht.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie eine gute Lösung finden!

Beste Grüße

Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo,
hatte zum 30.06.06 die ICH AG gegründet. Zum 1.10.06 fange ich eine Stelle an. Nun meine Frage, falls ich die Probezeit nicht bestehe, kann ich die ICH AG fortführen? Wie lange bin ich gesperrt bis ich einen neuen Zuschuss zur Existensgründung anfordern kann?
Für eine Antwort bin ich euch sehr dankbar.
Gruß,
Sebastian Pfeuffer

Verfasst von Sebastian Pfeuffer am 29.09.2006 19:37

Antwort:

Nein, es ist NICHT möglich, die Gründungsförderung (egal ob Ich-AG, Überbrückungsgeld oder Gründungszuschuss) "ruhen" zu lassen und anschließend wieder aufzunehmen. Sie sind dann zwei Jahre ab dem letzten Bezug gesperrt für weitere Gründungsförderung. Ich würde mir den Arbeitgeber also genau anschauen und evtl. anbieten zunächst als freier Mitarbeiter dort zu arbeiten.

Beste Grüße Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
mit großem Interesse habe ich die Seite gelesen. Da ich mich selber in Vorbereitungen auf eine Selbstständigkeit befinde stellt sich mir eine Frage. Sie weisen häufiger darauf hin, dass es nicht empfehlenswert ist, sich im direkten Anschluss an ein Angestelltenverhältniss Selbstständig zu machen. Dies mit Verweis auf die 4 Jahre ALG I Anspruch. Weiterhin heißt es, dass die neue Gründungsförderung nicht im direkten Anschluss gezahlt wird. Wenn mein Zeitvertrag im Angestelltenverhältniss aber zu Ende Januar ausläuft, sollte ich doch eine Förderung bekommen können, oder nicht? Ich würde weder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, noch selber die Kündigung aussprechen. Oder wäre es auch dann sinnvoll, für wenige Tage arbeitslos gemeldet zu sein (mit Verweis auf die 4 Jahre ALG I Anspruch)?
Und wenn, sind dann wenige Tage ausreichend, oder müsste man für die neue Förderung sogar länger arbeitslos sein, um förderungsberechtigt zu sein?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!
Viele Grüße
M. Masuch

Verfasst von Michael Masuch am 24.09.2006 21:19

Antwort:

Auch wenn - wie beim Auslaufen eines Zeitvertrages - kein Verschulden vorliegt und somit keine Sperrzeit anfällt, sollten Sie auf keinen Fall nahtlos, also gleich am nächsten Tag gründen. Denn dann werden Sie nicht arbeitslos und es entsteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, der dann - wie von mir ausführlich beschrieben - mehrere Jahre erhalten bleibt.

Mein Rat gilt also auch für Ihren Fall. Im Extremfall genügt schon ein einziger Tag, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu sichern. Genauere Infos dazu finden Sie in meinem Buch "Gründungszuschuss und Einstiegsgeld". Außerdem gibt es dort viele Tipps zum Timing, z.B. würden viele Gründer profitieren, wenn Sie sich noch ein wenig mehr Zeit zur Vorbereitung lassen würden.

Beste Grüße Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz Ich bekomme Überbrückungsgeld. Wird das Überbrückungsgeld auf den Krankenkassenbeitrag angerechnet, wenn ich über 1.830 Euro liege, ich aber noch keine eigen Umsätze habe aus meiner Tätigkeit? Erst hat man mir gesagt ich müße 286,-Euro bezahlen, jetzt soll ich auf einmal und rückwirkend 373,- im Monat zahlen. Meine Ausgaben werden dabei von der Krankenkasse überhaupt nicht berücksichtigt.

Verfasst von Pauli am 20.09.2006 22:35

Antwort:

Es ist normal, dass das Überbrückungsgeld bei der Beitragsbemessung in vollem Umfang (also 169,5%) als Einkommen berücksichtigt wird. Auch stellt es keine Betriebseinnahme dar, von der Betriebsausgaben abgezogen werden können. Trotzdem könnte ein Widerspruch lohnen, der auf eine Verrechnung der Verluste mit dem Überbrückungsgeld zielt, wenn Sie über das ganze Jahr einen Verlust machen. (Einen Versuch ist es wert. Lassen Sie uns in diesem Fall bitte wissen, was dabei herauskommt.) Allerdings hoffe ich, dass Sie unter dem Strich einen Gewinn erwirtschaften!

Beste Grüße Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Sehr geehrter Herr Lutz!
Zunächst vielen Dank für die wertvollen und verständlichen Informationen.
Ich werde ab dem 1.10.06 arbeitslos und wollte mich danach selbstständig machen. Das Anrechnen der Gründerförderung auf den ALGI Anspruch stört mich jedoch sehr, da ich ein wenig unsicher bzgl. der Möglichkeit des Scheiterns bin.
Ich habe in einer Zeitschrift gelesen, dass man sich als Selbstständiger freiwillig in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung versichern kann. Würde man damit eine Absicherung einer erneuten Arbeitslosigkeit nach (hoffentlich nicht) gescheiterter Selbstständigkeit erreichen?

Verfasst von Stefan Giesberg am 15.09.2006 15:50

Antwort:

Ja, deshalb rate ich Gründungszuschuss-Gründern im allgemeinen dazu, einen Beitritt in die freiwillige Arbeitslosenversicherung ernsthaft zu erwägen, trotz der Bedenken, die ich grundsätzlich dagegen habe.

Beste Grüße Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
ich habe mich am 14.09.2005 Arbeitslos gemeldet.
Am 01.11.2005 habe ich mich anhand des Überbrückungsgeldes selbständig gemacht. Mein Geschäft läuft schlecht.
1. Kann ich wieder zurück in die Arbeitslosigkeit und mein Geschäft abmelden?
2. wenn ja, bekomme ich dann mein "altes" Arbeitslosengeld?
3. Oder kann ich mein Geschäft behalten und Restanspruch beantragen?
Wie läuft das genau mit dem Restanspruch, ich bin da etwas verwirrt.
Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon jetzt

Verfasst von Steffi am 14.09.2006 14:00


Guten Tag Herr Lutz!
Nachdem ich eine zweijährige Weiterbildung abgeschlossen habe, möchte ich mich nun selbständig machen.
Ich habe einen Restanspruch von 37 Tagen auf AlG I. Laut Angaben meines Arbeitsvermittlers kommt die neue Gründungsförderung für mich nicht in betracht und eine anderweitige Förderung wäre nicht möglich.
Wenn ich aber den obigen Text richtig gelesen und verstanden habe, kann ich doch trotzdem Überbrückungsgeld nach der Übergangsregelung beantragen oder irre ich mich?
Mit freundlichem Gruß
RaWa

Verfasst von RaWa am 30.08.2006 16:57


Hallo her Lutz !
erst einmal vielen Dank für die vielen Informationen zum Gründungszuschuss, da mir das aber nicht viel hilft weil ich eine AUFSTOCKUNG bzw Arbeitslosengeld 1Und 2 bekomme von insgesammt 794 Euro Komplet. kann ich schlecht irgendetwas gründen O.eröffnen, gibt es den etwas Für den einstieg das man die chance bekommt überhaupt selbstständig zu werden , oder was zu Gründen .Mit freundichen gruss

Verfasst von Sabani am 24.08.2006 13:25

Antwort:

Sie erhalten Arbeitslosengeld II. Wenn Sie gründen, können Sie zusätzlich das Einstiegsgeld als Förderung erhalten. al


Sehr geehrter Herr Lutz,
Vielen dank für Ihre sehr hilfreichen Tipps! Hier meine Frage: Ich habe noch 2,5 Monate Anspruch auf ALG1 und möchte mich ab 01.09.2006 als freier Handelsvertreter selbstständig machen. Da ich keine 90 Tage ALG-Anspruch mehr habe, kommt der Gründungszuschuss wohl auch nicht mehr in Frage. Was sind meine Optionen?
Einer Antwort entgegensehend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Oliver D. Ihrt

Verfasst von OliverIhrt am 14.08.2006 14:01


Hallo,
ich bin im Moment verwirrt und geschockt. Wenn Ihre Einschätzung zu den Übergangsregelungen stimmen, fällt meine ganze Planung. Ich bin seit 01.04. arbeitslos, kann ALG 1 für ein Jahr beziehen, ca 1100 ? mtl.. Am 28.06 habe ich den Antrag auf Überbrückungsgeld abgeholt und arbeite nun u.a.am Geschäftsplan (werde morgen aber auch noch Ihr Businessplan-Tool bestellen). Ich wollte am/zum 16.09. gründen. Wenn die Übergangsregelungen aber wirklich nur für Personen mit weniger als 3 Monaten verbleibendem ALGI-Bezug gelten, was dann? Das war auf dem Existenzgründungsseminar Anfang Juli aus den auch dem Referenten vorliegenden Informationen so nicht zu erkennen. Gründen kann ich bis morgen wohl nicht. Ob selbst eine Gewerbeanmeldung morgen mit/über Ausübung von Wellness- Massage (die sonst nur evtl. als punktuell eingesetzte Methode im Rahmen meiner Existenzgründung als Gesundheits- und Suchtberaterin zum Einsatz hätte kommen können/sollen) und eine Verhandlung mit der Agentur, die Unterlagen nachzureichen, scheint mir nicht unbedingt machbar - und von meinem eigentlichen Vorhaben her nicht ganz passend. Wäre das aber u.U. die einzige Möglichkeit, noch eine Förderung durch Überbrückungsgeld zu erhalten?
Muß ich mich nun darauf einstellen, nur mehr die neue Förderungsform erhalten zu können, wenn ich nicht bis morgen gründe? Die Stelle, die mir die Tragfähigkeit bescheinigen soll, habe ich schon gewählt und ein Vorgespräch mit meinem zukünftigen Coach geführt, ich bin also "dran".
Über Ihre Antwort würde ich mich freuen (wenn auch vielleicht nicht über das, was sie mir anworten).
Lieben Gruß! :-) Mónica Priester

Verfasst von Mónica Priester am 31.07.2006 01:34


Lieber Herr Lutz,
zurzeit bin ich kopflos. Mein ALG 1 läuft zum 31.07., in ein paar Tagen aus. Ich sitze an meinem Businessplan, der in 2 Tagen fertig sein muß. Ich möchte mich als Therapeutin selbständig machen, bin aber noch mitten in meiner Ausbildung, die voraussichtlich noch ein halbes Jahr dauert. Coaching und Unterstützung erhalte ich nicht, da ALG 1. Hat es überhaupt einen Sinn, meinen Antrag auf Überbrückungsgeld abzugeben, oder ergibt sich die Chance, das ich den Antrag auch nach Enden ALG 1 abgeben kann und trotzdem Überbrückungsgeld erhalte?

Verfasst von Antje am 27.07.2006 09:19

Antwort:

Entscheidend ist immer der Zeitpunkt der hauptberuflichen Gründung. Der Antrag kann auch noch nachträglich abgegeben werden. Mein Rat: Wählen Sie eine erfahrene fachkundige Stelle, wir wir sie unter www.gruendungszuschuss.de/fachkundige_stellen empfehlen. Solche Stellen können Sie auch beim Schreiben des Businessplans unterstützen und Ihnen vorab in Bezug auf Ihren ganz speziellen Einzelfall sagen, wie gut Ihre Chancen auf Förderung angesichts der Ausbildung zur Zeit sind.

Beste Grüße Andreas Lutz


Sehr geehrter Herr Lutz
ich habe folgende Frage:
Mein ALG1 lief eigentlich am 03.06.2006 aus. Jedoch befinde ich mich in einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme (SAP Berater) bis 15.08.2006. ALG1 läuft nach der Maßnahme noch 4 Wochen weiter, alsdo bis 15.09.2006. Da ich mich als SAP-Berater selbstständig machen möchte habe ich folgende Frage: Welche Möglichkeiten habe ich Überbrückungsgeld bzw. Gründungszuschuss zu bekommen hinsichtlich der aktuellen gesetzlichen Änderungen?
Mit freundliche Grüßen
D. Meiers

Verfasst von D. Meiers am 26.07.2006 00:18


Lieber Herr Lutz.
Habe ich es richtig verstanden, daß nach der Abgabe der durch einen Steuerberater überpruften Unterlagen zur Beantragung von Überbrückungsgeld erst einmal ein Aufhebungsbescheid erstellt wird, die Überprüfung meiner Unterlagen in der AA aber bis zu 6 Wochen dauern kann? Muß ich in diesem Fall damit rechnen, wärend dieses Zeitraumes kein Arbeitslosengeld zu bekommen? Oder wird das AG weiter gezahlt und später gegengerechnet?
Herzlichen Dank für Ihre Mühe, Marcus.

Verfasst von Marcus Cramer am 24.07.2006 15:33


Hallo Herr Lutz.
Aus meiner momentaner Arbeitslosigkeit heraus werde ich noch vor dem 01.08.2006 Überbrükungsgeld beantragen. Meine Sachberaterin hat jetzt schon angekündigt, meine Anträge, sie sind vom 06.07.2006, abzulehnen. Sie seien angehalten, Antragsteller nur noch nach der neuen Regelung zu behandeln. Wie verhalte ich mich am besten?
Weiterhin ist mir nicht klar, ob die alte oder die neue Regelung das Hinzuverdienen durch nicht Selbstständige Arbeit erlaubt. Ich habe in zwei Monaten zu 80% eine auf zwei Jahre befristete 1/2-Stelle in Aussicht, die mir den Sprung in die Selbstständigkeit sehr erleichtern würde. Der AA habe ich dies noch nicht erzählt.
Vielen Dank,
M.Cramer

Verfasst von Marcus Cramer am 24.07.2006 15:22


Sehr geehrter Herr Lutz,
vom 1. März. bis zum 31. Aug. 04 habe ich Überbrückungsgeld bezogen. Diese Tätigkeit ging in ein festes Beschäftigungsverhältnis über, dass per 30. Juni 06 mit einer Kündigung endete. Ich habe noch einen Restanspruch von ALG von etwa 14 Monaten.
Ende April beantragte ich erneut Überbrückungsgeld nunmehr per 1. Sept. 06.. Leider ergibt sich nun die Rechtsänderung mit den entsprechenden Nachteilen. Gibt es für mich einen Vertrauensschutz?
Mit freundlichen Grüßen
Bruno

Verfasst von Bruno am 22.07.2006 00:25


Sehr geehrter Herr Lutz,
auch ich bedanke mich für die ausführlichen Informationen auf Ihrer site. Sie haben mir schon viel geholfen.
Jetzt zu meinem Anliegen:
wo stehen die ganzen Informationen (Gesetzestexte), die Sie auf Ihrer site veröffentlichen? Bis jetzt ist weder im Bundesanzeiger (Bundesgesetzblatt) noch auf der Internetseite des Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) die Neuregelung des Überbrückungsgeldes (Gründungszuschuss) veröffentlicht. Trotzdem muss es irgendeine schriftliche Form des neuen Gesetzes geben, da es sonst von den Mitgliedern des Bundesrates nicht verabschiedet werden kann.
Hintergrund ist folgender:
Bei der AfA kennt man die Übergangsregelung nicht, die nach Ihrer Aussage im $ 434 o definiert sind. Mein Sachbearbeiter will mich in die Förderung vor dem 31. 07. 2006 drücken, obwohl ich mich frühestens Mitte/Ende August selbstständig machen kann. Gründungszuschuss kommt für mich nicht in Frage, da ich wenige als 90 Tage Anspruch auf ALGI habe.
Wenn ich jetzt den Gesetzestext mit den Übergangsfristen meinem Sachbearbeiter bei der AfA vorlege, kann ich mir Luft zur Antragsstellung verschaffen.
Ich bitte Sie mir mitzuteilen, wo ich den genauen Gesetzestext der neuen Paragraphen $ 57 und $ 434 o (Übergangsregelung) finden oder beziehen kann.
Für eine schnelle Bearbeitung danke ich Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Döring

Verfasst von Thomas Döring am 20.07.2006 18:31


Guten Tag Herr Lutz,
ich möchte Sie bitten folgende Frage zu beantworten. Der Bezug des ALG 1 endet am 17.08.06, Höhe 880,- Eur monatlich. Die Selbstständigkeit als Bausachverständiger, Freiberufle, ist beschlossen und der Businessplan in Arbeit. Ist die Förderung mit Überbrückungsgeld dem Gründungszuschuss finanziell vorzuziehen und gesetzlich noch möglich ?
MfG J. J. Warnecke

Verfasst von Warnecke am 19.07.2006 15:11


Hallo herr Lutz,
meine Firma möchte mir einen Krankheitsbedingten aufhebungsvertrag unterschreiben lassen. Frage: bekomme ich dann 3mon. sperre und hab ich nach der neuen regelung nach der sperrzeit anspruch auf den neuregelungs überbrückungsgeld. Arbeitgeber auskunft ist das ich keine sperre bei krankheitsbedingtem aufhebungsvertrag bekomme. danke im vorraus.

Verfasst von Hüseyin Kilinc am 18.07.2006 13:19


sehr geehrte damen und herren,
ich bin in gründung und möchte mich zum 18.08.06 selbststädnig machen.
ich habe anspruch auf arbeitslosengeld bis 30.08.06.
habe ich nach dem neuen beschluss vom 07.07.06 noch anspruch auf das alte überbrückungsgeld?
oder muss ich vor dem 31.07.06 noch gründen, um darauf anspruch zu haben.
ich habe etwas von einer übergangsfrist bis oktober gehört, würde diese auf mich zutreffen?
gilt in dieser übergangsfrist das alte, oder das neue überbrückungsgeld?
vielen dank für ihre antwort
mit freundlichen grüßen
katrin völkel

Verfasst von katrin völkel am 18.07.2006 10:00


Guten Tag Herr Lutz,
Ich wende mich mit folgender Frage an Sis:
Habe mich mit einem "Partner" in GbR Form seit Mai 06 selbstständig gemacht. beziehe Ü-Geld. Jetzt kam es zum Zerwürfnis. Meine Anliegen:
Wenn ich in die Arbeitslosigkeit zurückkehre , muss ich das gezahlte Ü-Geld an´s Amt zurück zahlen ... ?? Oder wird dies mit dem ja noch ausstehendem A.losengeld verrechnet und erwartet mich eine Sperre???
Danke für Ihre professionelle Antwort. H.Schlaebe

Verfasst von Schlaebe am 14.07.2006 00:38

Antwort:

Die Gründungsförderung muss generell nicht zurück gezahlt werden, wenn die Selbständigkeit vorzeitig beendet wird - auch wird keine Sperrzeit verhängt. Beim Überbrückungsgeld gibt es im Gegensatz zum neuen Gründungszuschuss auch keine Verrechnung mit dem Restanspruch auf Arbeitslosengeld I, der bei Gründung noch besteht. Der Restanspruch kann beim Überbrückungsgeld also ungekürzt bis zu vier Jahre nach dem ursprünglichen Beginn der Arbeitslosigkeit "reaktiviert" werden.

Persönlicher Hinweis: Überlegen Sie, ob Sie die selbständige Tätigkeit nicht als Einzelunternehmer fortsetzen können und wollen. Ich denke, dass Sie die Förderung dann auch weiter erhalten würden.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


sehr geehrte damen und herren,
ich bin in gründung und möchte mich zum 18.08.06 selbststädnig machen.
ich habe anspruch auf arbeitslosengeld bis 30.08.06.
habe ich nach dem neuen beschluss vom 07.07.06 noch anspruch auf das alte überbrückungsgeld?
oder muss ich vor dem 31.07.06 noch gründen, um darauf anspruch zu haben.
ich habe etwas von einer übergangsfrist bis oktober gehört, würde diese auf mich zutreffen?
gilt in dieser übergangsfrist das alte, oder das neue überbrückungsgeld?
vielen dank für ihre antwort
mit freundlichen grüßen
katrin völkel

Verfasst von katrin völkel am 13.07.2006 09:07


Guten Tag,
bei der neuen Gründerförderung kann man ja bis zu 15 Monate gefördert werden (wenn sich die Geschäftsidee bewährt hat). Kann ich so eine "Verlängerung" des bisherigen Überbrückungsgelds von 6 Monaten, das ich bereits bezogen habe, ab August beantragen?

Verfasst von Michael Säuberlich am 10.07.2006 16:21

Antwort:

Nein. Die Förderungen schließen sich gegenseitig aus. Erst zwei Jahre nach dem letzten Bezug von Überbrückungsgeld ist eine erneute Förderung denkbar, sofern zu diesem Zeitpunkt noch oder wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld I besteht.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
erstmal herzlichen Dank für ihre informativen Antworten!
Ich gehöre leider auch zu diesen Menschen, bei der die neue Gesetzgebung nicht greifen wird, da ich nur noch bis Mitte September ALG 1 bekommen werde. Eigentlich habe ich aber schon seit längerer Zeit geplant eine Ich-AG zu gründen.
Leider hat mir die Arbeitsagentur einen Strich durch die Rechnung gemacht, da sie mir eine Sperrzeit auferlegt hat, die aber vor 4 Tagen wieder aufgehoben wurde, da ich nachweisen konnte, dass ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. Meine Sperrzeit begann am 28.04.!

Eigentlich ist es ja jetzt so, dass man mich zu unrecht "verurteilt" bzw. gesperrt hat und mir die Zeit in der ich gesperrt war, genommen hat, um das Geld nach der neuen Regelung bzw. auf Ich-AG Basis zu beantragen.
Meinen Sie, es würde etwas bringen, dies bei meiner Arbeitsagentur vor zu tragen um eventuell eine "Ausnahmeregelung" heraus zu schlagen?
Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon jetzt!
Mit lieben Grüßen,
Ronald

Verfasst von Ronald am 08.07.2006 03:19


Sehr geehrter Herr Dr.Lutz,
vielen Dank, daß Sie hier die Arbeit der Bundesagentur verrichten. Mir wurde Ende 2005 zum 31.07.06 gekündigt.Die Firma war angeblich insolvent. Anschließend wurde die Insolvenz zurückgenommen.Ich wurde freigestellt und die Fa.zahlt bis zum 31.07.06 mein Gehalt. Ich habe mich sofort Anfang Januar arbeitslos gemeldet. Habe auch bereits einen Leistungsbescheid über Arbeitslosengeld bekommen und danach noch mal einen Änderungsbescheid, daß die Leistungen ab 01.08.06 bis 30.09.08 gezahlt werden.
Kann ich mich vor diesem Hintergrund nach der alten Regelung mit dem Überbrückungsgeld noch im
Juli 2006 selbstständig machen?
mit freudl.Grüßen G.Moeller

Verfasst von Moeller, G. am 03.07.2006 15:57

Antwort:

So wie Sie schreiben, werden Sie erst ab 1.8.06 arbeitslos sein und Arbeitslosengeld I erhalten. Eine Gründung mit Überbrückungsgeld ist aber nur bis zum 31.7.06 möglich. Die Übergangsregelung würde nur zutreffen, wenn sie weniger als 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I hätten.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
vielen Dank für Ihre sehr kompetenten Infos! Habe einen sehr verzwickten Fall, den wahrscheinlich nur Sie lösen können.
Mein Bezug ALG-I wird wegen einem längeren Krankenhausaufenthalt (8 Wochen) nächste Woche unerwartet unterbrochen. Da meine BKK zwischen der 6. und 8. Woche die Lohnfortzahlung übernimmt, muss ich laut Agentur für Arbeit anschließend (ca. Ende August) einen neuen Antrag ALG-I stellen. Ich hätte dann aber weniger als 3 Monate Restlaufzeit.
Jetzt bin ich sehr verzweifelt, da ich um meinen Anspruch auf Ü-Geld fürchte und mich ohne Förderung nicht selbständig machen kann. Oder trifft auf mich die Übergangsregelung zu, obwohl ich nach dem 1. August einen (Wieder- bzw. Neu-) Antrag auf ALG-I stelle?
Danke für Ihre Antwort!
MFG Scholz / Augsburg

Verfasst von Scholz am 28.06.2006 01:34


Hallo Herr Dr. Lutz,
ich habe mich im Okt. 2002 mit Überbrückungsgeld selbständig gemacht. Leider sind die Einkünfte zur Zeit sehr bescheiden.
Kann ich meine Restanspruch beim Arbeitsamt gelten machen?
Viele Grüße
Manfred H.

Verfasst von Manfred am 27.06.2006 11:53

Antwort:

Der bei Gründung bestehende Restanspruch auf Arbeitslosengeld I bleibt vier Jahre ab ursrpünglichem Beginn der ARBEITSLOSIGKEIT erhalten. Es kommt also darauf an, ob Sie vor oder nach Juli 2002 arbeitslos wurden. Schauen Sie sich dazu Ihren damaligen Arbeitslosengeld I-Bescheid an.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Lieber Herr Lutz,
mein Anspruch auf Alg I läuft am 11.11.06 aus.Würde ich noch unter die alte Regelung fallen, wenn ich zum 31.10. gründen würde? Ich befinde mich schon in den Vorbereitungen zur Gründung,aber eine Gründung vor dem 11.08. wäre ziemlich überstürzt! Außerdem wäre es natürlich besser für mich, wenn ich jetzt noch mein Alg I in Höhe von 1200 Euro drei Monate länger beziehen könnte!Kann ich das Risiko eingehen?
Herzliche Grüße und im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen,
N. Müllers

Verfasst von n.müllers am 26.06.2006 01:47


sehr geehrter herr lutz,
ich habe anspruch auf arbeitslosengeld bis 31.08.06.
möchte zum 18.8. gründen.
ich habe noch eine selbstfinanzierte umschulung, die leider erst dann endet.
ist das für das überbrückungsgeld zu spät.
muss ich noch im juli gründen, weil ich ja keine 3 monate anspruch mehr habe?
oder im juni, mein steuerbüro redet immer von ende juni, aber ich habe gedacht, dass das überbrückungsgeld zum 1.8. umgestellt wird.
wann wird das definitiv beschlossen?
wenn ich jetzt das gewerbe anmelde für den 18.8., würde das was nützen? oder muss ich das gewerbe noch im juni, mit gründungsdatum, z.b. 30.06. anmelden?
ich freue mich sehr über ihre antwort. vielen vielen dank. sie wären der einzige der mir hilft, alle anderen heben bei diesem thema ja nur die schultern.
viele grüße und ein schönes wochenende
katrin völkel

Verfasst von katrin am 23.06.2006 13:16

Antwort:

Das Steuerbüro scheint in diesem Fall keine große Hilfe zu sein. Der Stichtag für den Wechsel von Überbrückungsgeld zu Gründungszuschuss ist der 1.8.

Wenn Sie am 18.8. gründen, können Sie wahrscheinlich von der oben beschriebenen Übergangsregelung profitieren. Das Gesetz wird am 7.7. vom Bundesrat verabschiedet.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
zur Zeit denke ich wegen einer geringen Auftragslage über eine 2. und neue Gründung mit Hilfe des Überbrückungsgeldes nach. Diese könnte zum 1. Oktober 2006 nach Ablauf der 2,5 jährigen Frist erfolgen. Ich habe noch einen Restanspruch von 2 Wochen ALG 1. Frage: Habe ich unter diesen Umständen noch Anspruch auf Überbrückungsgeld nach der alten Regelung? Gibt es Sperrzeiten oder andere Regelungen, wenn ich mich aus der Selbständigkeit heraus arbeitslos melde?
Mit freundlichem Gruß
Frau Otten

Verfasst von otten am 22.06.2006 15:27


Hallo Herr Lutz,
erstmal vielen Dank für die guten und hilfreichen Informationen. Bis jetzt konnte mir keiner über die genauen Zeitpunkte eine Information geben. Sie geben einem einen Durchblick durch das derzeitige 'Durcheinander'. ;-)
Mein Anspruch auf ALG I besteht noch bis Feb06. Nach meinem B-Plan würde ich gerne im August (2-3 Woche) mein Geschäft eröffnen. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann kann ich die "alte Regelung fürs Überbrückungsgeld" noch bis 31.07. beantragen. Habe bei der Agentur für Arbeit bereits im März mein Vorhaben angekündigt und kann somit mein Gewerbe z.B. für den 31.07. anmelden um die "alte Förderung" zu erhalten. Richtig??? Sollte ich mein Gewerbe erst zum Eröffnungstermin anmelden, dann würde ich aus der 'alten Regelung' rausfallen? Bin mir derzeit nicht sicher, wann ich am besten mein Gewerbe anmelde (muß, um die 'alte Förderung zu erhalten).
Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort und schöne Grüße
Posi

Verfasst von Posi am 22.06.2006 15:06

Antwort:

Ja, Sie sehen das schon richtig. Es kommt auf die Gewerbeanmeldung an, mit der Sie die hauptberufliche Selbständigkeit aufnehmen. Wenn diese bis zum 31.7.06 erfolgt erhalten Sie Überbrückungsgeld, bei Gründung ab dem 1.8. gibt es Gründungszuschuss. Der Gründungszuschuss ist oftmals finanziell attraktiver, hat aber den Nachteil, dass die Förderung im Fall eines Scheiterns vom Restanspruch auf Arbeitlosengeld abgezogen wird. Von daher rate ich in diesem Fall zum freiwilligen Beitritt in die Arbeitslosenversicherung für Selbständige, auch wenn ich dieser sonst sehr kritisch gegenüberstehe.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
aus gesundheitlichen Gründen möchte ich meine jetzige Arbeit kündigen und mich selbständig machen.
Ich würde in eine bestehende GbR (Konstruktionsbüro) als 3. gleichberechtigter Teilhaber einsteigen.
Eine Kündigung ist für mich zum 31. August oder zum 30. September möglich. Die Gründung meines Unternehmens wird wohl erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses möglich sein (oder kann man das schon vorher machen?).
Kann ich nach der neuen Regelung mit Überbrückungsgeld rechnen? Habe ich irgendwelche Einbußen gegenüber der alten Regelung?
Vielen Dank und beste Grüße,
Michael

Verfasst von Michael am 22.06.2006 13:04

Antwort:

Wenn Ihre Beteiligung weniger als 50% beträgt, müssen Sie aufpassen, dass die Unternehmereigenschaft akzeptiert wird. Bitte schauen Sie dazu in unseren FAQ bzw. in mein Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld". Das dort geschriebene gilt analog auch für den Gründungszuschuss.

Eine Förderung setzt Anspruch auf ALG1 voraus, Sie sollten also unbedingt das Auslaufen Ihres Arbeitsvertrages abwarten und auch nicht nahtlos gründen.

Überrückungsgeld und Gründungszuschuss habe ich unter www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml einander gegenübergestellt.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
vielen Dank für Ihre Seiten!
Viele meiner Fragen wurden hier fundierter beantwortet als bei der AfA.
Können Sie mir vielleicht auch bei meiner aktuellen Fragestellung helfen:
Ich war vom März bis Juni 2003 arbeitslos.
Ab Juli 2003 war ich selbständig und musste jetzt ab 1. Juni 2006 wieder zurück in die Arbeitslosigkeit. (Restanspruch 243 Tage). Kann ich nun zum zweiten Mal Überbrückungsgeld beantragen (für eine andere Geschäftsidee) ?
Mein Arbeitsvermittler macht mir Hoffnung, ich kann aber keine konkreten Infos dazu finden.
Können Sie mich dazu "erhellen" ?
Viele Grüße aus dem Norden,
D. Kolbe

Verfasst von D.Kolbe am 22.06.2006 09:37

Antwort:

Ein zweiter Anlauf kann gefördert werden, wenn seit dem letzten Bezug von Förderung 24 Monate vergangen sind. So ist es in § 57 SGB III geregelt. Sie sollten aber deutlich machen, worin sich die neue Gründung unterscheidet und warum die Erfolgschancen im zweiten Anlauf deutlich besser sind.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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hallo herr lutz,
kündigungsbedingt (31.07.2006) plane ich mit einem partner eine gmbh am 01.08.2006 zu gründen. kann ich noch ü-geld zu den alten bedingungen durchsetzen?
falls nein,reicht eine 1-tägige arbeitslosigkeit aus, um nicht übergangslos in die selbständigkeit zu gehen?
welches vorgehen erachten sie als strategisch sinnvoll?
m.f.g. paul

Verfasst von paul girueb am 22.06.2006 07:35

Antwort:

Schauen Sie bitte unseren FAQ an in Hinblick auf die Besonderheiten, die es bei Teamgründungen und speziell auch GmbH-Gründungen zu beachten gibt.

Ab 1.8. ist eine Gründung mit Gründungszuschuss möglich. Ich würde mindestens einen Tag Arbeitslosengeld beziehen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
ich möchte mich ebenfalls an die Glückwünsche meiner Vorgänger anschliessen und Ihnen zu der tollen Seite gratulieren.
Ich habe vor zwei Tagen von meinem AG erfahren, dass er mir - nach der Elternzeit (Ende Sept.2006) - aus betrieblichen Gründen keine Teilzeitstelle anbieten kann. Meinen alten Job (Vollzeit) kann ich als Mutter von zwei kleinen Kindern leider nicht mehr ausüben...
Da ich aber sehr gut auf freiberuflicher Basis arbeiten kann (Werbung/Design) überlege ich nun mich Selbständig zu machen. Dazu muß ich dann zum Ende der Elternzeit kündigen.
Da meiner Meinung nach die alte Regelung des Überbrückungsgeldes die bessere Lösung ist, würde ich diese gerne in Anspruch nehmen.
Hätte ich die Möglichkeit, wenn ich sofort kündige, noch Überbrückungsgeld nach alter Regelung zubekommen? (Warum bis zum Ablauf der Elternzeit warten, wenn klar ist, das ich in meinen alten Job nicht zurück kann)
Vielen Dank im vorraus!
Claudia

Verfasst von claudia am 21.06.2006 20:55


Hallo Herr Lutz,
ich habe am 20. Mai einen Meister im Handwerk gemacht, vor der Schule habe Ich ordendlich gekündigt. Nun stehe ich auf dem Sprung in die Selbstständigkeit. Habe im Mai Arbeitslosengeld beantragt und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Ich mich auf jedem Fall vor dem 30.6.06 Selbstständig machen soll. Da ansonsten erhebliche Änderungen im Überbrückungsgeld anstehen würden.
Will jedoch nichts Überstürzen und vorher alles genau geplant haben(Buisnessplan, Finanzierung, Förderung etc.)Momentan erhalte ich ca. 1000 ABG. Was soll ich ihrer Meinung nach machen? Muss Ich den Antrag bis zum 30.6 abgeben oder sind die Änderungen für mich nicht zutreffend, soweit ich dass hier richtig verstanden habe treten die Änderungen für das Überbrückungsgeld eh erst zum 31.7 in Kraft?? Demnach hätte Ich also noch einen Monat mehr Zeit mich um oben genannte Dinge zu kümmern!
Im voraus Vielen Dank für Ihre Mühe!

Verfasst von Robin Sänger am 21.06.2006 20:21


Sehr geehrter Herr Lutz,
ich möchte mich noch mit meiner Grundungsidee in die Förderung einer Ich-AG einsteigen! Da ich nur ein geringes Arbeitlosengeld beziehe ist diese Förderung für mich die Beste.
Besteht überhaupt noch die Möglichkeit nach der Ich-AG gefördert zu werden, da diese ja am 30.06.2006 ausläuft und ich bisher noch keinen Antrag gestellt habe und auch noch sonst keine Vorraussetzungen erfüllt habe. Besteht die Möglichkeit den Antrag zu stellen bzw.abzuholen und die Bedingungen später zu erfüllen? Welche Dinge müssen unbedingt vor dem 30.06.2006 erledigt werden? Aus Ihrem Informationen geht hervor das die Gewerbeanmeldung auf jeden Fall nach der Abholung des Antrages aber vor dem 30.06.2006 erfolgen muss.
Kann ich also einen Antrag stellen, dann mein Gewerbe anmelden und dann später die Voraussetzungen (Businessplan usw. ??) einreichen?
Wenn ja wann müssen die Unterlagen komplett eingereicht sein??
Vielen Dank im Voraus.
Katja Fritz

Verfasst von Katja Fritz am 21.06.2006 18:33


Hallo Herr Lutz,
ich moechte mich selbststandig machen da ich in der alten Firma keine Zukunft sehe und gemobbt werde. Ich habe auch schon das schreiben von Arbeitsamt bekommen was meine Ärztin mir unterschrieben hat, um keine Sperrzeit zu bekommen.Mein Arbeitgeber moechte mir ein Aufhebungsvertrag geben mit einer Abfindung zu 30.6.
Bekomme ich weil ich Geld bekomme trotzdem eine Speerzeit ?
Laut meinen Infos und auch nach dem Buch muss ich einen Tag arbeitslos sein.!
Gruss Peter

Verfasst von Peter am 21.06.2006 13:30

Antwort:

Ob Sie eine Sperrzeit erhalten oder nicht, kann ich aus diesen Angaben nicht mit Bestimmtheit ableiten. Gerne kann ich Ihnen aber einen guten Arbeitsrechtsanwalt nennen, der individuell auf Ihre Verhältnisse eingehen kann.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
ich habe bereits einen Workshop von Ihnen besucht, der mir für den Businessplan eine große Hilfe war! Ich habe einen AL-Geld1 Anspruch von 1162,50/Monat bis zum 30.03.07 und plane, mich mit Überbrückungsgeld zum 30.09.06 als PR-Beraterin freiberuflich selbständig zu machen. Ist es sinnvoll die Gründung vorzuziehen, um noch unter die alte Regelung zu fallen,(ist bei mir frühestens zum 30.07.06 möglich) bzw. wäre durch die Gesetzesänderung eine Gründung mit Existenzgründungszuschuß in der Summe höher.
Bleibt mein Rest-AL-Geld-Anspruch bei Gründung zum 30.09.06 erhalten, sollte mein Vorhaben scheitern? Reicht in meinem Fall die "Fachkundige Stelle" aus oder werden auch hier schon nach der neuen Regelung die persönlichen Voraussetzungen vom Arbeitsamt geprüft?
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort!
Petra

Verfasst von Petra am 21.06.2006 13:30

Antwort:

Wenn Sie mithilfe des alten Überbrückungsgeld gründen wollen, müssen Sie die Gründung vorziehen und bis allerspätestens 31.7. gründen. Die Gesamtförderung beim Gründungszuschuss wäre etwas höher (vgl. Tabelle unter www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml), dafür ist im Fall eines Scheiterns kein ALG 1-Anspruch mehr übrig.

Wenn Sie am 1.8. oder später gründen, dann kommt zur Prüfung des Businessplans durch eine fachkundigen Stelle die Pflicht zur Darlegung Ihrer unternehmerischen Eignung hinzu.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
ich habe vor mich ab dem 1.8.06 selbstständig zu machen. Mein Arbeitslosengeld 1 läuft zum 31.12.06 aus. Gibt es für mich jetzt noch eine Chance Überbrückungsgeld nach alter Förderung zu beantragen?

Verfasst von anke am 21.06.2006 11:54

Antwort:

Wenn Sie vor dem 1.8., also vor Einführung des Gründungszuschusses gründen, können Sie noch das Überbrückungsgeld in seiner bisherigen Form in Anspruch nehmen. Wenn Ihr ALG1-Anspruch weniger als 1.100 Euro beträgt ist aber für Sie vielleicht auch die Ich-AG günstiger, eine solche kann man aber nur noch nächste Woche gründen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
ich bin sehr verwirrt wie die neue Regelung ist!
Ich habe (bereits seit 2002) ein befristetes Arbeitsverhältnis, das Ende des Jahres ausläuft. Eine weitere Anstellung entscheidet sich erst sehr kurzfristig (Anfang Dezember) und wird meist als ein weiteres befristetes Arbeitsverhältnis fortgeführt! Dies brachte mich zu dem Entschluß mich selbständig zu machen. Aus Taktischen Gründen (erster Auftrag) sollte dies allerdings bereits im Oktober erfolgen. Dafür müsste ich kündigen. Von einem direkten Übergang in die Selbständigkeit wird ja nun abgeraten, oder?
1.) Wenn ich die Sperrzeit akzeptiere, wie wird das dann mit dem Arbeitslosengeld verrechnet? Bleiben mir dann 6 Monate Arbeitslosengeld übrig oder wird dieses auch gekürzt?
2.) Haben Sie mir einen Rat geben?
3.) Die fachkundige Stelle konnte beim alten System ein Steuerberater sein. Ist dies bei der neuen Regelung genauso oder muß es die IHK sein?
4.) Eine Rentenversicherungspflicht besteht nicht mehr! Besteht die Pflicht einer gesetzlichen Krankenversicherung oder kann dies eine übliche freiwillige Versicherung bei einer Krankenkasse sein!
Für Ihre Antworten bedanke ich mich im voraus!
Siegfried Böck-Köbbert

Verfasst von Siegfried Böck-Köbbert am 20.06.2006 21:16

Antwort:

Ich empfehle Ihnen die Teilnahme an unserem Basis-Workshop. Dort werden all diese Fragen ausführlich behandelt.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Hr. Lutz,
erst einmal mein Kompliment für die ausführlichen Informationen auf dieser Seite !
Ich plane, ab dem 1. Oktober ein Unternehmen zu übernehmen, in dem ich z.Zt. noch angestellt bin (seit 5 Jahren), und muß dafür einen Kredit aufnehmen. Inwieweit hätte ich Anspruch auf Fördergelder seitens der AA, wenn mich der derzeitige Inhaber zu Ende September kündigt. Gelten die Förderbedingungen ausschließlich für Neugründungen ?
MfG

Verfasst von aranoq am 19.06.2006 21:09

Antwort:

Wenn Sie ab dem 1.10. gründen, dann wohl mit dem neuen Gründungszuschuss. Nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen können gefördert werden, allerdings gelten erfahrungsgemäß ziemliche Einschränkungen (vgl. unsere FAQ hierzu). Ob das bei dem neuen Förderinstrument großzügiger wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall würde ich Ihnen empfehlen, unter dem Menüpunkt fachkundige Stellungnahme sich einen Berater nennen zu lassen, der im Gespräch mit Ihnen die Chancen einer Antragstellung prüft und Ihnen auch bei der Übernahme weiterhilft.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz, ich verdiene zur zeit ca.1650?
netto, wenn ich dem nächst gekündigt werde ist die alte regelung überbrückungsgeld oder die neu regelung vorteilhafter? ich bedanke mich im vorraus für ihre ausführliche antworten. Gruss H.Kilinc

Verfasst von Hüseyin Kilinc am 19.06.2006 20:36

Antwort:

Es kommt auf die Höhe des Arbeitslosengeldes an - und das hängt von einer Reihe zusätzlicher Faktoren ab. Unter www.pub.arbeitsamt.de/selbst.php finden Sie ein Tool zur Selbstberechnung des ALG1-Anspruchs. Mit den Tabellen unter www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml können Sie dann Vor- und Nachteile genau abwägen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
vielen Dank für Ihre informative Website und Ihr gut lesbares Buch!
Trotzdem - und man sieht es auch an den vielen Rückfragen hier - ist die Materie doch sehr verwirrend. Ich möchte daher vorschlagen: Stellen Sie die alten Modalitäten der Ich-AG und des Überbrückungsgeldes den neuen Spielregeln für den Gründungszuschuss doch einmal in Form einer TABELLE gegenüber. Das wäre für alle, die unter dem jetzigen Zeitdruck etwas panisch werden (wie ich *zwinker*), eine große Hilfe!
Dank & Gruß!
Claudia

Verfasst von claudia am 19.06.2006 17:06

Antwort:

Gute Anregung! Einen tabellarischen Vergleich gibt es übrigens bereits im Rahmen unserer Basis-Workshop-Unterlagen. Dort erarbeiten wir mit den Teilnehmern auch, welche Variante für jeden einzelnen die Bestmögliche wäre.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
ich möchte mit meinem derzeitigen Arbeitgeber (Einzelpersonengesllschaft) zum 3. Juli eine GmbH gründen.
1. Ich habe nun gelesen, dass ich ab dem Tag, an dem ich mich bei der Arbeitsagentur 'arbeitssuchend' melde und die Antragsformulare zum Überbrückungsgeld mitnehme, als Antragsteller gelte. Demnach könnte ich den ausgefüllten Antrag NACH Firmengründung einreichen... Ist das richtig?
2. Kann ich überhaupt als 'Arbeitssuchender' Überbrückungsgeld beantragen - oder muß mir vorher gekündigt werden, etwa zum 30. Juni?
Vielen Dank & beste Grüße
Wolfgang

Verfasst von Wolfgang am 19.06.2006 16:00

Antwort:

1) ja, sollten Sie aber vorab mit der Arbeitsagentur so vereinbaren

2) Sie können den Antrag auf Überbrückungsgeld auch schon als Arbeitssuchender abholen. Eine geförderte Gründung ist aber erst möglich, wenn Sie Arbeitslosengeldanspruch haben, also nach Beendigun Ihres Arbeitsverhältnisses.

Ich habe das Gefühl, dass Sie einige wichtige Dinge durcheinander bringen. Lesen Sie die genaue Reihenfolge in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld" oder besuchen Sie einen unserer Basis-Workshops, damit Sie nicht in Fallstricken hängen bleiben.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Guten Tag Herr Lutz,
ich hatte bisher die Absicht zum 1.11. mein Ingenieurbüro zu eröffnen (mit Unterstützung durch das Überbrückungsgeld). Mein ALGI-Anspruch läuft bis 31.10.2006. Alle wichtigen Schritte sind auf den 1.11. abgestimmt. Nun höre ich von der neuen Regelung, die die Frage aufwirft, ob ich meinen Zeitplan einhalten kann oder ob ich mich den neuen Regelungen unterwerfen muss. Es sind ja exakt drei Monate ALGI-Anspruch, die zum 1.8. noch austehen. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Verfasst von Frank N. am 19.06.2006 08:59

Antwort:

Wenn Sie am 1.11. gründen, dann wohl ohne Förderung. Wenn Sie die Gründung vorziehen, können Sie dank Übergangsregelung wohl noch mit Hilfe des alten Überbrückungsgeldes gründen. Flexibilität lohnt sich also.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
sehr informative Seiten! Herzlichen Glückwunsch dazu.
Aller Voraussicht nach sollen die neuen Regelungen ja ab 1.8.2006 greifen. Ein großer Unterschied zum bisherigen Überbrückungsgeld wird wohl sein, dass der Anspruch auf ALG 1 nicht erhalten bleibt.
Meine Frage: Wenn ich noch bis Ende Juli einen Antrag stelle und ein Gewerbe anmelde, bleibt es dann noch bei der Regelung, dass der Restanspruch (bei mir noch bis 30.06.07) ruht und innerhalb von 4 Jahren in voller Höhe aufleben kann? Oder soll trotzdem ab 1.8.06 eine Verrechnung mit dem ALG stattfinden?
Viele Gruesse
Sebastian Mueller

Verfasst von Sebastian Mueller am 18.06.2006 23:51


Schönen guten Abend,
Auch ich habe da mal eine Frage zum Überbrückungsgeld nach neuer Verordnung,
- Mein Vertrag endet mit dem 31.09.2006
- Muss ich mich erst arbeitslos melden und dann eine Gründung anstreben nach ablauf von mindestens einem tag oder geht es auch Nahtlos zu gründen?
Vielen Dank

Verfasst von Heinrich Boldt am 16.06.2006 21:46

Antwort:

Den 31.9. gibt es nicht, der Vertrag endet wohl zum 30.9. Nahtlos am 1.10. würde ich persönlich nicht gründen, da dann kein Anspruch auf Arbeitslosengeld I entsteht, auf den Sie (gekürzt um die Bezugsdauer der Grundförderung beim Gründungszuschuss) im Fall eines Scheiterns ggf. noch zurückgreifen können.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo,
das scheint wohl die einzige Seite im Netz zu sein, auf der es ausführliche Informationen mit echetm Hintergrundwissen gibt! Danke dafür!
Nun die Frage:
Vermutlich werde ich noch diesen Monat meine Kündigung erhalten. Inkl. Kündigungsfrist wird dann das Beschäftigungsverhältnis am 31.08.06 enden.
Gibt es da noch eine Chance auf die alte Regelung?
Ich habe wiedersprüchliche Aussagen gehört, dass die Beantragung des Überbrückungsgeldes schon möglich ist wenn man sich Arbeitssuchend meldet, bzw. das die Beantragung erst möglich sei, wenn man Bezugsempfänger ist.
Wie kann ich diese Aussagen einordnen?

Verfasst von Matthias M am 16.06.2006 11:29

Antwort:

Anspruchsvoraussetzung für die Gründungsförderung ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Der besteht aber erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, in Ihrem Fall also ab 1.9. Ich sehe deshalb keine Möglichkeit, wie Sie in den Genuss der alten Gründungsförderung gelangen könnten.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
ich schätze Ihre informative Site und Ihren newsletter sehr und habe zwei Fragen.
1.Ich habe im März 2004 Überbrückungsgeld beantragt und erhalten. Zudem habe ich bis Ende 2006 noch einen geringen, alten Restanspruch auf ALG I. (weniger als 3 Monate). Kann ich das Überbrückungsgeld im Oktober 2006 noch ein zweites Mal beantragen (Hintergrund: Neugründung mit einer vollkommen anderen Geschäftsidee)?

2.
Ich bin seit Anfang Februar 2006 als Selbstständiger freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichert. Einen neuen Anspruch auf ALG I habe ich demzufolge frühestens im Februar 2007.
Habe ich dann im Falle einer Neugründung ebenfalls einen Anspruch auf den Gründerzuschuss mit neuer Geschäftsidee? Oder schließt das erhaltene Überbrückungsgelde von 2004 dies aus?
Vielen Dank für Ihre Mühe.

Verfasst von Oliver B. am 16.06.2006 10:46

Antwort:

Sie haben also bis etwa August 2004 Überbrückungsgeld erhalten. Eine weitere geförderte Gründung wäre dann frühestens zwei Jahre nach dem letzten Bezug, also in Ihrem Fall im September oder Oktober 2006 möglich. Wenn Sie zum Zeitpunkt der Gründung noch mehr als drei Monate Restanspruch auf Arbeitslosengeld I haben, sollte die Beantragung des neuen Gründungszuschusses möglich sein. Wenn es weniger als drei Monate Restanspruch sind, greift vielleicht noch die Übergangsregel. Den Einzelfall sollten Sie aber mit einer fachkundigen Stelle besprechen. Empfehlungen zur Auswahl der fachkundigen Stelle finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Guten Tag, Herr Lutz!
Gilt die 3-monatige Übergangsregelung für Gründer, die zum Zeitpunkt der Einführung des neuen Gesetzes (Annahme: 1.Aug) keine volle 3 Monate ALG1-Anspruch mehr haben, oder für Gründer, die innerhalb der Übergangszeit (1.Aug.-1.Nov.) keine volle 3 Monate ALG1-Anspruch mehr haben?
Hintergrund: Mein ALG1-Anspruch endet mit dem 31.Okt.; das heißt, genau am 1.Aug. habe ich noch volle 3 Monate Anspruch.
Nach meinem Verständnis würde ich noch bis 31.Jul.
Überbrückungsgeld beantragen können, am 1.Aug. Gründerzuschuß,vom 2.Aug. bis 1.Nov. wieder Überbrückungsgeld (wenn die Übergangsregelung für mich gilt) und ab dem 2. Nov. gar nichts mehr.
Ist das so richtig ??
Im Voraus vielen Dank für die Auskunft
Axel Persiel

Verfasst von Axel Persiel am 15.06.2006 18:19

Antwort:

Frage ist oben schon beantwortet, soweit das möglich ist. Vorsicht!


Hallo Herr Lutz,
meine Frage ähnelt der von c kusch am 6.6.06.
Bei einem Restanspruch ALG I meinerseits bis 30.9.06 habe ich keinerlei Chancen, nach der neuen Gesetzgebung zu gründen.
Korrekt?
Ich würde mich zwar freuen, wenn Sie mit Nein antworten, aber ich sehe das wohl richtig, oder? Der Gründungszuschuß hätte Vorteile für mich, in deren Nutzen ich wohl leider nicht kommen werde... :-(

Verfasst von GW am 15.06.2006 17:31

Antwort:

Richtig, ich sehe das auch so, dass den neuen Gründungszuschuss nur beantragen kann, wer bei Inkrafttreten noch mindestens drei Monate Restanspruch auf ALG1 hat. Aber immerhin gilt für Sie dann ja vermutlich noch das Überbrückungsgeld. Das ist doch auch schon etwas!

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
vorab möchte ich mich nahtlos an die Glückwünsche meiner Vorgänger anschliessen und Ihnen zu der tollen und überaus informativen Seite gratulieren.
Nun zu meinem etwas heiklen Anliegen, ich habe seit 1.06.05 bis zum 31.05.06 ALG II bezogen Höhe 1.084 ?. Am 1.12.05 meldete ich ein Gewerbe als freier Handelsvertreter an.
Verkaufserfolge werden nur durch Provision entlohnt, ich bekomme kein Fixum. Das erschwerte auch die Erstellung eines Finanz bzw. Geschäftsplanes, da ich in meinem Gebiet kaum Altkunden und somit keinen Fixumsatz habe.
Sprich einen Monat konnte ich gut von der Provision leben im nächsten Monat bekam ich gerade mal 500,- ? ausbezahlt. Die ALG II- Unterstützung lief bis Mai 06 nebenher.
Meine Frage nun, besteht denn trotz der Gewerbeanmeldung im letzten Jahr noch eine Chance auf das Überbrückungsgeld falls ja ab wann kann ich es beantragen?
vielen Dank schon mal vorab
mfg Alex K.

Verfasst von Alex K. am 14.06.2006 16:27

Antwort:

Meinen Sie wirklich Arbeitslosengeld II? Vom Betrag her kann das doch eigentlich nur Arbeitslosengeld I sein!

Die Unsicherheit in Bezug auf die Umsatzplanung teilen die meisten Gründer mit Ihnen. Als normaler Selbständiger hat man gar kein Fixum, sondern der Umsatz ist zu 100% variabel. In meinem Buch "stern-Ratgeber Businessplan" und in den korrespondierenden Businessplan-Workshops ist ein Hauptthema, wie ich trotzdem zu einer verlässlichen Umsatzplanung komme.

Einkommen, das Sie neben ALG 1 oder 2 erhalten, müssen Sie gegenüber der Arbeitsagentur angeben, es wird ggf. verrechnet. Haben Sie das nicht getan???

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
Bei meinem Besuch bei der AfA war mann/frau sehr verwundert wie gut ich aufgrund Ihrer Seite informiert war. Also vielen Dank erst einmal...
die wußten nichts...!
Da ich meine Kündigung zum 30.06.06 erhalten habe und mich ab 10.07.06 selbstständig mache wurden mir der Antrag auf Überbrückungsgeld nur nach langem Procedere ausgehändigt(vorbehaltlich der Änderungen).
Wann ist denn klar wie lange die alte Förderung noch gilt und nützt es das Formular jetzt schon abzugeben?
Die AfA will vor der Bearbeitung unbedingt meine Kassenzulassung(Logopäde)haben die sich aber noch mindestens 2 Wochen hinzieht...was tun?
Vielen Dank und beste Grüße Joachim

Verfasst von Joachim S. am 13.06.2006 14:48

Antwort:

Am 6.7. soll der neue Gründungszuschuss im Bundesrat verabschiedet werden. Dann dürften auch die letzten Unsicherheiten beseitigt sein. Wenn das neue Gesetz wie geplant am 1.8. in Kraft tritt, könnten Sie noch den ganzen Juli mit Überbrückungsgeld gründen. Am besten die Kassenzulassung beschleunigen, soweit das möglich ist und in der Zwischenzeit den Businessplan abschließen und mit einer fachkundigen Stelle besprechen (empfehlen geben wir ja hier auf der Webseite unter dem entsprechenden Menüpunkt). Die vorzeitige Abgabe der Antragsunterlagen wird nicht viel bringen. Es kommt auf den Zeitpunkt der Gründung an und dieser wird erst akzeptiert, wenn auch die Kassenzulassung vorliegt. Sprechen Sie mit einer der empfohlenen fachkundigen Stellen, das wird Ihnen zusätzliche Sicherheit geben.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz!
Erstmal ein Kompliment für Ihre Arbeit hier.
Ich möchte Überbrückungsgeld beantragen und muß lt. Unternehmenskonzeppt auch Angaben zum eigenen Finanzbedarf machen.
Ich bin etwas verwirrt zum Punkt staatliche Rentenversicherung. Wenn ich es richtig recherchiert habe, wirt sich nach Antragsbewilligung seites der Agentur für Arbeit, die BfA schriftlich bei mir melden.
1. Mit welchem monatlichen Betrag muß ich rechnen?
Ich beziehe zur Zeit 791? Arbeitslosengeld.
2. Wenn ich eine Befreiung von der RV nach BfA V070 beantrage, kann ich diesen Betrag vorab in meinem Finanzbedarf ausklammern?
3. Gilt die Befreiung erstmal für 1 Jahr?
4. Muß in diesem Fall die Umsatz-und Rentabilitätsvorschau für 1 Jahr so berechnet sein, daß deutlich wird, daß ich die max. Gewinngrenze zur Befreiung nicht überschreite?
5. Falls das Unternehmen gut anläuft und abzusehen ist, daß ich über der Befreiungsgrenze liege, muß ich dann die RV-Beiträge nachzahlen wenn ich der BfA rechtzeitig bescheid gebe?
Vielen Dank im Voraus für eventuelle Antworten.
Sonnige Grüße aus Hamburg sendet Ihnen
Ariane Siering

Verfasst von Ariane Siering am 12.06.2006 20:59

Antwort:

Wenn Sie tatsächlich - wie Sie schreiben - Überbrückungsgeld beantragen, dann sind Sie von wenigen Ausnahmen (z.B. Lehrer, Dozenten, Pflegeberufe, Handwerker bis zum 218. Monat usw.) abgesehen NICHT rentenversicherungspflichtig. Die Rentenversicherung wird sich dann nicht bei Ihnen melden und Sie müssen im Businessplan keine Rentenversicherungsbeiträge berücksichtigen. Ohnehin würden Sie dies nur indirekt über die Höhe des kalkulatorischen Unternehmerlohns tun.

Bei der Ich-AG sieht das alles aber ganz anders aus (wahrscheinlich haben Sie Infos für Ich-AG-Gründer gelesen?). Eine detaillierte und gut verständliche Darstellung der Sozialversicherung für (geförderte) Selbständige finden Sie in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld".

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
wie bereits von Ihnen beschrieben, kann man unter bestimmten Umständen (geringer Verdienst, geringe wöchentliche Arbeitszeit) als Selbstständiger bei seinem Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert sein. Ist man dann für die Agentur für Arbeit arbeitslos mit Weiterlaufen des ALG I oder selbstständig oder nebenberuflichh selbstständig und ruht dann ggfs. der Anspruch auf ALG I?

Verfasst von nn am 12.06.2006 16:31

Antwort:

Bei dieser Überlegung sollten Sie von der Frage nach dem ALG1-Anspruch ausgehen. Wenn Sie weniger als 15h/Woche selbständig tätig sind, sind Sie aus Sicht der Arbeitsagentur nebenberuflich selbständig und damit noch vermittelbar. Sie können ALG1 erhalten, sofern Sie grundsätzlich die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Ein Einkommen von über 165 Euro monatlich wird mit dem ALG1-Anspruch verrechnet. Wenn Sie ALG1-Anspruch haben, sind Sie damit i.d.R. automatisch sozialversichert.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz1
Ein kurze Frage zur Übergangszeit:
Heißt das:
-Wer bis zum Stichtag 1. August weniger als 3 Monate Restanspruch auf ALG 1 hat ( also höchstens bis zum 1. November), darf bis zum 1.November noch Überbrückungsgeld beantragen nach der alten Regelung, oder:
-Wer in der Zeit vom 1. August-1.November weniger als 3 Monate Restanspruch hat( also z.B. bis zum 1. Dezember)darf noch nach der alten Regelung beantragen.
Dies ist enorm wichtig zu wissen, da man im Fall 1 praktisch bis zum 30 Juli gegründet haben muß, falls der Restanspruch auch nur bis zum 2 November vorhanden ist, im Fall 2 aber genügend Zeit bis zur Gründung hat, bis 1. November.
Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar für die Beantwortung dieser vielleicht etwas kleinkariert klingenden Frage, die aber für mich ungemein wichtig ist.
Vielen Dank

Verfasst von I.Klemmer am 12.06.2006 10:11

Antwort:

Im Gesetzesentwurf heißt es ja "Für Personen die ausschließlich auf Grund der (neuen Fördervoraussetzung, dass mindestens 90 Tage Restanspruch auf ALG1 bestehen müssen) keinen Anspruch auf einen Gründungszuschuss haben, ist § 57 in der (bisherigen Fassung = altes Überbrückungsgeld) bis zum (1. November*) anzuwenden", wobei die Inhalte in den Klammern von mir "übersetzt" wurden. Ich verstehe das so, dass wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind und eine Förderung nur an dem zu kurzen Restanpsruch zu scheitern droht, dann noch der alte Überbrückungsgeld-Paragraph gilt. Das würde am ehesten Ihrem zweiten Spiegelstrich entsprechen, wobei ich mit einigen Aussagen im weiteren Verlauf Ihres Beitrags nicht ganz einverstanden bin.

Ich verstehe den Text zudem so, dass ab Gründung dann 6 Monate lang Überbrückungsgeld bezogen werden kann.

Wenn Neues zur Interpretation des Gesetzesentwurfs bekannt wird, informiere ich über unseren Newsletter.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo,
erstmal vorab herzlichen Dank für die Info´s. Dennoch konnten für mich noch nicht alle Fragen, die mir auf der Seele brennen, beantwortet werden.
Kurz zu meiner Situation:
Ich werde ab dem 01.07. arbeitslos. Nachdem ich mir über meine berufliche Zukunft in den letzten Wochen sehr stark Gedanken gemacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich selbständig zu machen. Leider kann mir das zuständige Arbeitsamt keinen Beratungstermin aufgrund der noch "unklaren Gesetzeslage" vor Anfang Juli anbieten.
Ich habe einen Anspruch auf Arbeitslosengeld von 1900 Euro und demnach (69,5%) einen Anspruch auf Überbrückungsgeld in Höhe von 3220 ? in Summe.
1.) Könnte ich bereits im Juni das Gewerbe anmelden und behalte dadurch meinen Anspruch auf das Überbrückungsgeld und Arbeitslosengeld?
2.) oder raten Sie mir, dass ich erst am 04.07. das Gewerbe anmelden sollte und habe ich dann ebenfalls noch nach der alten Regelung die Möglichkeit den gesamten Förderungsbetrag für die 6 Monate zu erhalten?
Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.
Viele Grüße
K. Klatt

Verfasst von K. Klatt am 10.06.2006 18:52

Antwort:

Sie haben m.E. die Wahl im Juli mit dem alten Überbrückungsgeld zu gründen oder ab August mit dem neuen Gründungszuschuss. Die Vor- und Nachteile der beiden Varianten sind hier auf der Seite ja ausführlich beschrieben.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo,
das ist ja interessant, mir wurde gestern noch bei der Agentur für Arbeit gesagt, dass es keine Übergangsregelung geben würde, trotz meiner Nachfrage bzgl. Überbrückungsgeld! Ich würde trotzdem gerne noch eine Ich-AG (Anwaltskanzlei)zu alten Konditionen gründen. Was müsste bis zum 30.6. geschehen sein, Zulassung/Vereidigung als Anwalt (hab ich zeitlich nicht in der Hand, da bin ich auf Kammer/Gericht angewiesen) oder reicht die Anmeldung beim Finanzamt als Selbständiger + zeitnahes Nachreichen der Zulassung?
Besten Dank im voraus!

Verfasst von Jan W. am 10.06.2006 00:15

Antwort:

Kommt auf Ihren Businessplan an. Wenn Ihre Tätigkeit laut Businessplan von Anfang an Zulassung und Vereidigung voraussetzen, dann müssen diese Voraussetzungen auch gegeben sein. Wenn Sie in der Übergangszeit Umsätze mit anderen Aktivitäten erzielen, sieht es anders aus. So zumindest meine Erfahrung.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo, Herr Lutz.
Mein ALG-1-Restanspruch läuft am 5.12.06 aus.
Ich kann meinen Antrag auf Überbrückungsgeld erst am 3.Juli (aus Krankheitsgründen) vom Arbeitsamt ausgehändigt bekommen. Wenn ich zum 10-15. Oktober meine Selbstständigkeit beginne und zu diesem Zeitpunkt meinen Antrag auf Überbrückungsgeld nach der alten Regelung einreiche, kann dieser dann noch nach der alten Regelung bewilligt werden, oder muß ich befürchten, leer auszugehen, weil mein ALG-1-Restanspruch zum Zeitpunkt der Antragsabgabe (15.10.06) weniger als 3 Monate beträgt?
Vielen Dank für Ihre Auskunft im vorraus.
mfg Klemmer

Verfasst von Ina Klemmer am 09.06.2006 17:01

Antwort:

Wenn das Gesetzesvorhaben wie geplant in Kraft tritt, dann sollte das eine mit Überbrückungsgeld geförderte Gründung noch möglich sein. Allerdings liegen zur Zeit noch keine genaueren Informationen zur Auslegung des Gesetzesentwurfs vor, so dass ich mich an Ihrer Stelle auf jeden Fall im August (so lange Sie noch mehr als drei Monate Restanspruch haben) noch einmal hier auf ueberbrueckungsgeld.de informieren würde.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Guten Morgen und vielen Dank für die vielen Infos auf diesen Seiten!
Auch ich bin in einer kniffligen Situation: Mein Arbeitgeber kann mich unter den gegebenen Bedingungen nicht weiterbeschäftigen, könnte mir aber eine Beschäftigung in einem anderen Bereich anbieten, für den ich jedoch völlig ungeeignet bin.
Deshalb haben wir uns darauf geeinigt, daß es für alle Beteiligten das beste ist, ich bekomme eine Kündigung zum August. Im Herbst würde ich mich gerne selbständig machen und Gründungsförderung in Anspruch nehmen.
Nun will aber der Betriebsrat nicht mitspielen, sondern möchte, daß ich einen Aufhebungsvertrag unterschreibe. Ich habe mich schon auf diesen Seiten informiert, und offenbar würde ein Aufhebungsvertrag nicht nur eine Sperrzeit bedeuten, sondern den Verlust der Gründungsförderung.
Welche Möglichkeit habe ich nun also? Ursprünglich handelte es sich ja um eine Änderungskündigung. Was passiert, wenn ich die nicht annehme? Gelten dann auch Sperrfrist und Verlust der Gründungsförderung? Und was passiert, wenn ich den Aufhebungsvertrag nicht annehme? Fragen über Fragen...
Herzlichen Dank schon mal für die Beantwortung!

Verfasst von Viktualia am 09.06.2006 07:06

Antwort:

Anspruchsgrundlage für den Gründungszuschuss ist der Arbeitslosengeld I-Anspruch. Es kommt also darauf an, ob die Kündigung zu einer Sperrzeit führen würde. Dazu lassen Sie sich am besten von der Arbeitsagentur direkt beraten. Alternativ kann ich Ihnen auch gerne einen Arbeitsrechts-Anwalt empfehlen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo,
danke für die ja inzwischen selten kostenlosen Infos zur Neuregelung des Überbrückungsgeldes.
Aber scheinbar finde ich mich mit der Neuberechnung nicht ganz zurecht:
War es bisher doch so, dass 6 Monate lang Überbrückungsgeld in Höhe von Arbeitslosengeld I +69,5% Aufschlag für Sozialversicherungspauschalen gezahlt wurden.
Beispiel:1000 Euro Arbeitslosengeld +695 Euro Aufschlag=1695 Euro für 6 Monate.
Können sie mir anhand von 1000 Euro Arbeitslosengeld hier nochmal die neue Regelung als Beispiel aufzeigen?
Danke,mfG Patrik

Verfasst von Patrik Buck am 08.06.2006 19:21

Antwort:

Bei 1.000 Euro ALG1-Anspruch gibt es neun Monate 1.300 Euro und dann nach Ermessen der Agentur nochmals sechs Monate 300 Euro. Vergleiche dazu www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
Ich habe mich seit 01.01.06 selbständig gemacht und mir wurde das alte Überbrückungsgeld bis zum 30.06.2006 bewilligt. Ist eine Verlängerung des Anspruches möglich oder gibt es zusätzliche Unterstützungen ?
Vielen Dank im voraus für die Antwort...
Oliver G.

Verfasst von Oliver G. am 08.06.2006 18:17

Antwort:

Nein, das Überbrückungsgeld kann nicht verlängert werden. Vergleiche FAQ und früherer Kommentar zu diesem Thema.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
ich werde in den nächsten Tagen mein Angestelltenverhältnis zum 15.08. kündigen um mich ab dem 01.09. selbständig zu machen. Eine Sperrzeit würde ich in Kauf nehmen um wenigstens noch eine Restförderung zu bekommen.
Was mir allerdings noch unklar ist:
Kann ich den Antrag auf Überbrückungsgeld gleich nach Abgabe der Kündigung stellen oder erst bei Arbeitslosigkeit ab 15.08. ?
Falle ich dann noch in die alte Regelung ?
Wird die Sperrzeit ab dem Kündigungszeitpunkt oder ab dem Beginn der Arbeitslosigkeit gerechnet ?
Sie würden mir mit der Beantwortung meiner Fragen sehr weiterhelfen. Vielen Dank schon mal im Voraus.
Sophie K.

Verfasst von Sophie K. am 07.06.2006 22:14

Antwort:

Entscheidend ist der Zeitpunkt der Gründung. Am 1.9. wird die neue Regelung gelten. Bei drei Monaten Sperrzeit, wäre eine geförderte Gründung erst nach dem 15.11. möglich, dann aber wohl in voller Länger. Sie sind verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen nach Kündigung arbeitssuchend zu melden. Ob Sie dann gleich sagen, dass Sie gründen werden, müssen Sie selbst situationsabhängig entscheiden. Manche Berater bei der Agentur sehen es kritisch, wenn eine Eigenkündigung erfolgt, um sich mit Förderung selbständig zu machen, bei anderen ist das überhaupt kein Problem.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
mein Arbeitslosengeldanspruch I endet am 5.7.2006.
Ab 6.7.2006 möchte ich Überbrückungsgeld beantragen, den Antrag dazu habe ich mir schon am 1.6.2006 geholt und mit der Mitarbeiterin vom AA vereinbarte, den Antrag am 3.7.2006 abzugeben mit all den erforderlichen Unterlagen.
Frage: Ist der Zeitplan mit dem neuen Gesetz hinsichtl. Überbrückungsgeld "Alt" in Ordnung oder sollte ich besser zum 30.6.2006 das Überbrückungsgeld beantragen?
Wie wird korrekt ein Jahr Arbeitslos berechnet?
1 Jahr hat 365 Tage aber Arbeitslos ist man nur 360 Tage? (bei mir 7.7.2005 - 5.7.2006)
Danke und freundliche Grüße
Lange

Verfasst von Lange am 07.06.2006 18:14

Antwort:

Ich sehe keine Probleme bei dem Zeitplan. Viele Ämter rechnen mit 30 Tagen pro Monat und 360 Tagen pro Jahr. Das ist normal. Die genaue Dauer entnehmen Sie am besten Ihrem Bewilligungsbescheid.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich habe noch eine Frage: Meine jetzige Firma hat mir an-geboten nach betriebsbedingter Kündigung als
Selbständiger im Außendienst mit einem festen Monatsgehalt zu arbeiten.
Kann ich trotzdem die neue Gründerförderung in Anspruch nehmen?
Vielen Dank für Ihre HIlfe und viele Grüße
H.-J.S.

Verfasst von H.-J. S. am 07.06.2006 10:29

Antwort:

Kommt drauf an, ob Sie wirklich selbständig sind und wie hoch das Fixum ist. Wenn das Fixum ausreicht, um Ihren Lebensunterhalt zu decken, wird wohl keine Förderung möglich sein. Beachten Sie auch die Hinweise in unserem FAQ zum Thema Handelsvertreter (unter "Branche").

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
noch einer Frage zur Verrechnung des ALG I mit der neuen Förderung:
Wenn ich die neue Förderung die vollen 9 Monate beziehe, dann habe ich doch keinen Anspruch auf ALG I mehr , oder? In welchem Fall bliebe denn bei dieser Verrechnung noch etwas übrig?
(Es kann sein, dass ich diese Frage schon einmal gestellt habe - bin mir nur nicht sicher, ob und wo sie auf Ihrer Site gelandet ist)
Herzliche Grüße
Maren Kuntze

Verfasst von Maren Kuntze am 07.06.2006 00:40

Antwort:

Wenn Sie bei Gründung z.B. noch 12 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld I hatten oder noch mehr, dann beliben nach Abzug von neuen Monaten doch noch einige Monate übrig...

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo Herr Lutz,
bei mir geht es um die Frage "altes" Überbrückungsgeld, oder neuen Gründungszuschuss.
Meine Situation ist wie folgt:
Mein befristeter Arbeitsvertrag beim Land läuft zum 31.07. aus, und ich bin bereits seit dem
Sommer letzten Jahres auf Grund einer Mobbing-Situation krank geschrieben (Arbeitsplatz-
bezogene Erkrankung). Somit könnte ich erst zum 01.08.2006 gründen.
Es stellen sich folgen Fragen für mich:
1.) Gibt es für mich dennoch eine Möglichkeit vor dem 01.08. zu gründen? (z.B. Kündigungs-
frist ohne Sperrzeit? Wenn ja, wann? Benötige ich eine Bestätigung vom Arbeitsamt?)
2.) Macht es Sinn das alte Überbrückungsgeld zu beantragen, unter der Berücksichtigung,
dass meine Gründung erfolgreich sein wird? Mein voraussichtlicher ALG1-Anspruch wird
bei ca. 900,-- ? liegen.
Aus meiner Sicht bringt die neue Regelung "nur" den Nachteil, dass ich monatlich zwar
weniger Geld bekomme, dafür aber über einen längeren Zeitraum.
3.) In wie weit wird die Genehmigung durch die Frage der persönlichen Eignung erschwert?
Ist es Dann nur noch eine "Kann-Bestimmung"?
4.) Ist die Berechnungsgrundlage des ALG1 bzw. auf des Überbrückungsgeldes das tatsäch-
lich ausgewiesene Bruttolohn (incl. Zulage // ich hatte eine 1/2-Stelle), oder ist die Grund-
lage die 3/4-Stelle für die ich mich bereits arbeitssuchend gemeldet habe.
5.) Frisch verheiratet mit 0,5 Kinderfreibetrag würden wir jetzt beide Steuerklasse 4 wählen,
um die Berechnungsgrundlage für das Überbrpckugnsgeld, bzw. für den Gründungszu-
schuss hoch zu halten. Wann (z.B. nach Bewilligung) könnten wir unsere Steuerklassen
von 4/4 auf 3/5 ändern, ohne mit Einschränkungen bzgl. des Überbrückungsgeldes
rechnen zu müssen?
Ich bin schon sehr auf Ihrer Antworten gespannt und bedanke mich bereits im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
J. Siebert

Verfasst von J. Siebert am 06.06.2006 18:04

Antwort:

Um all diese Fragen individuell beantwortet zu bekommen, würde ich Ihnen eine Beratung durch eine fachkundige Stelle empehlen. Unter dem entsprechenden Menüpunkt finden Sie weitere Infos dazu. Die meisten Fragen finden Sie aber auch hier im Blog sowie in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld" beantwortet, allerdings in allgemeiner Form.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Hallo und vielen Dank für die Infos.
Jetzt habe ich noch ein paar Fragen.
1. Habe noch bis Ende September Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Gilt für so einen Fall jetzt noch eine Art Übergangsregelung?
2. Werden die drei Monate Restanspruchszeit auf die 9 Monate angerechnet? (Denke mal ja?) Sprich: Wenn ich mich zum 1.8. freiberuflich "machen" würde, hätte ich ab da 9 Monate Ü-Geld? Oder wäre es besser, bis Ende Sept. zu warten und dann 6 Mon. in Anspruch zu nehmen?
Danke und Gruß

Verfasst von nneu am 06.06.2006 17:23

Antwort:

Wenn ich es richtig verstanden habe, könnten Sie dann wohl noch bis Ende September mit dem bisherigen Überbrückungsgeld (6 Monate) gründen und nur mit diesem. Von 9 Monaten und Anrechnung des Restanspruchs wäre dann keine Rede.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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hallo herr lutz,
weiss nicht, wie schnell sie sind, aber bevor ich am donnerstag wieder zur agentur für arbeit gehe und wieder nachhause geschickt werde, kurz die rückversicherung: mir wurde zum 30.6. gekündigt und ich möchte ab dem 1.7. als freier journalist selbstständig machen. funktioniert das nach den alten regularien? und - habe ich das richtig verstanden, bekomme ich neun monate den höchstsatz oder sechs? vielen dank, gruß c kusch

Verfasst von c kusch am 06.06.2006 16:55


Sehr gut zusammengestellte Informationen.
Eines ist mir allerdings nicht ganz klar: Mein ALG I läuft Ende August aus. Die neue Förderung kann ich nicht beantragen, da keine drei Monate Anspruch auf ALG.
Kann ich jetzt den Antrag auf Überbrückungsgeld (alte Regelung) noch nach dem 31.7. stellen, also etwa 15.8. oder 1.9?
Oder muss es doch bis spätestens zum 31.7. sein?
Mit besten Grüßen

Verfasst von Julius am 06.06.2006 13:26

Antwort:

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann können Sie das Überbrückungsgeld nach altem Recht unter diesen Umständen noch drei Moante länger beantragen. Wenn das Procedere genauer bekannt ist, werde ich näheres dazu berichten. Aber bisher verstehe ich das genau so.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Sehr geehrter Herr Lutz,
ich plane aus einem langjährigen Angestelltenverhältnis nahtlos in die Selbständigkeit zu wechseln.
Habe ich dann Anspruch auf den neuen Gründungszuschuß oder muss ich erst einen Tag arbeitslos gemeldet sein?
Oder reicht eine betriebsbedingte Kündigung aus?
Schon jetzt vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße H.-J. S.

Verfasst von H.-J S. am 06.06.2006 13:23

Antwort:

Von einer nahtlosen Gründung würde ich generell abraten. Falls Sie selbst kündigen, dann beachten Sie bitte die Hinweise unter www.ueberbrueckungsgeld.de/sperrzeit. Weitere Hintergründe finden Sie in meinem Buch "Ich-AG und Überbrückungsgeld".

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


hallo herr lutz,
ich überlege mich als freiberufler selbständig zu machen, wollte dies aber erst im herbst tun. ist es günstiger jetzt vor dem inkraftretendes neuen gründungszuschusses überbrückungsgeld zu beantragen oder ist esgünstiger bis zum herbst zu warten. meoin restanspruch auf alg 1 läuft im januar 07 aus??
mfg
heinrich groppe

Verfasst von heinrich groppe am 06.06.2006 11:04


Hallo Herr Lutz,
mein Arbeitgeber wird das Arbeitsverhältnis in Kürze kündigen, ich weiß aber den genauen Beendigungszeitpunkt noch nicht. Die Kündigung erfolgt entweder zum 15.07.06 oder 31.07.06. Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte ich bei Beendigung zum 31.07.06 die Förderung nur nach der neuen Regelung erhalten, da ich ja frühestens am 01.08.2006 gründen könnte. Wäre das nathlos, ohnen einen Tag Arbeitslosigkeit möglich?
Wäre für mich das alte Überbrückungsgeld vorteilhafter (ALG Anspruch ca. 2050 EUR)?
Darf bei der neuen Regelung der Gewinn eine bestimmte Summe nicht überschreiten oder ist das egal?
Ich bedanke mich im voraus.
MFG
M.D.

Verfasst von Marianne D. am 05.06.2006 22:27

Antwort:

Bei Kündigung zum 31.7. wäre eine geförderte Gründung erst am 1.8. möglich. Das wäre wohl nur nach neuem Recht möglich. Gut möglich, dass nach der neuen Regelung eine nahtlose Gründung nicht mehr gefördert wird, sondern nur nach einem Tag Arbeitslosengeldbezug, zu solchen Details habe ich noch keine Infos.

Ein ALG1-Anspruch von mehr als 2.000 Euro - wie ist das möglich? Oder ist das schon Ihr Überbrückungsgeld?

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
erst einmal ein Kompliment für die informative Seite und die brandneuen Infos.
Zum Überbrückungsgeld in seiner alten Form:
- ist der Termin 01.August schon sicher oder nur eine Annahme nach jetzigem Kenntnisstand?
- muss der Antrag bis zum 31. Juli gestellt werden oder auch die Selbständigkeit offiziell bis dann beginnen (Gewerbeanmeldung)? Bisher war ja immer das Datum der Antragstellung maßgebend.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
MfG
R. Weber

Verfasst von R. Weber am 05.06.2006 18:36


Lieber Herr Lutz,
trotz Ihrer detaillierten Informationen finde ich das alles noch sehr verwirrend.
1) Habe ich es richtig verstanden, dass die neue Förderung 9 Monate andauert?
--> ja + ggf. 6 Bonusmonate zu je 300 Euro
2) Ich würde ca. 700 Euro Arbeitslosengeld I beziehen - die neue Förderung würde also 700 Euro + 14Prozent betragen?
--> 700 Euro + 300 Euro. wie kommen Sie auf 14 Prozent ???
3) Falls ich danach arbeitslos werde (und vorher die Förderung volle neun Monate bezogen habe), habe ich im Grunde kein Anspruch mehr auf Arbeitskosengeld? Denn bei einer "Verrechnung" würde doch gar nichts mehr übrig bleiben...
--> Wenn Sie neun Monate oder weniger Restanspruch bei Gründung haben, würde nichts mehr übrig bleiben.
4) Wenn ich zum 31. Juli gekündigt werde, kann ich es noch schaffen, zu den alten Bedingungen zu gründen - könnte ich zum Bsp. schon ein paar Wochen vorher alles einleiten, auch wenn ich mich noch im Angestelltenverhältnis befinde?
--> Nein, meines Wissens gibt es keine Möglichkeit.
Vielen Dank für eine Auskunft,
Maren Kuntze

Verfasst von Maren Kuntze am 05.06.2006 15:04


Hallo Herr Lutz.
Erstmal vielen Dank für die schnellen und aktuellen Info`s zum neuen Gesetz. Ich habe ein paar grundsätzliche Fragen. Ich werde mit 2 Partnern eine Neugründung durchführen. Wir haben alle unseren Job gekündigt.
1.Haben alle einen Anpruch auf Überbrückungsgeld (altes oder neues Recht)? Die Rechtsform wird eine GBR sein. (Kfz- Gewerbe)
2. Sollten wir versuchen das alte oder neue Recht in Anspruch zu nehmen?
3. Muß jeder separat ÜG. beantragen?
Vielen Dank im voraus
K.W.

Verfasst von Karl-Heinz Wickel am 05.06.2006 11:32

Antwort:

Ihre Fragen sind ohne weitere detaillierte Informationen über Ihren Hintergrund nicht zu beantworten. In jedem Fall müssen Sie aufpassen, weil bei <50% Anteil die Unternehmereigenschaft angezweifelt wird und die Förderung abgelehnt werden kann. Ich würde Ihnen dringend raten, mit einer erfahrenen fachkundigen Stelle zu sprechen. Unter dem entsprechenden Menüpunkt bieten wir einen Empfehlungsservice an. Ein Berater für alle drei Gründer reicht.

Jeder muss einen Antrag auf Förderung stellen, aber ein gemeinsamer Businessplan würde reichen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Vielen Dank für die vielen nützlichen Tipps!
Ich habe bereits seit zwei Jahren neben meinem Angestelltenverhältnis ein Gewerbe angemeldet und übe nebenberuflich mit geringem Einkommen eine selbstständige Tätigkeit aus. Diese Tätigkeit ähnelt der angestrebten Selbstständigkeit sehr stark. Kann ich nach Eigenkündigung und Aussitzen der Sperrzeit mit Überbrückungsgeld rechnen?

Verfasst von Sven am 05.06.2006 01:00


Hallo Herr Lutz,
ich habe bereits im Februar 2006 gegründet, und Überbrückungsgeld bis 01.08.06 bewilligt bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch 5 Monate Restanspruch auf Arbeitslosengeld. Jetzt meine Frage falls meine Selbstständigkeit scheitern sollte, kann ich meinen Restanspruch auch noch nach dem 01.08.06 innerhalb der Vierjahresfrist geltend machen?
Vielen Dank
Mit freundlichem Gruß
Tanja Heß

Verfasst von Tanja Heß am 04.06.2006 19:24

Antwort:

Vor dem 1.8.06 findet keine Verrechnung der Förderung mit dem Arbeitslosengeld statt, von daher bleibt der Restanspruch erhalten. So verstehe ich das auch.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


hallo herr lutz,
habe ich das jetzt richtig verstanden,das ich nicht mehr nahtlos von einem arbeitsverhätnis mit auflösungsvertrag in die selbständigkeit gehen kann und den gründungszuschuß bewilligt bekomme,wie es ja noch beim ü.-geld der fall war? so wären dann 3 monate sperrzeit zu überstehen!gibt es alternativen,diese 3 monate zu umgehen?
mfg
andreas brune

Verfasst von A. Brune am 04.06.2006 13:36

Antwort:

Von einem nahtlosen Übergang ist schon seit Sommer letzten Jahres abzuraten, da Sie bei Eigenkündigung dann keinen Anspruch auf Überbrückungsgeld haben. Lesen Sie die Entwicklung unter www.ueberbrueckungsgeld.de/sperrzeit. Dort finden Sie auch eine Darstellung, wie es sich beim jetzigen Überbrückungsgeld und bei der künftigen Förderung verhält sowie Hinweise unter welchen Umständen keine Sperrzeit verhängt wird.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz, ich denke seit kurzer Zeit darüber nach mich als Freiberuflerin selbständig zu machen und bin bei den Recherchen dazu auf Ihrer Seite gelandet. Zum Glück!!! Nirgendwo anders habe ich alle wichtigen Informationen zur Existenzgründung so kompakt, verständlich formuliert und auf dem neuesten gesetzlichen Stand gebracht,gefunden. Selbst die Mitarbeiter des Arbeitsamtes konnten mir diese präzisen Antworten nicht geben. Sie haben mir bei der Entscheidung das Risiko einer Selbständigkeit einzugehen sehr geholfen. Mit allergrößtem Dank!!!Stefanie Szkudlarek

Verfasst von stefanie szkudlarek am 04.06.2006 13:02


Hallo Herr Lutz,
Erst mal vielen Dank für die schnellen und tollen Infos!
- Habe ich es richtig verstanden, dass bei dem Gründungszuschuss nun eine Versicherung bei der Künstlersozialkasse möglich ist? Wenn nicht, ist dies nur die ersten 9 Monate oder die ganzen 15 Monate nicht möglich?
- Gibt es beim Gründungszuschuss Einschränkungen beim Nebenverdienst aus Angestelltenverhältnissen (Aushilfsjobs über 400?/Monat etc.)oder sonstige Einschränkungen?
Vielen Dank im vorraus!
D.B.

Verfasst von Bührle am 03.06.2006 18:52

Antwort:

zu 1) Die Versicherungswahl ist frei. Wenn die KSK sie als Mitglied akzeptiert, dann können Sie sich dort versichern.

zu 2) ich glaube nicht, dass sich hier etwas ändert, es bleibt also bei den in unserem faq beschriebenen einschränkungen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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