Blog: News & Tipps

Gründungszuschuss

Wichtige rechtliche Änderungen, Tipps zu Steuer und Sozialversicherung, Ideen für mehr Erfolg vor und nach der Gründung - in unserem News-Blog berichten wir ganz aktuell. 

Tipp zur Antragstellung: Die drei wichtigsten Termine beim Gründungszuschuss


(gruendungszuschuss.de) Das richtige Timing beim Gründungszuschuss kann sehr viel Geld sparen bzw. zusätzliches Geld bringen - und so erheblich zum Erfolg der Gründung beitragen. Zugleich lauern hier allerhand Fallstricke. Ein Tag früher oder später kann darüber entscheiden, ob die Förderung - immerhin bis zu 24.000 Euro - fließt oder nicht. Kein Wunder, dass Gründer dazu viele Fragen haben - deshalb widmen wir diesem Thema in unserem Basis-Workshop rund eineinhalb Stunden. Die drei wichtigsten Termine bei der Beantragung von Gründungszuschuss sind die Abholung des Antrags, die Gründung und das Abgeben des Antrags.

Viel Verwirrung entsteht dadurch, dass das Abholen des Antrags auf Gründungszuschuss von der Agentur als "Tag der Antragstellung" bezeichnet wird - dabei assoziieren die meisten von uns mit diesem Begriff doch eher das Abgeben des Antrags, oder? Eigentlich meint es die Arbeitsagentur nur gut, in der Verwaltung gilt nämlich das Prinzip: "Keine Leistung ohne Antragstellung". Indem die Arbeitsagentur bereits das Abholen als "Antragstellung" wertet, kann die Gründung prinzipiell sofort danach erfolgen.

Das eigentliche Abgeben des Antrags kann erfahrungsgemäß auch noch Wochen und Monate nach der Gründung erfolgen. Was nicht heißt, dass eine solche Vorgehensweise empfehlenswert ist. Wenn Ihnen die Kunden nicht gerade die Tür einrennen, sollten Sie vorab Ihren Businessplan schreiben und von einer fachkundigen Stelle begutachten lassen. Dann ist Ihr Antrag zum Gründungszeitpunkt schon bewilligt, das Geld fließt und Sie könne Ihre ganze Aufmerksamkeit dem Aufbau Ihres Geschäftes widmen.

Der Gründungszeitpunkt - und damit ist das Datum gemeint, das Sie in der Gewerbe- oder steuerlichen Anmeldung eintragen - muss noch eine Reihe weiterer Kriterien erfüllen. Sie müssen nämlich zu diesem Zeitpunkt mindestens einen Tag Arbeitslosigkeit hinter sich gebracht haben, zugleich aber noch mindestens 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld besitzen. Ein nahtloser Übergang in die Selbständigkeit wird ebenso wenig gefördert wie eine Gründung kurz vor Auslaufen des Arbeitslosengeld I. Was viele Gründer nicht wissen: Sie können an jedem beliebigen Tag des Jahres gründen, nicht etwa nur zum Monatsanfang - da sind Sie ganz flexibel.

Welchen Einfluss Ruhe- und Sperrzeiten haben, wie Sie durch optimales Timing viel Geld sparen können und zahlreiche weitere Tipps erhalten Sie in unserem Basis-Workshop "Schneller und sicherer zur Selbständigkeit", den wir bundesweit anbieten. Mehr Infos unter www.gruendungszuschuss.de/basis_ws.

Sollten Sie schon kurz vor der Gründung stehen, so nutzen Sie unseren Empfehlungsdienst für fachkundige Stellen unter www.gruendungszuschuss.de/fachkundige_stellen. Die von uns empfohlenen Existenzgründungsberater prüfen nicht nur Ihren Businessplan, sondern beraten Sie auch zu dem für Sie optimalen Gründungsdatum.

Verfasst von Andreas Lutz am 19.01.2008 18:43
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=2380

Kommentare

Hallo,
ich würde auch gerne vom Gründungszuschuss profitieren und habe noch Fragen zum zeitlichen Ablauf.
Ich habe am 10.07. selbst gekündigt und habe heute am 31.08. meinen Arbeitslosengeldantrag abgegeben.
Ich habe eine Sperrfrist bis zum 01.10. und mein Bewilliungsbescheid soll mir angeblich nächste Woche zugestellt werden. Anspruch auf ALG 1 habe ich dann bis Juni 2013.
Da ich es ein wenig eilig habe mit der Selbständigkeit, ich konnte schon einen ersten Kunden akquirieren, würde ich gerne so schnell wie möglich auch mein Gewerbe anmelden.
Kann ich theoretisch nächste Woche einen Termin zur Abholung des Antrags auf Gründungszuschuss vereinbaren und dann mein Gewerbe anmelden?
Oder wie verhält sich das mit der Sperrzeit?
Ich möchte hier keinen Fehler machen.

Danke für Ihre Antworten!

Verfasst von Nina am 31.08.2012 09:44

Antwort:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hier aus Haftungsgründen keine Beratung zu Ihrer konkreten persönlichen Situation vornehmen können.

Wir haben dafür unseren kostenlosn und unkomplzierten Telefonberatungs-Service unter bit.ly/NNpM1L eingerichtet.


Hallo, ich habe dazu auch eine dringende Frage:
Ich bin zum 31.7. aus dem Unternehmen ausgeschieden (betriebsbedingte Kündigung) somit bestehen keine Sperrzeiten. Ich habe mich rechtzeitig beim Amt gemeldet, jedoch ist mein ALG 1 noch nicht bewilligt. Dazu habe ich beim Amt erst am 10.8. einen Termin bekommen. Im Vorfeld hat es allerdings schon ein Vermittlungsgespräch gegeben (im Juni). Ich beabsichtige zu gründen, am liebsten so schnell es geht. Nun meine Frage:
Kann ich bei dem Termin am 10.8. wo die ALG 1 quasi bewilligt werden soll, schon den Antrag auf Gründungszuschuss mitnehmen und somit auch äussern, dass ich beabsichtige zu gründen? Ich würde sonst weitere Zeit verlieren, wenn ich einen weiteren Termin (kann offensichtlich 14 Tage dauern einen zu bekommen) abwarte, was angesichts mehrere möglicher Aufträge äusserst ärgerlich wäre.
Eine Empfehlung wäre klasse!

Verfasst von pascal am 07.08.2012 10:49

Antwort:

Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, frühzeitig anzusprechen, dass eine Gründung für Sie eine relevante Alternative ist. Dies sollten Sie bereits in die Wiedereingliederungsvereinbarung aufnehmen lassen. Wenn allerdings der Eindruck entsteht, dass Sie so oder so gründen wollen und es sehr eilig haben, dann wird dies Ihre Verhandlungssituation schwächen. 

Im Rahmen unser Antragsberatung bit.ly/IgvM62 besprechen wir optimales Timing und Vorgehensweise im Einzelfall. Idealerweise machen Sie diese Beratung vor dem ersten Treffen mit dem Berater bei der Arbeitsagentur.


Ich wurde gekündigt zum 31.12.08. Jetzt habe ich mich arbeitslos gemeldet und möchte mich aber selbständig machen... Kann ich dass schon am 2.1., wenn ich den persönlichen Termin habe angeben? Dann war ich ja quasi einen Tag (1.1.) arbeitslos... Sehe ich das Richtig?
Wenn ich bis dahin noch keinen Businessplan fertig habe. Hilft einem auch das AA dabei? oder muss man den schon vor Antragstellung (für den Gründungszuschuss) fertig und beglaubigt haben?
Kann ich dann als Gründungstermin den 1.2.09 angeben?

so viele fragen ;-)

Danke schonmal für die Antworten.
glg Svenja

Verfasst von Svenja am 05.12.2008 12:11


Aufpassen mit dem Timing: ich kenne einen Fall, der abgelehnt wurde, da zeitgleich mit dem ALG-Antrag der Antrag auf Gründungszuschuss gestellt wurde. Begründung in etwa: Man stünde ja von vorneherein für eine Vermittlung nicht zur Verfügung, außerdem ist der 1. Tag der Arbeitslosigkeit in Sonntag, der geplante Gründungstermin der Montag darauf, dazwischen gibt´s keine Arbeitstag.

Verfasst von Martin Schütz am 08.05.2008 15:46


Hallo,

genau das gleiche wie Sophie habe ich auch vor. Und zwar habe ich jetzt zum 31.03.08 gekündigt und würde im April gerne gründen. Wie das richtige Timing? Wollte am 4.3 zum AA gehen und mir schonmal den Antrag holen, darf ich denn dann im April schon gründen, also so richtig mein Gewerbe anmelden und so? Oder muß ich erst am 1.4 zum AA gehen und darf dann erst am 2.4 gründen?
Ist alles ein bisschen verwirrend.

Gruß
Jürgen
Wer noch mehr Tips hat, kann auch gerne mailen unter
Residentevil24@aol.com

Verfasst von Jürgen am 28.02.2008 16:07


Die Ergänzung ist nicht ganz richtig, der Arbeitsvermittler muß den Antrag eingeben nur die Willenserklärung reicht nicht aus.

@ Sophie
Du mußt einen Tag anspruch auf Asrbeitslosengeld haben!!! (Janz wichtig!!)

Den´hast du aber nicht, wenn du selber eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgibst, sprich selber kündigst. In dem Fall ist es eine Ermessensfrage der BAfA ob der Gründungszuschuß bewilligt wird. Ich habe meinen Job für die Meisterschule geschmissen und habe mich selbstständig gemacht. Da zum Zeitpunktz nicht sehr viele Anträge waren haben die es genehmigt, aber auch um 90 Tage gekürzt.

Also besser noch mal einen Tag arbeiten und kündigen lassen!

Verfasst von chris am 27.02.2008 19:07


Ich werde zum Monatsende selbst kündigen, um dann am darauffolgenden Monat mich selbtständig zu machen.
Eine Sperrfrist wird die Konsequenz sein! - Und nun?

FOlgenden Ablaufplan habe ich mir gedacht:

1. Kündigen
2. 1 - 2 Werktage später dieses der AA melden
3. Gleichzeitig in der AA bekanntgeben, dass ich mich Selbstständig machen möchte, und die entsprechende Anträge für GZ mit nehmen.
4. Anträge ausstellen, und die ergänzenden Unterlagen bei legen (Fachkundige Stelle, Buisnessplan usw.)
5. Anträge abgeben
6. Warten, das der gestellte Antrag zum Gründerzuschuss gewährt wird, und Sperrfrist nach 3 Monaten abläuft.

Ist das so richtig? Der Punkt 3 macht mir Bauschschmerzen.
Wie reagieren die MA der AA, wenn ich mich Arbeitslos melde, weil ich selbst gekündigt habe, sofort die Anträge zum GS haben möchte usw.

Hat jemand Erfahrung?

Und welche Konsequenzen hat der Gründerzuschuss in Verbindung mit der Sperrfrist. Gibt es eine Kürzung.

Ich bin noch nie in einer AA gewesen, weil ich immer das Glück hatte nie arbeitslos zu werden.
Irgendwie habe ich Respekt vor dieser "Behörde"!

Danke für die Antwort.

Verfasst von Sophie am 12.02.2008 09:22


Zur Ergänzung:
Nicht nur das Abholen des Antrages gilt als ANtragstellung, sondern jedwede Willensäußerung
des angehenden Gründers, sei es persönlich, per Fax oder per E-MAil, die aussagt, dass er den Gründungszuschuss begehrt.
DAbei ist der physische Abholvorgang der Antragsunterlagen eher von sekundärer Bedeutung,
sondern die Willensäußerung des Antragstellers zählt.

Verfasst von Sven Lohberg am 27.01.2008 15:26

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