Blog: News & Tipps

Gründungszuschuss

Wichtige rechtliche Änderungen, Tipps zu Steuer und Sozialversicherung, Ideen für mehr Erfolg vor und nach der Gründung - in unserem News-Blog berichten wir ganz aktuell. 

Wenn bei Ich-AG oder Ueberbrueckungsgeld die Gruendung scheitert: Bis wann genau kann ich zurueck in den Arbeitslosengeldanspruch?


Bei Ich-AG und Überbrückungsgeld hat der Gründer Netz und doppelten Boden. Während die künftige Gründungsförderung mit dem Arbeitslosengeldanspruch verrechnet werden wird, bleibt nach altem Recht der bei Gründung bestehende Restanspruch auf Arbeitslosengeld bis zu vier Jahre lang ungekürzt erhalten. Aber wann genau beginnt diese Verjährungsfrist? Was wenn man eine Sperrzeit erhalten hat und der Arbeitslosengeldbezug erst mit drei Monaten Verzögerung begonnen hat? Beginnt die Vierjahresfrist dann überhaupt zu laufen? Heinz Oberlach vom Presseteam der Bundesagentur hat uns diese Frage beantwortet.

Geregelt ist die Verjährungsfrist in § 147 Abs. 2 SGB III. Demnach kann ein noch nicht verbrauchter Anspruch auf Arbeitslosengeld innerhalb von vier Jahren nach seiner Entstehung wieder geltend gemacht werden.

"Der Anspruch auf Arbeitslosengeld entsteht an dem Tag, an dem erstmals alle Voraussetzungen für den Anspruch (vgl. § 118 Abs. 1 SGB III) vorliegen, der Arbeitnehmer also u. a. arbeitslos ist und sich persönlich arbeitslos gemeldet hat. Dies gilt auch, wenn an diesem Tag der Anspruch auf Arbeitslosengeld, z. B. wegen des Eintritts einer Sperrzeit, ruht und deshalb keine Leistung gezahlt wird.

Sowohl die Entscheidung über den Antrag als auch der Eintritt einer Sperrzeit (z. B: wegen Arbeitsaufgabe) werden dem Kunden mit Bescheid schriftlich bekannt gegeben. Bei Unsicherheiten über den Verlauf der Vier-Jahres-Frist bzw. den Zeitpunkt, bis zu dem der Anspruch wieder geltend gemacht werden kann, sollte sich der Kunde direkt an die für ihn zuständige Agentur für Arbeit wenden."

Fazit: Auch bei Gründung während der Sperrzeit gilt die Vierjahresfrist, innerhalb derer der Restanspruch auf Arbeitslosengeld I reaktiviert werden kann. Die meist dreimonatige Sperrzeit zählt dabei mit zu den vier Jahren dazu.

Verfasst von Andreas Lutz am 01.06.2006 19:12
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=52&showblog=2176

Kommentare

Hallo Herr Lutz,

ich habe ALG1 bezogen und mitte April bereits mit meiner Frau eine 50/50 gGmbH für die Förderung von Entwicklungszusammenarbeit gegründet. Ich hatte bereits ein Gespräch im Vorfeld mit einem Mitarbeiter der ARGE gehabt, welcher die Idee der Geschäftsgründung gut fand. Nun brauchte ich nur noch die Bestätigung des Finanzamtes bzgl meiner Selbständigkeit.
Heute habe ich vom FA eine Ablehnung des Bescheides bekommen, da sie mir die Bestätigung nicht ausstellen können, da ich nicht selbständig wäre.
Wie kann ich mich verhalten?
Wie hoch kann das Gehalt eines Geschäftsführers (der ich bin) neben dem Existenzgründungszuschuß sein?

Mit freundlichen Grüßen und Dank im Voraus für eine Antwort,
A Triebel

Verfasst von atriebel am 18.06.2010 19:06


Sehr geehrter Herr Lutz ,
ich habe den Existenzgründerzuschuss beantragt , der wurde erstmal abgelehnt.Ich habe ein Wiederruf geschrieben , wie lange muss ich jetzt auf eine Antwort warten???? Wenn der Existenzgründerzuschuss wirklich abgelehnt wird kann ich das Gewerbe erstmal z.b. für 4 Monat abmelden und mich erstmal Arbeitslos melden , denn es besteht noch ein Rest von ca.100 Tagen?? vielen dank für die Hilfe

Verfasst von Lukas am 28.11.2009 15:11


Sehr geehrter Herr Lutz,

Ich habe in 2004 schon einmal 2,5 Monate Überbrückunsgeld bekommen. Meinen damaligen Weg in die hauptberufliche Selbstständigkeit habe ich aufgegeben, da ich eine Festanstellung (befristet für 3,5 Jahre) fand. Das Gewerbe ließ ich als nebenberufliches mit Zustimmung des Arbeitgebers weiterlaufen und erzielte dabei nur geringe Nebeneinkünft. Nun mußte ich mich wieder beim Arbeitsamt melden und beziehe erneut ALG 1. Einen Antrag auf Gründungszuschuß habe ich mir bereits vom Arbeitsamt geholt.

a) Kann ich nun für diese in 2004 schon einmal angestrebte hauptberufliche Selbstständigkeit einen Gründungszuschuß beantragen? Wenn ja, wo finde ich die gesetzlichen Grundlagen? (24-Monats-Frist)

b) Kann ich jetzt schon nebenberuflich unter dieser Steuernummer aus 2004 tätig werden und damit Erfahrungen für die hauptberufliche Selbstständigkeit sammeln oder wäre das gar schädlich für die Bewilligung eines Gründungszuschusses?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Susanne B.

Verfasst von Suse B. am 25.11.2009 10:11


Guten Tag Herr Lutz,
Frage zum Gründungszuschuss:
Ich habe noch 6 Monate ALG1- Anspruch, bin selbständig OHNE eigene Gehaltsüberweisung, weil die Gewinne nicht ausreichen. Kann ich mich mit reduzierter Stundenzahl (< 15 Wochenstunden) arbeitslos melden? Die 4- Jahresfrist wird dabei eingehalten. Könnte ich sogar innerhalb der 6 Monate ALG1 Anspruchszeit erneut Gründungszuschuss beantragen (also nach 3 Monaten, wenn noch 90 Tage Anspruch bestehen)? Die Gründung mit Überbrückungsgeld ist über 3 Jahre her. Würde das Konzept überarbeiten bzw. erweitern.
Vielen Dank!

Verfasst von petty am 15.09.2009 08:33


Hallo,Ich bin zuzeit Selbständig und will mein Gewerbe abmelden,weil ich fast nix verdiene.Sonderen im gegenteil mache nur noch mehr Schulden und bin im 6 Monat Schwanger.
Darum will ich das Gewrbe abmelden und mich bei Arge für Sozialhlfe anmelden.Davor war ich auch nicht Beruftätig.Habe aber von Bekannten gehört das ich vom Arbeitsamt Sperre bekommen würde wenn ich sowas machen würde.Jetzt mach ich mir sorgen wenn ich eine Sperre bekommen würde,würde ich nix zum Leben haben.
Stimmt es könnte ich sperre bekommen,gilt die sperre auch für schwangere???

Verfasst von Emine am 31.03.2009 20:58


Sehr geehrter Herr Lutz,

ich bin seit 01.04.08 als selbständiger Finanzberater nach §84 HGB tätig und war zuvor als Angestellter tätig. Wollte dann damals den Gründungszuschuss beantragen, indem ich mich 1 Monat arbeitslos melde, leider hat dies auf Grund von Zeitproblemen nicht funktioniert und ich habe den Zuschuss nie beantragt. Wenn ich jetzt meine Tätigkeit als HGB84 niederlege, kann ich mich dann arbeitslos melden? Kann ich bei erneuter Aufnahme einer vergleichenbaren Tätigkeit
den Gründungszuschuss beantragen??? z.B. beim einem Wechsel von Bank A zu Bank B als HGB84?

Danke und Grüße
Thilo Münch

Verfasst von Thilo Münch am 24.03.2009 14:37


Guten Tag,

ich habe mich im jan. 2007 selbständig gemacht und den gründungszusch.bekommen ( inkl. 6 mon. Verlängerung von je 300?/mon ) im april 2008 habe ich eine feste beschäftigung ( auf Lohnsteuerkarte ) angefangen, da einige meiner Kunden mich mit hohen Rechnungen haben sitzen lassen ( nicht bezahlen konnten/ wollten) nun ist ja bald ein jahr um, und die anfragen in meinem alten (selbständigen) job häufen sich wieder (mitbewerber insolvent) so das ich fast schon wieder gut davon leben könnte. kann ich nun schon wieder den gründungszuschuss bekommen ?? oder ist es nicht möglich noch ein zweites mal den zuschuß zu bekommen ??
mfg und besten dank für eine evtl antwort.

Verfasst von max mustermann am 10.03.2009 16:08


Sehr geehrter Herr Lutz,
ich habe bis 5. Januar 2007 Überbrückungsgeld bezogen und mich dann wieder arbeitslos melden müssen. Kann ich jetzt ab 6. Januar 2009 Gründungszuschuss bekommen (24-Monatsfrist) oder zählen nur volle Monate (z.B. bis Monatsanfang oder -ende)? 90 Tage Restanspruch sind noch vorhanden.
Vielen Grüße
Britta

Verfasst von Britta am 13.12.2008 21:11


Guten Tag Herr Lutz,

Ich war seit 1.2.06 bis 30.11.07 selbststendig,habe auh Überbrukungsgeld bezogen.Bin in Januar2006 arbeitnehmer gewesen und sofort in die selbstendigkeit gewekselt.War jetzt beim Arbeitsamt,un die sagen mir das ich kein anspruch auf ALG1 habe.Ist das richtig,oder habe ich irgend welche schanzen?
Ich biete sie um Auskunft Danke.

MFG

Verfasst von Sergej am 01.12.2007 14:48


Danke Herr Lutz für die schnelle Antwort

Verfasst von Ismail am 12.08.2007 02:11


Guten Tag
Was ist denn eigentlich der unterschied zwischen Gründungszuschlag, Überbrückungsgeld und existenszuschläge? Möchte mich Selbständig machen und würde gerne erfahren, mit welchem finanziellen mitteln ich vom Staat rechnen kann und wie hoch sie wäre ?

Verfasst von Ismail am 09.07.2007 15:24

Antwort:

Die Begriffe heißen korrekt:

a. Gründungszuschuss

b. Überbrückungsgeld

c. Existenzgründungszuschuss (=Ich-AG)

b. und c. wurden im Sommer 2006 durch a. abgeschafft. Es gibt für ALG1-Empfänger also nur noch den Gründungszuschuss, der allerdings deutlich großzügiger ausfallen kann als b. und c.

Daneben gibt es auch noch für ALG2-Empfänger das Einstiegsgeld.

Mehr dazu in meinem Buch "Gründungszuschuss und Einstiegsgeld".

Beste Grüße
Andreas Lutz
Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
ich habe vor knapp einem Jahr ein Gewerbe angemeldet und bekomme vom Amt Existenzgründerzuschuss.Nun habe vor ein paar Tagen erfahren das ich Schwanger bin. Meine Tätigkeit ist im ambulanten Pflegebereich, ich arbeite alleine. Kann ich eine Unterbrechung meiner Selbstständigkeit machen oder wie funktioniert das wenn ich dann nicht mehr arbeiten kann?
Mein Problem ist, dass ich nicht weiss wo ich mich hin wenden kann um informationen über dieses Thema zu erlangen.
Vielen Dank im voraus
Laila

Verfasst von Laila K. am 24.05.2007 14:37

Antwort:

Hallo, bitte schauen Sie den Beitrag "Hilfe, ich bin schwanger! Konsequenzen für den Gründungszuschuss" und die zugehörigen Kommentare an. Das dort zum Gründungszuschuss Gesagte sollte sinngemäß auch für den "Existenzgründungszuschuss" (= die Ich-AG-Förderung) gelten.

Beste Grüße
Dr. Andreas Lutz
Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
ich habe mich im Juli 2004 dazu entschlossen Selbstständig zu werden und habe meinen Job unter anderem auch deswegen gekündigt. Ich war bei der Arbeitsagentur um Überbrückungsgeld zu beantragen.
Dies wurde mir jedoch verweigert da ich zum diesem Zeitpunkt noch nicht Arbeitslos war.
Arbeitslos konnte ich mich aber nicht melden da ich unmittelbar schon einen Auftrag hatte.
Nun will ich mich Arbeitslos melden da schon seit monaten beruflich bei mir nichts mehr läuft.
Habe ich noch Anspruch?
Vielen Dank für Ihre Auskunft!!!

MfG
Christos Miltsis

Verfasst von Christos Miltsis am 12.04.2007 23:53

Antwort:

Hallo Herr Miltsis,

Sie sollten dringend unter

http://www.gruendungszuschuss.de/businessplan/fachkundige-stellungnahme.html

Kontakt mit einem von uns empfohlenen Gründungsberater aufnehmen, denn da scheint einiges bei Ihnen schief gegangen zu sein, möglicherweise aufgrund falscher Auskünfte, die Sie anderswo erhalten haben.

Offenbar haben Sie sich unmittelbar nach der Anstellung selbständig gemacht, ohne Gründungszuschuss zu beantragen, obwohl das wahrscheinlich möglich gewesen wäre.

Nun besteht die Gefahr, dass Sie keinen Anspruch auf ALG1 mehr haben, wenn Sie zu lange warten. Innerhalb der letzten 24 Monate müssen Sie mindestens 12 Monate in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben. Wenn Sie schon mehr als ein Jahr selbständig sind ohne zuvor ALG1/Gründungszuschuss beantragt zu haben, verlieren Sie unter Umständen jeden derartigen Anspruch.

Bitte wenden Sie sich deshalb unverzüglich an einen Berater.

Beste Grüße

Dr. Andreas Lutz, gruendungszuschuss.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Ich habe folgendes Problem ich bin sein Juni 2004 selbstständig habe Überbrückungsgeld bezogen. jetzt meine Frage mein Gewerbe läuft nicht mehr ich möchte es jetzt abmelden. War in der Zeit vom 1.8.03 bis 31.5.04 arbeitslos habe ich jetzt noch Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bekomme ich welches oder habe ich eine Sperre? Wie läuft das mit der Krankenkasse da ich privat in einer Gesetlichen bin und wie sieht das mit meinen Rentenbeiträge aus. Wenn ich kein Einkommen habe kann ich diese doch auch nicht bezahlen?

Verfasst von Monika Selmi am 22.11.2006 13:54


Guten Tag Herr Lutz,
ich wurde zum 1.1.06 arbeitslos, habe mich zum 15.1.06 selbständig gemacht und Überbrückungsgeld erhalten. Leider läuft die Selbständigkeit noch nicht so gut, dass ich davon leben könnte; ich werde sie aber auf jeden Fall weiterlaufen lassen und weiterhin in Vollzeit dafür arbeiten, denn ich sehe darin eine Perspektive. Wenn ich mich wieder arbeitslos melde, muss ich das Gewerbe auf nebenberuflich ummelden und wie sieht das mit Arbeitsangeboten aus ? Muss ich die dann annehmen oder kann ich mich wirklich voll auf die Selbständigkeit konzentrieren ??
Freundliche Grüße
Marion B.

Verfasst von Marion B. am 09.11.2006 11:46


Sehr geehrter Herr Lutz,
ich bin ein wenig verwirrt, was den Restanspruch auf Arbeitslosengeld 1 betrifft:
Zum 01.12.2005 habe ich mich arbeitslos melden müssen. Ich habe mich am 14.07.2006 mit Überbrückungsgeld selbstständig gemacht. Die Förderung läuft bis einschließlich zum 14.01.2007 (= 6 Monate). Entsprechend habe ich einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld von 4,5 Monaten. Sollte ich die Selbstständigkeit aufgeben müssen, da diese nicht rentabel ist, habe ich doch Anspruch auf die 4,5 Monate Arbeitslosengeld 1?!?
Viele Grüße
Tim Malek

Verfasst von Tim Malek am 02.11.2006 19:40

Antwort:

Beim Überbrückungsgeld gibt es keine Verrechnung mit dem Arbeitslosengeld-I-Anspruch. Die 4,5 Monate Restanspruch bleiben Ihnen also erhalten. Sie verfallen nach aktuellem Recht erst vier Jahre nach dem Entstehen, also dem ursprünglichen Beginn der Arbeitslosigkeit.

Beste Grüße

Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo lieber Herr Lutz,
ich habe mich dieses Jahr auch selbständig gemacht und Überbrückungsgeld bis Dez.06 bekommen,kann ich danach den neuen Gründungszuschuss als Unterstützung beantragen,oder geht nur ein Zuschuss von beiden?
LG katja

Verfasst von Katja Herklotz am 23.10.2006 17:43

Antwort:

Eine Förderung mit Gründungszuschuss ist ausgeschlossen, wenn Sie innerhalb von 24 Monaten zuvor bereits Ich-AG oder Überbrückungsgeld erhalten haben. Eine Förderung wäre also frühestens ab Januar 09 möglich, wenn Sie dann erneut hauptberuflich gründen würden und Arbeitslosengeld I Anspruch in ausreichendem Umfang (90 Tage) hätten. Ich drücke Ihnen jetzt aber erst mal die Daumen, dass es mit der bestehenden Selbständigkeit etwas wird!

Beste Grüße

Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz!
Am 31.10.06 endet die Zeit in der ich Überbrückungsgeld bekomme, danach möchte ich mich wieder arbeitslos melden da ich von meiner Selbständigkeit noch nicht leben kann. Ich habe noch ein Anspruch von 2 Monaten Arbeitslosengeld. Mein Gewerbe möchte ich nicht abmelden, da ich in absehbarer Zukunft (in ca 3 Monaten) mit höheren Einnahmen rechnen kann, die dann meinen Lebensunterhalt decken werden. Habe ich auch Anspruch auf die 2 Monate Arbeitslosengeld, wenn ich mein Gewerbe bestehen lasse, bzw. in ein Nebengewerbe ummelde? Wenn dann höhere Einnahmen kommen, möchte ich dann das Gewerbe wieder Hauptberuflich ausführen und melden. Vielen dank für eine Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias K.

Verfasst von Matthias am 07.09.2006 21:27


Hallo,
ich habe eine Verständnisfrage und würde mich freuen, wenn Sie mir diese beantworten können. Danke im Voraus!
Folgende Situation:
am 31.05.2005 habe ich meine nicht-selbständige Tätigkeit freiwillig aufgegeben und habe zum 01.06.2005 ein Kleinunternehmen gegründet. Nach altem Recht habe ich danach für 6 Monate Überbrückungsgeld erhalten. Leider lief das Unternehmen nun nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, weshalb ich die Selbständigkeit zum Ende diesen Monats, also zum 31.08. aufgeben werde. Damals hätte ich ALG I für 7 Monate erhalten. Da ich aber sofort in die Selbständigkeit gewechselt bin, dürfte dieser jetzt nicht aufgebraucht worden sein (keine Anrechnung). Müsste ich dann zum 01.09. den vollen ALG I erhalten?
Vielen Dank für die Antwort.
B. Duensing

Verfasst von B. Duensing am 22.08.2006 02:05


HALLO Herr Lutz!
Ich bin seit dem 31.7.2005 arbeitslos, habe mich aber seitdem noch nicht beim Arbeistamt gemeldet, da ich von Erspartem gelebt habe und zudem im Ausland war.
Jetzt moechte ich mich selbstaendig machen und Gruendungsgeld beantragen.
Frage: kann ich meinen Anspruch (auf Arbeitslosengeld und/ oder Gruendungshilfe) jetzt noch geltend machen?
mit lieben gruessen chris

Verfasst von chris spira am 17.08.2006 20:30

Antwort:

Zum Zeitpunkt der Arbeitslosmeldung wird 24 Monate in die Vergangenheit geschaut: In diesem Zeitraum müssen Sie mindestens 12 Beitragsmonate vorweisen können. Bei Ihnen ist das möglicherweise jetzt nicht mehr möglich, weil Sie schon mehr als 12 Monate keine Beiträge mehr bezahlt haben. Dafür, dass Sie bisher keine Leistungen in Anspruch genommen haben, werden Sie jetzt also noch bestraft.

Vor diesem Hintergrund kann ich allen nur raten, sich zeitnah arbeitslos zu melden, um gravierende Nachteile zu vermeiden.

Trotzdem würde ich an Ihrer Stelle auf jeden Fall zur Arbeitsagentur gehen und die Fördermöglichkeiten - ggf. in Form von ALG2 - zu prüfen.

Beste Grüße Andreas Lutz

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
heute mußte ich erfahren, daß meine Anwartschaft auf noch bestehendes ALG 1, nicht mehr erfüllt ist. Ist es richtig, das eine vom Arbeitsamt geförderte Weiterbildugsmaßnahme, im Vorfeld der Selbständigkeit zur Vierjahresfrist hinzugerechnet werden!
MfG
S.Martin

Verfasst von Martin am 15.08.2006 09:54


Hallo Herr Lutz,
ich habe von Oktober 2003 bis März 2004 Überbrückungsgeld erhalten. Wie lange habe ich noch Zeit, um mich arbeitslos zu melden, um ALG I zu erhalten? Ich lese entweder von 3 oder 4 Jahren.
Danke und viele Grüße
Tina Waber

Verfasst von Tina Waber am 12.08.2006 15:22


Guten Tag Herr Lutz,
mein Mann ist arbeitslos geworden und hat sich bereits arbeitslos gemeldet, aber noch keine Leistungen erhalten. Eine Entscheidung steht noch aus, aber so wie es aussieht, bekommt er wohl eine Sperrfrist. Wenn er sich jetzt ohne Hilfe des Arbeitsamtes selbstständig machen würde, dann bliebe doch auch der Restanspruch auf Arbeitslosengeld erhalten, oder ?

Verfasst von Britta Hochstädter am 09.08.2006 17:24


Hallo Herr Lutz,
ich hatte von 01.10.04 für 6 Monate Überbrückungsgeld und bin jetzt seit 18.07.06 wieder arbeitslos gemeldet (Restanspruch: 11 Monate). Kann ich noch vor dem 31.07.06 einen erneuten Antrag auf ÜG stellen (andere Branche etc.) oder müssen zwingend 24 Monate zwischen dem Ende der ersten Förderung und dem 2. Antrag liegen?
Freundliche Grüße und vielen Dank für die Auskunft
Rolf Rüssmann

Verfasst von martin am 24.07.2006 21:26


Hallo Herr Lutz,
ich werde diese Woche noch meinen Antrag auf Überbrückungsgeld abgeben (vor dem 31.7.). Nachdem ich schon einmal nach 30tägiger Arbeitslosoigkeit in 2003 Überbrückungsgeld bezogen habe, versuche ich es mit einer Neugründung. Frage: wonach bemisst sich nun mein Anspruch? Aus dem Angestellteneinkommen VOR meiner Arbeitslosigkeit in 2002? Oder auch aus meinem (zuletzt sehr geringen) Einkommen aus meiner (jetzigen) Selbständigkeit?

Verfasst von Philip Hammig am 24.07.2006 07:35


Guten Tag Herr Lutz,
ich bin mit Hilfe von Überbrückungsgeld in die Selbstständigkeit gestartet. Ich habe noch 5 Tage ALG-I Anspruch.
Frage: Wenn ich jetzt die Freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung mindestens 1 Jahr zahle (danach Anspruch AL-Geld auf ein halbes Jahr) und mein Unternehmen scheitert, wie ist das dann mit den 5 Tagen Restanspruch ALG-I und dem Anspruch aus der freiwilligen Versicherung.
Bekomme ich zuerst die 5 Tage und anschließend die Zeit aus der freiwilligen Versicherung oder entfallen dann die 5 Tage ...?
Dankeschön für Ihre Hilfe
Lange

Verfasst von Lange am 14.07.2006 21:29


Hallo Herr Lutz!
Am 31.07.06 endet die Zeit in der ich Überbrückungsgeld bekomme, danach möchte ich mich wieder arbeitslos melden da ich von meiner Selbständigkeit nicht leben kann. Ich hätte noch ein Anspruch von 4 Monaten Arbeitslosengeld in Höhe von ca. 1050,- ?. ist mein Anspruch jetzt verfallen mit dem neuen Gesetz? vielen dank für eine Antwort.
mit netten Grüssen C.Fontagnier

Verfasst von Fontagnier am 11.07.2006 09:49

Antwort:

Beim Überbrückungsgeld findet keine Verrechnung mit dem bei Gründung bestehenden Restanspruch auf Arbeitslosengeld I statt. Der Restanspruch kann ungekürzt bis zu vier Jahre nach Beginn der ursprünglichen Arbeitslosigkeit beantragt werden.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
ich wollte fragen, wie Sie oben geschrieben haben endet die überbrückungsgeld am 31.07.2006
oder?
PS : wenn ja kommt es (überbrückungsgeld) mit einem anderen namen wieder?

Verfasst von alexey am 05.07.2006 17:34

Antwort:

Das Überbrückungsgeld endet (von einer Übergangsregelung abgesehen) zum 31.7.06 und wird durch den Gründungszuschuss ersetzt. Das finden Sie www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml ganz genau erklärt.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Dr. Lutz,
ich beabsichtige demnächst meine Beamtenstelle zu kündigen, um mich etwas später selbständig zu machen. (Ob ich dazu medizinische Gründe angebe, weiß ich noch nicht genau. Evtl. nehme ich auch eine Sperrzeit hin.)
Mit meinem späteren Partner will ich eine gemeinnützige GmbH gründen (zunächst halte ich unter 50 % gGmbH-Anteile), in der ich anfangs ohne Gehalt allenfalls sporadisch helfe. (Ggfs. nach der Sperrzeit) möchte ich wenige Monate ALG I beziehen. Etwas später will ich dies als Selbständiger machen, zB. durch Aufstockung meiner gGmbH-Anteile auf 50 % oder durch Vereinbarung einer Sperrminorität. Zugleich würde ich Geschäftsführer der gGmbH, wobei ich auf das Gehalt achten müßte (Worauf genau? Eine Privatentnahme ist bei gGmbH nicht möglich). Für die Selbständigkeit möchte ich (Gründungs-)Zuschuß erhalten. Meine Fragen: Ist mein Plan okay oder ist die Gründung der gGmbH an sich dem ALG I schädlich? Sehen Sie Probleme mit der Gründungsförderung? Was gibt es für den zeitlichen Ablauf zu beachten?
Schon mal vielen Dank!
S. Bug

Verfasst von S. Bug am 28.06.2006 13:17

Antwort:

Für die Gründungsförderung ist die Rechtsform grundsätzlich egal. Die Probleme, die es bei der GmbH wg. Geschäftsführergehalt und bei Teamgründung wegen Beteiligungshöhe geben kann, sind Ihnen offenbar bereits bekannt (sonst siehe FAQ). Ihre Darstellung klingt plausibel, ich würde den Ablauf dann im Zusammenhang mit dem Businessplan noch mal ausführlich mit Ihrer fachkundigen Stelle besprechen. Empfehlungen dazu unter www.ueberbrueckungsgeld.de/fachkundige_stellen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo,
eine Frage aus meinem Bekanntenkreis: Gründung als Rechtsanwältin im Jahr 2003 wurde nach ALG 1 anschl. mit 6 Monaten Überbrückungsgeld gefördert. Jetzt soll bis spätestens 1.10. eine neue Gründung als Mediatorin und auch als Rechtsanwältin jedoch in neuer Kanzlei mit neuen Partnern gegründet werden. Der Restanspruch von 11 Monaten ALG 1 besteht ja noch. Kann man hier ein 2. Mal mit Überbrückungsgeld gefördert werden? Lohnt es sich erneut die Anträge abzugeben? Ein Businessplan wird selbstverständlich erstellt.
Dank und Grüße
S. v. Stein

Verfasst von Sebastian v. Stein am 27.06.2006 12:23

Antwort:

Grundsätzlich ist die Förderung eines zweiten Anlaufs möglich, wenn seit dem letzten Bezug von Förderung 24 Monate vergangen sind. Wie unterschiedlich die Branche sein muss, dazu gibt es keine verbindlichen Aussagen. Ich denke, es muss vor allem deutlich werden, dass deutliche Unterschiede bestehen und dass deshalb der zweite Anlauf im Gegensatz zum ersten erfolgreich sein wird.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
ich werde zum 01.07.06 arbeitslos und möchte im Laufe des Monats Juli Überbrückungsgeld beantragen, um gewerblich tätig zu werden (Altemetall- und Schrotthandel). Wenn ich die entsprechenden Antragsformulare im Juli 06 bei der Arbeitsagentur abhole, greift dann noch die alte Regelung für mich und ich habe bei einem evtl. Scheitern anschließend noch meinen Restanspruch auf Arbeitslosengeld?
Vielen Dank.
mfg
W. Huber

Verfasst von Werner Huber am 25.06.2006 15:21


Hallo Herr Lutz,
Ich habe nach meinem Alg 1 ein Gewerbe angemeldet und 6 Mon. Überbrückungsgeld erhalten!
Was kann ich noch tun damit ich meine Existenz sichern kann ! Zur Zeit habe ich ein Einkommen von etwa 200?/Mon.

Verfasst von Michael Lamers am 20.06.2006 11:53

Antwort:

Wenn Sie einen Restanspruch auf ALG 1 haben, können Sie in diesen zurückkehren, andernfalls prüfen lassen, ob Sie Anspruch auf ALG 2 haben. Sie können sich auch von einem Unternehmensberater beraten lassen, ob es Ansatzpunkte für eine Einkommenssteigerung gibt, der Staat fördert das zu ca. 50% bei Gründern. Allerdings ist das natürlich ein sehr niedriges Niveau von dem aufzubauen ist...

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
ich versteh den Artikel so, dass bei Eintritt der Arbeitslosigkeit zum 1.7. noch bis Ende Juni Überbrückungsgeld beantragt werden kann. Irre ich mich da? Das Arbeitsamt sagt, dies ginge nicht mehr, ich solle die Neuregelung abwarten.
Noch eine Frage: Wie lange wird die neue Existenzgründungsförderung gewährt?
Vielen Dank und beste Grüße
Stephan Neetenbeek

Verfasst von Stephan Neetenbeek am 13.06.2006 08:22

Antwort:

Überbrückungsgeld gibt es bis zum Tag vor Einführung des neuen Gründungszuschuss, voraussichtlich bis Ende Juli. Unter www.ueberbrueckungsgeld.de/gruendungszuschuss/gruendungszuschuss.shtml finden Sie eine Zusammenfassung zum neuen Gründungszuschuss, darunter auch die Bezugsdauer.

In dem obigen Artikel geht es allerdigs um etwas ganz anderes als in Ihrer Frage, nämlich wie lange ein bei Gründung bestehender Restanspruch auf Arbeitslosengeld I erhalten bleibt und wann die Verjährungsfrist genau zu laufen beginnt.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
ich habe zum 31.5.2006 selbst gekündigt und mich vor dem 1.6. arbeitslos gemeldet, mit dem Ziel Überbrückungsgeld zu bekommen. Wahrscheinlich tritt eine 3monatige Sperrfrist ein.
Wenn ich jetzt innerhalb dieser 3 Monate bereits die Selbständigkeit beim Finanzamt melde (die Auftragslage sieht gut aus), muss ich ja konsequenterweise bei der Agentur f.A. eine Änderungsmitteilung vornehmen und die Selbständigkeit bekanntgeben. Dadurch erlischt aber mein Anspruch auf ALG und konsequenterweise auch mein Anspruch auf Überbrückungsgeld (der ja vom ALG-Anspruch sozusagen abgeleitet ist). So hat es mir mein Berater bei der AFA gewissermaßen suggeriert, ohne dass er wirklich gut Bescheid wusste.
Stimmt das so ? Angesichts dieser Sachlage wäre es ja besser, gar keinen Antrag auf ALG abzugeben, sodass im Falle eines späteren Scheiterns ich wenigstens 12 statt nur 9 Monate Anspruch bestehen.
Sehen Sie dies auch so ?
Vielen Dank für die Unterstützung & beste Grüße
Martin

Verfasst von Martin Schmidt am 11.06.2006 14:17

Antwort:

Wenn Sie selbständig tätig werden, das heißt bereits Leistungen erbringen, sind Sie zu den entsprechenden Meldungen an Finanzamt, Arbeitsamt und ggf. Gewerbeamt verpflichtet. Sie können nicht einfach die Rechnungen später stellen. - Das möchte ich vorab klarstellen.

Bis zum Tag vor Inkrafttreten des neuen Gründungszuschuss, also voraussichtlich bis Ende Juli, können Sie noch während der Sperrzeit gründen. Die zu diesem Zeitpunkt noch verbleibende Sperrzeit wird Ihnen vom Überbrückungsgeld abgezogen. Nach Infkrafttreten des neuen Gründungszsuchuss müssen Sie die Sperrzeit komplett aussitzen, bevor Sie mit Förderung gründen können.

Mehr Infos unter www.ueberbrueckungsgeld.de/sperrzeit.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Hallo Herr Lutz,
ich möchte zum 01.07.06 gründen. Ich habe noch 1 Jahr Anspruch auf ALG I. Ändert sich etwas bei
mir bzgl. der Anrechnung von Überbrückungsgeld auf meinen Restanspruch auf ALG I wenn die Selbstständigkeit scheitern sollte?
Gruß
Udo Richter

Verfasst von Udo Richter am 10.06.2006 00:47

Antwort:

Bei Gründung am 1.7. sollte das Überbrückungsgeld in seiner alten Form noch gelten. Dabei gibt es keine Anrechnung auf den Restanspruch auf ALG 1.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
Beispiel: Restanspruch auf Arbeitslosengeld beträgt 16 Monate und die 4 Jahres-Frist endet am 31.12.2009.
Genügt es den Anspruch am 31.12.2009 wieder geltend zu machen oder muss er 16 Monate vor ende der 4 Jahres-Frist geltend gemacht werden um die vollen 16 Monate Arbeitslosengeld zu bekommen?
Vielen Dank für die Auskunft
Beste Grüße Josef

Verfasst von Josef am 07.06.2006 10:47

Antwort:

"Der Anspruch auf Arbeitslosengeld kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn nach seiner Entstehung vier Jahre verstrichen sind." - Wenn also am 31.12.2009 noch keine vier Jahre vergangen sind, sollte dieser Termin nach meinem Verständnis gerade noch ausreichen.

Beste Grüße Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

Alle Angaben ohne Gewähr


Guten Tag Herr Lutz,
verstehe ich das richtig: die Vierjahresfrist beginnt demnach gleichzeitig mit dem Anspruch auf Alg I, nicht etwa mit Beginn der Gründung?
Vielen Dank für die Auskunft!
Veit Bayer

Verfasst von Veit Bayer am 06.06.2006 13:09

Kommentare schreiben





Bitte bestätigen Sie Ihre
Eingabe mit dem
angezeigten Code:

Fachkundige Stelle

Wir erstellen für Sie die fachkundige Stellung- nahme - bundesweit.
Mehr...

Gründungszuschuss-Workshop

Schneller und sicherer zum Zuschuss

06.01.15 Berlin
14.01.15 Hamburg
23.01.15 Hannover
23.01.15 Heimsheim
10.01.15 Münster
09.01.15 Nürnberg
  Mehr...

Rechner

Wie hoch ist Ihr Gründungszuschuss?
Jetzt ausrechnen