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Ich-AG und Überbrückungsgeld

GRUENDEX sinkt im Februar auf 2336 (- 349) Punkte - extrem wenig Ich-AG- und Einstiegsgeld-Gruendungen


Der Februar ist generell ein schwacher Monat, was die Anzahl der geförderten Gründungen betrifft. Trotzdem überrascht die sehr niedrige Zahl von nur 3.350 Ich-AG-Gründungen (Vormonat: 6.300, Vorjahr: 7.699 Monatsdurchschnitt). Auch die Zahl der Einstiegsgeldgründungen liegt mit 344 extrem niedrig (Vormonat: 1.341, Vorjahr: 1.252 Monatsdurchschnitt). Die Zahl der Überbrückungsgeld-Gründungen behauptet sich mit 9.870 (Vormonat: 15.431, Vorjahr: 13.099) vergleichsweise gut.

Der GRUENDEX verliert saisonbereinigt 349 Punkte auf 2.336 Punkte, das ist der niedrigste Stand an geförderten Gründungen seit mehr als drei Jahren. Möglicherweise haben sich viele Gründer von der politischen Diskussion um die geplante Zusammenlegung von Ich-AG und Überbrückungseld verunsichern lassen. So mancher glaubt, die Ich-AG sei schon Geschichte. Dabei erfolgt die Zusammenlegung mit dem Überbrückungsgeld erst zur Jahresmitte. Wer gründen will, sollte nicht länger zögern und jetzt mit den Planungen beginnen.

Verfasst von Andreas Lutz am 06.03.2006 16:34
http://www.gruendungszuschuss.de/?id=67&showblog=2112

Kommentare

Auch ich habe vor, mich selbständig zu machen. Und zwar mit Einstiegsgeld.
Ich habe einen größeren Sohn, bin alleinerziehend, und habe einen 1-Euro-Job. Mein größtes Problem ist die Zeit, die mir fehlt, um den Gründungsplan zu schreiben.
Ich schiebe diese Aufgabe Tag für Tag vor mir her, und bin inzwischen fix und fertig. Jetzt bin ich krank, und eine Woche krankgeschrieben, endlich kann mich mal hinsetzen und mich auf den Plan stürzen.
Nach den Existenzgründungslehrgängen einer hiesigen Firma war ich voller Elan und Zuversicht, aber wenn ich nachmittags aus dem Altenheim komme, habe ich selbige nicht mehr.Ich finde es sehr schwierig, neben einem sehr kräftezehrenden 1-Euro-Job diesen bürokratischen Monsterplan zu erstellen und verstehe nicht, dass man nicht freigestellt werden kann,um die Vorbereitungen zu treffen. Man muß ja auch zum Beispiel Versicherungen vergleichen, Ämtergespräche führen..., das kostet alles Zeit und zwar eher am Vormittag, wo man sich aber leider im Altersheim verausgabt....
Ich habe den Eindruck, bei der Arge wird es überhaupt nicht gern gesehen oder gar unterstützt, wenn man -insbes. frau- sich selbständig machen will.
Kein Wunder, dass viele nichts tun, obwohl sie könnten.
Falls jemand irgendeinen guten Rat weiß, würde ich mich freuen.
mfg
AdM

Verfasst von A.d.M. am 22.03.2006 15:16

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