Newsletter für Gründer & Selbständige

24/2013 (versendet am 02.10.2013)

News2Use, 24/2013: Was die große Koalition bringt - XING: neues Premium - Kostenlose Webmeetings

"News & Ideen für Ihren Erfolg vor und nach der Gründung"
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Liebe Leserin, lieber Leser

übermorgen beginnen die Sondierungsgespräche der CDU mit der SPD, alles läuft auf eine große Koalition hinaus. Was bedeutet das für Gründer und Selbständige? Unsere Prognosen zu den zehn wichtigsten Politikbereichen.

Außerdem: XING bereitet die Einführung eines "neuen Premium" vor. Erste Funktionen sind bereits im Beta-Test - wir berichten. Schleswig-Holstein beschließt eine Tourismusabgabe, die sich in vielen Gemeinden zu einer Art zweiter Gewerbesteuer zu entwickeln droht. Die Abgabe wird auch in anderen Ländern diskutiert oder ist schon eingeführt. Und: Die Webkonferenz-Plattform "Spreed", die wir für unsere Online-Seminare einsetzen, hebt die Zeitbegrenzung für kostenlose Onlinemeetings auf.

Viel Spaß beim Lesen.

Herzliche Grüße
Andreas Lutz


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INHALT

1. Was Schwarz-Rot bzw. Schwarz-Grün für Gründer und Selbständige bedeutet
2. XING startet Betaphase für "neues Premium"
3. Wie sich eine Tourismusabgabe zu einer zweiten Gewerbesteuer entwickelt - das Beispiel Schleswig-Holstein
4. Spreed: Kostenfreie Online-Meetings jetzt ohne Zeitbeschränkung
5. Im September 144 Prozent mehr Gründungen mit Gründungszuschuss als im Vorjahr / Kostenloses Webinar für Interessierte

6. Und zum Schluss: Alle WORKSHOP-TERMINE bundesweit

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1. Was Schwarz-Rot bzw. Schwarz-Grün für Gründer und Selbständige bedeutet

Am 22. September 2013 hat Deutschland gewählt, die Ergebnisse liegen auf dem Tisch. Was wird sich dadurch konkret für Selbständige und Gründer ändern?

Ausgehend von der Annahme, dass die Union entweder mit SPD oder Grünen koalieren wird, hat der Verband der Gründer und Selbständigen (VGSD) e.V. Prognosen gewagt, mit welchen Entscheidungen in den zehn wichtigsten Politikbereichen zu rechnen ist.

Sozialversicherung für Selbständige

* Es wird einen weiteren Anlauf für eine Rentenversicherungspflicht für Selbständige geben. Uneinig ist man sich lediglich darüber, ob auch private Vorsorge anerkannt wird. Die isolierte Einführung einer solchen Versicherungspflicht ist die größte Sorge des Verbands. Selbständige mit niedrigem Einkommen würden aufgrund der bereits zu zahlenden hohen Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung dadurch überfordert. Solche mit höherem Einkommen haben meist schon privat für das Alter vorgesorgt und sind dafür laufende Verpflichtungen eingegangen.

* Damit sich auch Selbständige mit geringem Einkommen eine Altersvorsorge leisten können, wäre eine Reduzierung der für Selbständige geltenden hohen Mindestbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wichtig. Ohne Einigung auf eine Bürgerversicherung ist dies jedoch wenig wahrscheinlich.

* Damit droht weiterhin eine finanzielle Überforderung durch hohe GKV-Beiträge und Beitragssteigerungen für Privatversicherte: Das gerade in Kraft getretene Beitrags-Überforderungs-Gesetz mildert nach Einschätzung des VGSD nur die Folgen der finanziellen Überforderung, beseitigt diese an sich aber nicht.

* Bei der Arbeitslosenversicherung für Selbständige, deren Beiträge 2011/12 vervierfacht wurden, besteht Hoffnung auf Verbesserungen.

Gründungsförderung

* Gründungszuschuss: Hier haben sich Grüne und vor allem SPD eindeutig positioniert. Der VGSD rechnet mit deutlichen Verbesserungen für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit.

* Auch Kleinstkredite im Rahmen des Mikrokreditfonds Deutschland sind zunächst für 2014 gesichert, eine Fortsetzung erscheint wahrscheinlich.

* Das Ende 2013 auslaufende Gründercoaching für Arbeitslose könnte ebenfalls eine Fortsetzung erleben, sofern die EU mitspielt, denn es handelt sich um Gelder des Europäischen Sozialfonds, die durch die Regierung rechtzeitig zu beantragen sind.

Bürokratieabbau und Rechtssicherheit

* IHKs und Handwerkskammern: Bei einer SPD-Beteiligung rechnen wir tendenziell mit etwas höherem, bei Beteiligung der Grünen mit deutlich höherem Reformdruck auf die Kammern.

* Minijobs werden wohl erhalten bleiben. Der VGSD hält aber Erschwernisse für möglich, um Missbrauch zu verhindern, was wahrscheinlich mit bürokratischen und finanziellen Mehrbelastungen für Arbeitgeber verbunden ist.

* Ungwiss ist, ob es Besserung in Hinblick auf die von kleinen Unternehmen beklagte Rechtsunsicherheit etwa im Bereich der Scheinselbständigkeit oder Freiberuflichkeit geben wird. Durch eine nachträgliche Änderung der Einordnung können auf Selbständige unkalkulierbare Nachzahlungen zukommen.

Weitere Details zu den Prognosen finden Sie hier:
www.vgsd.de/was-die-wahlergebnisse-fuer-gruender-und-selbstaendige-bedeuten/


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2. XING startet Betaphase für "neues Premium"

XING möchte die vorhandene Premium-Mitgliedschaft aufwerten und entwickelt derzeit das "neue Premium" mit zusätzlichen Funktionen. Als ersten Schritt startete XING gestern eine geschlossene Betaphase.

Die Beta-Tester haben Zugriff auf erste neue Features. Sie sehen nicht nur, wer ihr Profil besucht hat, sie erfahren auch, wie oft einzelne Besucher auf ihrer Seite waren oder über welche Suchbegriffe sie gefunden wurden. Dazu kommen relevante Statistiken und weitergehende Infos, auf deren Basis das eigene XING-Profil optimiert werden kann.

Auf unserer Website finden Sie einen Screenshot, der eine Vorstellung von den verfügbaren Informationen vermittelt. Es wird nach Erst- und wiederkehrenden Besuchern unterschieden und angezeigt, wie viele Recruiter Ihr Profil angeschaut haben. Die Suchworte werden in einem Ranking dargestellt.

Weitere Neuerungen werden in den nächsten Wochen Schritt für Schritt entwickelt und freigeschaltet. Voraussichtlich noch innerhalb dieses Jahres wird das neue Premium dann der gesamten Nutzerschaft zugänglich gemacht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wie Sie auf XING Ihr Profil schärfen und die Funktionalität der Business-Plattform für Ihre beruflichen Ziele bestmöglich nutzen, erfahren Sie in unseren Praxis-Seminar zur Generierung neuer Kunden, Aufträge und Kooperationspartner "Kunden und Aufträge gewinnen".

Weitere Infos und Anmeldung unter:
bit.ly/15gOKoY


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3. Wie sich eine Tourismusabgabe zu einer zweiten Gewerbesteuer entwickelt - das Beispiel Schleswig-Holstein

Ein Musterbeispiel, wie sich eine neue Bürokratie Hand in Hand mit einer neuen Abgabe entwickelt, ist die Tourismusabgabe, deren Ausweitung der schleswig-holsteinische Landtag am Freitag in erster Lesung beschlossen hat.
 
Am Anfang steht eine gute Idee (bessere Vermarktung des Fremdenverkehrs). Zur Finanzierung schafft der Staat eine zusätzliche Abgabe, die in den Aufbau einer neuen Verwaltung fließt. Diese verdrängt kostengünstig agierende private Initiativen (z.B. Tourismusvereine) und weitet ihren Aufgabenbereich immer weiter aus.
 
So droht im konkreten Fall eine zweite Gewerbesteuer zu entstehen, die keineswegs nur Fremdenverkehrsbetriebe tragen müssen, sondern unter Umständen alle Gewerbebetriebe - und zwar zusätzlich zu GEZ-, GEMA-, IHK- und vielen weiteren Zwangsbeiträgen und Steuern. Jede Abgabe ist mit eigenen Meldepflichten, Schriftverkehr und sonstigem Verwaltungsaufwand verbunden.

Offenbar sind ähnliche kommunale Abgabe auch in anderen Bundesländern in Planung oder bereits beschlossen. Gerwin Müller hat innerhalb des VGSD e.V. eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema gestartet und mithilfe anderer Mitglieder eine lesenswerte Pressemitteilung veröffentlicht, die die Zusammenhänge beschreibt.

Unterstützen Sie die Initiative mit einem kurzen Kommentar und lassen Sie die Arbeitsgruppe wissen, wenn es in Ihrem Bundesland ähnliche Abgaben bereits gibt oder geplant sind.
www.vgsd.de/pressemitteilung-gegen-ausweitung-der-tourismusabgabe/


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4. Spreed: Kostenfreie Online-Meetings jetzt ohne Zeitbeschränkung

Mit der Erweiterung des Online-Meeting-Dienstes "Spreed Free" will die Stuttgarter struktur AG kleinen Unternehmen den Einstieg in die virtuelle Kommunikation und Zusammenarbeit vereinfachen. Die Anwender von Spreed Free können Webkonferenzen ab sofort - genauso wie beim kostenpflichtigen Spreed-Service - mit einer Dauer von bis zu 24 Stunden abhalten. "Da wir bei praktisch allen Firmen, die Online-Meetings einsetzen, beobachten, dass Mitarbeiter zunächst zögern, aber nach den ersten positiven Erfahrungen die Nutzungsintensität stark erhöhen, wollen wir in der Anfangsphase die beste Unterstützung bieten", begründet CEO Niels Mache den Schritt.

Der stetig steigende Effizienzdruck in Unternehmen führt insgesamt zu steigender Nachfrage nach Online-Kommunikation. Eine reine Telefonkonferenz stößt oft an Grenzen, wenn Dokumente besprochen und Präsentationen gehalten werden. So wird durch die Visualisierung der Inhalte sichergestellt, dass jeder Teilnehmer zur gleichen Zeit den gleichen Informationsstand hat. Damit nimmt die Produktivität enorm zu.

Gerade für standortübergreifende Projektarbeit, technischen Support, Online-Schulungen und Kommunikation mit externen Lieferanten, Dienstleistern und B2B-Kunden verlagert sich die Kommunikation zunehmend auf den Online-Kanal. Die virtuellen Treffen werden daher nicht nur häufiger, sondern auch länger. Zudem werden Meetings flexibel in den Arbeitstag integriert. Unterbrechungen oder Fortführungen in etwas anderer Teilnehmerkonstellation müssen dabei möglich sein.

Der kostenfreie Spreed Dienst "Spreed Free" kann sowohl für kommerzielle als auch nicht kommerzielle Zwecke eingesetzt werden. So können in einem virtuellen Spreed-Free-Raum drei Teilnehmer chatten, Dokumente und Videos präsentieren und ihren Bildschirm zeigen. Ab vier Teilnehmern pro Meeting kann jederzeit auf ein kostenpflichtiges Spreed-Paket gewechselt werden. So sind virtuelle Events mit bis zu 3.000 Teilnehmern möglich. Spreed lässt sich einfach und intuitiv nutzen. Durch 256-Bit-AES-Verschlüsselung besteht ein hohes Maß an Sicherheit. Eine Softwareinstallation ist nicht nötig.

Einen Spreed-Free-Account können Sie sich sichern, indem Sie sich auf der folgenden Seite registrieren:
bit.ly/SpreedRegistrierung


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5. Im September 144 Prozent mehr Gründungen mit Gründungszuschuss als im Vorjahr / Kostenloses Webinar für Interessierte

Für den September 2013 hat die Bundesagentur für Arbeit 3.161 Gründungen mit Gründungszuschuss gemeldet. Beim Gründungszuschuss lag die Zahl 144 Prozent über dem Vorjahresmonat. Zugleich wurden allerdings die Zahlen für die drei Vormonate um 500 nach unten korrigiert. Im Durchschnitt wurden in den letzten zwölf Monaten 2.000 Gründungen pro Monat gefördert.

Beim Einstiegsgeld wurden zwar nur 203 geförderte Gründungen für den August gemeldet, die Zahlen der drei Vormonate wurden von der Arbeitsagentur aber zugleich um 257 nach oben korrigiert. Im Durchschnitt wurden in den letzten 12 Monaten über 500 Gründungen pro Monat gefördert.

Die Arbeitsagenturen sind in den letzten Monaten zu einer deutlich großzügigeren Vergabe bei Gründungszuschuss und Einstiegsgeld zurückgekehrt. Seit Monaten stellen wir fest, dass von uns betreute, gut durchdachte und auf die richtigen Argumente setzende Anträge bzw. Businesspläne sehr gute Chancen haben, auf Anhieb bewilligt zu werden.

Allerdings handelt es sich bei der Zahl geförderter Gründungen um einen Anstieg von einem niedrigen Niveau aus. Noch immer liegen die Gründungszahlen seit Jahresanfang um mehr als 80% unter denen des gleichen Zeitraums im Jahr 2011 und es bestehen erhebliche regionale Unterschiede in der Verwaltungspraxis. Weiterhin lassen sich viele Gründer durch Aussagen von Agenturmitarbeitern abschrecken und beantragen den Gründungszuschuss gar nicht erst.

Damit verzichten Gründer leichtfertig auf die Förderung in Höhe von bis zu 18.000 Euro sowie weitere Vergünstigungen im Wert von über 4.000 Euro.

In einem kostenlosen Webinar klären wir über die Fakten zum Gründungszuschuss auf und geben Tipps zur erfolgreichen Antragstellung. Je früher in der Gründungsphase Sie teilnehmen, umso besser.

Die nächsten beiden Webinare (kostenlos) finden am 10. Oktober und am 22. November 2013 jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Hier können Sie sich anmelden:
www.gruendungszuschuss.de/gruendungsfoerderung/gruendungszuschuss-webinar.html

Besuchen Sie auch unsere halbtägigen Gründungszuschuss-Workshops (39 Euro), die wir in Kleingruppen durchführen und in sieben Städten anbieten.
www.gruendungszuschuss.de/gruendungsfoerderung/gruendungszuschuss-workshop.html


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6. Und zum Schluss: Alle WORKSHOP-TERMINE bundesweit

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